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Testbericht: Samsung S8600 Wave 3 - Bada 2.0 und alles ist besser?

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  • Testbericht: Samsung S8600 Wave 3 - Bada 2.0 und alles ist besser?

    Testbericht: Samsung S8600 Wave 3


    Ein knappes Jahr nach dem Erscheinen des Wave II schiebt Samsung den Nachfolger in die Startlöcher: Das S8600 Wave 3. Neben Änderungen an der Hardware dürfte vor allem die neue Bada-Version 2.0 für Interesse bei manch einem Nutzer sorgen. Zwar hat Samsung verlauten lassen, dass auch der Vorgänger ein Update auf Bada 2.0 erhalten soll – wann genau dies der Fall sein wird, steht momentan allerdings noch nicht fest. Der nachfolgende Test soll euch dabei helfen, das Gerät näher kennen zu lernen.



    Lieferumfang:





    Hier gibt es keine Änderungen im direkten Vergleich zum Vorgänger. Samsung liefert die Grundausstattung für das Gerät ab Werk mit:

    • - 1 x Samsung S8600 Wave 3
    • - 1 x Akku (1500 mAh)
    • - 1 x kabelgebundenes Stereo-Headset (3,5 mm Klinke)
    • - 1 x Ladegerät
    • - 1 x USB Kabel
    • - 1 x Handbuch





    Gehäuse & Verarbeitung:





    Zunächst möchte ich euch das Gerät etwas beschreiben: Die Vorderseite des Wave 3 wird ganz klar durch das große 4“ Display dominiert. Oberhalb des Displays sitzt neben der Frontkamera für Videotelefonie auch der Helligkeitssensor für das Display sowie der Näherungssensor, der dafür sorgt, dass das Display während dem Telefonieren abdunkelt – dies verhindert ungewollte Eingaben. Natürlich ist hier auch der Lautsprecher für Telefonate positioniert. Unterhalb des Super AMOLED Displays ist eine Hardware-Taste platziert, die den Nutzer vom Menü direkt auf den Startbildschirm katapultiert – befindet man sich dort bereits, wird durch die Betätigung der Taste die NEWS-Seite aufgerufen (dazu später mehr). Ein langer Druck auf die Taste öffnet den Task-Manager, über den der Nutzer zur Zeit aktive Anwendungen überwachen und gegebenenfalls beenden kann. Erste Neuerung gegenüber dem Vorgänger: Links und rechts dieser Taste finden sich zwar ebenfalls wieder zwei Tasten wie gewohnt – diese sind jetzt aber mit Sensor-Technik ausgestattet, was das Gerät ohne Zweifel optisch aufwertet. Die Linke Taste startet einen Anruf bzw. wählt die Gesprächsprotokolle an – die rechte Taste befördert den Nutzer im Menü um eine Ebene zurück.
    Auf der rechten Seite ist die Taste zum Aktivieren der Tastensperre – außerdem lässt sich das Gerät hiermit ein- und ausschalten. Auch eine Neuerung gegenüber dem Vorgänger, da doch zahlreiche Nutzer darüber geklagt hatten, dass sich das Gerät beim Tragen in der Hosentasche öfters ausschaltet, weil die Taste versehentlich gedrückt wurde. Dies sollte hiermit zumindest etwas entschärft worden sein. Links sitzt lediglich die Lautstärkewippe. Die nächste „Neuerung“ erwartet den Nutzer unten am Gerät: Hier ist neben dem USB-Anschluss (gleichzeitig Anschluss für das Ladekabel) und dem Mikrofon auch die 3,5mm Klinkenbuchse zu finden.
    Auf der Rückseite ist oben neben der 5 Megapixel Kamera auch die LED Leuchte platziert. Rechts neben der Kamera ist der Lautsprecher für die Wiedergabe von Medien, aber auch für den Freisprechmodus zu finden. Ebenfalls neu ist die Handhabung des Akkudeckels: Dieser kann – nicht wie bei den beiden Vorgängern – nicht komplett entfernt werden. Er wird auf der Rückseite entriegelt und dann nach oben hin weggeschoben. Dies hat den Vorteil dass der Deckel nicht verloren gehen kann – gleichzeitig ist das auch ein Schutz für die Kamera, da diese etwas weiter im Gerät sitzt – so ist sie vor Kratzern gut geschützt.

