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  • #91
    Original geschrieben von wrywindfall
    Wollen wir denn den Durchschnitt?
    Wir ja auch nicht.

    Wenn sie wüßten, was sonst noch dazu gehört, sicher nicht!
    Das glaub' ich Dir gerne!


    Da machst du es dir vielleicht etwas zu leicht!
    Nö, das ist eigentlich ganz schön schwer (u.a., weil es eine Menge Zeit kostet, die heutzutage ja niemand hat bzw. zu haben glaubt, und weil man erst mal ehrlich zu sich selbst sein muss). Reden ist zumindest immer ein guter allererster Schritt, wenn etwas (warum auch immer) nicht so läuft, wie man es gerne hätte.


    Aber wir verplaudern uns... - Wenn jemand möchte, kann er ja gerne einen eigenen Thread dazu aufmachen.
    (Ich kenne aber mindest. 2 Leute in diesem Forum, die sich besser mal auf gewisse Prüfungen vorbereiten sollten... Obwohl... etwas Ablenkung ist ja auch nett...)
    Alle sagten: "Das geht nicht." - Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht!

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    • #92
      Original geschrieben von Elke2002
      (Ich kenne aber mindest. 2 Leute in diesem Forum, die sich besser mal auf gewisse Prüfungen vorbereiten sollten... Obwohl... etwas Ablenkung ist ja auch nett...)
      Und diese zwei Leute sind hier auch noch kräftig am OT-posten!

      Gestern Abend gab es was interessantes zum Thema "Deja-vu". War leider gestern abend. Aber sollte "Wunderwelt Wissen" auf Pro7 nochmal wiederholt werden, solltet ihr euch das anschauen. Jedenfalls wurde dort der Stand der Forschung erklärt und nebenbei auch das Thema "frühere Leben" gestreift.

      Edit: Habe gerade gesehen, dass gestern schon die Wiederholung vom 26.02. war. Also leider Essig!
      Mail an mich? Becks on the Beach! Musik, 2...3...4

      "Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem!" - K. Valentin

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      • #93
        Was habt ihr denn für Prüfungen wrywindfall? Elke???

        22.30 Uhr N24?! Vielleicht schau ich mal rein, wenn ich nicht schon was besseres vorhabe *fg*.....
        Ein Hund denkt: "Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich...
        ...sie müssen Götter sein!"

        Eine Katze denkt: "Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich...
        ...ich muss ein Gott sein!

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        • #94
          Live Aid: ZDFtheaterkanal, Freitag, heute, 18:00 - 19:00 Uhr

          Leider nur 'ne Stunde...

          1,5 Milliarden Menschen sitzen am 13. Juli 1985 vor dem Fernseher, um das bis dato größte Benefiz-Festival aller Zeiten live mitzuverfolgen. Die Idee dazu hat Boomtown-Rats-Sänger Bob Geldof, der ein Jahr zuvor im Fernsehen Bilder von der Hungersnot in Afrika sieht und spontan mit ein paar befreundeten Musikern die Benefiz-Single 'Do They Know it's Christmas' aufnimmt. Beflügelt vom Riesenerfolg der Single plant und führt Geldof dann das Live-Aid-Konzert parallel in London und in Philadelphia durch. 16 Stunden lang spielen die Stars der internationalen Musikszene unentgeltlich für die Menschen in Afrika.
          3sat zeigt die Höhepunkte des legendären Konzerts mit Auftritten von Sting, U2, Phil Collins, Elton John, Madonna, Paul McCartney, Status Quo, Bryan Adams, Queen, Eric Clapton, Mick Jagger und vielen anderen.

          Wiederholungen:
          04.03., 23:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          07.03., 13:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          08.03., 18:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          09.03., 23:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          12.03., 13:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          17.03., 13:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          20.03., 18:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          21.03., 23:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          22.03., 13:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          25.03., 18:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          26.03., 23:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          30.03., 18:00, ZDFtheaterkanal Live Aid
          31.03., 23:00, ZDFtheaterkanal Live Aid


          --------------

          @Bine: Lass uns doch per PN lustige News aus unserem Privatleben austauschen!
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          • #95
            Heute um 19.30 beginnt im BR die "polizisten" serie München7 von Franz Xaver Bogner. Dieser ist der geniale Regiseur von Kultserien wie "irgendie und Sowieso" Cafe Meineid" u.a
            Sehr zu empfehlen (für die Freunde echter subversiver Münchener Komik)!

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            • #96
              Original geschrieben von Mekong
              Was habt ihr denn für Prüfungen wrywindfall? Elke???

              22.30 Uhr N24?! Vielleicht schau ich mal rein, wenn ich nicht schon was besseres vorhabe *fg*.....
              Ich muss ja noch die Abschlussprüfung zum Psychologischen Psychotherapeuten machen. Was Elke noch vor sich hat, soll sie lieber selbst mitteilen, ich petze doch nicht!

