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Telefon-Treff > Offtopic > Geplauder > Ski-Unfall von Michael Schumacher: Meinungen, Neuigkeiten, Infos, Gesundheitszustand
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frank_aus_wedau ist offline Alter Beitrag 01.01.2014 16:36
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frank_aus_wedau

Inventar

Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 9951

Zitat:
Original geschrieben von Nezhoni
Ich finde es immer wieder erstaunlich das Leute, die sich Null,Null für das Thema interessieren, trotzdem ihren Müll in einem Thread absondern müssen. Fällt es der Facebook Generation wirklich so schwer, einfach mal die Klappe zu halten, wenn kein "I Like"/"I Dislike" Button vorhanden ist? Einfach nur ekelhaft.
...

Nun ja ... über fremder Leute Angelegenheiten zu diskutieren (man denke nur an den Limburger Bischof) ist gesellschaftlich dermaßen tief verwurzelt, dass man den Beteiligten einer solchen Diskussion (jedenfalls in Grenzen) keinen Vorwurf machen kann.

Und die Diskussion im TT ist sicher weit entfernt davon, dass man in ihr existenzielle ethische Werte verletzt sehen könnte (bisher jedenfalls).

Das einzige, was mir wieder aufstößt, ist die Festlegung dessen, worüber sich andere Menschen austauschen dürfen. Aber das scheint ebenso tief verwurzelt zu sein ... jedenfalls im TT, wenn mein Eindruck mich nicht täuscht.


Edit:
Und anders als der Limburger Bischof dürfte Michael Schuhmacher auch in der Vergangenheit schon (recht häufig) die Emotionen der meisten Deutschen berührt haben. Wer hat nicht schon mitgefiebert, wenn der Ausgang einer Weltmeisterschaft mehr als knapp war.

Sein Unfall bewegt jedenfalls (nicht nur) ganz Deutschland, so dass es vielen schwer fallen dürfte, gänzlich ruhig zu bleiben. Wer soll es ihnen verübeln?

Aber dass er ausschließlich Freunde hat, darf selbst er nicht erwarten ... das wäre wohl vermessen. Seine Eigenschaft als "Symphatieträger" dürfte aber kaum bestreitbar sein.

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Geändert von frank_aus_wedau am 01.01.2014 um 16:52

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skater ist offline Alter Beitrag 01.01.2014 19:38
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skater

Senior Profi

Registriert seit: 09/2006
Beiträge: 1762

Zitat:
Original geschrieben von murmelchen
'Sorry, wo ist deine öffentliche "Ehrfurcht" vor den Opfern der Bombenanschläge in Rußland? Den Verkehrstoten von Gestern?
Es geht nicht um "Ehrfurcht" sondern darum das manch einer meint weil es ein Promi ist muß man sein Mitgefühl ausdrücken.


Du bist scheinbar unfähig, meine Worte zu lesen.
Du bist scheinbar unfähig, meine Worte zu verstehen.
Zitat:
Es geht um das Leid eines Menschen. Er liegt auf dem Sterbebett und ringt mit dem Tode.

Wer davor keine Ehrfurcht hat, wird vielleicht daran erinnert werden, wie schön es ist, wenn man von anderen Mitgefühl und Trost erfährt, wenn man selbst leidet ... Z.B. im Krankenhaus liegt und man aus seinem wunderschönen Leben gerissen ist.

All diese dummen und abgebrühten Kommentare hätten sich einige Schreiber sparen können. Auch ihr werdet mal alt, mal schwer krank oder kommt unverschuldet in eine Notlage.

Ich muß nicht "diese Opfer" mit "jenen Opfern" aufwiegen.
Man muß nur sein Hirn einschalten und Gefühle haben.

Wer dazu zu blöd ist und saudumme Gegenfragen stellt, dem kann und will ich nicht helfen.


Auf Wiedersehen!

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murmelchen ist offline Alter Beitrag 01.01.2014 20:14
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murmelchen

Senior Profi

Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 1822

Wurd hier glaub ich schon genannt, trifft den Nagel aber auf den Kopf.
Am besten sind die "empörten" Kommentare auf Facebook zu der Satire.