    Weiter geht´s mit der Verarbeitung. Eigentlich könnte ich mir den Punkt wieder sparen, da es hier wieder einmal (zum Glück) nichts zu bemängeln gibt. Das Gerät besteht zum Großteil aus Metall. Nur oben und unten auf der Rückseite sind Bereiche aus Kunststoff zu finden. Hier hilft auf die etwas außergewöhnliche Konstruktion des Akku-Deckels, denn dieser umschließt mit seinem Metall-Rahmen auch die Vorderseite des Wave 3. Durch diesen Materialmix wirkt das Wave 3 sehr hochwertig – und es fühlt sich genauso an. Ein kleiner Nachteil hier ist natürlich das etwas höhere Gewicht; wobei dies viele Nutzer für die hochwertige Verarbeitung und Optik wohl in Kauf nehmen werden.



    Display:





    Kommen wir zur nächsten Neuerung: Dem Display. Dies ist beim Wave 3 nicht nur größer (jetzt 4 Zoll), sondern setzt statt LCD wieder auf AMOLED Technologie – genauer gesagt Super AMOLED. Bei einer gleich gebliebenen Auflösung von 480 x 800 Pixel stellt der Screen (Gorilla Glass) 16 Mio. Farben dar. Auf dem Startbildschirm werden überwiegend die gewohnten Informationen angezeigt: Akkustatus (mit der neuen Bada-Version neben dem Akku-Symbol auch in %), Netzstärke, Datennetzmodus, gewähltes Profil, Uhrzeit, Speicherkartenstatus, Datum, etc. Diese Daten kann man natürlich noch über den Samsung App-Store mit Widgets & Co. individualisieren. Neu beim Wave 3 ist die Anordnung der Startbildschirme: Der Nutzer kann wieder eine vorgegebene Anzahl an „Startseiten“ erstellen (zehn Stück). Zusätzlich hierzu ist die erste Seite immer die sogenannte „News-Page“. Diese Seite ist IMMER vorhanden und kann nicht entfernt oder anderweitig positioniert werden (z. B. am Ende der eigens erstellten Startseiten).
    Unten im Startbildschirm befinden sich ab Werk wieder vier Shortcuts, die nach den eigenen Wünschen verschoben werden können (wie alle Menüpunkte). Angelehnt an Android haben sich die Bada-Entwickler bei der Statusleiste: Diese lässt sich genau wie beim Google Betriebssystem auch nach unten ziehen – aber nur bis knapp zur Hälfte des Bildschirms. Hier kann der Nutzer mit nur einem Klick WLAN und Bluetooth aktivieren, das Profil „Stumm“ anwählen oder die automatische Ausrichtung des Displays deaktivieren. Ausserdem können hier angezeigte Benachrichtigungen (SMS, News von Social Network-Seiten, etc.) abgerufen werden.

  • #2
    Tastatur:





    Ganz grob habe ich das Thema „Tastatur“ ja weiter oben bereits angesprochen. Die beiden Hardware-Tasten links und rechts wurden gegen Sensor-Tasten ausgetauscht. Die Beleuchtung dieser Tasten lässt sich individuell regeln (vorgegebene Zeiten oder aber dauerhaft an/aus bzw. nach Uhrzeit gerichtet). Die übrige Bedienung läuft überwiegend über den Touchscreen ab. Da es sich hierbei um einen kapazitiven Touchscreen handelt, genügt ein leichtes Berühren der gewünschten Icons / Buchstaben. Das Gerät setzt die Befehle umgehend und ohne Verzögerungen um. Auch das Schreiben von Nachrichten (bzw. das Navigieren im Browser) geht dank ausreichend großer Tasten ohne Komplikationen und relativ flott von Statten. Das Wave 3 bietet folgende Tastaturtypen:




