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  • Original geschrieben von bjweber
    Eben daran hat die Autoindustrie seit > 100 Jahren gearbeitet. "Freude am fahren", "Vorsprung durch Technik", "Willkommen zu Hause"... Man verkaufte und verkauft Bilder. Aber man konkurriert auch zunehmend um Aufmerksamkeit. Und es ist klar erkennbar, dass für einen steigenden Anteil der Bevölkerung, auch befeuert von den Medien, sich die Prioritäten verschieben.
    Ja, da hast du durchaus Recht. Im Grunde tun Alle irgendwie das Gleiche. Alle Marken und alle Menschen.

    Der Eine zieht vielleicht nach München weil München ja so hip ist, kauft sich das neueste iPhone als Product RED und, kann sich aber dann nur Carsharing und ÖPNV leisten, und nur ein 35m² Appartment das er bei Abwesenheit dann via Airbnb vermietet wenn er gerade woanders ist.

    Der Andere zieht vielleicht ins billigere Bremerhaven, kann sich dort eine 90m² Wohnung leisten die er Abwesenheit einige Wochen leer lässt um seine Privatsphäre zu haben. Und hat vielleicht einen Audi TT vor der Tür, auch wenn er ihn nicht unbedingt braucht und oft mit dem ÖPNV fährt, weil der auch ganz okay ist.

    Hauptsache man ist Glücklich dabei.
    aatt na ceste

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    • ....
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      Zuletzt geändert von trinec; 16.06.2017, 12:38.

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      • Ford und Deutsche Post

        Ein E-Transporter mit 80 km Reichweite von Ford und Deutscher Post.
        Für innerstädtische Lieferungen ausreichend, im ländlichen Raum brauchts aber mehr Reichweite.
        Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meld...r-3743259.html
        Man muß die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.

        (Mark Twain /Samuel Langhorne Clemens)

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        • Re: Ford und Deutsche Post

          Original geschrieben von pithein
          Ein E-Transporter mit 80 km Reichweite von Ford und Deutscher Post.
          Für innerstädtische Lieferungen ausreichend, im ländlichen Raum brauchts aber mehr Reichweite.
          Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meld...r-3743259.html
          Die ersten Autos bezogen ihr Benzin aus der Apotheke. Ob man auf diese Art in den Urlaub nach Italien fahren konnte? Die Dinge müssen sich entwickeln. Aber am Anfang muss man eben erstmal anfangen... und ich denke mal Post & Co., die mehrere 10000 Kleintransporter nutzen, wissen exakt um ihre täglichen Nutzeranforderungen. Die meisten Handwerker sind auch ortsansässig und im Nahfeld unterwegs. Klempner, Wohnungsverwalter, Elektriker, Dachdecker etc. Und alle haben Flotten an Kleintransportern und Kleinbussen.

          Das Blamable ist, dass die klassischen Hersteller nichts liefern wollen oder können. Aber die werden ja weiter von Berlin gepampert. Da muss man nicht. Vorerst.

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          • 2040. Das ist mal eine Ansage, die es sich zu merken gilt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1152909.html

            Und 5% für Carsharing in 10-15 Jahren.

            Was meint DB Research eigentlich mit "Anpassungsfähigkeit". Nicht etwa die galante Umschiffung der rechtlichen Rahmen? Inwiefern hat diese Industrie Anpassungsfähigkeit bewiesen? Durch die Einführung der SUVs in der Grossstadt?

            "Das Produkt Automobil wurde in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert. Dies gilt für ganz verschiedene Kriterien wie Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Komfort, Energieeffizienz bzw. Umweltverträglichkeit oder Zuverlässigkeit. Das Design der Fahrzeuge hat sich im Laufe der Zeit ebenso gewandelt und spielt bis heute eine sehr wichtige Rolle für die Kunden. Auch das Image einer Automarke hat nach wie vor einen sehr großen Einfluss auf die Kaufentscheidung vieler Auto- fahrer. Insofern war und ist das Auto für viele Kunden ein sehr emotionales Pro- dukt und auch privater Rückzugsraum."

