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  • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Das jemand einen Neuwagen kauft und fährt bis er auseinanderfaellt, kommt aber sowohl privat als auch gewerblich relativ selten vor.

    Bei so hohen Fahrleistungen werden die Fahrzeuge in der Regel kaum laenger als zwei Jahre gehalten. Entweder kauft man sich dann einen Neuwagen oder Jungen Gebrauchten und stoesst ihn nach zwei Jahren wieder ab, oder man kauft sich (wie manche Pizzadienste) ein billiges Altauto, und faehrt dann innerhalb von zwei, drei Jahren soviel Kilometer drauf bis es reif fuer den Afrika-Export oder die Schrottpresse ist.
    Ja, weil die Restlebensdauer für einen Wenigfahrer locker ausreicht und dieser so zu einem bezahlbaren großen Auto kommt was er viele Jahre lang fahren kann.
    Bei Akkus tickt dagegen die Uhr relativ unabhängig davon wieviel man fährt.

    In Kleinstaedte und auf dem Dorf ist aber die individuelle Mobilitaet die einzige Mobilitaet die es dort ueberhaupt gibt. Und ich fuerchte trotz allem Gerede und Traeumerein wird sich das nicht aendern.

    Ich denke viele Leute wuerden durchaus freiwillig ihre individuelle Mobilitaet einschraenken wenn es dort einen vernuenftigen ÖPNV (mindestens 20min Takt, maximal 750m zur Haltestelle, vernuenftige Fahrzeiten in alle Richtungen) zu einem fairen Preis gaebe. Und mehr Service, wie zum Beispiel guenstige Schliessfaecher an moeglichst vielen Orten als Kofferraumersatz. Aber ich fuerchte das will niemand bezahlen.
    Wenn die Wahl ist mobil sein oder im Winter im Kalten zu sitzen verschieben sich die Prioritäten.
    Ich sehe in den Heizkosten in der Tat den noch größeren sozialen Sprengstoff. Wenn eine den Grünen genehme CO2 Steuer auf fossile Energie kommt würde für die Meisten die nicht in den letzten Jahren ein KFW70 oder besser Haus gebaut haben das Heizen extem teuer, Eigenheimbesitzer eines 70er bis 80er Jahre Hauses (heute häufig Rentner) haben dann die Wahl ob sie einen satt 5 stelligen Betrag in Isolierung und Heizungsmodernisierung investieren oder die Rente im wahrsten Sinne des Wortes zum Schornstein rausblasen, Mieter müssen damit klarkommen was der Vermieter entscheidet, im einen Fall kostet es CO2 Steuer, im anderen Fall Modernisierungsumlage.
    In weniger gefragten Gegenden wird es dann für Vermieter noch schwieriger eine ältere Wohnung zu vermieten oder die notwendigen Investitonen über Miete und Umlage jemals wiederzusehen.



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    • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
      Ja, weil die Restlebensdauer für einen Wenigfahrer locker ausreicht und dieser so zu einem bezahlbaren großen Auto kommt was er viele Jahre lang fahren kann.
      Bei Akkus tickt dagegen die Uhr relativ unabhängig davon wieviel man fährt.


      Wenn die Wahl ist mobil sein oder im Winter im Kalten zu sitzen verschieben sich die Prioritäten.
      Ich sehe in den Heizkosten in der Tat den noch größeren sozialen Sprengstoff. Wenn eine den Grünen genehme CO2 Steuer auf fossile Energie kommt würde für die Meisten die nicht in den letzten Jahren ein KFW70 oder besser Haus gebaut haben das Heizen extem teuer, Eigenheimbesitzer eines 70er bis 80er Jahre Hauses (heute häufig Rentner) haben dann die Wahl ob sie einen satt 5 stelligen Betrag in Isolierung und Heizungsmodernisierung investieren oder die Rente im wahrsten Sinne des Wortes zum Schornstein rausblasen, Mieter müssen damit klarkommen was der Vermieter entscheidet, im einen Fall kostet es CO2 Steuer, im anderen Fall Modernisierungsumlage.
      In weniger gefragten Gegenden wird es dann für Vermieter noch schwieriger eine ältere Wohnung zu vermieten oder die notwendigen Investitonen über Miete und Umlage jemals wiederzusehen.
      Das trift es auf den Punkt. Und das Problem dabei ist das Beides vorallem die Kleinstadt- und Landbewohner unverhaeltnismaessig hart treffen wuerde.