    • - QWERTZ-Tastatur
    • - 3 x 4 Tastatur
    • - Handschrift
    • - Handschrift ganzer Bildschirm







    Menü:





    Bei der Menüstruktur bzw. dessen Gestaltung hat sich beim S8600 hingegen wenig geändert. Sämtliche Menüeinträge lassen sich wieder individuell ordnen (jetzt nicht mehr über einen extra Button am oberen Rand des Displays, sondern über eine lange Berührung eines Menüpunktes) und weitere Seiten lassen sich Erstellen (bzw. erscheinen automatisch wenn die letzte Seite voll ist). Ab Werk stehen dem Nutzer die folgenden Menüpunkte zur Verfügung:


    Seite 1:


    Protokolle - - - - - Internet - - - - - E-Mail - - - - - - - - Musik

    Navigation - - - - Galerie - - - - - - Kamera - - - - - - - Kalender

    Java - - - - -- - - - Music Hub - - - - Social Hub - - - - - ChatON

    Uhr - - - - - - - - - AllShare - - - - - Samsung Apps - - - Einstellungen


    Seite 2:


    Chat - - - - - - - - Memo - - - - - - - Aufgabe - - - - - - - Eigene Dateien

    Google - - - - - - YouTube - - - - - Videos - - - - - - - - UKW-Radio

    Rechner - - - - - - Sprachmemo - - Sprachbefehle - - - PolarisOffice

    Tischuhr - - - - - - Caster



    Kamera:





    Bei der Kamera setzt Samsung offenbar auf altbewährtes: Während viele andere Hersteller mittlerweile vermehrt auf 8 Megapixel Module setzen, baut Samsung die Verbreitung der 5 Megapixel Modelle weiter aus. Im Prinzip ist die Auflösung auch völlig ausreichend, zumal es doch eher auf die Größe des Sensors ankommt – denn diese entscheidet letztendlich über die Qualität der Bilder. Bei günstigen Lichtverhältnissen kommen hier durchaus gute Ergebnisse raus. Bei schlechteren Lichtverhältnissen steht der Kamera zwar eine LED Leuchte zur Seite – diese bringt effektiv aber nur auf kurze Distanz etwas – wobei man hier dann darauf achten muss, dass das Motiv nicht überbelichtet wird. Die optische Gestaltung des Kamera-Menüs erinnert an bisherige Samsung-Modelle – mittig sitzt der Rahmen, welcher den Auto-Fokus Bereich markieren soll – dieser kann mit einem Tippen auf den Bildschirm beliebig versetzt werden.


    Die Einstellungsmöglichkeiten im Fotomodus:

    • - Fotolicht: Automatisch, Ein, Aus
    • - Selbstportrait ein / aus (aktiviert die Front-Cam)
    • - Aufnahmemodus: Einzeln, Smile, Panorama, Portrait
    • - Kameramodus / Videomodus
    • - Auslöser
    • - Shortcut zur Galerie
    • - Belichtungswert
    • - Fokusmodus: Autofokus, Makro
    • - Auflösung: 2560 x 1920 (5 MPX), 2560 x 1536 (4 MPX WIDE), 2048 x 1536 (3.2 MPX), 2048 x 1232 (2.4 MPX WIDE), 1600x 1200 (2 MPX), 1600 x 960 (1.5 MPX WIDE), 800 x 480 (0.4 MPX WIDE), 640 x 480 (0.3 MPX)
    • - Automatischer Kontrast: Ein / Aus
    • - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
    • - Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Glühlampenlicht, Fluoreszierend, Bewölkt
    • - ISO: Automatisch, 100, 200, 400
    • - Effekte: Keine, Grau, Sepia, Negativ
    • - Belichtungsmessung: Matrix, Mittenbetont, Spot
    • - Blinzelerkennung: Ein / Aus
    • - Hilfslinien: Ein / Aus
    • - Überprüfen: Ein / Aus
    • - GPS: Ein / Aus
    • - Speicher: Gerät, Speicherkarte
    • - Einstellungen zurücksetzen




