Telefon-Treff
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Sperrung weil Rechnung nicht zugestellt?

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Geschrieben von: Focus-Biker

Servus!

Mir ist neulich was merkwürdiges passiert:
Also, ich habe einen Handyvertrag bei Vodafone, bin eigentlich recht zufrieden. Bloß, was die sich jetzt geleistet haben, finde ich persönlich nicht in Ordnung.
Da ich einen Zweitwohnsitz habe (dort wo ich studiere) habe ich Vodafone darum gebeten, die Rechnungen an den Zweitwohnsitz zu senden, dass hat auch teilweise geklappt.
Von nun an hab ich die eigentliche Rechnung an meinen Zweitwohnsitz geschickt bekommen und den Brief mit dem Verbindungsnachweisen an meinen Erstwohnsitz (merkwürdig oder?). Ganz nebenbei: Ich habe mich schon immer gewundert, warum ich meine Rechnung in zwei Briefen (Rechnung u. Verbindungsnachweis jeweils einzeln) zugeschickt bekommen habe, mehrere Hinweise an Vodafone haben hier keine Änderung bewirkt.
Zurück zum Thema: Naja, anscheinend hat es mit der Zustellung einmal Probleme gegeben (warum auch immer?), der Brief, der eigentlich bei meinem Zweitwohnsitz ankommen sollte, ist nicht angekommen. Der Verbindungsnachweis, der mir immer zum Erstwohnsitz geschickt wurde, ist aber hingegen angekommen. Abgebucht wurde der fällige Rechnungsbetrag auch.

Hab mich schon gewundert, wo meine eigentliche Rechnung bleibt, mir aber nichts weiter dabei gedacht. Naja, was mußte ich nach einigen Tagen feststellen? Die haben mir mein Handy bzw. meine Karte gesperrt. Ein Anruf bei der 1212 brachte dann die Aufklärung. Weil eben die Rechnung nicht zugestellt werden konnte, die Sachbearbeiterin hat so getan, als wäre dies das normalste der Welt, schließlich könnte ich ja unbekannt verzogen sein.... :confused:
Das finde ich allerdings nicht. Wie kann das sein? Wenn ich die Rechnung nicht bezahlt hätte, könnte ich das ja verstehen, aber nur, weil die eigentliche Rechnung nicht zugestellt wurde? Das kann doch nicht sein! Finde ich schon ganz schön hart!

Ich hoffe, ich habe die Sachlage halbwegs verständlich erklärt!

Wie seht ihr das?


PS: Als ich bei O² war und denen von der Sache erzählt habe, haben die gemeint, dass wäre nicht allgemeine Praxis!



Geschrieben von: SoerenK1312070

Naja, in so einem Fall erzählt Dir jeder Netzbetreiber das es bei ihm nicht so ist. Schließlich könnte man ja einen neuen Kunden gewinnen. Nein aber mal im Ernst: Ja, das ist normal. Habe ich mit der Telekom und einem Anschluß auch schon erlebt. Wenn die Rechnung nicht zugestellt werden kann obwohl Sie per Lastschrift eingezogen wurde, wird der Anschluß gesperrt. Warum weiß ich nicht mehr. Die Telekom hat mir das damals mal erklärt, vielleicht weiß das hier jemand anderes?



Geschrieben von: Martyn

Irgendwie kann ich den Sicherheitsaspekt zwar verstehen, aber man könnte doch wirklich schon versuchen den Kunden telefonisch zu erreichen, bevor man die Karte sperrt.



Geschrieben von: city-koeln

Es ist davon auszugehen, dass die Karte automatisch gesperrt wird, sofern die Rechnung nicht zugestellt werden kann. Ich denke Vodafone kann nicht jeden einzelnen der ca. 25 Mio. Kunden anrufen und darum bitten, den Namen an die Briefkasten zu schreiben oder den Kuden bitten doch die richtige Adresse anzugeben.

Ich denke, dass der Fehler weder bei Dir, noch bei Vodafone liegt. Manche Postboten kommen einfach nicht mit den vielen vielen Briefkästen klar.
Es macht auf jeden Fall Sinn auch einmal zur nächsten Postfiliale zu gehen und die zu bitten soch alle Briefe in Zukunft zuzustellen. Vielleicht hilfts?!?



Geschrieben von: handy_ja

Ja, das ist mir bei Voadfone bzw. damals war das noch D2 Mannesmann auch schon passiert. Hatte mein Telefon an meine Mutter weitergegeben und sie sollten auch von ihrem Konto abbuchen. Hat auch alles geklappt. Nur D2 war zu schusslig auch die PLZ und den Wohnort zu ändern, sie haben nur den Namen und die Strasse geändert (war auf dem Formular richtig, ich hab damals extra nachgeschaut).... So konnte die Rechnung nicht an sie zugestellt werden und Zack war die Nummer gesperrt... Dabei hatten sie noch meine Adresse als Vertragspartner (damals ging eine Vertragsübernahme bei D2 noch nicht). Da sie ja ihr Geld bekommen hatten, hätte ich erwartet, dass sie erst mal einen Brief an mich als Vertragspartner schicken.
Falsch gedacht!

