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Telefon-Treff > Herstellerforen > Sony / Sony Ericsson > Sony Ericsson: Testberichte > Sony Ericsson K530i - Testbericht (massig Bilder, Kamerashots)
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Meilow ist offline Alter Beitrag 21.09.2007 13:39
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Meilow

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Sony Ericsson K530i - Testbericht (massig Bilder, Kamerashots)

Seit wenigen Wochen ist nun erhältlich, das neue Sony Ericsson UMTS-Einsteigergerät - Sony Ericsson K530i hat seinen Weg auf den deutschen Markt gefunden. Durch seinen geringen Einstiegspreis von aktuell knapp unter 200 € (Stand 09/2007) wird es sicherlich, wie schon das K610i, die breite Masse für sich begeistern können.

Da es wirklich schön klein, handlich und edel wirkt, hat dieses Gerät einen Testbericht verdient, der Zeig wo die Stärken und Schwächen des Gerätes zu finden sind.

Vielen Dank gebührt an dieser Stelle Sascha von http://momp.de für die schnelle Bereitstellung des Testgerätes!



Dateien:


- Gerätebilder: Galerie mit 66 Bildern
- Displaybilder: Galerie mit 39 Bildern
- Kamerabilder: Galerie mit 21 Bildern*

* Bilder aus Trafficgründen auf 1024 x 768 Pixel verkleinert

Lieferumfang:


- Handy - Sony Ericsson K530i (Warm Silver)
- Li-Polymer Akku (BST-33)
- Stereo-Headset (HPM-61)
- Netzlader
- Bedienungsanleitung
- Software-CD
- USB-Kabel

Gehäuse und Verarbeitung:


Dank der dezenten Farbgebung in Champagner-Silber und Schwarz, gepaart mit der schön gleichmässigen weißen Tastenbeleuchtung, hinterlässt das Gerät auf Anhieb einen sehr ansprechenden und hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig an und auch die Optik bestätigt diesen Gesamteindruck. Die komplette Gerätefront ist in „Warm Sliver“ lackiert, was eine recht glatte Oberfläche zur Folge hat. Die Rückseite hingegen ist Schwarz und mit weichem "Soft-Touch" Kunststoff überzogen, was für eine samtige und griffige Rückseite sorgt. Die verwendeten Materialen (Kunststoffe) scheinen sehr gut zu sein, so kann man dem Gerät kein Knarzen entlocken, selbst wenn man versucht das Gehäuse mutwillig zu drücken und verdrehen.

Die Größe des Gerätes ist vorbildlich, so ist es nochmals ein Stück flacher als ein K610i und ein ganzes Stück kürzer als beispielsweise das K810i. Im Detail sind es 102 x 46 x 14 mm bei angenehmen 92 Gramm Gewicht. Solche Abmessungen sind absolut vorbildlich und extrem „Hosentaschen-Tauglich“.

Der Kamera fehlt übrigens wie schon beim K610i ein Objektivschutz, so muss die Zukunft zeigen ob man auf die Dauer Probleme mit Staub und Kratzern bekommt. Einen Vorteil hat der Verzicht auf die Abdeckung aber auch, so ist das Gehäuse hinten schön bündig und es trägt nicht unnötig in der Dicke auf.

Insgesamt gesehen finde ich die Verarbeitung beim Sony Ericsson K530i super, kein Wackeln oder Knarzen, egal ob man die Tastatur oder die Geräterückwand nimmt. Das Gerät ist wirklich gut verarbeitet und es braucht sich definitiv nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken.

Display:


Das Display hinterlässt einen relativ durchschnittlichen Eindruck. Es ist von der Auflösung her nur identisch mit Geräten wie dem K610i oder dem W810i, was einer Auflösung von 176x220 Pixeln gleich kommt. Gemessen am K610i bietet es eine wesentlich stärkere Leuchtkraft und einen höheren Konrast (ich hoffe das kommt auf den Display-Vergleichsbildern etwas rüber). Auch die aktive Fläche des Displays scheint minimal angewachsen zu sein und misst nunmehr 2.0 Zoll.

Der Kontrast ist vorbildlich, und auch die Schriftgröße ist gut. Gerade bei Sonnenschein spielt das Display seine Vorteile gegenüber seinen Vorgängern aus. So ist das Display selbst unter direkter Sonneneinstrahlung noch gut abzulesen und auch die Farben werden noch relativ kräftig wiedergegeben

In den Untermenüs werden in der Regel rund 6 Menüpunkte / Zeilen gleichzeitig angezeigt. Hinzu kommen hierbei wie immer noch die Überschrift für den jeweiligen Menüpunkt sowie die Schrift für die beiden Softkeys. Auch gut, dass man die Optik des Menüs immer noch nahezu komplett mit eigenen Themes personalisieren kann, aber darauf gehe ich später noch mal etwas genauer ein.

