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  • Für Hybrid Fahrzeuge gelten die 0,5% unter gewissen Umständen ebenfalls. Allerdings muss man auf die Ausstattung sehr achten. Bei einer Probekonfoguration vor Ort wurde ich bei dem 530e hingewiesen, dass dies in meiner Wunschkonfiguration wohl nicht zu träge käme, allerdings würde wohl auch das E auf dem Kennzeichen entfallen, da die Rahmenbedingungen nicht mehr erreicht werden. Speziell geht es hier um Änderungen die das Gewicht (Schiebedach, Standheizung), sowie Fahrverhalten (bzw. Verbrauch indirekt) durch zB 20" Felgen verändern. Da war ich verwundert und muss gestehen, für Hybride muss ich mir das mal zusammen suchen. Die bisherige Informationslage ist jedenfalls recht mau bisher. Ansonsten scheint gerade auch bei Mercedes dies gut im Kommen zu sein, gerade die "de" Modelle mit Diesel/Elektro dürften eine durch gute Kombination für Langstreckenfahrer werden. In der Stadt und für die privaten Kurzatrecken im E-Modus, die Reisen mit dem Diesel.

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    • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
      Ich denke, es wird keine 30 Jahre mehr dauern. Außerdem denke ich, dass man dumm wäre, ein autonomes Fahrzeug besitzen zu wollen, anstatt einfach eine Flotte zu nutzen.

      Wenn ich unsere Jüngste sehe, die aktuell in München wohnt und nur alle 6-8 Wochen mal nach Hause kommt, ist sie der perfekte Kunde für das schon heute verfügbare Carsharing.
      In der Grossstaedten ist CarSharing ja jetzt schon eine Option, und mit der Vollautonomie wuerde CarSharing dort natuerlich noch attraktiver, und vorallem den Taxis das Wasser abgraben, aber auch einige private und geschaeftliche PKWs ersetzen. Da stimme ich dir voll und ganz zu.

      Aber ausserhalb der Grossstaedte und Ballungsraeume wird CarSharing nie funktionieren. Da wird auch die Vollautonomie nicht viel aendern.

      Wuerden Carsharing-Anbieter fuer eine Kleinstadt wie Stolpen mit seinen 5.700 Einwohnern nur so 10-20 Carsharing-PKW bereitstellen, waeren zwar billige Preise moeglich, aber es wuerde waehrend des Berufsverkehrs, Samstag Abende, schöne Sonntag Nachmittage, etc. zu hoffnungslosen Ueberlastungen und stundenlangen Wartezeiten kommen wenn man nicht schon Tage in voraus reservieren wuerde.

      Wuerden Carsharing Anbieter so gut 1.000 Carsharing-PKW bereitstellen, dann wuerde es zwar reichen damit auch zu den Stosszeiten immer innerhalb von 20 Minuten ein autonomer PKW vor die Haustuere kommt, aber die Kosten waeren dann wohl so exorbitant hoch, das es deutlich teurer waere els wie wenn sich jeder selbst einen eigenen PKW zulegt.
      aatt na ceste

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      • Zitat von trinec Beitrag anzeigen
        Bei einer Probekonfoguration vor Ort wurde ich bei dem 530e hingewiesen, dass dies in meiner Wunschkonfiguration wohl nicht zu träge käme.
        So ein Riesenkoloss waere mir ohnehin zu riesig, und ich denke so ein Auto kommt fuer normale Mitarbeiter im Aussendienst schon alleine wegen dem Preis nicht in Frage.

        Da waeren einer BMW 225xe oder Mini Cooper SE Countryman Optionen.

        Zitat von trinec Beitrag anzeigen
        allerdings würde wohl auch das E auf dem Kennzeichen entfallen
        Das E Kennzeiche ist doch zumindest bislang vollkommen belanglos. Ich glaub es gibt bislang nur eine handvoll Staedte die wirklich Vorteile wie kostenlose Parkplaetze oder Busspurnutzung erlauben. Ich glaube in den PLZ Bereichen 0/8/9 gibt es keine einzige Stadt die irgendwelche Vorteile fuer E Kennzeichen bieten wuerde. Nichtmal Muenchen, Leipzig, Dresden oder Nuernberg.

        Oft haben nichtmal reine Elektroautos ein E Kennzeichen, eben weil es in der Praxis oft keine wirklichen Vorteile bringt.

        Bislang taugt es hoechstens den Oeko-Hippies als gegenseitiges Erkennungszeichen.
        aatt na ceste

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        • In 4x gibt es dafür umso mehr Parkplätze, mitten in der Innenstadt komplett befreit mit Aushang einer Parkscheibe.

