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  • Lipfit2000
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Auch wenn du (noch) keinen Drehstromanschluss in deiner Wohnung hast liegt in der Herdanschlussdose in der Regel schon echter Drehstrom an. Da oft eh 5x 2.5mm Kabel gelegt ist waeren da durchaus noch Reserven wuer eine zusaetzliche Drehstromsteckdose da.

    Eine CEE Drehstromstreckdose will man zwar nicht unbedingt in der Wohnung haben, aber eine schweizer T15/T25 Steckdose ist durchaus ansehnlich und laesst sich auch fuer Geraete mit Eurostecker verwenden:


    ... und wer einen Gasherd hat, schaut zu.
    Es gibt aber auch Einfamilienhäuser, die nur eine Phase haben, dann wird es auch schwierig mit dem Laden eines E-Autos.

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen

    ...

    Einfach mal zurück spulen, ein paar Jahre:
    Man stelle sich vor, ein altes Nokia hielt früher akkutechnisch locker mehrere Tage. Bei Wenignutzern auch eine Woche. Der Akku war austauschbar, was kaum einer machte... Dann kam Apple, deren Telefon bei Vielnutzern 2 x täglich geladen werden musste und dessen Akku fest verbaut war. Was waren damals die Argumente gegen iPhone und iPad?
    Da muss ich eine Ausnahme sein. Ich musste bzw. müsste* bei fast allen meiner Handys in den letzten 15 Jahren den Akku tauschen, weil die nach 2 Jahren mehr oder weniger tot sind, oder sich vorher schon komplett verabschiedet haben, bzw. 2x vom Hersteller zurückgerufen wurden.
    *Bei einer weiteren Nutzung des Handys müsste ich die austauschen. Dank Vertrag gibt es ja alle 2 Jahre ein Neues.

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    - zu teuer
    Da haben andere Hersteller ja nachgezogen.

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    - Akku nicht wechselbar
    Ganz schlimm so etwas, s.o. meine Erfahrungen mit Handysakkus. Ein Akku sollte mit sehr wenig Aufwand immer wechselbar sein.
    Ich bin gespannt wie lange mein 18 Monate altes Galaxy S8 noch mitmacht.

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    - kein USB
    Nicht mein Problem, wenn ein Bekannter sein iPhone bei mir nicht laden kann.


    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    ...
    Das sind meine Wahrnehmungen. Und gerade bezüglich neuer Techniken und Technologie sehe ich es so, dass man entweder mitmacht oder früher bzw. später aussortiert wird.
    ...
    ... oder aufs falsche Pferd gesetzt hat.
    Zuletzt geändert von Lipfit2000; 15.05.2019, 23:09.

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  • 01833
    antwortet
    NoIdea beim Auto geht es bei mir nicht um geil sondern um Kosteneffizienz. Und da sind Elektrische bereits heute unter Umständen effizienter als Verbrenner. Wir haben doch auch die Model III als Ersatz für Audis gekauft. Kostenmässig vergleichbar, unterhaltsmässig um Längen vorn. Mit jedem Verbrenner-PKW, der die Altersgrenze erreicht, wird bei uns ein Verbrenner verschwinden. Bei den Hundefängern sieht es anders aus, da haben wir Einsätze, die mit einer Ladung nicht abgedeckt werden können. Über Transporter müssen wir erst gar nicht reden.

    Warten wir es doch einfach ab, ob und wie sich die Elektrischen in den Markt fressen.

    Die privat wirklich nutzbaren Autos halten sich bei uns stückzahlmässig arg in Grenzen, aber natürlich werden auch die Hundefänger, wenn es passt gern mit nach Hause genommen. Und, schwupp, ist man beim Problem des zu Hause Ladens und wie man das dann verrechnet bzw. wenigstens sinnvoll erfassen kann.