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stanglwirt ist offline Alter Beitrag 01.01.2014 22:56
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stanglwirt

Senior Guru

Registriert seit: 06/2008
Beiträge: 4147

ich finde sowas einfach nur geschmacklos und absolut kindisch. das ganze nur, um bei seinen Facebook-buddies als cool dazustehen (wow der traut sich ja was!)

solchen mist können genauso gut familienmitglieder oder freunde von M.S. lesen.

wie würdet ihr es finden, wenn euer vater krank ist und euch ein kindisches "ha! ha! euer alter liegt im krankenbett und schafft es vielleicht nicht! ha! ha!" entgegengebracht wird?
nichts anderes ist das nämlich. absolut peinlich zum fremdschämen und dumm.

bei solch dummen leuten ist man fast versucht, ihnen noch dämlichere leute zu wünschen, die genau das obige in entsprechender Situation mal rauslassen

wenn es einem egal ist, was mit Person X ist, weil man zu ihm keinerlei Bindung hat, dann ist das ja ok. Dann soll man sich aber auch bei dem Thema komplett zurückhalten und nicht um sich treten und ständig raushauen, wie egal das einem alles doch ist und das jeder blöde ist, der nicht diese Gleichgültigkeit an den tag legt. und dabei ist es egal ob 1 oder 10.000 menschen betroffen sind.

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frank_aus_wedau ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 00:11
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frank_aus_wedau

Inventar

Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 9951

Zitat:
Original geschrieben von murmelchen
...
Am besten sind die "empörten" Kommentare auf Facebook zu der Satire.

... dank der regen Anteilnahme in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter besteht aber weiterhin Hoffnung ...

Ein medizinischer Durchbruch ... leider konnte Lady Di seinerzeit noch nicht von den medizinischen Fähigkeiten sozialer Nezwerke profitieren.

Manchmal bin ich wirklich froh, nicht Mitglied eines dieser "Dumpfbacken-Treffs" zu sein. Diese Aussage reicht jetzt wieder für länger ... nicht auszudenken, mir würde derartiges täglich begegnen ...

Ich bin sogar (fast) überzeugt davon, dass diese Darstellung manchen Facebooker mental überfordert ... es ist nämlich noch gar nicht April ...

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Geändert von frank_aus_wedau am 02.01.2014 um 00:18

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sailing2capeside ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 01:16
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sailing2capeside

Profi

Registriert seit: 10/2003
Beiträge: 840

Zitat:
Original geschrieben von skater
Es geht um das Leid eines Menschen. Er liegt auf dem Sterbebett und ringt mit dem Tode.

Wer davor keine Ehrfurcht hat, wird vielleicht daran erinnert werden, wie schön es ist, wenn man von anderen Mitgefühl und Trost erfährt, wenn man selbst leidet ... Z.B. im Krankenhaus liegt und man aus seinem wunderschönen Leben gerissen ist.

All diese dummen und abgebrühten Kommentare hätten sich einige Schreiber sparen können. Auch ihr werdet mal alt, mal schwer krank oder kommt unverschuldet in eine Notlage.

Spart Euch Eure beschissene Klugscheißerei!


Dem ist echt nichts hinzuzufügen...

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drueckerdruecker ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 03:33
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drueckerdruecker

Senior Guru

Registriert seit: 05/2009
Beiträge: 4304

Respekt vor dem Tod? Der gehört zum Leben und kommt nur selten sowohl für einen selbst wie auch für seine nahe und weitere Umgebung zur rechten Zeit. Ob's gerade einen Prominenten oder einen Namenobdachlosen erwischt macht da keinen Unterschied. Spätestens seit Prinzessin Diana haben sich Öffentlichkeit und Medien sowieso in einen absurden Wettlauf begeben, vielleicht auch schon nach den nichtmal zweieinhalb Jahren Popularität eines Kurt Cobain. Klar war auch der plötzliche und frühe Tod von weltweiten Idolen wie Elvis Presley, John Lennon oder Bob Marley in jedem Medium. Aber wenn man hier liest, daß irgendwelche Sender ihre Nachrichtensendungen mit diesem Thema befüllen und ihr Programm umstellen, dann spricht das nicht gerade für diese Sender und ihre Zuschauer. Wenn's ihn erwischen sollte, dann wird's ihn halt erwischt haben, wie auch bei jedem und jedem von uns. Und, nein, dies sind nicht Zeilen eines un(ge/be)troffenen Jungspundes. Was passiert ist, das ist schon passiert. Und was noch passieren wird, das wird nicht von unserer (Un)Betroffenheit abhängig sein.

