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Testbericht Nokia 9300i

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  • Testbericht Nokia 9300i

    Revision: 1.00 vom 06.02.2006

    Einleitung

    Getreu dem Grundsatz kein Modell ohne eine i Version liefert Nokia das 9300i Smartphone aus. Um den Unterschied zum Commi geringer werden zu lassen, gibt es nun das hosentaschenkompatible 9300i. Beim meinem Test beschränke ich mich auf die Unterschiede zum 9300: WLAN.

    Ich könnte jetzt sagen: Ende des Test

    Zum Vorgänger hat sich - neben WLAN und neuen Covern - wirklich nichts verändert. Auch das 9300i ist ein echtes i. Geringe Detailverbesserungen, eine neue Firmware, leichte optische Anpassungen und schwupps: ein neues Modell erblickt das Tageslicht.

    Das Gerät wurde mir – wie schon so oft – von Herrn Schoeps vom Nokia Shop Münster (AMS Telekom) zur Verfügung gestellt. Mein Dank schleicht ihm nach … Es ist seit gut zwei Wochen lieferbar.


    Bildergalerie des 9300i

    Bildershow


    Design

    Das Design des 9300i Smartphone entspricht dem des 9300: Bei hosentaschenkompatiblen Abmessungen von 132 mm x 51 mm x 21 mm und einem Gewicht von 172 Gramm (5 Gramm schwerer, als das 9300), allerdings auch kein "leichter Brocken". Leider hat Nokia auch wieder die „Unsitte“ der Wechselcover übernommen. Die verbauten Cover sind zwar wertig und edel, imho aber auch kratzempfindlich. Aufgrund der Wechselcover ist der 9300i imho auch staubempfindlich geworden.

    Der Lautsprecher befindet sich ebenfalls auf der Front. Die gesamte Rückseite des Commi besteht eigentlich nur aus einem Plastikcover. Nach Entnahme ist der Zugriff auf den Akku sowie Simkarte und MMC möglich. Die MMC (bis 2 GB werden unterstützt) ist grundsätzlich „hot-swapable“, leider muss hierzu mal wieder das Backcover entfernt werden.

    Das 9300i Smartphone verfügt über den allseits bekannten Popport, mittels entsprechender Adapter (empfehle den „Skullcandy jacked“, oder ein Eigenbau) ist auch der Anschluss eigener 3.5 mm Stereokopfhörer möglich. Dies ist auch zu empfehlen, da der Klang des mitgelieferten Ohrhörers MP3-technisch mässig ist. Das Display des 9300i läßt sich um 180 Grad aufklappen. Kein Kippel mehr, wenn er komplett aufgeklappt auf dem Tisch liegt. Ansonsten kippelt er ab etwa 45 Grad Displayneigung.

    Kippelgefahr

    Einen Tick mehr und das 9300i Smartphone kippt um.

    Der Verschlußmeachanismus wurde - im Vergleich zum 9500 - ebenfalls geändert, er sollte nun nicht mehr als Schwachpunkt fungieren, denn der 9300i wird einfach zugeklappt. Es ist dabei kein Öffnungsmechanismus mehr zu betätigen.


    Technik

    Nokia 9300i
    V 05.50
    16-12-05
    RM-8

    Etwa 80 MB Hauptspeicher, eine 128 MB MMC Karte und damit eine fast unendliche Erweiterbarkeit des Speichers spiegeln - neben den beiden Displays - die Hauptmerkmale des Gerätes wieder. Das 9300i Smartphone verfügt – businesslike – über keine Kamera. Darüber kann man urteilen, wie man will, aber so ist er auch „Mercedes-Benz kompatibel“.


    Lieferumfang

    Das 9300i Smartphone wird nokiatypisch in einem schlichten (aber großen) Karton mit:

    * 9300i Smartphone
    * USB Datenkabel
    * 128 MB MMC
    * Ladegerät
    * Anleitungen
    * CD
    * 1100 mAh Li-Ion Akku (BP-6M)
    * Syncstation
    * Ohrhörer (Mono).

    ausgeliefert.