      Dort sind nicht nur die Strecken, egal ob zum Arbeitsplatz, zum Supermarkt, zu Freizeitmoeglichkeiten oder Kulturangeboten deutlich weiter, sondern das Auto ist dort der einzige Verkehrstraeger der vorhanden und nutzbar ist. Und auch bei den Wohngebaeuden sind diese in Kleinstaedten und Doerfern deutlich groesser aber oft auch aelter als in den Staedten. In den Doerfern sind freistehende Einfamilienhaeuser die Regel.

      Sanierung ist auch nur begrenzt moeglich. Ein freistehendes 120m² Einfamilienhaus wird immer einen hoeheren Energiebedarf haben wie eine 60m² Stadtwohnung.

      Vielen Eigentuemern fehlt es am Geld fuer Sanierungen. Einige Eigentuemer haetten zwar das Gelf fuer Sanierungen, aber in den abgehaengte Regionen fehlt eben die Motivation. Wo es an Freizeitmoeglichkeiten, Kinderbetreuungsangeboten, Breitbandversorgung, Arbeitsplaetzen, etc. mangelt, gibt es kaum externe Mietintressanten, und selbst die Jungen Leute die dort Aufwachsen ergreifen zu einem beachtlichen Teil die Flucht in andere Regionen. Da ist natuerlich die Motivation nicht gross groessere Summen in die Hand zu nehmen.

      Selbst die Mittelalten und die Alten Leute wissen nicht wielange sie noch bleiben. Die Mittelalten Leute koennen nicht ausschliessen das sie selbst noch umziehen muessen wenn die Lage noch schlechter wird, und bei den Alten Leuten wird Pflegebeduerftigkeit zum Thema.
      aatt na ceste

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      • Anja Terchova Langsam scheint die Basis des aktuell relativ hohen Wohlstandsniveaus auch im Mainstream anzukommen. Die Basis sind Verschuldung und billige Energie. Früher haben die Menschen auch auf den Dörfern nicht in winzigen Behausungen gewohnt, weil Nähe geil ist. Es war bis weit nach 1945 ein Problem billiger Energie bzw. zu teurer Energie, um schlossartige Behausungen im Winter wenigstens frostfrei zu halten.

        Ebenso basiert unsere Wirtschaft auf spottbilligem Transport. Dessen Basis ist billige Energie.

        Nun geht dieses bunte, weltoffene Land gegen die Industrie vor, die einerseits die steuerliche Basis für allerlei Narretei darstellt. Andererseits will man den Leuten zwecks Weltenrettung Energie drastisch verteuern. Kann man machen. UND das Wählerklientel der Grünen kann sich das auch leisten. Und das Klientel der Roten bekommt die Wohnung von Staats wegen warm gestellt. Wer zahlt also? Der Depp, der auf dem freien Markt arbeitet und Steuern zahlt.

        Über Freizeitverkehr musst du auf dem platten Land mangels Freizeit ergo bald nicht mehr nachdenken. Damit fallen Cabrio und auch lange Reichweiten aus bzw. werden unnötig.

        Ideal der Grünen und Roten scheint das Wohnen des Plebses im Betrieb. Da kann man länger arbeiten und lebt auch sonst energiesparend. Vorbild könnte Foxconn werden...

        Da den grünen Rattenfängern danke Getrommel in der Qualitätspresse immer mehr Mitläufer nachlaufen, soll es wohl so werden. Deshalb lohnt es nicht, sich aufzuregen. Subventionen abgreifen, Investitionen auswärts tätigen, den Koffer bereit stellen... das sollte für die, die den Affenzirkus derzeit noch finanzieren die Devise sein.

        Spannende Zeiten. Heute bringt der sächsische Staatsfunk wegen gestern Trauerprogramm. Kann man machen. Nach dem tragischen Verkehrsunfall seinerzeit in Berlin war dies irgendwie noch nicht nötig. Spannende Zeiten, in denen den Leuten allseits die Hirne weich gespült werden...

