Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Autoproduzenten und E-Autos

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Bei deinem und meinem Nutzungsverhalten ist es aktuell noch unwirtschaftlich, elektrisch zu fahren. Die Elektrofahrer, die ich kenne, sind durchweg Erbsenzähler und erfassen ihre Kosten kontinuierlich. Man kann, wenn man 40 tkm p.a. fährt, jedenfalls nach deren Zahlen nicht davon ausgehen, dass einem ein Audi A6 günstiger kommt als ein Tesla Model S. Am besten rechnet es sich für die, die ihren Strom zu Hause und in der Firma selbst erzeugen.
    Für die Kombination Vielfahrer und reines Elektroautos muss man aber schon ein echter Enthusiast oder eben Erbsenzähler sein. Ansonsten will sich das niemand antun.

    Tourplanung im Aussendienst ist so schon komplex genug und nicht gerade wirkich flexibel, und will man sich doch nicht freiwillig noch weiter einschraenken indem man auf Ladesaeulen Ruecksicht nehmen muss.

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Bekannten im Fuhrparkmaneagement von DHL. Der sagt, der StreetScooter liegt kostenmäßig 30 % unter allem, was die Post bisher in dieser Größe nutzte. Weiterer Vorteil ist die permanente Evolution des Autos, was natürlich logisch ist, wenn der Nutzer sein Auto sozusagen selbst baut.
    Betriebswirtschaftlich mag der Streestscooter ja besonders rentabel sein, die Zusteller sind aber oft nicht so wirklich begeistert. >> https://www.gruenderszene.de/allgeme...leme-im-winter

    Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Kommt Vollautonomie, kollabieren die Verkaufszahlen, weil es dann im Prinzip keinen Sinn mehr macht, ein Auto zu kaufen. Es reicht dann vollkommen, eins heran zu pfeifen, wenn man es braucht. Vorteil ist das Ordern nach Bedarf. Nachteil ist ein Kollaps der Stückzahlen. Außerdem wird der ÖPNV Druck bekommene as politisch gar nicht gewollt ist.
    Ich glaub nicht das Vollautonomie soviel ändern würde. Grosse Pools mit vollautonomen Fahrzeugen werden sich nur in den Grossstädten und Ballungsräumen lohnen, dort werden die Vollautonomieflotten dann dem klassischen ÖPNV, Taxis, und konventionellem Carsharinganbietern Konkurrenz machen.

    Aber die Kleinstaedte sind wohl für keinen Anbieter attraktiv genug, da eine so grosse Flotte aufzubauen, das er ein flexibles Angebot machen könnte. Da werden auch in Zukunft die Bewohner nicht um das eigene Fahrzeug herumkommen.

    aatt na ceste

    Kommentar


    • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
      Für die Kombination Vielfahrer und reines Elektroautos muss man aber schon ein echter Enthusiast oder eben Erbsenzähler sein. Ansonsten will sich das niemand antun.

      Tourplanung im Aussendienst ist so schon komplex genug und nicht gerade wirkich flexibel, und will man sich doch nicht freiwillig noch weiter einschraenken indem man auf Ladesaeulen Ruecksicht nehmen muss.
      Nun. Wenn du einen Tesla fährst, hält der Akku mehr als 300 km. Ich finde, 300 km an einem Arbeitstag zu fahren ist viel, wenn die Arbeit nicht darin besteht zu fahren, sondern man nur von A nach B kommen will, um zu arbeiten. Einer meiner Ex-Kollegen fährt 3x pro Woche Dresden - Berlin, um in Berlin zu arbeiten. Er fährt zu Hause voll los, lädt in Berlin tagsüber und fährt so ohne irgendwelche konstruierten Stopps zurück.

      Wir haben im Büro zwei Frauen, die arbeiten in Dresden und wohnen in Freiberg. Die haben bedingt durch ihre ingenieurtechnische Vorbildung gerechnet und sich dann einen Zoe gekauft. Der reicht für hin und zurück + Einkäufe auf der Strecke. Die sind vorher mit einem Golf gefahren. Ebenfalls immer zusammen. Der Zoe kostet nach deren Rechnung etwa 40 % weniger als der Golf. Klar ist der kleiner, aber ein vergleichbarer Polo fährt nicht mit Kosten 40 % unter dem Golf. Aber richtig: die laden zu Hause am Haus und über Nacht.

