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Telefon-Treff > Technik-Ecke > Festnetz & DSL > Telekom Umstellung auf "POTS"
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Meester Proper ist offline Alter Beitrag 18.02.2017 18:39
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Meester Proper

Junior Profi

Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 381

Zitat:
Ich muss zugeben die Verlautbarung verstehe ich nicht so richtig.

Es wird wohl unterschieden zwischen POTS fähigen Gebieten und Gebieten, wo POTS nicht eingesetzt werden kann. Das war mir neu. Dort wird man also wohl zwangsweise auf einen IP Router umgestellt bzw. gekündigt.
Ja, dass hatte ich auch hier im Thread bereits geschrieben:
Zitat:
Original geschrieben von Meester Proper
Wenn der Kunde einen einfachen analogen Anschluss hat, muss der Anschluss meist nicht gekündigt werden, sondern nur technisch migriert werden (zweite Option), ohne Auswirkungen auf den Kunden (Migration des bestehenden Vertrages), Ausnahmen bilden:

  • Spezialtarife, die nicht weitergeführt werden (Wechsel auf einen Standard-Tarif notwendig)
  • ISDN-Anschluss
  • Gebiet ohne Kupferhauptkabel zum Hauptverteiler (Glasfasergebiete wie OPAL/HYTAS, FTTH, Neubaugebiete oder FTTC-Installationen ohne Kupfer-HK)



Zitat:
Wird nochmal unterschieden zwischen Bestandsanschluss oder Neukunden nur Analogtelefonanschluss ?
Nein. Bei Neukunden kann es jedoch sein, dass deren Anschlüsse direkt über POTS-Baugruppen im MSAN realisiert werden.

Zitat:
Also dort wo POTS grundsätzlich schaltbar ist - kann man auch als Neukunde noch einen regulären, "analogen" POTS Anschluss geschaltet bekommen ?
Wenn bereits entsprechende Ports im entsprechenden HVt vorhanden sind, wird voraussichtlich eher auf den neuen MSAN-POTS-Baugruppen der Anschluss realisiert. Das sollte sich aber am Tarif erkennen, ob der Anschluss über die alte PSTN-Welt oder via MSAN-POTS realisiert wird.

Steht ein (neu) hinter dem Tarif, also bspw. Call Start/Standard (neu), dann wird der Tarif über MSAN-POTS realisiert. Wenn es jedoch nur Call Start/Standard heißt, dann ist es ein klassischer POTS-Anschluss der über das PSTN-Netz realisiert wird.

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Anja Terchova ist offline Alter Beitrag 18.02.2017 18:44
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Anja Terchova

Lebenslänglich

Registriert seit: 06/2002
Beiträge: 12236

Zitat:
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Also ganz klassisches "plain old telephone system" der Telekom. Nicht einmal CLIP (also die Anzeige der Rufnummer von Anrufern) kann mein Anschluss. Die FB und ein daran zusätzlich angeschlossenes DECT-FON könnten es, zeigen aber nur "unbekannt". Geht es noch plainer and older?
Eigentlich koennen schon seit der Digitalisierung der Vermittlungsstellen damals Ende der Neunziger CLIP und Dreierkonferenz.

Evtl. damals mal sperren lassen oder ein Mitarbeiter hat es o eingetragen. Wenn du CLIP willst kannst du es aber auf jeden Fall bekommen.

Zitat:
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ich gehe davon aus, dass noch eine ganze Menge solcher Anschlüsse existieren, die in der Anfangszeit von DSL wohl den Regelfall dargestellt haben dürften.
Das ist nicht nur bei so alten Anschluessen so - sondern auch bei VDSL egal ob Indoor-DSLAM oder Outdoor-DSLAM gibts noch POTS

Der Zwang zum All-IP Anschluss bei Umzug oder Hybrid-DSL ist eigentlich rein "kuenstlich"

__________________
aatt na ceste

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kofferroland ist offline Alter Beitrag 26.03.2017 18:29
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kofferroland

Junior Profi

Registriert seit: 10/2016
Beiträge: 370
Threadersteller

Hat jemand schon von einem "nur" Telefonanschluss gehört, wenn man beispielsweise in einem Glasfaserhaushalt wohnt ?

Dann bekommt man einen Router zwangsverordnet - und Internet wäre abgeschaltet oder wie wird das laufen ?

Die Anschlusspflicht der Telekom für "nur" Telefonie scheint ja nach wie vor zu bestehen.
Muss die Telekom in so einem Fall eigentlich auch "Analogmodem 56K" gewährleisten ?
Das kann der Router doch sicher nicht bereitstellen !?

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talk2chris ist offline Alter Beitrag 28.03.2017 15:50
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talk2chris

Mitglied

Registriert seit: 08/2013
Beiträge: 97

Zitat:
Original geschrieben von kofferroland
Hat jemand schon von einem "nur" Telefonanschluss gehört, wenn man beispielsweise in einem Glasfaserhaushalt wohnt ?

Dann bekommt man einen Router zwangsverordnet - und Internet wäre abgeschaltet oder wie wird das laufen ?