        Es gibt nur noch Befürworter und Gegner/Leugner. Die neue Welt ist schwarz/weiß. Das führte in der Vergangenheit immer zu großen Veränderungen. Man muss die Zeichen nur lesen und sollte, wie gesagt die Koffer bereitstellen und den Reisepass aktuell halten. Es wird irgendwann der Punkt kommen, an dem Andersdenkende gehen müssen oder gegangen/geholt werden. Diesmal statt braunen oder roten Mäntelchen eben die grünen Mäntelchen.

        Dazu ein Zitat: „We’re going to force the governments to act. And if they don’t, we will bring them down and create a democracy fit for purpose. And yes, some may die in the process.“

        Roger Hallam. Gründer Extinction Rebellion...

        Es sollte niemand behaupten, es sei keine klare Ansage gemacht worden. Wer wird wohl auswählen, wer bitte zu sterben hat?

        Zählen die Toten von Halle, Berlin, London, New York etc. etc. zu den oben genannten oder eher noch nicht???

        In diesem Sinne Augen auf vor jedweder Art faschistoider Ideologie, auch der Ökofaschistischen. Am Ende sind nämlich mehr Leute tot als tot sein müssten und keiner will es gewesen sein.

        Ich bin erstmal raus, das eigentliche Thema kreist um sich selbst.
        Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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        • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
          [...]Das führte in der Vergangenheit immer zu großen Veränderungen. Man muss die Zeichen nur lesen und sollte, wie gesagt die Koffer bereitstellen und den Reisepass aktuell halten. Es wird irgendwann der Punkt kommen, an dem Andersdenkende gehen müssen oder gegangen/geholt werden. Diesmal statt braunen oder roten Mäntelchen eben die grünen Mäntelchen[...]
          Extrapolierst du hier aus der Vergangenheit in die Zukunft?

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          • Irgendwann wird es sicher auch eine Gegenbewegung geben, in Frankreich gibt es sie ja mit den Gelbwesten jetzt schon. Sobald es Laender uebertreiben und die Auswirkungen auch wirklich spuerbar werden, dann werden die Proteste schon auch uebertreten.
            aatt na ceste

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            • Zitat von Munro Beitrag anzeigen

              Extrapolierst du hier aus der Vergangenheit in die Zukunft?
              man stelle sich nur mal vor, die AfD würde analog Extinction Rebellion Sprüche klopfen, dass Tote bedenkenlos in Kauf zu nehmen sind. Das ist Faschismus. Nur eben grüner und damit guter und von Medien und Mitläufern gefeierter Faschismus.

              @AnjaTerchova dein Argument brachten nach Aussage meiner Großeltern die Leute nach 1949 in der DDR auch. Die Gegenbewegung brauchte 40 Jahre, sich durchzusetzen. Du kannst heute schon sehen, wie sich Nichtstuer und Schlauredner in Ämtern, Medien und Politik festsetzen und anderen diktieren, wie sie zu leben haben. Die bekommst du nicht mehr weg.
              Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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              • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                ...

                Es gibt nur noch Befürworter und Gegner/Leugner. Die neue Welt ist schwarz/weiß. Das führte in der Vergangenheit immer zu großen Veränderungen. Man muss die Zeichen nur lesen und sollte, wie gesagt die Koffer bereitstellen und den Reisepass aktuell halten. Es wird irgendwann der Punkt kommen, an dem Andersdenkende gehen müssen oder gegangen/geholt werden. Diesmal statt braunen oder roten Mäntelchen eben die grünen Mäntelchen.
                Ja, wir haben in der Tat ein Medienproblem. Wer mit normalen Menschen zu tun hat stellt fest dass die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung wenig miteinander gemein haben.


                Dazu ein Zitat: „We’re going to force the governments to act. And if they don’t, we will bring them down and create a democracy fit for purpose. And yes, some may die in the process.“

                Roger Hallam. Gründer Extinction Rebellion...

                Es sollte niemand behaupten, es sei keine klare Ansage gemacht worden. Wer wird wohl auswählen, wer bitte zu sterben hat?
                ...