          Es ging mir nicht um das Fahrzeug, sondern darum, dass Sonderausstattungen dafür Sorgen können, dass man diesen Vorteil nicht mehr nutzen kann. Das kann Dir bei den von Dir genannten Fahrzeugen mit großen Felgen und Glasdach vermutlich genauso passieren. Ich wollte an der Stelle nur darauf hinweisen, dass man sich die Konfiguration dahingehend genauestens betrachten und prüfen lassen sollte, bevor später die große Überraschung kommt. Ich selbst, werde mich da auch mal noch weiter informieren.

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          • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
            Wuerden Carsharing-Anbieter fuer eine Kleinstadt wie Stolpen mit seinen 5.700 Einwohnern nur so 10-20 Carsharing-PKW bereitstellen, waeren zwar billige Preise moeglich, aber es wuerde waehrend des Berufsverkehrs, Samstag Abende, schöne Sonntag Nachmittage, etc. zu hoffnungslosen Ueberlastungen und stundenlangen Wartezeiten kommen wenn man nicht schon Tage in voraus reservieren wuerde.

            Wuerden Carsharing Anbieter so gut 1.000 Carsharing-PKW bereitstellen, dann wuerde es zwar reichen damit auch zu den Stosszeiten immer innerhalb von 20 Minuten ein autonomer PKW vor die Haustuere kommt, aber die Kosten waeren dann wohl so exorbitant hoch, das es deutlich teurer waere els wie wenn sich jeder selbst einen eigenen PKW zulegt.
            Stolpen? Du pickst ja ganz gezielt. Wenn wir heute in Deutschland mehr als 500 PKW je 1000 Einwohner haben, sind 10-20 PkW auf 5700 Einwohner sehr dünn. Stellst du aber 1000 PkW hin, ist die Auslastung schwups um 100% gestiegen, da heute jeder Erwachsene auf dem Land praktisch ein Auto hat.

            Wichtige Randbedingung: gerade auf dem Land wohnen viele alte Leute, die nicht mehr täglich pendeln. Der Bekanntenkreis meiner Eltern fährt im Jahr jeweils keine 5000 km und in den Urlaub mit dem Bus oder Flieger. Trotzdem hat derzeit jeder Haushalt dieser Generation mindestens ein Auto. Ich kenne einige junge Haushalte, die unter dem Jahr Kleinwagen und Kleinstwagen fahren und im Urlaub die Riesenkarren ihrer alten Eltern nutzen, damit die wenigstens auf 6-7000 km im Jahr kommen und sich nicht tot stehen.

            Wie gesagt, von 2000 auf 20 ist eine ebenso dümmliche Annahme wie geforderte Reichweiten von 1000 km, die in einer Minute nachladbar sein müssen.

            Rechnet es nur alle immer schön tot. Anderswo wird man sich dem Mobilitätswunsch schon annehmen.

            Wenn ich unsere Hundefängerumstellung so sehe. Was meinst du, wie gejault wurde. Und nun? Nun sind alle geil drauf und fragen wann sie auch einen Elektrischen bekommen. So sind die Menschen. Träge und feige. Erst besteht man drauf, seinen Diesel behalten zu dürfen und dann fühlt man sich zurück gesetzt, wenn der Wunsch erfüllt wird. Das sind gerade unsere aktuellen Probleme mit einigen, deren Kurzzeitgedächtnis arg trübe ist...
            Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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            • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
              Wenn wir heute in Deutschland mehr als 500 PKW je 1000 Einwohner haben, sind 10-20 PkW auf 5700 Einwohner sehr dünn. Stellst du aber 1000 PkW hin, ist die Auslastung schwups um 100% gestiegen, da heute jeder Erwachsene auf dem Land praktisch ein Auto hat.
              Das stimmt natuerlich schon.

              Aber um eine Flotte von 1.000 PKW innen und aussen sauer, und technisch in Stand zu halte braucht es schon eine Menge Mitarbeiter, die auch bezahlt werden wollen. Und der Anbieter selbst muss uber kurz oder lang auch Gewinn machen. Beim privaten PKW hingegen macht man das einfach so bei Gelegenheit nebenbei ohne das jemand dafuer bezahlt werden muss.

              aatt na ceste

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              • Anja Terchova kaufe ich eine Flotte oder baue sie gar selbst, kann ich auch leichte Säuberkarbeit etc. achten, ehe ich kaufe. Wie immer liegt der Gewinn im Einkauf und nicht im Verkauf.

                Stell dir vor, OEMs stellen und betreiben selbst die Flotten...
                Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                • Klar, aber trotzdem bezweifle ich das autonome Fahrzeuge auch in den Kleinstädten die privaten PKW ersetzen koennen.