    Die Einstellungsmöglichkeiten im Videomodus:

    • - Fotolicht: Ein / Aus
    • - Selbstaufnahme: Ein / Aus
    • - Aufnahmemodus: Normal, für MMS
    • - Kameramodus / Videomodus
    • - Auflöser
    • - Shortcut zur Galerie
    • - Belichtungswert
    • - Auflösung: 1280 x 720, 720 x 480, 640 x 480, 320 x 240, 176 x 144
    • - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
    • - Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Glühlampenlicht, Fluoreszierend, Bewölkt
    • - Effekte: Keine, Grau, Sepia, Negativ
    • - Bildstabilisator: Ein / Aus
    • - Hilfslinien: Ein / Aus
    • - Überprüfen: Ein / Aus
    • - Speicher: Telefon, Speicherkarte
    • - Einstellungen zurücksetzen



    Einen Überblick über die Foto- und Videoqualitäten des Wave 3 könnt ihr euch wie immer am Ende des Testberichts verschaffen – sowohl mit Hilfe der direkten Bild-Uploads, als auch beim Download der entsprechenden Pakete.

    Kommentar


    • #3
      Bedienung:





      Die Bedienung des S8600 läuft im Großen und Ganzen reibungslos ab. Das Tastaturlayout ist im Prinzip gleich geblieben (es sind keine Tasten weggefallen, die zum Nutzen des Phones enorm wichtig wären), sodass wir hier schon mal keinerlei Probleme haben. Klar – wer von anderen Phones zum Wave 3 kommt wird auch erst wieder einen Moment benötigen; Besitzer des Wave I bzw. Wave II werden sich aber sofort heimisch fühlen. Etwas verändert haben sich die Dimensionen des Geräts, die nun lauten: 125,9 x 64,2 x 9,9 mm bei einem Gewicht von 122 Gramm. Das etwas erhöhte Gewicht lässt sich durch die tadellose Verarbeitung und die gute Materialwahl locker ausgleichen – bei den Abmessungen muss jeder für sich selbst entscheiden, was man für hosentaschentauglich befindet und was nicht. Das Wave 3 fällt was die Länge und die Breite angeht etwas kleiner aus als das Topmodell mit Android (SGS II), jedoch trägt es in der Dicke minimal mehr auf. Es lässt sich selbstverständlich gut in einer Hand halten und auch mit einer Hand bedienen. Allerdings muss man manchmal wirklich aufpassen, dass einem das Gerät aufgrund des relativ glatten Materials nicht aus den Händen rutscht. Kommen wir noch zu einem Punkt der auch frühere Bada-Nutzer interessiert: Das Wave 3 kommt ab Werk mit Bada 2.0 – neben neuen Funktionen beinhaltet die Software auch optische Aufwertungen, die aber auch praktischen Sinn haben (beispielsweise die „Schieberegler“ in tieferen Menüebenen. Hier lernt man sich aber durch „forschen am Objekt“ sehr flott ein.