__________________
Kann man mir vertrauen ?

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Jay ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 14:03
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Jay

Senior Profi

Registriert seit: 05/2002
Beiträge: 1666

Mein Beitrag dazu: ich wünsche Schumacher, dass er frühestmöglich wieder voll genesen wird. DAS wünsche ich aber auch anderen Unfallopfern, die auf die gleiche tragische Weise in so eine Situation kommen, und leider nicht damit rechnen dürfen, dass höchstfähige Starmediziner zu ihnen gelaufen kommen, um ihnen zu helfen.
Fakt ist: Schumacher hat größere Chancen, zu überleben und zu gesunden, als ein normaler Angestellter, den niemand kennt. Ob das gut ist oder schlecht, ist lediglich der Auslöser für fette Diskussionen.
Der Spruch "Geld alleine macht auch nicht Glücklich" ist sowas von dämlich, wenn man sich vor Augen führt, dass es totkranken Menschen mit viel Geld besser geht als denjenigen ohne Geld. Abgesehen davon, dass Leute ohne Geld den Totkrankenstatus eher erreichen als diejenigen, mit reichlich Geld (von der selben misslichen Lage ausgehend). Medizininsche Versorgung = Gesundheit ist käuflich.

Geändert von Jay am 02.01.2014 um 14:09

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Printus ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 14:56
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Printus

Senior Guru

Registriert seit: 05/2002
Beiträge: 4511

Ganz so dramatisch sehe ich das nicht. Ich kenne eine Anästhesistin, die als Fachärztin in einer sehr großen deutschen Klinik arbeitet und dort neben der Schwerverbrannten-Intensivstation die Unfallchirurgie betreut und erfahre oft von deren Erlebnissen. Schwerstverletzte Patienten werden immer mit der Maximaltherapie behandelt, gerade dann, wenn das Leben am seidenen Faden hängt. Es interessiert keinen, ob der Patient prominent oder reich ist, oder beides nicht.
Manchmal fragt man sich eher, wieso bei absolut infausten Prognosen dennoch "Himmel und Hölle" in Bewegung gesetzt werden anstatt Patienten mit völlig zerstörten Organen und null Überlebenschance sterben zu lassen. Selbst wenn die in Narkose liegen und somit weitgehend vor Schmerz geschützt sein dürften, wem tut man hier einen Gefallen?

Letztlich geht es nur um die (durchaus richtige) ethische Diskussion, dass die Rettung des Lebens prinzipiell immer oberste Priorität haben muss und diese Maxime nicht zur Disposition gestellt werden darf. Denn jede Abkehr von diesem Mantra könnte zu Einzelfalldiskussionen führen, bei denen nicht mehr uneingeschränkt sichergestellt ist, dass jedem das gleiche unbedingte Lebensrecht zugesprochen wird. Ärzte oder Erben könnten ihre Entscheidung zur (Nicht)Fortsetzung der Maximaltherapie womöglich auch unter Kosten- oder Nutzen-Aspekten treffen - und das darf nicht passieren.