Abschließend noch eine wichtige Sache zum Displayverhalten im Standby-Betrieb. Im Gegensatz zum Sony Ericsson K610i beherrscht es keine Energiesparuhr, so werden neben der Uhrzeit auch verpasst Anrufe und SMS nur auf Tastendruck angezeigt. Schade dies ist ein echtes Manko, so muss man immer eine Taste drücken um die Uhr oder verpasste Ereignisse angezeigt zu bekommen.

Tastatur:


Wie schon beim K610i ist die Tastatur des K530i sehr gut geraten. Der Druckpunkt der Tasten ist präzise und knackig. Auch die Größe ist sehr angenehm zu empfinden - lediglich einen fühlbaren Zeilenabstand hätten sich sicherlich einige User gewünscht.

Im Vergleich zu den Zifferntasten sind einzig die schmalen Tasten zwischen den Softkeys etwas klein geraten, d.h. im Detail die Browser-Taste und die Activity-Menü Taste sind erst nach kurzer Eingewöhnung dauerhaft gut zu erreichen. Ein Hauptvorteil des Gerätes ist sicherlich der Verzicht auf einen Joystick, so ist das Steuerkreuz wohl für notorische Joystick-Hasser die ersehnte Lösung. Es ist leicht zu bedienen und auch der Druckpunkt der einzelnen 5-Wege ist sehr gut.

Zur Tastenbeleuchtung kann ich nur sagen, dass diese sehr hell geworden ist. Das Weiß ist sehr gleichmäßig und bildet durch die silbernen Tasten hauptsächlich bei Dämmerlicht bzw. Nacht einen guten Kontrast zu der Tastengrundfarbe. Die Mitte des Steuerkreuzes wird von den umherliegenden Tasten auch leicht beleuchtet, so ergibt sich ein weißlicher Schimmer um das Pad.

Grundsätzlich gesagt sollte aber jeder mit dieser Tastatur zurechtkommen, auch SMS Junkies sollten damit nach kurzer Gewöhnungsphase sehr gut klarkommen.

Menüoberfläche:


Das Menü hat sich bei Sony Ericsson von der Struktur her langsam bewährt. Es gibt folgende Oberpunkte:

PlayNow ---------- Internet ----------- Unterhaltung
Kamera ----------- Nachrichten -------- Music Player
Datei-Manager ---- Kontakte ----------- Radio
Anrufe ------------ Organizer ---------- Einstellungen

Auch hier wieder der obligatorische Vergleich mit dem K610i - so werden wie gewohnt die Symbole sehr fein und nett animiert dargestellt (sobald man mit dem D-Pad über den jeweiligen Menüpunkt fährt), wobei die einzelnen recht fein gezeichnet wirken. Der augenscheinlichste Unterschied im direkten Vergleich ist der Wegfall des Hauptmenüpunktes für die Videotelefonie, statt dessen findet sich jetzt an dieser Stelle das Radio wieder.

Die Menügeschwindigkeit hat sich kaum verändert - so kann es sich problemlos mit der Konkurrenz aus dem Hause Nokia messen. Es gibt definitiv keine echten Hänger oder Hakler im Menü.

Bei der Personalisierbarkeit des Menüs hat Sony Ericsson auf bewährtes gesetzt. So kann man wie gewohnt eigene Themes auf dem Gerät installieren um dem Gerät eine persönliche Note zu geben.
Diese einzelnen Themes verändern dabei nicht nur die Farbpalette, sondern auch den Klingelton, Screensaver, Wallpaper, Highlight und natürlich den Menühintergrund.

Kameras:


Hier hat Sony Ericsson gegenüber einigen anderen Kamera-Handys eher Standard-Hardware verbaut - so findet man beim K530i eine 2.0 Megapixel Hauptkamera ohne Autofocus und LED-Licht wieder. Die Kamera macht Bilder in einer maximalen Auflösung von 1600 x 1200 Pixeln. Die Fotoqualität reicht zwar nicht an die Qualität der Sony Ericsson Geräte mit Autofocus heran, doch es ist reicht immer noch für den ein oder anderen einfachen Schnappschuss.