Für LWL-Anschlüsse ohne bestehende CuDa-TAL (also z.B. in solchen Neubaugebieten, wo nur noch Glasfaser statt Kupfer verlegt wird) gibt es die reinen Telefontarife "Call Start Fiber" und "Call Comfort Fiber". Dort braucht man einen Router, über den dann eben per VoIP telefoniert wird.

Es ist anzunehmen, daß die normale Internet-Nutzung dann hier irgendwie gesperrt ist - wobei die Telekom für VoIP + Internet interessanterweise keine getrennten VLANs, PPPoE-Sessions o.ä. verwendet, wo man dann passend blockieren könnte.

Zitat:
Original geschrieben von kofferroland
Die Anschlusspflicht der Telekom für "nur" Telefonie scheint ja nach wie vor zu bestehen.
Muss die Telekom in so einem Fall eigentlich auch "Analogmodem 56K" gewährleisten ?
Das kann der Router doch sicher nicht bereitstellen !?


Hinsichtlich der nutzbaren Geschwindigkeit für Analog-Modems hat die Telekom meines Wissens nie irgendwelche Garantien abgegeben. Und aus Bundespost-Zeiten wissen wir doch noch, daß es niemals möglich sein wird, mehr als 2.400 bit/s über eine Telefonleitung zu übertragen.

Modem und VoIP ist ein kniffliges Thema. In ihrer technischen Richtlinie 1TR114 fordert die Telekom aber von VOIP-Router-Herstellern die Unterstützung des Standards V.152 (mit dem spezielle Parameter für eine Fax-/Modemverbindung gesetzt werden) und alternativ die Nutzung des normalen G.711-Codecs. Zumindest theoretisch scheint sich die Telekom also Gedanken zu diesem Thema gemacht zu haben - die Frage ist, wie das dann in der Praxis aussieht bzw. funktioniert.

Du darfst außerdem ein ganz anderes Problem nicht vergessen: Wo wilst Du Dich denn noch mit einem 56k-Modem einwählen? Im Internet-by-Call-Bereich haben die meisten Anbieter und auch Einwahl-Plattformen ihre Dienste eingestellt. In Kürze wird z.B. die Telefonica IbC-Plattform (01916...) vom Netz gehen. Andere Carrier wie COLT, BT und Verizon (die die Einwahltechnik für viele Reseller bereitgestellt hatten) sind bereits raus aus diesem Markt.

Es gibt im Wesentlichen wohl noch Arcor/Vodafone sowie noch ein paar wenige Reseller auf dem freenet- bzw. QSC-Netz.

Daneben haben noch ein paar XXL-Einwahlnummern - die Älteren unter uns werden sich noch erinnern... - von Vodafone bis heute überlebt, die dürften aber in der Regel auf der Telekom-"Blacklist" stehen und somit von den Festnetz-Telefon-Flatrates der Telekom ausgenommen sein.

cu talk2chris

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kofferroland ist offline Alter Beitrag 28.03.2017 20:37
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kofferroland

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Threadersteller

Bei Glas setzt die Telekom entweder einen Glas/Ethernet Wandler (ähnlich Monopol TAE wem das noch was sagt) und einen Kufper IP Router oder einen Fiber Router, der den Glasumsetzer integriert hat.

In dem Fall hat man aber dann keine Möglichkeit, auf "Kundenseite" ohne weitere Technik bis auf das "Wählscheibentelefon" auszukommen.

Dis-Like !

Modem kann man aber auch M2M abwickeln. Also z.B. per Ultra VNC oder Carbon Copy das Modem an einen Router anschließen und darüber ins Netzwerk kommen. Solch exotische Möglichkeiten wurden vor so ca. 15 Jahren tatsächlich eingebaut !

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Meester Proper ist offline Alter Beitrag 28.03.2017 21:31
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Meester Proper

Junior Profi

Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 381

Zitat:
Original geschrieben von kofferroland
Bei Glas setzt die Telekom entweder einen Glas/Ethernet Wandler (ähnlich Monopol TAE wem das noch was sagt) und einen Kufper IP Router oder einen Fiber Router, der den Glasumsetzer integriert hat.
Nein, es gibt nur folgende zwei Varianten: Glasfaser-Dose und GPON-ONT, daran dann den Router per kupferbasiertem Ethernet oder Glasfaser-Dose mit integriertem GPON-ONT und daran ebenfalls per kupferbasiertem Ethernet.

Der Router nimmt dann darüber die PPPoE-Einwahl vor.

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kofferroland ist offline Alter Beitrag 28.03.2017 22:11
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kofferroland

Junior Profi

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Beiträge: 370
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Tatsache !

Der W921V Fiber hat kein! Glasfasermodem integriert. Was dann der Zusatz "Fiber" soll
verstehe wer will - ich nicht.

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Meester Proper ist offline Alter Beitrag 28.03.2017 22:37
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Meester Proper

Junior Profi

Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 381

Der W921V Fiber wird seit einiger Zeit nicht mehr vertrieben. Der Unterschied zum normalen W921V ist lediglich eine andere Firmware (Internetzugang über LAN1 voreingestellt) und der mit einem Blindstopfen verschlossene DSL-Anschluss-Port.

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