      Aber klar, es wird immer Leute geben, denen die Reichweite nicht ausreicht. Aber die große Masse fährt doch im Schnitt keine 13000 km im Jahr. Außerdem sollte man beachten, dass man im Gegensatz zum Verbrenner sozusagen immer vollgetankt losfährt.

      Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
      Betriebswirtschaftlich mag der Streetscooter ja besonders rentabel sein, die Zusteller sind aber oft nicht so wirklich begeistert. >> https://www.gruenderszene.de/allgeme...leme-im-winter
      Das habe ich von unseren beiden Zustellerdamen aber ganz anders gehört. Aber natürlich wird man immer Gegenstimmen finden, die man dann nur schön in Szene setzen muss, um zu exerzieren, was alles nicht und niemals geht. Unsere Zustellerinnen finden es beispielsweise ganz toll, nach Feierabend nicht quer durch die Stadt zum tanken fahren zu müssen. Außerdem finden die es toll, das das Auto beim halten nicht vor sich hin brummt, sondern nach dem Anhalten mucksmäuschenstill ist. Wenn du jeden Tag in einem schlecht gedämmten Diesel verbringen musst, ist das ggf. ein Argument, das der Normalo gar nicht sehen würde.

      Dazu passt folgendes: Einer unserer Reparaturtrupps, der an Kanalschächten herum baut, nutzt seit Mitte 2017 einen elektrischen Stampfer. Dessen Akku hält für 25 Minuten volle Leistung. Wir waren bei dessen Anschaffung deshalb gespannt, wie das gehen soll. Oh Wunder, kommen wir mit 2 Akkus aus. Der eine lädt und der andere arbeitet. Mittags wird getauscht, dann ist meist noch um die 20 % auf dem vom Morgen drauf. Hätte ich nicht gedacht, ist aber so. Die Jungs stampfen eben doch nicht den ganzen Tag, was sie, würdest du sie fragen, tagein tagaus tun. Und weißt du, was die Beiden begeistert? Kein Abgas, in dem du stehst. Kein Leerlaufgeknatter, also ebenfalls RUHE.

      Weisst du, was die Zusteller am meisten nervt? Die Unmassen an Paketen! Und weißt du, wovon die Zusteller leben? Von der Unmasse an Paketen. Frage niemals deinen Friseur, ob du einen neuen Haarschnitt nötig hast.

      Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
      Ich glaub nicht das Vollautonomie soviel ändern würde. Grosse Pools mit vollautonomen Fahrzeugen werden sich nur in den Grossstädten und Ballungsräumen lohnen, dort werden die Vollautonomieflotten dann dem klassischen ÖPNV, Taxis, und konventionellem Carsharinganbietern Konkurrenz machen.

      Aber die Kleinstaedte sind wohl für keinen Anbieter attraktiv genug, da eine so grosse Flotte aufzubauen, das er ein flexibles Angebot machen könnte. Da werden auch in Zukunft die Bewohner nicht um das eigene Fahrzeug herumkommen.
      Nun ja. Autos sind auch nur Maschinen. Bei Maschinen ist der Auslastungsgrad ein entscheidendes Kriterium, wenn nicht das entscheidendste Kriterium, um die TCO zu reduzieren. (Deshalb nutzen wir mit unseren 2 Nachbarsfamilien zusammen EINE Waschmaschine und EINEN Trockner. Da kann man sich dann ordentliche Gewerbemodelle von Miele in die Waschküche stellen und trotzdem säckeweise Geld sparen. Gleiches tun wir bei Rasenmäher, PKW-Anhänger und diversen Garten- und Haushaltswerkzeugen, wie Bohrmaschinen, Multitools etc. Grundlage: Man muss sich verstehen. Tun wir aber, seit wir in der Grundschule waren.) Wenn also meine Frau morgens nach Dresden fährt und nachmittags zurück, dann nutzt sie das Auto im Normalfall keine 50 Minuten/Tag. Das Auto hätte, Vollautonomie vorausgesetzt, also statistisch die Chance mindestens 3-4 Leute identisch zu transportieren und könnte trotzdem noch mehr als 16 h täglich irgendwo vor sich hin dösen. Auf Grund der gestiegenen Auslastung würde aber der Kostenblock "Wertverlust" regelrecht kollabieren. (Da meine Frau erst gegen 9 Uhr mit der Arbeit beginnt, könnte das Auto ab 4.30 Uhr einen Schichtarbeiter chauffieren, danach einen kleineren Angestellten und später dann meine Frau. Nach ihr dann Rentner, die einkaufen fahren wollen oder zum Arzt...) Zusätzlich könnten Wartung und Versicherung professionalisiert werden. Es ist ja heute schon so, dass in unserer Kundschaft einige Büros keine Firmenautos mehr halten, sondern auf Carsharing und bei zeitlich längeren Fernfahrten Mietautos zurück greifen. So senkt man seinen Kostenblock, das frei gewordene Kapital kann man besser investieren oder ausschütten und verfressen und versaufen. (Diese Entwicklung wurde schon vor x Jahren von Jeremy Rifkin in "Access" wunderbar beschrieben. Und gerade auch viele große Firmen entkernen ja schon und übergeben die Fuhrparks an professionelle Bewirtschafter.)