Im Auslieferungszustand passen noch knapp 40 Bilder auf das Gerät, sicherlich für den Anfang mehr als ausreichend bei einem freien Speicherplatz von max. ~20 MB auf dem Gerät. Die Bilder werden, wie bereits gesagt, dank 2,0 Megapixel für ein Handy ganz gut; so kann man durchaus in Betracht ziehen, das ein oder andere Bild auf Fotopapier professionell entwickeln zu lassen.

An Auflösungen stehen folgende zur Auswahl:

Foto:

- 1600 x 1200 Pixel (2 MP)
- 1280 x 960 Pixel (1 MP)
- 640 x 480 Pixel (VGA)

Video:

- 176 x 144 Pixel (QCIF)

Für das optimale Bild sorgen unzählige Einstellmöglichkeiten und diverse Aufnahmemodi. Wie bei vielen Kamerahandy oder auch Digitalkamera zeugen die Bilder in dunklerer Umgebung allerdings von einigem Grundrauschen und aufgrund des fehlenden Blitzes (oder einer LED) sind richtige Nachtaufnahmen sogut wie unmöglich. So kann man verwertbare Ergebnisse nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen erzielen.

Der Suchermodus der Kamera ist sehr gut gelöst, die Menüführung hierbei ist schon von diversen Sony Ericsson Geräten bekannt und denkbar einfach. Das Gerät wird hierfür einfach quer gehalten und man bewegt sich per Steuerkreuz seitlich durchs Menü (Sony Cyber-Shot Benutzeroberfläche), ausgelöst wird dann über die in dieser Position oben angebrachte Auslösetaste. Man kommt sehr leicht damit zurecht und kann unzählige Einstellungen vornehmen. Auch die Bilddarstellung des Suchers ist sehr flüssig und wird im Vollbild dargestellt.

Bei der Foto-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:

- Zoomfunktion
- Aufnahmemodus (Normal, Panorama, Rahmen, Bildfolge)
- Bildgröße (2MP, 1MP, VGA)
- Nachtmodus
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Sepia, Negative)
- Selbstauslöser
- Weißabgleich
- Bildqualität
- Verschlusston
- Zeit und Datum
- Speicherort

Wer die Features und unzähligen Einstellmöglichkeiten schneller erreichen möchte der kann die einzelnen Shortcuts per Ziffer 0 anzeigen lassen und aufrufen.

Bei der Präsentation über den Bilderordner hat man dank der aktuellen "Standard Software" nun die Möglichkeit wahlweise 2x2 oder 3x3 Vorschaubilder anzuzeigen. Eine weitere Variante hierbei ist die Anzeige der Bilder in einer Zeitleiste. Hier werden die Bilder nach ihrer Erstellungszeit bzw. dem Erstellungsmonat in einer Übersicht aufbereitet. Alles in allem sind somit also für den Bilderfreak und Hobbyfotographen genug Möglichkeiten zum Rumspielen gegeben sein.

Auf die Frontkamera zur Videotelefonie gehe ich hierbei nicht weiter ein, da diese wirklich nur für die Videotelefonie konzipiert wurde und sonst eigentlich nichts zu bieten hat.

Die Videofunktion ist genauso wie die Videotelefonie nicht unbedingt der Rede wert, da Sony Ericsson wie bei seinen vielen Geräten zuvor klar die Priorität auf brauchbare Standbilder gelegt hat. Sonst lässt es sich für mich nicht erklären wieso immer noch nur eine Auflösung von 176 x 144 Pixeln bei der Videoqualität möglich ist.

Hier besteht extremer Nachholbedarf um nicht noch weiter ins hintertreffen zu geraten. QVGA Auflösung wäre hier in meinen Augen schon pflicht gewesen.

Bei der Video-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:

- Aufnahmemodus (MMS, Hohe Qualität)
- Nachtmodus (An, Aus)
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Negative, Sepia)
- Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Leuchtstofflampe, Glühlampe)
- Mikrofon (An, Aus)
- Speicherort

Der einzige Trost bleibt hierbei, dass zumindest die Videos in 176 x 144 Pixel Auflösung recht flüssig aufgenommen / wiedergegeben werden und es recht wenig Kästchenbildung gibt. Auch bei der Wiedergabe im Vollbild sehen die Videos trotz Ihrer Streckung auf 176 x 220 Pixel noch halbwegs passabel und durchaus annehmbar aus.

Bedienung:


Von der Bedienung her kommt man sehr leicht zurecht. Wie eigentlich bei jedem der letzten Sony Ericsson Geräte braucht man keine Bedienungsanleitung gelesen zu haben, um sich im Menü zurechtzufinden.
Für die Unbeholfenen unter uns hat Sony Ericsson wie immer eine Kurzerklärung im Menü integriert. Diese führt dazu dass man über den rechten Softkey „Info“ eine kurze Erklärung zum jeweiligen Menüpunkt erhält. Das heißt es gibt eigentlich so gut wie keinen Oberpunkt der nicht erklärt wird, so kann man wirklich getrost die Bedienungsanleitung beiseite liegen lassen.