Jetzt haben wir aber die auch nicht viel bessere Problematik, dass der unausweichliche nahe Tod mancher Patienten quälend verzögert wird weil man sich nicht traut, völlig sinnlose Maßnahmen NICHT durchzuführen. Die Angst, klagefreudige oder geldgeile Angehörige könnten Probleme bereiten wenn irgendwas unterlassen wird, auch wenn es noch so nutzlos ist, führt zu seinerseits moralisch fragwürdigen Maximalbehandlungen jenseits des gesunden Menschenverstandes. Die Mediziner haben inzwischen regelmäßig Angst, sich angreifbar zu machen wenn nicht der Einsatz ALLER Maßnahmen nachgewiesen werden kann - auch solchen, die erkennbar über das Ziel hinausschießen weil sie keinen Nutzen bringen, außer den Tod (und damit Leiden) ein paar weitere Stunden zu verzögern.
Es wurden Fälle bekannt, in denen durchgeknallte Professoren unter dem Deckmäntelchen der Maximaltherapie und Lebenserhaltung sterbende Patienten zu Forschungsobjekten neuer Therapieansätze gemacht wurden - es konnte ja mit dem Hinweis darauf, man versuche alles, um den Patienten zu retten, gerechtfertigt werden.

Sowas ist genauso verwerflich wie Situationen, in denen Patienten aufgrund ihres Vermögens oder weil sie prominent sind besser behandelt werden als andere. Umso wichtiger ist an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf eine Patientenverfügung, um "für den Fall der Fälle" zu definieren, wie umfangreich man behandelt werden möchte oder wo man seine persönliche Grenze ziehen möchte.

Schumacher liegt in Grenoble in einer Klinik, von der man bisher nicht gehört hat, dass sie das Mekka für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten wäre. Es werden den Berichten nach immer wieder neue Patienten eingeflogen, die von den gleichen Ärzten und in denselben Abteilungen behandelt werden wie Schumacher. Hier ist keine Prominenten-Sonderbehandlung erkennbar.

Auch die herbeigeeilten "befreundeten" Ärzte Schumachers - ein Professor, der seine Schienbeine zusammenflickte oder sein Leibarzt - sind keine Neurochirurgen, die die diesbezügliche Therapie beflügeln könnten. Deren Anwesenheit und Kontrolle kann wahlweise besonderer Ansporn, genauso aber auch lähmender Rechtfertigungsdruck bei jeder kleinen Entscheidung für die Grenobler Ärzte sein. Man weiß nicht, ob das nun gut oder schlecht ist... Im schlimmsten Fall reden fachfremde Besserwisser herein.

Wenn Prominentenstatus und Geld einen Vorteil haben, dann vielleicht später, wenn man keine Rea nach Vorstellungen der Kasse und mit Diskussionen um jede kleine Leistung führen muss, sondern wenn sich der Reiche einfach die besten Leistungen persönlich kauft oder der Prominente schon proaktiv bestens versorgt wird weil keiner, der mit Leistungen knausert, eine schlechte Presse bekommen will.

Im Augenblick dürfte Schumacher aber genauso gut oder schlecht behandelt werden wie jedes Lieschen Müller, das mit der gleichen Verletzung in diesem Krankenhaus landet.

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Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

Geändert von Printus am 02.01.2014 um 15:21

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Gärtner12 ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 20:59
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Gärtner12

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Beiträge: 969

Hallo,
ich sehe das auch so. Wir haben im engsten Verwandtenkreis jemanden mit Schädel Hirn Trauma gehabt.
Dies ist jetzt ein paar Jahre her.
Er ist gesetzl. versichert, nach dem Krankenhausaufenthalt war er in einer Rehaklinik wo zeitgleich damals auch 2 Prominente verweilten.
Diese hatten lediglich andere Zimmer, vielleicht "erkauften" sie sich mehr Leistungen dass weiss ich nicht...

Klar, einen Arzt mal eben einfliegen kann sich ein Normalo klar nicht leisten.
Aber die Erst- bzw. Notversorgung im Krankenhaus sollte und denke ich auch ist für alle Menschen gleich. Egal wer da eingeliefert wird.
Es gibt m.E. höchstens Boni für die Angehörigen, dass diese kostenfrei im Krankenhaustrakt mit übernachten dürfen etc.
M. E. fängt dann der sogenannte Promi Bonus erst in der Reha an. Dass man dort vielleicht spezielle Suiten bucht, anderes Essen etc.