    Bei den eAutos wird es vermutlich wie bei allem Technischen. Es wird eine kräftige Deflation der Preise geben. Aktuell werden die Akkus bei konstanten Preisen größer. Später dann wird eine akzeptable Reichweite vorhanden sein und die Preise der Autos werden über die Akkupreise kippen. Beim eAuto stehen wir IMHO dort, wo die Verbrenner um 1900 standen, also wird da noch einiges gehen.

    Vergleichsweise muss man sich nur Solar ansehen. Was kosteten Panels vor 5 Jahren. Was kosten die heute. Und zusätzlich sind die Montagekosten regelrecht kollabiert, weil heute Massen an Elektrikern das Know-how haben. Früher, vor 4-5 Jahren, war das ganz anders.

    Ich für meinen Teil sehe das Ganze keineswegs dogmatisch, nur gehe ich davon aus, dass sich letztlich immer die effizienteste Technologie durchsetzen wird, weil an allem ein Preisschild hängt. Und gehen die Akkupreise runter, wird elektrisch zu fahren billiger und billiger. Obwohl wir ja schon heute billiger fahren als mit den Dieseln. Naja. Wie gesagt, spannend.
    Zuletzt geändert von 1833; 15.05.2019, 22:35.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    Ja, Elektro fährt sich geil, bin das selber durchaus schon gefahren und in verschiedenen E-Autos mitgefahren.
    Naja, ich wuere sagen ein e-Golf faehrt sich schon ganz okay und man koennte damit schon zufrieden sein - aber ein Golf V R32 schon wesentlich geiler - und TTR RS nochmals deutlich geiler.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Und genau die Reaktionen deinerseits und von Anja und anderen hier haben mich ja bewogen, nicht mehr aktiv zu sein. Es wird immer nur in großen, endlosen Reihen ausgezählt, was alles nicht geht, nicht gehen kann, heute toll ist und morgen ggf. nicht und und und... MACHEN! Einfach machen!
    Ich hab garnichts gegen Elektroautos, sondern finde Elektroautos können durchaus ein Teil der Lösung sein.

    Nur finde ich sehen viele Elektroauto-Fans genauso wie viele Veganer die Eleketromobilität bzw. die Vegane Ernaehrung als eine Art "Ersatzreligion" sehen. Jeder der sagt das er manchmal laengere Strecken fahren muss und dafuer nicht auf Ladesaeulen angewiesen sein moechte, sondern dafuer lieber einen Range-Extender haben moechte wird gleich als "Ketzer" behandelt, so wie wenn man einen Veganer sagt das viele Vegane Sachen zwar durchaus lecker sind, aber man nach einigen Tagen doch etwas vermissen wuerde man und nicht auf Fleisch verzichten will.

    Ich meine damit nicht nur Fahrer sondern auch Hersteller wie Tesla.

    Vom Model 3 gibt es jetzt sechs verschiedene rein elektrische Modelle. Würde es nicht reichen stattdessen nur vier verschiedene rein elektrische Modelle anzubieten. Und dafür noch ein Modell mit kleinerem 35 KWh Akku und dafuer einem ordentlichen Range-Extender.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    ...
    Meinst du, als unsere Firmenstandorte in den 1990ern gebaut wurden, wurden Ladesäulen installiert? Wir haben nun einen ausreichende Anzahl, verteilt auf alle Standorte...
    ...
    Schön für deine Firma, können deine Angestellten die auch privat nutzen?