Des Weiteren gibt es wie bereits erwähnt die beiden vom K610i schon bekannten Softkeys. Der linke Softkey ist mit der Anrufliste, der rechte Softkey mit dem Menü belegt.

Rechts, zwischen Softkey und C-Taste hat Sony Ericsson seine Taste für das so genannte "Aktivitäten Menü" integriert. Diese Taste fungiert einerseits als eine Art Task-Manager - so kann man schnell zum Music Player oder in ein Java Programm "springen". Andererseits hat man hier auch seine aktuellen und verpassten Events, d.h. verpasste Anrufe, neue SMS / MMS und Kalendereinträge werden hier noch einmal untereinander aufgezeigt.

Die Taste vereint auch die Features der früheren "Mehr"-Taste“, d.h. hier werden Verknüpfungen wie Bluetooth, Kalender, etc. gesammelt. Insgesamt ist das ein super Feature, da dieses sog. "Aktivitäten-Menü" durch einen einfachen Druck auf diese Taste aus jedem Menüpunkt heraus direkt angesprochen werden kann und sogar eigene Shortcuts erstellt werden können.

Natürlich sind auch die Menü-Shortcuts per Ziffernwahl von Vorteil und erleichtern die Eingabe. Das Steuerkreuz ist standardmäßig folgendermaßen belegt (lässt sich aber auch noch verändern):

Steuerkreuz oben: Music-Player
Steuerkreuz unten: Kontakte
Steuerkreuz links: SMS / MMS verfassen
Steuerkreuz rechts: noch frei belegbar

Aber zurück zu den Tasten. Links, zwischen Softkey und Zurück-Taste hat Sony Ericsson (vermutlich auf Netzbetreiberwunsch) die Browser Taste hinterlegt, diese sorgt dafür dass man über einen kurzen Druck relativ schnell im Internet-Menü landet. Wer also ein versehentliches Einwählen ins Internet vermeiden will, der kann ganz einfach ein leeres Internet-Profil erstellen und verursacht somit keine Kosten.

Alles in allem Sony Ericsson-typisch leicht zu bedienen, wobei wie oben schon gesagt einige nützliche Features hinzugekommen sind.

Akku und Empfang:


Beim Empfang würde ich keine allzu großen Unterschiede zwischen dem K530i und dem K610i sehen. Wenn ich von einem K610i ausgehe, so würde ich den Empfang beim K530i absolut gleichwertig ansehen und irgendwo im Bereich der Schulnoten 2-3 einstufen.

Das Gerät beherrscht neben GSM-Triband auch UMTS, wobei der UMTS Empfang im E-Plus Netz bisher stabil funktioniert. Zu Abbrüchen oder Problemen beim Handover ist es bisher nicht gekommen. Die Netzwahl ist übrigens wahlweise „GSM und UMTS“ oder „nur GSM“, so kann man also bei Bedarf das Gerät auf den reinen GSM Modus zwingen.

Auch bei der Sprachqualität würde ich das K530i recht gute Werte zusprechen, sicherlich ist dies immer rein subjektiver Natur, aber ich bin damit sehr zufrieden beim K530i. Es schließt für mich nahtlos an die wirklich gute Sprachqualität des K610i an.

Über den Akku kann ich durchweg positives behaupten. So hat Sony Ericsson subjektiv empfunden gegenüber dem K610i nochmals minimal nachgelegt. Angegeben ist es vom Hersteller mit maximal 9 Std. Gesprächszeit und 395 Std. Standby (im GSM Betrieb). In der Praxis hat es bei mir schon nach wenigen Ladungen 4-5 Tage Standby realisiert und das bei einer Sprechzeit zwischen 2-3 Stunden in diesem Zeitraum. Auch bei aktivem Bluetooth scheint dies nicht wirklich viel Akkulaufzeit zu kosten, so verringert sich diese um geschätzte 1-2 Tage bei dauerhaft aktivierter Bluetooth Schnittstelle.