    Verarbeitung/Haptik

    Das 9300i Smartphone ist kleiner und auch leichter als der 9500. Die neuen Maße wurde natürlich auch zu Lasten der eingebauten Tastatur erreicht, zudem wurde der Lautsprecher an anderer Stelle als beim 9500 eingebaut, nämlich rechts oben der Tastatur. Das Gerät verfügt ebenfalls über eine eingebaute Antenne. Insgesamt ist der „neue“ nun wirklich als „handlich“ zu bezeichnen. Nokia hat endlich einen "Communicator" geschaffen, der kaum größer ist, als ein normales Businesshandy. Wobei der Begriff „normal“ relativ ist. Aber ein echter Geschäftsmann wird sich von solchen Ausmaßen nicht beeindrucken lassen, denn wer schon einen 9500’er als handlich empfindet, wird das 9300i Smartphone lieben


    Display

    Das 9300i ist auch mit zwei TFT ausgerüstet – ein großes Innendisplay (640x200) bei 65 Farben und ein kleines Aussendisplay (128x128). Es verfügt auch über 65k Farben. Es ist menütechnisch der Nokia Series 40 nachempfunden. Das Innendisplay ist bei gleicher Auflösung etwas kleiner als beim 9500.

    In meinem Augen ist beim Innendisplay kein Unterscheid zum 9500 zu erkennen, das Aussendisplay ist nun etwas leuchtender und satter in den Farben. Durch die hohe Auflösung bei kleineren Ausmaßen ist das Innendisplay in meinen Augen sogar noch etwas besser geworden als noch beim 9500.


    Inbetriebnahme

    Nach Einschalten und einer längeren Gedenkzeit jenseits der 30 Sekunden ist das 9300i Smartphone einsatzbereit und liefert die schon beim 9300/9500 bekannten Anwendungen. Im Bereich PIM macht dem 9300i so schnell keiner was vor.


    Tastatur

    Das 9300i Smartphone bietet - im Gegensatz zum 9500 - ein neues, verbessertes Tastenfeld. Das Tastenfeld entspricht dem bisherigen Series 40 Standard. Zur Tastatur ist zu sagen, dass die Tasten noch enger beieinander liegen, als beim 9500. Die Navigation wird nun mittels eines „Joysticks“ ermöglicht. Das 9300i Smartphone bietet natürlich die volle QWERTZ Tastatur an. Die Tastatur des 9300i – obwohl kleiner – scheint mir besser zu sein.

    Es hat ebenfalls acht Anwendungstasten die schnell Zugang zu den wichtigsten eingebauten Anwendungen (Arbeitsplatz, Telefon, Mitteilungen, Internet, Kontake, Dokumente, Kalender, Favoriten) ermöglichen. T9 im Aussendisplay funktioniert.


    Technische Daten

    Das 9300i Smartphone hat ebenfalls 80 MB Speicherplatz sowie 64 MB RAM, zusätzlicher Speicher läßt sich mittels MMC (bis 2 GB) nachrüsten.

    Die CPU ist auch ein ARM-9 basierter OMAP [RISC]-Prozessor, er ist etwa dreimal schneller (~ 150 MHz) als der 9210(i). Zusammen mit dem neuen Chipdesign ist er WIRKLICH schneller ... Das 9300i Smartphone hat – wie bereits erwähnt – keine Kamera dafür nun aber WLAN. Die Batterie ist – wahrscheinlich aufgrund des WLAN – nunmehr stärker als noch beim 9300 ausgefallen. MP3 werden – wenig überraschend – ebenfalls in Stereo ausgegeben.


    Konnektivität

    Irda, USB 2.0, BT – diesmal mit SIM Access , GPRS/EDGE, Triband. Leider kein UMTS, dafür aber WLAN. Eine BT Verbindung/WLAN war problemlos möglich.


    Internet

    Der Webbrowser (Opera) ist in Verbindung mit dem 150 Mhz Prozessor gerade noch ok, bei aufwändigen Seiten zeigt sich aber eine Schäche: Er rendet diese ob des zu langsamen Prozessors sehr langsam. Es ist empfehlenswert, die jeweiligen mobile oder PDA Versionen der Webseiten zu besuchen



    Links

    Nokia 9300i


    Fazit

    Das 9300i Smartphone ist einfach der bessere "Communicator". Wer auf eine Kamera verzichten kann, bekommt einen tollen Organizer in der Größe eines 6310i. Leider ist die Joysticksteuerung nicht sonderlich gut gelungen. Hier hat Nokia im Vergleich zum 9300 nicht nachgebessert. Alles in Allem erscheint die Verarbeitung des 9300i aber "wertiger" geworden zu sein. Dies mag auch an der verwendeten farbkombination liegen.

    Wer also auf WLAN wert legt, sollte zur i Version greifen. T9 im Aussendisplay funktioniert natürlich auch.
    Zuletzt geändert von dragon-tmd; 01.03.2006, 09:27.
    Dieses Konto wurde deaktiviert (für immer)

  • #2
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