      Akku, Sprachqualität & Empfang:





      Samsung spendiert dem S8600 leider „nur“ einen 1500 mAh Akku – genau wie beim Vorgänger. Klar – ein größerer Akku sorgt nicht nur für längere Betriebszeiten sondern eben auch für erweiterte Dimensionen. Wer das Gerät wirklich intensiv nutzt und hierbei auch einen ständigen Datenaustausch zulässt (bzw. gezielt herausfordert durch Surfen im Internet beispielsweise) muss damit rechnen, das Wave 3 am Ende des zweiten Tages an die Steckdose koppeln zu dürfen.
      Die Sprachqualität des Wave 3 kann ich getrost als „gut“ bezeichnen – der Gesprächspartner kommt natürlich und deutlich (ohne Störgeräusche) rüber und die maximale Lautstärke – sowohl über den vorderen als auch über den rückwärtigen Lautsprecher – ist in normalen Situationen ausreichend. Auch beim Empfang habe ich nichts Negatives zu vermelden – es kam während Telefonaten zu keinen Verbindungsabbrüchen, die Empfangsanzeige befand sich stets in der oberen Hälfte (ländliche Gegend, E-Plus).




      Media- & Musikplayer:





      Das Wave 3 hat es nicht wirklich leicht was diesen Punkt angeht. Woran das liegt? Nunja...das Wave und das Wave II haben hier die meisten Punkte in meinem persönlichen Highscore abgeräumt. Warum? Ganz einfach: Der Player des Bada-Betriebssystems ist für mich einer der besten Eigenentwicklungen, die man (momentan) ab Werk auf Handys finden kann. Natürlich trifft diese Erkenntnis nicht auf alle zu, da Geschmäcker nun mal verschieden sind – mir gefällt die Performance über die Sennheiser CX300 jedoch sehr gut; doch dazu später mehr.

      Beginnen wir diesen Punkt mit dem Mediaplayer. Samsung nutzt hier auch wieder die Eigenentwicklung, welche mit relativ vielen Formaten fertig wird (MP4, MKV, H.263, H.264, WMV, Xvid, DivX). Klickt der Nutzer jetzt auf den Menüeintrag „Videos“ öffnet sich prompt die Videogalerie. Ganz oben kann man direkt zwischen den „eigenen Videos“ und den mit der Kamera aufgenommenen Videos wählen – was vorab schon mal eine gute Sortierung ermöglicht. Durch das Anwählen des Videos, wird automatisch die Wiedergabe im Querformat gestartet – ein anderes Format kann nicht gewählt werden. Während der Wiedergabe hat der Nutzer Zugriff auf die üblichen Funktionen (Vorspulen/nächster Titel, Zurückspulen/Titel zurück, Pause/Wiedergabe). Videos lassen sich direkt vom Wiedergabebildschirm aus Verschicken oder via „AllShare“ teilen. Das Bildformat lässt sich – genau wie der 5.1 Surround Sound mit angeschlossenem Headset – auch noch über den Wiedergabebildschirm ändern beziehungsweise aktivieren. In den tieferen Einstellungsebenen kann der Songtext (sofern vorhanden) angezeigt und der Wiederholungsmodus festgesetzt werden. Kommen wir zur Audiowiedergabe bei den Videos: Die maximale Lautstärke über den integrierten Lautsprecher ist absolut ausreichend und kommt auch mit etwas „Volumen“ herüber, klingt also nicht mehr ganz so blechern. Allerdings neigt er in der maximalen Lautstärkestufe etwas zum Übersteuern – gegebenenfalls kann man hier mit einem Softwareupdate noch etwas nachbessern. Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei angeschlossenem Headset (im Test wie erwähnt Sennheiser CX300). Ein solches Volumen bzw. eine solche Wiedergabestärke habe ich wirklich zuletzt beim Wave II erlebt. Ein dauerhaftes Hören auf den oberen Lautstärkestufen kommt nicht in Frage – hier kann man sich getrost mit der unteren Hälfte des Lautstärkereglers begnügen. Wem das noch nicht ausreicht, kann ja mal oben im Bildschirm den 5.1 Button betätigen – dieser verstärkt die Wiedergabe noch weiter.