            Rückzugsraum? DB Research mag den ÖPNV ebenso wenig wie ich.
            Zuletzt geändert von bjweber; 19.06.2017, 17:53.

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            • Original geschrieben von bjweber
              Das Blamable ist, dass die klassischen Hersteller nichts liefern wollen oder können. Aber die werden ja weiter von Berlin gepampert. Da muss man nicht. Vorerst.
              VW e-Crafter soll noch 2017 in Serie gehen (200km).
              Renault bringt den Master bis Ende 2017 (270 km), den Kangoo Z.E gibt es schon seit 2011.
              Iveco hat den Daily (200km) seit 2015 auf dem Markt.

              Dann wären da noch:
              Peugeot Partner
              Citroën Berlingo
              Nissan Leaf NV200
              Mercedes Vito E-Cell
              usw.

              Echt schlimm die Hersteller

              Original geschrieben von bjweber
              2040. Das ist mal eine Ansage, die es sich zu merken gilt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...-a-1152909.html
              Da ist meine 20 Jahre Schätzung echt gut gewesen
              Zuletzt geändert von diego206; 19.06.2017, 18:15.
              "Wer denkt, er kommt morgen mit seinem Wissen von heute weiter, ist übermorgen schon von gestern."

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              • Original geschrieben von diego206
                VW e-Crafter soll noch 2017 in Serie gehen (200km).
                Renault bringt den Master bis Ende 2017 (270 km), den Kangoo Z.E gibt es schon seit 2011.
                Iveco hat den Daily (200km) seit 2015 auf dem Markt.

                Dann wären da noch:
                Peugeot Partner
                Citroën Berlingo
                Nissan Leaf NV200
                Mercedes Vito E-Cell
                usw.

                Echt schlimm die Hersteller
                Den NV200, den Berlingo und den ZE haben wir getestet. Kannst du alle vergessen. Den NV200 Diesel verramscht Nissan für < 9000 netto. Den elektrischen geben Sie für > 22000€ raus. Wie soll sich das rechnen. Beim ZE und Berlingo ist es ähnlich. Unsere letzten Berlingos haben wir aus Tschechien geholt und keine 8000€ netto gezahlt.

                Den Vorwurf "arm" halte ich aufrecht, da keiner der Serienhersteller den Markt ernsthaft bearbeitet. In Dresden habe ich bisher EINEN ZE gesehen, der nicht zu einem Autohaus gehört. Außer natürlich die neuen Streifenwagen B-Klasse und Zoe.

                Schlimm finde ich, dass man einen Markt quasi kampflos abgibt. Ich denke mal, die Post hat eine der größten deutschen Transporterflotten und die scheint man verloren zu haben.
                Zuletzt geändert von bjweber; 19.06.2017, 18:23.

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                • Original geschrieben von bjweber
                  Den NV200, den Berlingo und den ZE haben wir getestet. Kannst du alle vergessen. Den NV200 Diesel verramscht Nissan für < 9000 netto. Den elektrischen geben Sie für > 22000€ raus. Wie soll sich das rechnen. Beim ZE und Berlingo ist es ähnlich. Unsere letzten Berlingos haben wir aus Tschechien geholt und keine 8000€ netto gezahlt.
                  Ah ja, aber der Streetscooter der Post kostet halt zum jetzigen Zeitpunkt auch ab 32.000 Euro. Schonmal dran gedacht das Speziell im Handwerk einfach noch einige Zeit vergehen muss bis sich E-Autos lohnen?
                  "Wer denkt, er kommt morgen mit seinem Wissen von heute weiter, ist übermorgen schon von gestern."