                Ich bin erstmal raus, das eigentliche Thema kreist um sich selbst.
                Wenn wir die braunen Morde der letzten 10 Jahre mit denen der Dunkelroten vergleicht muss vor Allem denen Angst und Bange werden die nicht zu den Braunen (ggf. mit blauer Lasur) gehören.
                Aber die beiden Farben und die Ideologien liegen dicht beieinander,da kann man das schonmal verwechseln.
                Die paar armen Irren die Dunkelroten sind politisch unbedeutend (bei wieviel Prozent sind Linke und Kommunisten aktuell nochmal gleich?) da sie in der Bevölkerung Null Rückhalt haben auch wenn sie jetzt versuchen auf den Klimazug aufspringen (für den die Begeisterung endet sobald Sprit und Heizen erheblich teurer wird, wie in Deutschland üblich soll der Staat was tun, für einen selbst darf sich natürlich nichts ändern), und anders als Fridays for Future eben keine Jugendbewegung sind sondern einfach nur Randalierer.
                "Blau" steht dagegen kurz davor in einigen Bundesländern stärkste Partei zu werden, und zur Erinnerung, die NSDAP hat sich nicht zur Macht geputscht (auch wenn gerne der Begriff "Machtergreifung" benutzt wird) sondern wurde von der Bevölkerung gewählt.
                Die Grünen selber haben sich in Regierungsverantwortung bisher immer auf demokratischen Boden bewegt und von wenigen ideologischen Querschlägern abgesehen Realpolitik gemacht, auch wenn ich nicht viele Ihrer Ansichten teile mache ich mir da weniger Sorgen drum.

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                • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                  Wenn wir die braunen Morde der letzten 10 Jahre mit denen der Dunkelroten vergleicht muss vor Allem denen Angst und Bange werden die nicht zu den Braunen (ggf. mit blauer Lasur) gehören.
                  Aber die beiden Farben und die Ideologien liegen dicht beieinander,da kann man das schonmal verwechseln.
                  Die paar armen Irren die Dunkelroten sind politisch unbedeutend (bei wieviel Prozent sind Linke und Kommunisten aktuell nochmal gleich?) da sie in der Bevölkerung Null Rückhalt haben auch wenn sie jetzt versuchen auf den Klimazug aufspringen (für den die Begeisterung endet sobald Sprit und Heizen erheblich teurer wird, wie in Deutschland üblich soll der Staat was tun, für einen selbst darf sich natürlich nichts ändern), und anders als Fridays for Future eben keine Jugendbewegung sind sondern einfach nur Randalierer.
                  "Blau" steht dagegen kurz davor in einigen Bundesländern stärkste Partei zu werden, und zur Erinnerung, die NSDAP hat sich nicht zur Macht geputscht (auch wenn gerne der Begriff "Machtergreifung" benutzt wird) sondern wurde von der Bevölkerung gewählt.
                  Die Grünen selber haben sich in Regierungsverantwortung bisher immer auf demokratischen Boden bewegt und von wenigen ideologischen Querschlägern abgesehen Realpolitik gemacht, auch wenn ich nicht viele Ihrer Ansichten teile mache ich mir da weniger Sorgen drum.
                  Rot und Dunkerot sind am Aussterben, in manchen Laendern ist es einfach ein Niedergang, in Deutschland ist es aber eher so das SPD und Linke immer mehr zu Grüne 2.0 werden.

                  Selbst die Antifa ist heute nicht mehr Dunkelrot sondern eher Ultragrün.

                  Und finde die Grünen mindestens so bedrohlich wie die Blauen und Braunen. Das was Deutschland in den kommenden Jahren droht dann man nicht mit 1998-2005 vergleichen, damals waren die Grünen noch moderater als heute, deutlich schwächer mit 6,7% (1998) bzw. 8,6% (2002), und die SPD davon damals war auch noch vernuenftiger.

                  Die Zukunft sieht sehr, sehr düster aus. Bis mindestens 2025 wird es wohl immer schlimmer werden, was danach kommt ist schwer absehbar.
                  aatt na ceste

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