              BTW war das mit dem Flirten nicht wirklich neu für mich, aber wieder mal interessant zu sehen. Kernsatz: "Es kommt auf das Timing an!". Na supi. Kommt es das nicht immer und überall?
              Mail an mich? Becks on the Beach! Musik, 2...3...4

              "Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem!" - K. Valentin

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              • #97
                J.L. Picard:
                Someone once told me that time was a predator that stalked us all our lives. I rather believe that time is a companion who goes with us on the journey and reminds us to cherish every moment, because it will never come again. What we leave behind is not as important as how we've lived. After all Number One, we're only mortal.

                W.T. Riker:
                Speak for yourself sir, I plan to live forever.


                Den könnt ich auch mal wieder gucken - aber lieber nicht im TV, wo man ihn auch noch auf deutsch ertragen muss...
                Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
                Bond: And the second?
                Q: Always have an escape plan...

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                • #98
                  Taxi Driver

                  Kabel1, Sonntag, 05.03., Spielfilm/Thriller 00:00 - 02:00 Uhr
                  (also in der Nacht von Sonntag auf Montag - im Grunde Montag 0:00 Uhr!)

                  "Der scheue Travis Bickle leidet seit seiner Heimkehr aus dem Vietnamkrieg unter Schlaflosigkeit und arbeitet daher nachts als Taxifahrer in New York. Dabei lernt er die attraktive, gebildete Wahlkampfhelferin Betsy kennen, die ihm in der Metropole voller Gewalt und Schmutz wie ein leuchtender Engel erscheint. Doch als ein erstes Rendezvous missglückt, dreht Travis durch: Mit der Pistole in der Hand beginnt er seinen persönlichen, blutigen Feldzug gegen die Sünde in der Welt.

                  Schauspieler: Robert De Niro (Travis Bickle)
                  Sein Name steht für Schauspielleistung vom Feinsten: Robert De Niro, Verwandlungskünstler und Vollblutschauspieler. Seit seinem 'Oscar' 1974 für 'Der Pate II' gehört De Niro zu den gefragtesten Darstellern der Welt. Er spielt seine Rollen nicht nur - er lebt sie. Für Scorseses 'Taxi Driver' magerte er als Vietnam-Veteran ab, in 'Wie ein wilder Stier' unter dem selben Regisseur trat er mit extra zu

                  Peter Boyle (Wizard)
                  Jodie Foster (Iris)
                  Bereits mit drei Jahren stand Jodie Foster für Werbespots und später für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Mit Dreizehn erregte die talentierte Jugendliche weltweites Aufsehen, als sie 1976 in Martin Scorseses 'Taxi Driver' als junge Prostituierte eine grandiose Schauspielleistung hinlegte.

                  Harvey Keitel (Sport)
                  Harvey Keitel ist einer, der es geschafft hat: Vom Brooklyner Slumkind hat er sich zu einem weltweit bekannten Charakterdarsteller gemausert. Als Sohn einer Rumänin und eines Polen wächst er in ärmlichen Verhältnissen in New York auf und ergattert einen Ausbildungsplatz am renommierten 'Actor's Studio'.

                  Martin Scorsese (Passenger)
                  Cybill Shepherd (Betsy)
                  Anfang der 70er Jahre gehörte Cybill Shepherd zu den ganz großen Models der USA. So entdeckte sie Regisseur Peter Bogdanovich und besetzte die im Schauspiel Unerfahrene für seinen Spielfilm 'Last Picture Show'. Kein allzu großer Knüller, wie auch die Spielfilme, die danach folgten.

                  Steven Prince (Andy, Gun Salesman)
                  Albert Brooks (Tom)
                  Regie: Martin Scorsese
                  Drehbuch: Paul Schrader
                  Kamera: Michael Chapman
                  Musik: Bernard Herrmann"


                  http://www.imdb.com/title/tt0075314/
                  Zuletzt geändert von Elke2002; 04.03.2006, 21:57.
                  Alle sagten: "Das geht nicht." - Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht!

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                  • #99
                    Jetzt bei Dittsche im WDR: Harald Schmidt an Ingo's Stelle hinterm Tresen.

                    Das Treffen der Giganten

                    Dittsche:"Könn' Sie davon leben, jetzt hier von' Fernsehn?"

                    Ich werf' mich weg.
                    Die Tastatur liegt einsam dort, weil father in der mother bohrt (Willy Astor)

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                    • Harald hat sich wohl am Anfang versprochen: "Der Sender hat mich geschickt" Ansonsten fand ich seinen Auftritt nicht (obwohl ich Schmidt Fan bin) so berauschend. Es kam mir vor als würde er in einem Interview bei Kerner etc. sitzen.
                      Nokia 6700 classic (Vodafone D2)

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                      • Good bye, Lenin!