    Und genau die Reaktionen deinerseits und von Anja und anderen hier haben mich ja bewogen, nicht mehr aktiv zu sein. Es wird immer nur in großen, endlosen Reihen ausgezählt, was alles nicht geht, nicht gehen kann, heute toll ist und morgen ggf. nicht und und und... MACHEN! Einfach machen!
    Ich erwarte gar nicht dass du mir zustimmst. Du projezierst deinen Firmenbedarf bei dem ein Verbrenner nach wenigen Jahren abgeritten ist auf die Allgemeinheit und unterstellst dann Leuten die ihr Auto privat nutzen, nicht steuerlich geltend machen können und vielleicht 10-15TKm pro Jahr fahren Dummheit und Ignoranz.
    Solange Verbrenner nicht politisch bekämpft werden um Elektroautos zu erzwingen habe ich keine Not meinen mittlerweile weitgehend entwerteten EU5 Diesel der jetzt alters- und Kilometermäßig nichtmal Halbzeit hat zu verschenken um mir ein tureres Auto mit eingebautem Verfallsdatum zuzulegen (Batterien altern chemisch, mehr als 10-12 Jahre würde ich auch als Wenigfahrer nicht rechnen, und ein Austausch kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich).
    Ja, Elektro fährt sich geil, bin das selber durchaus schon gefahren und in verschiedenen E-Autos mitgefahren, aber solange die Infrastruktur nicht für meine tägliche Berufspendelei reicht tue ich mir das freiwillig nicht an.
    Eine breite Masse von mehreren Millionen pendelt täglich vom Dorf in die Stadt. Die breite Masse der aus Sicht vieler Städter unterbelichteten Dörfler wohnt in Eigentum und hat 3 Phasen anliegen. Eine zunehmende Masse bzw. zumindest Anzahl der jungen Städter hat gar kein eigenes Auto. Du wirst es also niemals allen recht machen. Musst du auch nicht. Du musst aber auch nicht denken bzw. den Hang dazu haben. für breite Massen zu sprechen. Ebenso, wie breite Massen nicht spontan einmal die Woche zur Erbtante pendeln, wird breiten Massen die eMobilität mit deinem o.a. "Argument" aus dem Hirn geblasen. Dieses Blasen hat sicher unsere Autoindustrie nicht nur geduldet sondern gar gefördert. Nun sind die Hirne gefüllt und es wird schwer werden, deutsche eAutos zu verkaufen. Herzlichen Glückwunsch.
    Warum meinst du pendeln viele Arbeitnehmer täglich 50-150km zur Arbeit? Weil Autofahren im Berufsverkehr Spass macht? oder weil es auf dem Land so schön ist, womöglich mit DSL-Lite und EDGE?
    Nein, weils da noch bezahlbaren Wohnraum gibt. Ich hab zum Glück eine günstige Mietwohnung wo meine Vermeiterin in den letzten 15 Jahren die Miete nur nach einer Heizungssanierung einmal um 10% erhöht hat und wohne daher recht nah an meinem Arbeitsplatz, aber wenn ich heute die gleiche Wohnung neu mieten müsste würde sie mindestens die Hälfte mehr kosten, da würde ich mich dann auch weiter im Umland umschauen.

    Einfach mal zurück spulen, ein paar Jahre:
    Man stelle sich vor, ein altes Nokia hielt früher akkutechnisch locker mehrere Tage. Bei Wenignutzern auch eine Woche. Der Akku war austauschbar, was kaum einer machte... Dann kam Apple, deren Telefon bei Vielnutzern 2 x täglich geladen werden musste und dessen Akku fest verbaut war. Was waren damals die Argumente gegen iPhone und iPad?

    - zu teuer
    - Akku nicht wechselbar
    - kein USB
    - kein Dies und kein Das
    - geschlossenes Ökosystem

    Beim MacBook Air dann auch noch der alles vernichtende Fehler, kein Laufwerk zu verbauen.