Geändert von Gärtner12 am 03.01.2014 um 08:54

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kinslayer ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 21:17
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kinslayer

Inventar

Registriert seit: 09/2002
Beiträge: 6074

Ich sehe das wie Jay.
Es wird auch beim "einfachen" nicht Prominenten Unfallopfer alles erdenkliche getan. Aber auch nur im begrenzten Rahmen was in der Macht der jeweiligen Klinik liegt.
Da wird kein Spezialist mit Polizei Eskorte ran gekarrt.
Aber ist doch auch mal normal.
Wenn bei der Behandlung von Promis Fehler passieren wird das richtig teuer. Bei Lieschen Müller finde erst mal jemand, der den Prozess im Falle eines Kunstfehlers finanziert.

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Life is too short to be small.

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Printus ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 21:54
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Printus

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Registriert seit: 05/2002
Beiträge: 4511

Das geht ratzfatz.

Die allgemein zu beobachtende Prozesshanselei in Deutschland macht vor der Medizin nicht Halt. Viele Leute denken sich inzwischen "Wir probieren es einfach mal" und unterstellen einen Kunstfehler. Die Maschinerie, unter Zuhilfenahme von Kranken- und Rechtschutzversicherung, läuft dann an. Gerade die Krankenkasse hat ein nicht unerhebliches Interesse daran, ihre Kosten zu senken und Patienten, denen ein vermeintliches Schmerzensgeld winkt, spielen mit.

Auch bei Lieschen Müller geht es um richtig viel Geld, lebenslange Pflege kostet. Wenn man das auf eine andere Partei abwälzen kann, wird es versucht - und Versicherungen haben da einen langen Atem. Mit welch harten Bandagen es zugeht zeigt sich immer wieder wenn Patienten darum kämpfen, dass eine gegnerische Versicherung ihr Leiden als Kunstfehler anerkennen soll und leisten soll.

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Printus ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 21:56
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edit wegen fingertrouble

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Sliders ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 22:10
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Zitat:
Original geschrieben von Gärtner12
Hallo,
ich sehe das auch so. Wir haben im engsten Verwandtenkreis jemanden mit Schädel Hirn Trauma gehabt.
Dies ist jetzt ein paar Jahre her.
Er war nach dem Krankenhausaufenthalt in einer Rehaklinik wo zeitgleich damals auch 2 Prominente verweilten.
Diese haben lediglich andere Zimmer, vielleicht "erkauften" sie sich mehr Leistungen dass weiss ich nicht...


Naja, die Aussage vom Arzt ist doch teils nicht so ganz wahr. Der sagt: Schumi wird behandelt wie jeder Patient.

Klar wird jeder Arzt nach besten medizinischen Wissen einen Patienten behandeln, egal ob arm oder reich, aber eine Merkel oder ein Vettel wird im Krankenhaus anders behandelt. z.B. kann es sein, dass er beim Schnitt ins Gehirn noch vorsichtiger vorgeht als er es gewohnt ist. Das sind dann so die kleinen Unterschiede. Und sein Arzt wird theoretisch für Schumi auf Abruf quasi für 24 Stunden, 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen.

und noch eins: wenn er sich das leisten kann, ok. ich wünsche keinem sowas, egal ob reich oder arm. Nur müssen die Medien nicht so einen Trubel machen. Er ist gestürzt, wird behandelt und so ist es nun mal.

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Printus ist offline Alter Beitrag 02.01.2014 22:18
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Ein Arzt, dessen Patient auf der Grenze zwischen Leben und Tod steht, wird immer sehr vorsichtig und konzentriert sein, denn es will wohl niemand die Verantwortung dafür tragen, dass sein Fehler jemanden das Leben kostet. Selbst wenn ein Kunstfehler nicht nachweisbar wäre, allein der Druck der moralischen Verantwortung wird enorm sein.

Bei Prominenten wird der öffentliche Druck durch die Presse/Medien und Interessenvertreter, Profiteure und Manager, Geschäftspartner, Anwälte etc. etc. noch dazu kommen. Ob das die Leistung des Arztes eher steigert oder hemmt sei dahingestellt. Ich hatte ja früher schon geschrieben, wenn da fachfremde Ärzte auftauchen und den eigentlich verantwortlichen Spezialisten reinreden, ist das eher nachteilig als hilfreich.

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