                        Gabs gestern abend auf arte - und das ist gut so, denn arte wiederholt ja meistens nochmal, so auch hier.

                        Ich habe nur den 2. Teil mitbekommen, weil ja hier keiner einen Tipp gegeben hatte...

                        Wiederholungen :
                        13.03.2006 um 00:10
                        20.03.2006 um 14:55

                        Sommer 1990: Alex' Mutter lag acht Monate lang im Koma und hat seelenruhig die Wende verschlafen. Um ihr den sicheren Herzattackentod zu ersparen, belebt Alex die DDR auf 79 Quadratmetern wieder...
                        Langfassung

                        arte wäre nicht arte, wenn es nicht noch Zusatzinfos gäbe:
                        Wiederholung: 08.03.2006 um 01:35
                        Das etwas andere "Making of...":
                        Dieser Dokumentarfilm über die Entstehung des legendären Erfolgsfilms "Good bye, Lenin" ist viel mehr als eine der üblichen schmeichelhaften Selbstdarstellungen. In der Form eines Tagebuchs hält es die vielen Probleme während der Dreharbeiten fest.

                        Und schliesslich noch am 13.03.2006 um 02:05
                        Deleted Scenes
                        Dokumentation, Deutschland 2004, ARTE, Erstausstrahlung
                        "Die erste Schnittfassung war mit 164 Minuten einfach viel zu lang für eine Kinoauswertung und..." Mehr
                        Nach 5 Jahren wieder eine Sig:
                        Sinnvoll spenden mit 100%-kommen-an-Garantie.

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                        • So weit die füße tragen

                          So weit die Füße tragen, heute 07.03. um 21:45 auf BR3

                          Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 zusammen mit 3 000 deutschen Soldaten in ein sibirisches Straflager am Ende der Welt deportiert. Nur der Gedanke an Flucht hält ihn während der auszehrenden Arbeit in den Bleiminen am Leben. Mit Hilfe des an Krebs erkrankten Lagerarztes Dr. Stauffer, der ihm seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung überlässt, gelingt Forell der Ausbruch. Seine dreijährige Odyssee durch Asien endet nach über 14 000 Kilometern in Teheran, wo der Flüchtling von seinem Onkel identifiziert wird und 1952 endlich heimkehren kann.

                          "So weit die Füße tragen" ist die grandiose und spannende Neuverfilmung des gleichnamigen TV-Klassikers, mit Bernhard Bettermann, Michael Mendl, Anatoly Kotenyov, Hans Peter Hallwachs und dem in Sibirien aufgewachsenen ukrainischen Topmodel Irina Pantaeva in den Hauptrollen. Bei den Filmfestspielen von Mailand wird Valentin Gidulyanov für die künstlerische Gestaltung ausgezeichnet.

                          Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3 000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen überlebt Clemens den Transport nach Sibirien. Hier, am Ende der Welt, inmitten einer endlosen Eiswüste sind nicht einmal Wachen nötig, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern. Die Funktion des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer beschränkt sich auf das Ausstellen von Totenscheinen: Denn durch die auszehrende Arbeit in den Bleiminen werden die Delinquenten langsam vergiftet (falls sie nicht zuvor verhungern). Auch der Arzt selbst ist bereits an Krebs erkrankt und verwirft daher seinen detailliert ausgetüftelten Fluchtplan. Er schenkt Clemens seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung, mit der dieser wenigstens eine minimale Chance hat, nach Hause zu kommen. Tatsächlich gelingt Clemens im zweiten Anlauf Oktober 1949 der Ausbruch. Verfolgt vom Lagerkommandanten Kamenew - eine Figur, die der Romanfassung hinzugefügt wurde -, beginnt eine drei Jahre währende Odyssee durch die Eiswüsten, Tundren und Wälder Russlands, die nach insgesamt 14 208 Kilometer in Teheran endet, wo der Flüchtling von seinem Onkel identifiziert wird und 1952 nach acht Jahren endlich heimkehren kann.