      Kommentar


      • #4
        Nächster Punkt: Musikplayer. Gut – eigentlich könnte ich mir das nach dem obigen Fazit des Mediaplayers auch sparen, denn im Grunde genommen sieht es hier was die Audio Wiedergabe angeht genau gleich aus. Über den rückwärtigen Lautsprecher geht die Lautstärke in Ordnung und auch wenn sich das Wave 3 eben auf einem Tisch (oder ähnlichem Untergrund) befindet, geht nur wenig von der Lautstärke verloren. Hauptgrund dürfte hier der neu gestaltete Akkudeckel sein. Dadurch, dass dieser nämlich nach oben hin weggeschoben wird, entsteht zwischen Lautsprecher und dem rückwärtigen Gehäuse ein kleiner Resonanzraum, der ganz gute Arbeit leistet. Bei der Wiedergabe über das Headset verhält sich das Ganze ähnlich wie bei Mediaplayer – mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Nutzer über den Equalizer und die Klangeffekte die Wiedergabe noch stärker seinen individuellen Ansprüchen anpassen kann. Kleine aber sehr clevere Neuerung: Hatte man bei den früheren Bada-Modellen den Equalizer oder die Klangeffekte aktiviert, konnte der 5.1 Surround Sound Modus vom Wiedergabebildschirm nicht gestartet werden – das funktioniert jetzt; beim Aktivieren erscheint ein Hinweis, dass die Voreinstellungen während der Wiedergabe im 5.1 Modus deaktiviert werden. Kommen wir neben den klanglichen Aspekten noch zu den Einstellungsmöglichkeiten im Player: Über den Wiedergabescreen sind im Prinzip alle Funktionen direkt anwählbar:

        • - Info über den momentan abgespielten Titel
        • - teilen via AllShare
        • - 5.1 Surround Sound
        • - Shufflemodus
        • - Wiederholungsmodus
        • - Zeitleiste (via Klick darauf kann direkt zur getippten Stelle gesprungen werden)
        • - Songtitel, Interpret & Album
        • -Lautstärkestufe
        • - Titel zurück/zurückspulen
        • - Pause/Wiedergabe
        • - Titel vorwärts/vorspulen
        • - Mediathek
        • - Zu Wiedergabe hinzufügen
        • - Senden per...
        • - Optionen
        • - Zurück







        Über die weiteren Optionen lässt sich der gespielte Song direkt als Rufton festlegen. Desweiteren erreicht der Nutzer so den Equalizer, die Klangeffekte, die Visualisierung auf dem Screen sowie den Schieberegler zum Aktivieren/Deaktivieren des Songtext-Modus.
        Als Fazit beim Musikplayer kann ich nur sagen, dass das Wave 3 im Punkte Audio ganz klar den hohen Ansprüchen der Vorgänger gerecht wird.




        Verbindungen:





        Das Wave 3 stellt sich als wahrer Kommunikationsspezialist heraus. Neben dem eigentlichen Telefonieren und dem Surfen im Internet (via HSDPA oder WLAN) bietet das Gerät zahlreiche Möglichkeiten mehr. Via Bluetooth 3.0 werden Daten blitzschnell zwischen den Endgeräten verschickt, über den A2DP-Standard erfolgt die Stereo Audio-Wiedergabe. Wem das noch nicht ausreicht, steht mit WiFi direct eine relativ neue Möglichkeit zur Verfügung. Hiermit lassen sich Daten noch schneller zwischen mobilen Endgeräten verschicken – vorausgesetzt, beide Geräte unterstützen diesen Standard (aktuell zum Beispiel noch im Galaxy S II zu finden). Des Weiteren ist das S8600 eines der ersten Modelle, die den neuen Chat „ChatOn“ von Samsung integriert haben. Dieser Chat funktioniert ähnlich wie „Whats app“ - sehr nützlich für alle die eine Internet-Flat, aber keine SMS-Flat besitzen. Die Social Networking Komponenten werden beim Wave 3 hauptsächlich über den Social Hub geregelt. Hier kann der Nutzer verschiedene Konten anlegen und später verwalten. Samsung hat versucht, mit dem Social Hub einen zentralen Zugriffspunkt auf alle Social Networking Dienste zu schaffen, was eigentlich gut gelungen ist. Ein Hinweis in eigener Sache: Die installierte Firmware auf meinem Wave 3 war zum Testzeitpunkt noch nicht im finalen Stadium, daher benötigte der Browser beim Surfen via Mobilfunknetz ungewöhnlich lange zum Seitenaufbau. Über WLAN waren keine Beeinträchtigungen fest zu stellen.
        Bevor wir mit dem nächsten Punkt weitermachen: Ich empfehle wie auch bei den Android-Phones eine Internet Flatrate für das Wave 3. Zwar hat der App-Store aus dem Hause Samsung nicht ganz so viele Apps wie der Android Market, jedoch kann man das Phone nur wirklich „genießen“, wenn man sich nicht andauernd Sorgen um das Datenvolumen machen muss. Wer keine Flat möchte, kann die Paketdaten selbstverständlich komplett deaktivieren, wodurch die Apps auch nicht aktualisiert werden (dies kann dann beispielsweise über WLAN erfolgen).