                  Ich sehe die Domaene von autonamen Fahrzeugen eher in den Grossstaeten und Ballungsraeumen als Ersatz fuer: 1. Taxis, 2. schwach frequentierte Bus- und Bahnlinien, 3. selten bis maessig genutzte Privat-PKW und Dienstfahrzeuge.
                  aatt na ceste

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                  • Nun. Du sagst es ja selbst. Wo fahren denn die am geringsten ausgelasteten ÖPNV-Linien? Doch wohl auf dem platten Land.

                    In Sachsen wurde schon vor Jahren diskutiert, ganze Landstriche abzukoppeln, da man es sich absehbar nicht leisten kann, die volle Infrastruktur bis ins letzte Dorf auszurollen. Außerdem bedeutet Autonomie letztlich auch, dass Alte einige Jahre länger allein leben können. Was kostet gleich nochmal eine Kleinstwohnung im Betreuten Wohnen? Viele ziehen da hin, weil da, wo sie herkommen nichts mehr ist und sie nicht mehr Auto fahren können. Aber diese Erkenntnis wirst du noch erlangen, schließlich ist der Westen diesbezüglich ca. 10 Jahre hinter Sachsens Entwicklung zurück.
                    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                    • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                      Nun. Du sagst es ja selbst. Wo fahren denn die am geringsten ausgelasteten ÖPNV-Linien? Doch wohl auf dem platten Land.
                      Dort sind allerdings die Strecken so weit, die Fahrwünsche kaum bündelbar, und die Auslastung so ungleichmässig, das diese Gebiete fuer Flottenbetreiber so unrentabel sind, das es dort kein autonomes CarSharing zu attraktiven Preisen geben wird.

                      Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                      Außerdem bedeutet Autonomie letztlich auch, dass Alte einige Jahre länger allein leben können. Was kostet gleich nochmal eine Kleinstwohnung im Betreuten Wohnen?
                      Wenn sich Autonomie durchsetzen sollten, dann kann der Privat-PKW der Zukunft genauso autonom fahren wie das Carsharing-Taxi der Zukunft. Da ist eigentlich kein grosser Unterschied.

                      *****

                      Aber man ein anderes Beispiel. Schau dir mal jetzt den Trend mit den Supermarkt-Bringdiensten an.

                      Die gibt es auch nur in Grossstaedten und Ballungsraeumen wo es in der Regel nicht weiter als 500m bis zum naechsten Supermarkt sind. Da braucht das eigentlich so gut wie Keiner, sondern selbst zu einem der umliegenden Supermarkte gehen ist schneller und flexibler als auf die Lieferung warten.

                      Dort wo man solche Dienste wirklich gebrauchen koennte, wie z.B. kleinen Strassendorfern im Schwarzwald oder der Uckermark, wo es dann ins naechste Grossdorf oder Kleinstadt mit Supermaerkten schnell mal 5-15km sein koennen, wird es solche Dienste niemals geben.

                      aatt na ceste

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                      • Anja Terchova Alle Services, bei denen nicht skaliert werden kann, sterben an den Kosten bzw. funktionieren nur, wenn die Leistungserbringer entweder über spezielles Wissen verfügen (wie meine Leute) oder möglichst wenig verdienen. Kommen autonome Maschinen, spielen diese Humankosten keine Rolle mehr.

                        Bei jeder Maschine ist das Entscheidende für die Kosten neben dem Anschaffungspreis der Auslastungsgrad. Und fährt ein Auto an einem Tag zwei Kunden, ist der Auslastungsgrad gegenüber dem eigenen, eben nur einmal genutzten Auto doppelt so hoch. Damit läuft dein Argument ins Leere. Wer sagt, dass jedes Auto zu jeder Zeit an seinen Startpunkt zurück muss. Wenn ich beispielsweise nach Dresden fahren würde, muss doch das Auto nicht zurück nach Stolpen. Es könnte doch in Dresden bleiben und dort Geld verdienen, bis ich wieder nach Hause will. Mit einem beliebigen Auto.

                        Mit „nie“ und „niemals“ würde ich sehr sehr sparsam umgehen. Außer, du kannst die Zukunft sehen. Dann solltest du dieses Herrschaftswissen dringend monetarisieren.

                        Früher dachten die Menschen bestimmt, elektrisches Licht wird niemals auf die Dörfer kommen. Wozu auch, man hatte doch Petroleumlampen.

                        Früher hatten der Arzt und der Apotheker ein Auto. Heute jeder Honk. Ich vermute mal, das war in Deutschland noch 1940 komplett unvorstellbar, während man in den USA längst weiter war.