                          Im September 1955 reist der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau. Nach zähen Verhandlungen erreichte er am Abend des 12. Septembers den Durchbruch. Die Sowjetunion willigt ein, auch die letzten 10 000 deutschen Kriegsgefangenen in die Freiheit zu entlassen. Als Gegenleistung nimmt die BRD diplomatische Beziehungen mit Moskau auf. Adenauer wird als Befreier der Spätheimkehrer zum Mythos.
                          Im selben Jahr erschien Josef Martin Bauers Tatsachenroman "So weit die Füße tragen". Nicht nur in Deutschland wurde er verschlungen, er war ein Welterfolg, der den Nerv der Zeit traf und in 15 Sprachen übersetzt wurde. Nicht umsonst erzielte Fritz Umgelters 400-minütiger Sechsteiler, 1959 als erste deutsche Fernseh-Eigenproduktion realisiert, eine Traum-Einschaltquote von 90 Prozent. In Hardy Martins' ("Cascadeur - Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer") spannender Kinoversion dieses TV-Klassikers wird der Russlandflüchtling Clemens Forell wieder lebendig: Seine Neuadaption ist ein Stück wuchtiges Kino, das dank des inzwischen verstorbenen großartigen Kameramanns Pavel Lebeshev ("Der Barbier von Sibirien", "Gefangen im Kaukasus") die bedrückende Enge in den Eisenbahnwaggons während der Deportation ebenso wie die endlose, schneebedeckte Weite der russischen Landschaft in beeindruckende Bilder umsetzt. Die zurückhaltende Musik des Tarkowskij-Komponisten Edward Artemyev ("Stalker") fängt das Pathos der großen Gefühle auf.


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                          • Re: So weit die füße tragen

                            Original geschrieben von tOmAtEl
                            So weit die Füße tragen, heute 07.03. um 21:45 auf BR3
                            Für mich einer der besten deutschen Filme

                            Tolle Bilder, interessantes, nicht ausgelutschtes Thema, realistische Umsetzung und eine spannende, rührende Geschichte

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                            • MythBusters - Die Wissensjäger

                              RTL II



                              http://www.tvmovie.de/tv-programm/se...dungID=5932114

                              http://de.wikipedia.org/wiki/Mythbusters

                              In ihrer Sendung nehmen sie urbane Mythen unter die Lupe und erklären zum Beispiel, was passieren würde, wenn jemand in einem fliegenden Flugzeug eine Pistole abfeuert oder ob man einen Menschen mit einer geworfenen Spielkarte töten könnte.
                              Hatten wir nicht mal so eine ellenlange Diskussion ?

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                              • Heute: Das Philosophische Quartett

                                Gucke ich sehr gerne, und der Titel kling super spannend!

                                Sonntag, den 12.03.2006, 23.40, ZDF

                                Wiederholung: 19.03., 11:55, 3sat


                                Das Philosophische Quartett (Gesprächsreihe)
                                Wie viel Wahrheit verträgt die Demokratie?

                                "Kaum etwas erregt die Öffentlichkeit so sehr wie tatsächliche oder vermeintliche Lügen und Halbwahrheiten ihrer Politiker. Denker von Platon bis Macchiavelli vertreten jedoch die Auffassung, dass ein kluger Staatsmann durchaus zum Mittel einer "noblen Lüge" greifen kann, wovon die Politiker reichlich Gebrauch machen. So hat beispielsweise der Deutsche Bundestag im Jahr 2002 einen "Lügen-Untersuchungsausschuss" ins Leben gerufen, um zu überprüfen, ob Finanzminister Hans Eichel im Wahlkampf geschönte Wachstumsprognosen veröffentlicht hat. Derzeit beschäftigt die Deutschen die Frage, ob die rot-grüne Bundesregierung möglicherweise ihr Versprechen, sich am Irak-Krieg nicht zu beteiligen, durch fragwürdige Aktionen des BND gebrochen hat. Heiligt der Zweck die Mittel? Wo beginnt die Lüge in der Politik? Ab wann wird sie gefährlich? Wie viel Wahrheit erfordert und verträgt eine Demokratie?

                                Über diese Fragen diskutieren die Gastgeber Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski mit der Kulturstaatsministerin a.D. Dr. Christina Weiss und Prof. Dr. Meinhard Miegel, Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn, in der ersten Ausgabe des "Philosophischen Quartetts" im Jahr 2006.

                                Aufrichtigkeit in der Politik scheint nur etwas für wohlfeile Sonntagsreden zu sein. Sloterdijk und Safranski fragen: Wie ehrlich können und sollen Politiker sein? Welche Aussichten hat ein Politiker, der im Wahlkampf reinen Wein einschenkt und konkrete Pläne über harte Einschnitte vorlegt? In welchem Umfang soll und kann die Öffentlichkeit über die Verstrickungen von Regierung und Geheimdiensten im AntiTerror-Kampf informiert werden?

                                Gäste:
                                Dr. Christina Weiss, Kulturstaatsministerin a.D.
                                Prof. Dr. Meinhard Miegel, Leiter Institut für Wirtschaft und Gesellschaft, Bonn

                                Die nächste Ausgabe des "Philosophischen Quartetts" im ZDF: am Sonntag, 9. April 2006.

                                Länge: 60 min

                                Moderation: Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski"
                                Alle sagten: "Das geht nicht." - Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht!

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