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Geändert von Meilow am 21.09.2007 um 14:01

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Meilow ist offline Alter Beitrag 21.09.2007 13:40
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Meilow

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Hauptfunktionen:


Hier hat Sony Ericsson gegenüber dem K610i nur Modellpflege im Detail betrieben. So liest sich die Featureliste sehr ähnlich und bietet folgende Hauptpunkte:

- 2.0 Zoll Display mit 176x220 Pixeln bei 262.000 Farben
- Vollwertiges Telefonbuch mit 1000 Kontakten und 2500 Rufnummern
- Aktivitäten-Menü (Multitasking)
- USB Wechseldatenträger (Treiber sind nicht nötig)
- 2.0 Megapixel Kamera (ohne Autofocus)
- UMTS und Videotelefonie
- Image Blog
- MP3- und Media-Player (inklusive Vollbild-Modus)
- Speicherkarten-Slot (Hot-Swap), aktuell bis 4 GB
- TrackID (Musikerkennung)
- Fastport Schnittstelle
- AccuWeather (Java Wetter Programm)
- Browser mit Smart-Fit und Vollbildmodus
- RSS Feed Reader
- A2DP (Stereo-Bluetooth)
- UKW-Stero Radio
- Flugzeug Modus (Offline Modus)
- OTA Software Update

Ein wesentlicher Schritt Richtung Multimedia-Nutzung ist die erweiterte Multitasking-Funktion. So kann man problemlos mehrere Java Applikationen (getestet mit 3 Programmen parallel) gleichzeitig laufen lassen und parallel noch Musik hören oder zwischendurch eine SMS lesen / verfassen. Dies ist zum Beispiel dann praktisch wenn man einerseits im Web per Opera Mini surft und andererseits im ICQ per Jimm online ist.

Eine weiteres etabliertes Feature findet natürlich auch bei diesem Spross der K-Serie Anwendung, die Rede ist von dem Flugzeug Modus, so kann man das Gerät problemlos über das Einstellungsmenü in den Offline Modus versetzen. Die Profile werden wie schon beim seinen Brüdern mit verschiedenen kleinen Symbolen am oberen Displayrand angezeigt. So erkennt man endlich prima auf den ersten Blick in welchem Profil sich das Gerät gerade befindet.

Der Rest kommt mir soweit ziemlich bekannt vor, man fühlt sich definitiv auf Anhieb heimisch.

Media- / Music Player und Radio:


Der Musik- und Media-Player hat natürlich auch wieder seinen Weg ins Gerät gefunden. Die Qualität des Players ist gut, so ist die Klangqualität wirklich laut und klar, egal ob über das Stereo-Headset oder den internen Lautsprecher. Hier hat Sony Ericsson dem Paket den Nachfolger des schon vom K610i bekannte Headsets beigelegt, die Rede ist vom HPM-61 Headset. Dem Headset fehlt es allerdings etwas an Bass und Volumen, beides könnte etwas ausgeprägter sein.

Wer also auf einen satteren Bass und einen noch besseren Klang wert legt, dem sei das von der Walkman Serie bekannte HPM-70 / 75 ans Herz gelegt, dass dank In-Ear Ohrhörern für einen satten, druckvollen Bass sorgt.

Die unterstützten Media-Formate sind:

- 3GPP
- AMR
- AAC
- AAC+
- eAAC+
- MP3
- MP4
- M4A
- MIDI
- iMelody
- eMelody
- Real Video 8
- Real Audio 8
- RHZ
- WAV
- WMA
- WMV
- XMF

An Einstellmöglichkeiten bietet der Musik Player einige Möglichkeiten, da die Funktionen denen der ersten Walkman Reihe gleichen. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit Titel zu wiederholen oder willkürlich abzuspielen, genauso wie man den Klang per Equalizer anpassen kann. Hier stehen folgende EQ Modi zur Auswahl:

- Normal
- Bass
- Sprache
- Höhenanhebung
- Manuell

Die Lautstärke über den internen Lautsprecher kann sich des Weiteren auch sehen lassen - zumeist ohne verzerren wird die jeweilige Musik wiedergegeben. Nur wenn man per Lautstärken-Regler "bis zum Anschlag aufdreht" kommt es zu einem verzerren und leichten kratzen des Lautsprechers.

Natürlich hat Sony Ericsson auch an die Möglichkeit der eigenen Playlist-Erstellung gedacht, sodass man seine Lieblingssongs einfach zusammenstellen kann.
Als kleines Extra hat Sony Ericsson auch eine Stereo-Simulation integriert, so wird ein räumlicher Klang simuliert obwohl kein Stereo-Lautsprecher verbaut ist. Wo wir schon beim Thema Stereo sind; das K530i beherrscht auch Bluetooth Stereo Streaming per A2DP, so kann man also auch drahtlos Stereo-Musik hören.