                        Als ich meine ersten Bestellungen beim Vorläufer von Amazon, telebuch.de machte, war ich nicht gerade Mainstream. Wie sieht es heute aus? Hättest du gedacht, dass die Post eine Logistik ausrollt, die den Onlineboom bewältigt? Und hättest du gedacht, dass es sich jemals rechnen kann, ein paar Pakete Kokoswasser im Internet zu bestellen? Sag niemals nie und halte immer schön die Augen offen.

                        Der Unterschied zwischen besitzen und nutzen liegt im Preis pro konsumierter Einheit. Dazu empfehle ich dir mal Rifkin‘s „Access“ zu lesen. Vom Ende des Eigentums... wir sind längst auf dem Weg dahin oder nutzt du noch nicht Amazon Video, Netflix, Spotify etc. und bist einer der Harten, die noch CDs und DVDs horten?

                        Brich mal deine Fahrzeugkosten auf den Kilometer runter und rechne dann auf dein Brutto und deinen dafür einzusetzenden Zeitaufwand um. Ich bin ehrlich froh, seit ewigen Zeiten keine PKW privat unterhalten zu müssen... und ich verstehe meine Kinder, wenn diese dem eigenen Auto komplett entsagen.

                        Früher, in meinem Studium hatten nahezu alle Kommilitonen ein eigenes Auto, trotz Studium in der Grossstadt. Heute hat sich das gewandelt. Wir haben sogar schon Bewerber eingestellt, die gar keinen Führerschein hatten und auch heute, mit Anfang/Mitte dreißig nicht auf die Idee kämen, ein eigenes Auto haben zu wollen.
                        Zuletzt geändert von 1833; 10.12.2018, 22:56.
                        Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                        • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                          Bei jeder Maschine ist das Entscheidende für die Kosten neben dem Anschaffungspreis der Auslastungsgrad.
                          Das Problem ist aber den Auslastungsgrad auf ein rentables Niveau zu bringen - das klappt eben bei bestimmten Dienstleistungen oder auch Freizeitangeboten nur schwar bis garnicht.

                          Egal ob es jetzt Nahverkehrszuege, Freibaeder oder Gastronomie ist. Ersteres kann nur ueberleben weil es oeffentlich gefoerdert wird, Zweiteres weil die Leute bereit sind wegen Ambiente und Eventcharakter eben deutlich mehr als was was die Eigenzubereitung kosten wuerde zu bezahlen. Und trotzdem laufen viele Gastronomiebetriebe eher schlecht als recht.


                          aatt na ceste

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                          • Stimmt. Und wenn alle so denken wie du und so wenig verdienen wie du, kann man den Laden bald komplett schließen...

                            Ich ergebe mich, du hast gewonnen. Es wird alles bleiben,wie es heute ist, denn heute ist alles am besten und am effizientesten und am schönsten.

                            passend dazu: https://www.welt.de/wirtschaft/artic...rbereitet.html

                            Du darfst dich somit lockerst der Mehrheit zugehörig fühlen. Du schaffst das.

                            Bei Taxis ist der Kostenansatz in etwa so, dass 50% der Kosten Personlakosten sind. Die könnte man zwar mit Autonomie einsparen und so den Preis nicht nur halbieren sondern deutlich weiter senken, weil ja parallel die Auslastung steigen würde, aber das wird nicht passieren. Niemals. Warum auch. Warum sollten Leute plötzlich beginnen, sich fahren zu lassen, anstatt selbst fahren und diese Freiheit genießen zu wollen? Würde man die Taxikosten von heute um 50% senken können, lägen diese auf dem Niveau eines selbst gefahrenen Mittelklasseautos. Bei Dir aber sicher nicht, da du das Auto ja sowieso besitzt und man deshalb so gar nicht rechnen kann und am Ende nur der Benzinpreis gerechnet werden muss, weil das Auto auch beim Stehen kaputt geht und auch in der Garage Versicherung kostet. Ich weiß, ich weiß.

                            Gleiches gilt bezüglich der Kalkulationsansätze für LKW. Auch dort würden bei Autonomie die Preise kollabieren, weil nicht nur 50% der heutigen Kosten gekappt würden, sondern die Autos auch keine Pausen machen müssten. Aber wer will das schon, Maschinen haben doch auch eine Seele und somit Rechte.