Meine Eltern waren zu der Zeit auch gerade im Ausland und hätten das Handy gut gebrauchen können. Mit ein Grund, warum mir D2 nicht so sympathisch ist..



Geschrieben von: Bengt

Ok dann mal direkt ein paaar Erläuterungen... :D

Es gibt bei VF 3 Adresstypen !

1. Kundenadresse... Adresse des Haftbaren Partners
2. Rechnungsadresse...
3. Teilnehmeradresse...

ist so geregelt aus 2 Einfachen Gründen.
Kundenadresse immer der Haftbare Partner an wen wende ich mich wenns stress gibt.

Rechnung und VÜ (teilnehmerbezogen) gehen getrennt raus, denn was hat die Finanzbuchhaltung meines Unternehmens mit meinen Verbindungsdaten zu tun ? allerdings lässt sich die Unterscheidung jederzeit über die 1212 ändern.

Geldeingang ist 1 Grund ein Handy nicht zu sperren.... Rechnungszustellung der 2. !!!

Hoffe das einer der Paragraphenreiter ( ich meine EUCH ANWÄLTE ) dazu schreiben kann welcher Gesetzestext genau greift, aber in Deutschland muss laut Telekommunikationsgesetz hinter jeder Rufnummer ein Teilnehmer identifizierbar sein, kommt die Rechnung zurück gehen die NBs davon aus, dass entweder der entsprechende Empfänger nicht mehr existiert oder eben einfach versäumt hat seine neue Adresse mitzuteilen.
Grundsätzlich werden aber bei VF alle Teilnehmer eines Kundenkontos ,bzw die Hauptkarte, bei denen die RG nicht zugestellt werden kann, per SMS darüber informiert und gebeten sich mit der Kundenbetreuung zwecks Adressenabgleich in Verbindung zu setzen.

Wer dann nicht reagiert..... :apaul:

Gruß
Björn



Geschrieben von: Martin Reicher

also zumindest früher war es bei vodafone anders...
ich hatte einen von den D2 BMW Verträgen ohne GG und die nur zum Abtelefonieren der Take 10 sowie gratis MMS usw. genutzt also kein echter Rechnungsbetrag. Auf einmal kamen dann SMS, ich sollte doch die Kundenbetreuuung anrufen usw. Dachte mir erst, das ist Werbung und habe dann erst nach der 2. oder 3. SMS da angerufen.

Dort meinte man dann, eine Rechnung wäre von der Post zurückgeschickt worden, weil ich angeblich nicht existiere. Die Karte war aber zu keinem Zeitpunkt gesperrt!



Geschrieben von: DaFunk

Zunächst zu den Regelungen der Netzbetreiber:

Soweit mir bekannt ist, enthalten die AGBs sämtlicher Netzbetreiber die Passage, dass Wohnortwechsel unverzüglich mitzuteilen sind.
Und wenn ich mich nicht ganz stark irre, wird sogar die Sperrung angedroht, falls diese Regelung nicht befolgt wird (ich habe leider die Verträge nicht vorliegen).
Wenn die Rechnung zurückgeht, geht der Netzbetreiber wohl davon aus, dass der Kunde seiner Pflicht nicht nachgekommen ist.

Ich hatte im letzten Jahr einen vergleichbaren Fall.
Meinen Nachsendeauftrag zum Zweitwohnsitz hat die Post so ausgelegt, dass alle wichtigen Schreiben mit dem Vermerk "unzustelbar" zurückgeschickt werden sollen (deshalb hatte ich eine nette Auseinandersetzung mit der Post).
So ging meine Rechnung über ein halbes Jahr an O2 zurück, was mir in dieser Zeit nicht einmal auffiel, weil ich die Rechnungen ohnehin online geprüft habe.
Als dann die Onlinerechnung gestreikt hat, wollte ich zu der Papierversion greifen und habe ins Leere gegriffen :rolleyes: .
Ein Anruf bei O2 brachte Klarheit und ich ließ meine Rechnungsadresse manuell umstellen.

Es kam jedoch im gesamten Zeitraum zu keiner Beeinträchtigung meines Anschlusses. :top:
Da sämtliche Rechnungen bezahlt wurden, blieb der Anschluß weiterhin aktiv.

Auch bei E-Plus ist mir das gleiche passiert.
Kurze Zeit später wurde ich per SMS benachrichtigt, ich solle die Kundenhotline zum Adressabgleich kontaktieren. Es geht also wenigstens bei zwei Netzbetreibern anders.

Bei mir macht die Post derzeit mehr falsch als richtig und wenn ich jedesmal eine Handysperre bekommen würde, wenn die Zustellzentrale wieder zu dusselig ist, einen Nachsendeauftrag zu bearbeiten, hätte ich fast nie ein Telefon. Und glaubt mir, Beschwerden bringen nur Arbeit, aber keine Lösung.
Gerade in Anbetracht dieser Tatsache finde ich es etwas voreilig, wenn ein Netzbetreiber so schnell sperrt, ohne den Hintergrund zu prüfen. Schließlich wurde im Ergebnis in einem Fall gesperrt, der auch nicht von den AGB abgedeckt ist. Immerhin hat der Kunde seinen Wohnort nicht gewechselt.


Gruß
Chris