Nachdem der Player in den Hintergrund gelegt wurde, werden übrigens am oberen Bildschirmrand die entsprechenden Track Informationen in einer Scrollleiste dargestellt, genauso wie man es von den Walkman Geräten kennt.

Das integrierte FM-Radio hat Platz für 20 Stationen, und Sony Ericsson hat auch hierbei wieder RDS integriert. So wird bei den meisten Radiosendern hierbei der Sendername übertragen, jedoch nicht Titel oder Interpret (dies ist stark abhängig vom genutzten Sender). Selbstverständlich muss auch beim K530i das Headset angesteckt bleiben, da es wie immer als entsprechende FM-Antenne fungiert.

Der Videoplayer kann natürlich auch Videos im Vollbild abspielen, und Einzelbilder können als Screenshot aus dem Video herausgenommen werden. Ein nettes Feature zur Videobearbeitung ist der VideoDJ. Wie der Name schon vermuten lässt, kann man hiermit Videos, Bilder und Texte auf seinem K530i zusammenschneiden. Heraus kommt eine 3GP Datei, die sich problemlos weiter versenden oder übertragen lässt.

Der Player kann übrigens nicht nur Videos, wie die niedrige Videokamera-Auflösung von 176x144 Pixel vermuten lässt, in dieser Auflösung abspielen sondern auch in Vollbildauflösung. Das heißt dass bei einer Auflösung von 176x220 Pixeln (oder auch höher) eine absolut flüssige Wiedergabe möglich ist und je nach eingesetzter Komprimierung diese auch frei von jeglicher Kästchenbildung ist.

Abschließend beschreibe ich das vom W580i, W850i & Co. schon bekannte Musikerkennungsfeature - die Rede ist vom TrackID Tool. Es scheint nun auch in Sony Ericssons K-Serien Geräten etabliert zu werden. Mit Hilfe dieses Menüpunktes lassen sich zu, dem Hörer unbekannte Musiktiteln, der entsprechenden Musiktitel, der Interpret und das dazu passende Album anzeigen. Das Feature funktioniert erstaunlich gut und es wird eine ziemlich hohe Trefferquote erzielt. Möchte man also zu einem Lied aus dem Radio oder auf einer Party den passenden Interpreten und den Titel wissen, geht dies kostenlos und schnell (einzig für die Datenübertragung entstehen kosten).

Verbindungsmöglichkeiten:


Hier kann man wie gehabt Töne, Themes, Videos und Bilder per Bluetooth oder USB-Datenkabel übertragen. Schön ist die Tatsache, dass das K530i als Wechseldatenträger ohne externe Treiber angesprochen werden kann. In meinem Test wurde sowohl der Telefonspeicher als eigenes Laufwerk angezeigt als auch eine Speicherkarte.

Ansonsten steht die übliche Verbindungs- und Syncmöglichkeit mit der Sony Ericsson Software zur Verfügung (per Datenkabel oder Bluetooth). Ein Senden des Telefonbuches von einem anderen Sony Ericsson an das K530i ging übrigens in meinem Test per Bluetooth problemlos und inklusive der Anruferbilder vonstatten.

Die wichtigsten, unterstützten Bluetooth Profile:

- DUN (Dial-up Network)
- OPP (Object Push Profile)
- SPP (Serial Port Profile)
- HFP (HandsFree Profile)
- HS (Headset Profile)
- BIP (Basic Imaging Profile)
- BPP (Basic Printing)
- FT (File Transfer)
- HID (Human Interface Devices)
- A2DP (Advanced Audio Distribution)
- AVRCP (AV Remote Control)
- Sync (Sync Profile)

An Synchronisationsmöglichkeiten mit dem heimischen PC bietet der Sync Manager Kontaktmöglichkeiten zu folgenden PIM-Anwendungen:

- Windows Adressbuch
- Outlook 2000
- Outlook 2002
- Outlook 2003
- Lotus Notes 5
- Lotus Notes 6
- Lotus Notes 6.5

Für die Nutzer einer Speicherkarte empfehle ich, wie bei anderen Geräten mit Speicherkarten-Slot einen Card Reader, da eine Speicherkarte ja problemlos im laufenden Betrieb gewechselt werden kann. Als zweite Übertragungsart bietet sich natürlich das USB-Kabel an, da auch hier die Geschwindigkeit noch recht gut ist. Allerdings ist diese Variante meines Erachtens bei weitem nicht so schnell wie ein USB 2.0 Kartenleser.

Ein Test mit einem Speedmeter ergab bei Nutzung des Datenkabel nur knapp 26 MB/Minute, was klar dafür spricht das es kein echtes USB 2.0 Vergnügen ist.