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                  • Original geschrieben von diego206
                    Ah ja, aber der Streetscooter der Post kostet halt zum jetzigen Zeitpunkt auch ab 32.000 Euro.
                    Warum kauft dann die Post nicht fremd und billiger ein? Schon erstaunlich, denn offenbar ist der Scooter vom Nutzer gedacht. Interessant, mit welchen Preisen der Entwickler hantierte: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/deut...oter-a-545884/

                    Ich finde es jedenfalls gut, dass Streetscooter dem Markt aufmischt, denn den Effekt der Postautos sollte man nicht unterschätzen.

                    Kommentar


                    • Original geschrieben von bjweber
                      Warum kauft dann die Post nicht fremd und billiger ein? Schon erstaunlich, denn offenbar ist der Scooter vom Nutzer gedacht. Interessant, mit welchen Preisen der Entwickler hantierte: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/deut...oter-a-545884/

                      Ich finde es jedenfalls gut, dass Streetscooter dem Markt aufmischt, denn den Effekt der Postautos sollte man nicht unterschätzen.
                      Du nimmst dir die Antwort doch selbst vorweg. Der Streetscooter ist vom Nutzer für den Nutzer gedacht. Er ist genau auf die Einsatzzwecke der Deutschen Post zugeschnitten. Da kann sich das schon rechnen selbst ein E-Auto zu entwickeln, insbesondere wenn halt kein größerer Hersteller ein Fahrzeug speziell auf die Bedürfnisse der Post bauen wollte. Die Post hat auch genügen Verteilzentren damit sie mit der Reichweite hinkommen.
                      "Wer denkt, er kommt morgen mit seinem Wissen von heute weiter, ist übermorgen schon von gestern."

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                      • Original geschrieben von diego206
                        Du nimmst dir die Antwort doch selbst vorweg. Der Streetscooter ist vom Nutzer für den Nutzer gedacht. Er ist genau auf die Einsatzzwecke der Deutschen Post zugeschnitten. Da kann sich das schon rechnen selbst ein E-Auto zu entwickeln, insbesondere wenn halt kein größerer Hersteller ein Fahrzeug speziell auf die Bedürfnisse der Post bauen wollte. Die Post hat auch genügen Verteilzentren damit sie mit der Reichweite hinkommen.
                        Sollte es nicht immer so sein, dass Produkte für den Nutzer entwickelt und aus Sicht des Nutzers gedacht werden? Weshalb hatten wohl Apple, Google, Facebook, WhatsApp derartigen Erfolg.

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                        • Original geschrieben von bjweber
                          Sollte es nicht immer so sein, dass Produkte für den Nutzer entwickelt und aus Sicht des Nutzers gedacht werden? Weshalb hatten wohl Apple, Google, Facebook, WhatsApp derartigen Erfolg.
                          Das werden sie ja meistens auch, nur musst auch du dir mal langsam eingestehen das man die Autoindustrie eben nicht mit Apple, Google, Facebook, WhatsApp, etc.. direkt 1:1 vergleichen kann.

                          Das was die Post nun macht ist sich nach den eigenen Vorstellungen ihr eigenes Fahrzeug zu bauen. Bei einer Flotte von 100k Fahrzeugen kann sich das ganz schnell rechnen.

                          Der kleiner Handwerker kann das aber eben nicht, der muss kaufen was der Markt hergibt und wie du selbst angemerkt hast hat da aktuell kein Anbieter ein passendes (weil so nicht rentabel) Fahrzeug im Programm (auch die Post nicht).

                          Aber einfach zu schreiben das es kein Angebot gibt ist halt nicht richtig.
                          "Wer denkt, er kommt morgen mit seinem Wissen von heute weiter, ist übermorgen schon von gestern."

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                          • Original geschrieben von diego206
                            Das werden sie ja meistens auch, nur musst auch du dir mal langsam eingestehen das man die Autoindustrie eben nicht mit Apple, Google, Facebook, WhatsApp, etc.. direkt 1:1 vergleichen kann.
                            1:1 vergleichbar sicher nicht. Aber ich erinnere mich noch gut an Nokias CEO, der das iPhone beinahe lächerlich machte. Warten wir doch einfach ein bisschen. Aktuell fahren viele Hersteller, insbesondere außerhalb Deutschlands Elektro hoch.