                            Gleiches galt ganz früher für die Wasserversorgung. Von der Quelle, zum Hausbrunnen, zum zentralen Wasserhahn zum Hausanschluss. Die Quelle war aber viel viel romantischer, besonders im Winter und wenn dir dein Nachbar reingekackt hat. Beim Strom gilt das Gleiche. Reiche hatten eigene Generatoren. Später hatten Dörfer und Städte zig Kraftwerke. Heute haben wir Großkraftwerke. Heute will die niemand mehr und man setzt auf dezentrale Erzeugung. Versorgungssicherheit ist nicht mehr so wichtig, da der Strom ja eh immer aus der Steckdose kommt. Und Regenerative kosten im Vergleich zu zentral erzeugter schmutziger Energie ja auch nur exakt eine Kugel Eis pro Haushalt und Familie mehr. Zwar eine 3m-Kugel, aber immerhin eine Kugel. Äußerdem war Petroleum viel romantischer und hell erleuchtete Nächte sind sowieso wider die Natur.

                            Ich verstehe nur nicht, warum soooo viele Leute den Hang dazu haben, sich einzubilden, das was heute ist, bliebe irgendwie auf Dauer.

                            Frohe Weihnachten.

                            PS: bei Taxis mit Mensch am Steuer klappt es heute schon mit der Rentabilität. Warum sollte der Entfall des Fahrers dann zur Unrentabilität führen? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf???

                            Warum Kneipen so unwirtschaftlich und oft kurzlebig sind! Weil jeder Idiot eine Kneipe aufmachen kann und die Wenigsten vorher und dabei sauber kalkulieren (können). Kneipe ist IMHO in Buntland eines der wettbewerbsintensivsten Gewerbe. Wer es mag, soll den Kampf wagen. Ich hätte vor einem Heer von Träumern mit Dyskalkulie zu viel Angst.

                            ÖPNV ist politisch gewollt und wird deshalb gepampert. Um 8% der Personenkilometer abzuwickeln werden fast 50% des Verkehrsetats verblasen. Dyskalkulie. Aus meiner Sicht ganz klar. Einen großen Bus täglich zwischen Hinterposemuckel und Vorderposemuckel kreisen zu lassen ist weder ökologisch noch irgendwas. Ein Ruftaxi täte es auch. Aber nein, Busse beeindrucken den Wähler mehr.

                            Wie gesagt, du hast gewonnen. Und deshalb werden Taxis, ÖPNV und Millionen privater PKW weiter nebeneinander existieren, ebenso wie heute erneuerbare Erzeuger und konservative Erzeuger nebeneinander existieren und ja auch nur Mehrkosten in Eiskugelgrösse verursachen. Alles gut. Kost ja nüscht und wir sind doch ein reiches Land, weshalb am liebsten Hochqualifizierte zu uns kommen und unsre Renten zahlen wollen.

                            PPS: Tesla hat wertmäßig nun auch Daimler überholt. Unerhört. Diese Klitsche den großen Daimler, der elektrisch mit mehr oder weniger leeren Händen dasteht. Unerhört. Klarer Fall für Mutti Merkel und AKK. Die Karrenbauer hat das Saarland gen Berlin verlassen. Parallel entlässt der Karrenbauer (Ford) im Saarland einen Schwung derer, die schon immer brumm brumm liebten.
                            Zuletzt geändert von 1833; 11.12.2018, 03:18.
                            Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                            • sehr schön geschrieben und begründet. Elektromobilität wird noch lange in Deutschland abgelehnt werden. Zumindest in den nicht für KFZ Bereichen, wie kleinere Elektroroller zur Überbrückung von Bahnhof -> Haustür kann ich dies auf Grund der deutschen Überreglementierung sogar verstehen, aber das Elektroauto zu verteufeln, ohne je gefahren zu sein, seinen eigenen „Flow“ daran probiert zu haben, ist eben falsch und eine typisch deutsche Ablehnungshaltung.

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                              • Wieso denn "typisch deutsch"? In welchem Land setzt sich denn der Elektro durch? Wo denken denn die Leute nicht in erster Linie ökonomisch und in zweiter ökologisch? Also wenn jetzt einer mit Norwegen kommt, die haben den Finger schon am Bremsfallschirmknopf...

                                Bzgl. 530e: Realverbrauch bei leerer Batterie (also nach 30 km) 12 l in der Stadt. 520d: 5 l.
                                MagentaMobil M + MagentaZuhause L + MagentaTV Plus + freenet Funk
                                Der Vodafone-CEO persönlich: Why do Germans write letters and don’t call call centres, I don’t know, but that’s the reality.
                                Der Telefonica-DE-CEO persönlich: Wir haben das größte und leistungsfähigste Netz in Deutschland. Und es läuft stabil.
                                Beate Uhse: "Nicht der Größte frisst die Kleinen, sondern der Schnellste die Langsamen."

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