Für die mobile Datenübertragung stehen sowohl GPRS als auch UMTS zur Verfügung. HSDPA oder EDGE sucht man in der Ausstattungsliste leider vergebens.

Büro und Business Funktion:


Bei den Alltagsfunktionen bietet das Sony Ericsson K530i einige Features. Es sind genaugenommen mittlerweile die etablierten Standardfeatures der aktuellen Sony Ericsson Geräte. Hier aber nichts desto trotz für jeden User (auch für die Neulinge) nochmal die wichtigsten Funktionen in der Übersicht:

- Kontakte speichern mit mehreren Rufnummern (Mobil, Privat, Geschäft, Emailadresse, URL, Anruferbild (schön groß), etc.)
- Alarme (bis zu 5 Alarme können getrennt voneinander definiert werden)
- Notizfunktion
- Aufgabenliste
- Codememo
- Netfront Browser (WAP 2.0 und HTML mit JAVA Script- / SSL Support, Smart-Fit Funktion)
- E-Mail Client
- Stoppuhr, Timer, Rechner
- Sprachwahl und Sprachsteuerung
- und natürlich einen umfangreichen Kalender mit Erinnerungsfunktion (Geburtstage, Termine etc.).

Sony Ericsson hat einen ordentlichen Telefonbuchspeicher spendiert; so kann man echte 1000 Kontakte mit insgesamt maximal 2500 Rufnummern speichern. Des Weiteren muss man um eine Adresse anzuzeigen den entsprechenden Kontakt nicht mehr „Bearbeiten“, sondern kann nun endlich über „Anzeigen“ alle Details ansehen.

Die einzelnen Felder des Telefonbuchs sind:

- Name
- Mobil
- Privat
- Geschäft
- Fax
- Andere
- E-Mail Adresse
- Webadresse
- Bild
- Rufton
- Sprachbefehl
- Titel
- Firma
- Straße (Firma)
- Ort (Firma)
- Bundesland (Firma)
- PLZ (Firma)
- Land (Firma)
- Straße (Privat)
- Ort (Privat)
- Bundesland (Privat)
- PLZ (Privat)
- Land (Privat)
- Info
- Geburtstag

Ob das Telefonbuch nach Vor- oder Nachnamen sortieren soll, ist übrigens jedem selbst überlassen, dies lässt sich nämlich problemlos über die Telefonbuch-Optionen einstellen.

Neben den gerade genannten Funktionen gibt es eine weitere, sinnvolle Funktion. Im Telefonbuch gibt es die Möglichkeit alle Kontakte in einem Rutsch auf einem Memory Stick Micro M2 zu sichern und ggf. wiederherzustellen.

Der Kalender bietet eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht. Bei der Tagesansicht gibt es eine Liste der jeweils anstehenden Einträge, bei der Wochenansicht eine Balkenansicht mit Start- und Endzeit der einzelnen Termine. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit Termine beliebig zu wiederholen, egal ob: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich.

Ein Termin kann folgende Felder beinhalten:

Allgemein:

- Thema
- Anfangszeit
- Dauer (0.5 Stunden, 1 Stunde, 1,5 Stunden, 2 Stunden, etc.)
- Erinnerung
- Anfangsdatum

Details:

- Ort
- Beschreibung
- Ganztags
- Wiederholung

Sollte man mal einen Eintrag suchen ist dies auch nicht weiter tragisch, so bietet der Kalender eine Suchfunktion mit der man nach ganzen Einträgen, oder Teilen des jeweiligen Eintrags suchen kann.

Außerdem gibt es eine Sprachaufzeichnung für Voice Memos oder Gesprächsmitschnitte. An vorinstallieren Java Anwendungen findet man AccuWeather und Audible auf dem Gerät. Diese sorgen somit einerseits für eine Anzeige des aktuellen Wetters und der Wettervorhersage für bis zu 3 Tage (AccuWeather), sowie die bequeme Wiedergabe von Hörbüchern (Audible).

Als Pflichtinstallationen für gelegentliche Surf-Sessions empfehle ich zusätzlich die kostenfrei erhältlichen Programme Jimm und Opera Mini auf dem Gerät zu nutzen.

Für kurzweilige Unterhaltung im Alltag sorgen beim K530i zwei Spiele names Investigators und Tennis.

PC Software:


Die beigefügte Sony Ericsson PC Suite bietet einen recht umfangreichen Zugang zum Sony Ericsson K530i. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Synchronisierbarkeit mit diversen PIM-Anwendungen (weiter oben im Test gibt es schon eine Liste der unterstützten Anwendungen).