    All diese Features waren der Untergang. Keine Chance. Niemals! Alles nur für Freaks, Idioten etc.
    Weil wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Ich kenn niemanden der was älteres als ein iPhone6 hat.
    Apple kauft man sich in erster Linie wegen Design und Bedienkonzept, Funktionalität und Flexibilität sind egal, muss am Ende auch keine 10 Jahre halten.
    Gut, Android Handys sind wegen des mangelhaften Support des Betriebssystems noch schlimmere Wegwerfartikel, da braucht man dann wirklich keinen Wechselakku.
    CD/ DVD Laufwerke bei Notebooks sind in der Tat überflüssig, ich hab die Schächte aber immer gerne für Festplatten genutzt da oft nur ein Laufwerksschafcht vorhanden ist, bei den letzten Geräten hab ich dann danach ausgwewählt dass die einen einen M2 und einen 2.5" Schacht haben, letzte sind mittlerweile aber auch schon auf der Abschussliste der Hersteller und teilweise werden SSDs schon fest verlötet, das ein absolutes K.O. Kriterium für mich.
    Beim Elektroauto hört man vergleichbare Argumente, platziert von einer alten Industrie... In unserer Umgebung aus Lieferanten und Kunden gibt es bezüglich Elektroauto auch nur schwarz oder weiß. Ein grau = wir versuchen es mal mit 1 - 2 Autos findet man nicht. Und das Irre ist, wenn man die o.a. Jahre zurück spult, sind die, die heute bezüglich eAuto schwarz sehen die gleichen Firmenchefs, die seinerzeit das Smartphone beim Aufkommen als Schwachsinn, "wer braucht denn sowas", Spielerei etc. abtaten. Das sind leider aber auch die, die auch heute noch Probleme mit digital und virtuell haben und sich freuen, auf jedem Schreibtisch ein schickes Tischtelefon stehen zu haben. Man faxt gern etc.
    Niemand bestreitet dass das Fahren von einem E-Auto genial ist, nur haben sich bisher auch nicht alle einen Porsche oder Ferrari gekauft weil er so geil fährt, es ist bei den Meisten eben das nicht das Hauptkriterium für ein Auto.
    Erst wenn die anderen derzeitigen Nachteile von E-Autos durch besser ausgebaute Ladeinfrastruktur nicht mehr relevant sind wird es den Ausschlagg egeben und die Leute kaufen es sich dann womöglich sogar freiwillig.
    Aber Zwangsbeglückung hat ja in Deutschland eine gute Tradition und die latent klamme Staatskasse kann man nebenbei mit füllen.
    Freu dich lieber dass die E-Mobilität bisher noch in ein politisch verhätscheltes Leuchturmprojekt ist, sie wird irgendwann erheblich Steuereinnahmen abwerfen müssen, dann wirds auch für Kilometerfresser und Diesntwagenfahrer teuer.
    Das sind meine Wahrnehmungen. Und gerade bezüglich neuer Techniken und Technologie sehe ich es so, dass man entweder mitmacht oder früher bzw. später aussortiert wird.
    Um beim Computervergleich zu bleiben, da gab es zig gehypte Fancy Produkte die im Museum gelandet sind (Commodore, Atari, Psion, Palm, ...), der öde IBM PC ist dagegen nach mehr als 3 Jahrzehnten noch relevant, erst die aktuellen Smartphones haben das Potenzial ihn mittelfristig zu verdrängen.
    Um auf Autos zurückzukommen:
    Wenn sich die Gesetzgebung zur Bestimmung des CO2 Werts für Plug-In Hybride mit >50km WLTP Reichweite bleibt wie sie ist oder der technische Durchbruch mit der Brennstoffzelle doch noch gelingt werden rein Batterieelektrische Autos ein Nischenprodukt bleiben.
    Ladestationen gerade in Städten sind natürlich auch für Plug-Ins sinnvoll, daher ist ein Ausbau der Ladeinfrastruktur auf jeden Fall sinnvoll.
    Wer wissen will, wie Elektro geht, kann sich doch als Langzeitmiete ein Auto holen. Da steht man mit weniger als 1500 € im Risiko und kann ausgiebig testen...
    Ich weiß wie E-Mobilität bei mir geht: Macht Riesenspass zu fahren, Scheiße ists wenn er leer ist. 2x die Woche 1-2h Zwangspause in der Freizeit an einer Ladestation eben. Wenn sich das grundlegend ändert ändert sich damit auch meine Bewertung dieses Aspekts, dann bleibts eine Kostenfrage.
    Wobei ich auch mit einem Plug-In Hybrid rein elektrisch locker bis zur Arbeit und zurück käme, daher müsste ein rein Batterieelektrisches Auto deutlich billiger sein dass ich die Nachteile für in Kauf nehme.
    Ich sehe bei E-Mobilität leider einen dermaßen missionarischen Eifer der Verfechter dass ich mich an die frühen Christlichen Missionare erinnert fühle, auch die wollten ja nur das Beste für die armen verirrten Seelen.
    Wenn ein Produkt überzeugt wird es von Alleine zum Erfolg selbst wenn es teuer ist, siehe iPhone.