        Hauptfunktionen des S8600 Wave 3:




        • - Bada 2.0 Betriebssystem
        • - 4“ kapazitiver Super AMOLED Touchscreen
        • - Displayauflösung: 480 x 800 Pixel bei 16 Mio. Farben
        • - 4 GB interner Speicher (teilweise durch Betriebssystem belegt)
        • - Speicherkartenslot für MicroSD Speicherkarten bis zu 32 GB
        • - 3,5mm Klinkenbuchse
        • - MP3 Player
        • - Video Player
        • - Bluetooth 3.0 + A2DP
        • - WiFi b/g/n
        • - WiFi direct
        • - WiFi Hotspot
        • - HSDPA / HSUPA
        • - 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED Leuchte
        • - GPS
        • - 1,4 Ghz Prozessor (Single Core)
        • - 1500 mAh Akku

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        • #5
          Weitere Extras:


          Sprachsteuerung:






          Mit der neuen bada 2.0 Firmware bekommt das Wave 3 auch eine Sprachsteuerung integriert, die man bisher schon von anderen Geräten (wie beispielsweise dem Galaxy S II) kennt. Diese Funktion wird automatisch gestartet, wenn der Nutzer die mittig unter dem Display angebrachte Hardware-Taste zwei mal kurz hintereinander drückt. Neben dem Anwählen von Kontakten und dem Schreiben von Nachrichten oder E-Mails können auch Suchanfragen gestartet und der Status im Sozialen Netzwerk upgedatet werden. Auch Notizen lassen sich so sehr schnell anlegen und abspeichern. Die Anwahl von Songtiteln aus der Musikbibliothek ist ebenfalls integriert.
          Wer diese durchaus nützliche Funktion auch im Alltag an der Seite haben möchte sollte vielleicht noch wissen, dass das Ganze nur bei aktiven Netzverbindungen funktioniert (entweder via Paketdaten oder aber über WLAN).




          Kalender:






          Beim Kalender hat sich indes nicht wirklich viel verändert. Er bietet eine Montags-, Wochen- und Tagesansicht – eingetragene Ereignisse lassen sich zudem noch in Listenform übersichtlich darstellen. Bei dem Erstellen von Ereignissen kann der Nutzer auf folgende Felder zur detaillierten Anlage zurückgreifen:

          • - Titel
          • - Von … bis … (Datum einschließlich Uhrzeit)
          • - Ganzer Tag: Ein / Aus
          • - Ort
          • - Teilnehmer
          • - Alarm: Aus, pünktlich, 5 Min. vorher, 15 Min. vorher, 1 Std. vorher, 1 Tag vorher, 2 Tage vorher, 1 Woche vorher, Anpassen
          • - Wiederholen: Aus, täglich, jede Woche, alle 2 Wochen, monatlich, jährlich
          • - Memos
          • - Kalender: Eigenes Telefon: Meine Termine, Meine Jahrestage



          Mit dieser Auswahl an Feldern dürften die wichtigsten Details von Terminen und Erinnerungen eigentlich abdeckt sein. Sollte jemand andere Ansprüche haben, steht natürlich noch der Weg in den Samsung App-Store offen.