So konnte ich in meinem Test einige hundert Kontakte problemlos zwischen K530i und dem heimischen PC synchronisieren. Selbst einige Kalendereinträge oder Notizen sind mit der PC Suite kein Problem. Inwieweit sich das Gerät bei einem richtig umfangreich gefüllten Outlook Adressbuch verhält kann ich nicht beurteilen, da sich in meinem Adressbuch in erster Linie Rufnummern, E-Mail- und Postadressen befinden.

Ein weiteres Detail in der Software ist der Sony Ericsson Datei Manager. Dieser sorgt für einen problemlosen Austausch von Multimedia-Dateien. Selbstverständlich tut es alternativ auch der Microsoft Windows interne Explorer um das Gerät oder die Speicherkarte mit Daten zu füttern.

Das wohl nützlichste Stück Software um die Musik-Features des Gerätes auszuschöpfen ist die Disc2Phone Software. Diese ermöglich es dem Anwender seine heimischen Audio CDs spielend einfach auf das Handy zu kopieren. Falls nicht schon CD-Text auf der jeweiligen CD vorhanden ist, besorgt sich die Software die entsprechenden Titelinformationen aus dem Internet und fügt diese Informationen den MP3-Tags hinzu.
Selbstverständlich kann vor dem eigentlichen Konvertierungsvorgang die Bitrate nach eigenen Wünschen beeinflusst werden, um die Qualität individuell anzupassen.

Browser:


Schön auch das für das mobile Surfen der integrierte Netfront HTML Browser wieder seinen Weg in das Gerät gefunden hat. Dieser bietet unter anderem einen Vollbild Modus und eine Zoomfunktion (zwischen 50% - 200% Zoomfaktor). So lassen sich auch große Seiten perfekt auf dem Display darstellen und wer Traffic sparen will kann auch das Laden von Bildern deaktivieren. Gut ist auch die Möglichkeit nach Bedarf im Querformat zu surfen, dies ist gerade bei etwas aufwändigeren Websites sehr praktisch.

Des Weiteren gibt es ein Smart-Fit Feature, d.h. Websites werden in einer Spalte dargestellt und somit muss nicht mehr seitlich gescrollt werden. Der Seitenaufbau geht dank UMTS und GPRS relativ schnell und flüssig vonstatten. Die maximal darstellbare Seitengröße liegt bei 500kb, was in der Regel aber selten zu Problemen führen sollte.

Für längere Surfsessions empfehle ich selbstverständlich einen Blick in die Preisliste des Netzbetreibers zu werfen, da es schon extreme unterschiede in den Kosten für eine Datenverbindung per UMTS/ GPRS gibt. In meinem Fall kann ich sagen dass man bei E-Plus mit dem Internet 250 Paket sicher kaum an seine Volumengrenzen stößt.

Abschließend sei zum Browser noch erwähnt das dieser übrigens eine RSS Feed Suchfunktion bietet, d.h. man kann die aktuelle Seite nach Feeds durchsuchen und diese zur eigenen Liste hinzufügen. Auch wenn auf einer Webseite RSS Feeds zu finden sind, dann bekommt man dies automatisch über ein kleines RSS Symbol am rechten unteren Bildrand signalisiert.

Im RSS-Reader findet man des Weiteren schon vorinstallierte Feeds von: Bunte, Sport, MTV, Handelsblatt, n-tv.

Fazit:


Das Sony Ericsson K530i ist ein würdiger Nachfolger für das sehr erfolgreiche K610i. Sony Ericsson hat nur marginale Modellpflege betrieben und die Unterschiede sind wirklich nur im Detail zu finden. So bietet das K530i als größte Neuerung ein leuchtstärkeres und größeres Display, ein UKW-Radio sowie ein etwas erschlanktes Gehäuse.

Gerade sein schlankes Äußeres, gepaart mit der durchweg guten Ausstattung lassen kaum Wünsche offen. Einzig EDGE und HSDPA hat Sony Ericsson auf seiner Hausaufgabenliste vergessen und so muss man mit max 384 kbit/s vorlieb nehmen. Wen das nicht weiter stört, dem kann ich das K530i wirklich durchweg empfehlen.

In der Preisklasse von knapp unter 200€ stellt das K530i in meinen Augen ein erstklassiges Telefon dar; auch wenn die Kamera nicht ganz zu überzeugen weiß. Es entschädigt dafür aber durch seine sehr kleine Bauforum, gepaart mit guter Ausstattung und der erstklassigen Optik.

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