                            Na denn: http://www.manager-magazin.de/untern...a-1152982.html

                            Sollte die Meldung stimmen, wurde die Bundesmutti über den Tisch gezogen, hat etwas falsch verstanden oder hat nicht die Wahrheit gesagt. Letztlich egal, die Chinamänners werden sich ihrer Sache immer sicherer.

                            Aber solange das deutsche Elektro in Sachsen spielt, ist für meinen Geschmack alles mehr als ok. Nach VW und Benz investiert nun auch Bosch in meiner Heimat. Was will man mehr. Und es gibt ja 10000 Argumente gegen Elektro, also sollte das eh nichts für den Westen sein, nicht dass noch jemand über Ladekabel stolpert.
                            Zuletzt geändert von bjweber; 19.06.2017, 19:54.

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                            • Original geschrieben von bjweber
                              Weshalb hatten wohl Apple, Google, Facebook, WhatsApp derartigen Erfolg.
                              Das frage ich mich eigentlich auch sehr oft, denn wirklich innovativ waren diese vier Sachen eigentlich nicht, aber trotzdem haben sie die Leute zum Wechseln gebracht.

                              Apple iPhone: Das erste iPhone war ohne UMTS und GPS vollkommen unbrauchbar, ab dem iPhone 3G war das iPhone zwar brauchbar, konnte aber auch nichts, was nicht auch Smartphones mit Symbian OS oder Windows Mobile konnten.

                              Google: Konnte auch nicht mehr als Yahoo! und Lycos konnten.

                              Facebook: Auch nicht besser als studiVZ (incl. meinVZ/schülerVZ).

                              WhatsApp: Kein Nennenswerter Vorteil gegenueber ICQ und MSN Messenger.

                              Ich fand die alten Plattformen oft sogar besser.

                              Zum Beispeil war Yahoo! von Anfang an nicht nur eine Suchmaschiene sondern eine richtige Community mit Yahoo! Groups und man konnte auch selber aktiv werden und Websites bauen mit Yahoo! GeoCities.

                              Oder bei ICQ hatte man eine seperate Nummer so das man seine Handynummer nicht jedem Kontakt zukommen lassen musste. Und beim MSN Messenger konnte man sogar jede beliebige E-Mail Adresse zum Passport Konto machen, und den Benutzernahmen voellig frei wählen.

                              Und studiVZ hat auch viel mehr Spass gemacht als Facebook heute.
                              aatt na ceste

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                              • Original geschrieben von Anja Terchova
                                Apple iPhone: Das erste iPhone war ohne UMTS und GPS vollkommen unbrauchbar, ab dem iPhone 3G war das iPhone zwar brauchbar, konnte aber auch nichts, was nicht auch Smartphones mit Symbian OS oder Windows Mobile konnten.
                                Natürlich war es brauchbar. Nur eben nicht für dich. Das iPhone hat die Smartphones aus der Nerdecke geholt und für den Massenmarkt tauglich gemacht.

                                Oder bei ICQ hatte man eine seperate Nummer so das man seine Handynummer nicht jedem Kontakt zukommen lassen musste. Und beim MSN Messenger konnte man sogar jede beliebige E-Mail Adresse zum Passport Konto machen, und den Benutzernahmen voellig frei wählen.
                                Auch hier sehe ich es so: man kann von WhatsApp halten was man will - aber es hat Messenger für den Massenmarkt tauglich gemacht. Selbst meine über 70-jährigen Eltern nutzen es. Bei ICQ etc. sähe das anders aus.

                                Um den Kreis zur Elektromobilität wieder zu schließen: es fehlt "nur" der Anbieter, der das Ganze massentauglich macht. Das ist Tesla derzeit nicht, aber sie leisten wertvolle Vorarbeit.

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