          Telefonbuch:





          Auch in Sachen Neuanlage von Kontakten hat der Nutzer allerhand Möglichkeiten ab Werk:

          • - Vorname
          • - Nachname
          • - Mobiltelefonnummer
          • - Private Telefonnummer
          • - Dienstliche Telefonnummer
          • - Fax (privat)
          • - Fax (dienstl.)
          • - Assistent
          • - Pager
          • - Andere
          • - E-Mail (privat)
          • - E-Mail (dienstl.)
          • - E-Mail (andere)
          • - Adresse (privat)
          • - Adresse (dienstl.)
          • - Adresse (andere)
          • - Gruppen: Büro, Familie, Freunde
          • - Klingelton
          • - Kontakt speichern in: Telefon, SIM-Karte
          • - Zweiter Vorname
          • - Spitzname
          • - Namenszusatz
          • - Firma
          • - Abteilung
          • - Beruf
          • - Instant Messenger (Windows Live Messenger, Yahoo! Messenger, Google Talk, AIM, ICQ, Skype, Jabber, QQ, Benutzerdefiniert)
          • - Webadresse
          • - Geburtstag
          • - Jahrestag
          • - Memos


          Auch hier sollte also jeder fündig werden.

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          • #6
            Fazit:





            Mit dem S8600 setzt Samsung die Wave-Reihe mit Würde fort. Viele kleine Neuerungen bzw. Verbesserungen halten mit bada 2.0 Einzug. Doch was spricht dann noch für das Wave 3, wenn auch die Vorgänger mit der Version ausgestattet werden? Tatsächlich stellt diese Änderung den größten Unterschied dar. Die Hardware unterscheidet sich geringfügig von den Vorgängern, ist aber weiterhin auf der Höhe der Zeit und muss sich keinesfalls vor Konkurrenten verstecken. Bei den im Testbericht aufgeführten Veränderungen muss sich jeder Nutzer selbst die Meinung bilden, ob das Gerät für ihn empfehlenswert ist. Besitzer des Wave I / Wave II werden hier sicherlich stärker grübeln als jemand, der von einem anderen Modell oder einem anderen Hersteller kommt. Einen ganz klaren Pluspunkt hat das Gerät – wie bei Samsung größtenteils üblich – im Bereich Verarbeitung inne: Hier ist Samsung immer noch die Referenz. Mit der zunehmenden Zahl an Apps im Samsung-Store dürfte die Wave-Reihe für immer mehr potenzielle Nutzer interessant werden.




            Sonstige Bilder vom Gerät:



            Kommentar


            • #7
              Bilder, mit dem S8600 Wave 3 geschossen:










              Bilder, mit dem S8600 Wave 3 geschossen (RAR-Archiv, 113,53 MB):


              http://www.sendspace.com/file/2oploo



              Videos, mit dem S8600 Wave 3 gedreht (Youtube-Stream):

              Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/HandyInsider

              Einzelvideos Samsung S8600 Wave 3:

              http://www.youtube.com/watch?v=QSeNw3Ktf6Q

              http://www.youtube.com/watch?v=jUGRIJlZ8c4

              http://www.youtube.com/watch?v=gZTnuZ2xHaM

              http://www.youtube.com/watch?v=tzLhTGnNY_8



              Videos, mit dem S8600 Wave 3 gedreht (RAR-Archiv, 210,22 MB):


              http://www.sendspace.com/file/sie0au



              Hilfe & Support erhaltet Ihr auf der Hersteller-Homepage www.samsung.de

              Kommentar


              • #8
                Hier gehts zum Thread.
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                 HomePod & ATVs

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