    @Anja: Nein, ich habe nur einen 2-Plattenherd mit 220V Anschluss.
    Zuletzt geändert von NoIdea; 15.05.2019, 19:31.

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  • 01833
    antwortet
    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    Nö, die breite Masse hat keinen Stromanschluss zu Hause oder auf der Arbeit, damit ist ein rein elektrisches Auto keine Option. Ein bis zweimal die Woche nach Feierabend für 1-2 Stunden zum "Tanken" fahren zu müssen ist mehr als nur eine leichte Komforteinbuße, das ist ein K.O. in der ersten Runde.
    Tja. Das Leben ist so ungerecht. Die breite Masse hat keinen geeigneten Stromanschluss und wird vermutlich nie, nie, nie einen solchen bekommen. Es tun sich doch tatsächlich immer wieder neue Gerechtigkeitslücken auf. Kevin sollte eingreifen. Andrea und Katharina werden sekundieren und Mutti wird das Treiben beobachten und durch Unterlassung ihren Teil beitragen.

    Meinst du, als unsere Firmenstandorte in den 1990ern gebaut wurden, wurden Ladesäulen installiert? Wir haben nun einen ausreichende Anzahl, verteilt auf alle Standorte...

    Ich denke, ein technologischer Umschwung muss sich nach und nach durch den Markt fressen. Und da es beim Elektroauto um ein vergleichsweise teures Produkt geht und das Laden nicht ganz trivial ist, dauert es eben einen Tick länger, als bei der Verdrängung des Handys durch das Smartphone. Letzten Endes hilft es aber nicht zu lamentieren und alles Neue und Abweichende tot zu argumentieren. Damit wären wir beinahe wieder bei der Politik. Was meinst du, was die Lehre einer Verena Bahlsen aus dem derzeitigen Auskotzen der Weltoffenen ihr gegenüber bewirkt? Das Mädel ist 26 und wird vermutlich nie wieder auch nur einen Satz öffentlich äußern. Da können dann die Weltoffenen so tun, als seinen alle ihrer Meinung, nur ist mundtot machen nicht das Gleiche wie einer Meinung sein.

    Und genau die Reaktionen deinerseits und von Anja und anderen hier haben mich ja bewogen, nicht mehr aktiv zu sein. Es wird immer nur in großen, endlosen Reihen ausgezählt, was alles nicht geht, nicht gehen kann, heute toll ist und morgen ggf. nicht und und und... MACHEN! Einfach machen!

    Und hätte ich nicht die Möglichkeit auf den Firmengeländen zu laden, könnte ich auch ohne große Fahrerei öffentlich laden, weil es auch in Dresden und dem Umland mittlerweile einiges an Lademöglichkeiten gibt. Und nein, man muss sein Auto beim Laden im Gegensatz zum tanken nicht betreuen. Man darf also weglaufen, sich bei uns an die Elbe setzen und ein Buch lesen. Für die, die lieber auf dem Sofa liegen und sich das Hirn vom Fernsehen befallen lassen, ist das verschwendete Zeit. Für ich nicht wirklich. Jeder, wie er will! Nur hör doch auf zu jammern!

    Eine breite Masse von mehreren Millionen pendelt täglich vom Dorf in die Stadt. Die breite Masse der aus Sicht vieler Städter unterbelichteten Dörfler wohnt in Eigentum und hat 3 Phasen anliegen. Eine zunehmende Masse bzw. zumindest Anzahl der jungen Städter hat gar kein eigenes Auto. Du wirst es also niemals allen recht machen. Musst du auch nicht. Du musst aber auch nicht denken bzw. den Hang dazu haben. für breite Massen zu sprechen. Ebenso, wie breite Massen nicht spontan einmal die Woche zur Erbtante pendeln, wird breiten Massen die eMobilität mit deinem o.a. "Argument" aus dem Hirn geblasen. Dieses Blasen hat sicher unsere Autoindustrie nicht nur geduldet sondern gar gefördert. Nun sind die Hirne gefüllt und es wird schwer werden, deutsche eAutos zu verkaufen. Herzlichen Glückwunsch.

    Einfach mal zurück spulen, ein paar Jahre:
    Man stelle sich vor, ein altes Nokia hielt früher akkutechnisch locker mehrere Tage. Bei Wenignutzern auch eine Woche. Der Akku war austauschbar, was kaum einer machte... Dann kam Apple, deren Telefon bei Vielnutzern 2 x täglich geladen werden musste und dessen Akku fest verbaut war. Was waren damals die Argumente gegen iPhone und iPad?

    - zu teuer
    - Akku nicht wechselbar
    - kein USB
    - kein Dies und kein Das
    - geschlossenes Ökosystem

    Beim MacBook Air dann auch noch der alles vernichtende Fehler, kein Laufwerk zu verbauen.

    All diese Features waren der Untergang. Keine Chance. Niemals! Alles nur für Freaks, Idioten etc.

    Beim Elektroauto hört man vergleichbare Argumente, platziert von einer alten Industrie... In unserer Umgebung aus Lieferanten und Kunden gibt es bezüglich Elektroauto auch nur schwarz oder weiß. Ein grau = wir versuchen es mal mit 1 - 2 Autos findet man nicht. Und das Irre ist, wenn man die o.a. Jahre zurück spult, sind die, die heute bezüglich eAuto schwarz sehen die gleichen Firmenchefs, die seinerzeit das Smartphone beim Aufkommen als Schwachsinn, "wer braucht denn sowas", Spielerei etc. abtaten. Das sind leider aber auch die, die auch heute noch Probleme mit digital und virtuell haben und sich freuen, auf jedem Schreibtisch ein schickes Tischtelefon stehen zu haben. Man faxt gern etc.

    Das sind meine Wahrnehmungen. Und gerade bezüglich neuer Techniken und Technologie sehe ich es so, dass man entweder mitmacht oder früher bzw. später aussortiert wird.

    Wer wissen will, wie Elektro geht, kann sich doch als Langzeitmiete ein Auto holen. Da steht man mit weniger als 1500 € im Risiko und kann ausgiebig testen. Ich kenne einige Handelsvertreter, die es als entspannend empfanden, 20 Minuten tanken "zu müssen" und die es bedauern, dass ihre Firmen derzeit ausschließlich Hybride und Diesel als Dienstwagen anbieten. Wobei es natürlich blöd ist, Autozulieferer zu beliefern und mit einem Tesla vorzufahren, deshalb kann ich das schon verstehen. Operateure in Krankenhäusern haben ja auch keine Salzstreuer im OP stehen...
    Zuletzt geändert von 1833; 15.05.2019, 08:08.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Wenn da nur nicht die medial gehypte Reichweitenangst wäre.
    Hab da gerade dieses Foto gesehen:



    Weis nicht ob das wirklich echt ist - aber das Konzept waere eigentlich absurd. Denn mit so einem Anhaenger duerfte man ja max. 80 km/h fahren (100 km/h Zulassung wuerde es kaum geben und waere immer noch lahm).

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    Drehstrom um auch eine größere Batterie über Nacht voll laden zu können hab ich gar nicht.
    Auch wenn du (noch) keinen Drehstromanschluss in deiner Wohnung hast liegt in der Herdanschlussdose in der Regel schon echter Drehstrom an. Da oft eh 5x 2.5mm Kabel gelegt ist waeren da durchaus noch Reserven wuer eine zusaetzliche Drehstromsteckdose da.

    Eine CEE Drehstromstreckdose will man zwar nicht unbedingt in der Wohnung haben, aber eine schweizer T15/T25 Steckdose ist durchaus ansehnlich und laesst sich auch fuer Geraete mit Eurostecker verwenden:



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  • beesdo77
    antwortet
    Na dann parke dein Auto unter deinem Fenster. Übrigens Drehstrom brauchst du nicht unbedingt, denn ich denke mit 4-5h Aufladung für 100km Reichweite sollte auch normaler Wechselstrom genügen.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von beesdo77 Beitrag anzeigen
    @ NoIdea: Keinen Stromanschluss?
    Stromanschluss fürs Auto
    Ich kann jedenfalls schlecht 20m Kabel aus dem Fenster quer über den Innenhof zu meinem Auto legen, und Drehstrom um auch eine größere Batterie über Nacht voll laden zu können hab ich gar nicht.
    Und da bin ich glaube ich nicht die Ausnahme.

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  • beesdo77
    antwortet
    @ NoIdea: Keinen Stromanschluss?

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    ...

    Ich will nicht wieder diskutieren, aber die breite Masse kommt mit 100 km Reichweite lockerst über den Tag. Wenn da nur nicht die medial gehypte Reichweitenangst wäre.
    Nö, die breite Masse hat keinen Stromanschluss zu Hause oder auf der Arbeit, damit ist ein rein elektrisches Auto keine Option. Ein bis zweimal die Woche nach Feierabend für 1-2 Stunden zum "Tanken" fahren zu müssen ist mehr als nur eine leichte Komforteinbuße, das ist ein K.O. in der ersten Runde.

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  • flashhawk
    antwortet
    @Martyn: Nein, du musst jetzt nicht wieder von den Besuchen bei Tante Trude nach Feierabend schreiben!

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  • 01833
    antwortet
    Unsere NV200 haben auch im letzten Winter immer mindestens 150 km Reichweite gehabt. Aktuell sind es um die 190 km.

    Wir fahren die jeweils mindestens 5x die Woche leer und 2/3 der Fahrzeuge im Zweischichtbetrieb sogar 2x arbeitstäglich leer.

    Die Zoe nutzen wir dienstlich und als private Nutzung der Angestellten. Dadurch werden die auch täglich beinahe leer gefahren. Die Zoes sind wegen der 0,5%-Regel sehr sehr interessant. Die Model III natürlich auch, aber die liegen dann zumindest auf dem Niveau des Golf während die Zoes bei 12000€ eher auf dem Niveau eines gebrauchten Polo liegen, aber viel besser sind.

    Für die Model III planen wir 50-60000 km p.a.

    Ich will nicht wieder diskutieren, aber die breite Masse kommt mit 100 km Reichweite lockerst über den Tag. Wenn da nur nicht die medial gehypte Reichweitenangst wäre.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Wer Elektroautos nutzt und die Vollkosten vergleicht, kann bereits zu heute noch vergleichbar hohen Anschaffungskosten gegenüber Verbrennern Geld sparen. Wie tun das mittlerweile mit 10 eNV200, 4 Zoe und 2 Model III.
    Hier faehrt jetzt auch der erste Nissan e-NV200 rum. Gehoert einem Gastwirt / Gastronom der damit seine Einkaeufe zusammenfaehrt und gelegentliche Cateringauftraege in der naeheren Umgebung ausliefert.

    Ueber die Kosten hab ich jetzt nicht mit ihm gesprochen, aber so ist er damit zufrieden, faehrt aber laut eigener Aussage damit "nur" so 40-70km am Tag, und seine Realreichweite ist bei knapp 100km.

    Für solche Einsatzzwecke finde ich geht Elektroantrieb schon in Ordnung, zumal auch noch andere Fahrzeuge (z.B. Ford Galaxy III fuer Flughafen- / Bahnhofstransfers) im Fuhrpark sind.

    Ob es sich rentiert ist die andere Frage. Wobei es geschaeftlich aber ohnehin besser aussieht als privat.

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