      Ich war letztes Jahr in Singapur. Dort fragen die Taxifahrer bei der Buchung, ob man gewillt ist, andere Fahrgäste mitzunehmen. Dadurch kollabiert ebenfalls der Nutzungspreis. Und trotz mindestens 30 Taxifahrten in 14 Tagen war ich bei keiner einzigen Fahrt allein mit dem Fahrer im Taxi. Auf meiner Route hat es sich immer so ergeben, dass ich irgendwo zugestiegen bin. Die Taxis in Singapur sind nach Einführung dieser "Entspannungsmaßnahme" aktuell zumeist Kleinbusse, klimatisiert, klasse ausgestattet, mit WLAN, Lademöglichkeiten.

      In einer Kleinstadt mit 20000 Einwohner sollte es doch statistisch mehr als 3000 Autos geben. Wenn das keine Größe für einen Pool wäre. (Aber da ja vermutlich viele Leute deiner Sorte in kleinen Städten wohnen, wird das Beharrungsvermögen sicher noch einige Jahre funktionieren. Bis dann die deutsche Autoindustrie geflohen oder kollabiert ist, denn ohne Heimatmarkt als Referenz "Tested on German Autobahn" funktioniert der Exportschlager nicht so richtig.)

      Sollte in kleineren Siedlungen das eigene Auto weiter Pflicht bleiben, wäre dies ggf. das endgültige Todesurteil für diese Siedlungen. Schließlich kostet ein Auto mehrere 100 € pro Monat, die bei der beschriebenen Entkernung ggf. das Zünglein an der Waage sind, das sich mannheimer nicht mehr leisten können wird.

      Letztlich ist ja all das reine Spekulation. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwicklen. Die einen werden bremsen, die anderen ziehen. Und wenn, wie beim Mobilfunk, eine kritische Masse von 12...15 % erreicht ist, wird die Welle richtig hoch schwappen, schließlich sind auch diese Technologien in ihrer Entwicklung und Verbreitung nichtlinear und schwimmen lange unter dem Radar, bis es durch die Decke knallt. Womit wir bei Homecomputer, Mobilfunk, Smartphone, Tabletts, Notebooks, Fitnesstrackern und diversen anderen Dingen sind, die viele heute begeisterte Nutzer noch vor wenigen Jahren als sinnlos, irrelevant, nicht umsetzbar, gefährlich und sonstwas einstuften. Heute sind breite Massen dabei und internet- und mobilfunktechnisch sind sogar die Pflegeheime mit dabei, wenn auch nicht ganz vorn. Am Ende wird es wie bei Video, Musik und Software. Es zählt nicht mehr das Besitzen sondern die Möglichkeit zugreifen zu können. Das ist allemal wirtschaftlicher. Und was wirtschaftlicher ist, setzt sich durch. IMMER.

      Das war das Wort zum Sonntag, wenn auch am Mittwoch nach dem Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen, die ausgehend von den gestern zu hörenden bzw. lesenden Reden, langsam erahnen, dass Wohlfühlzeiten ggf. vor einer Disruption stehen.
      Zuletzt geändert von 1833; 02.05.2018, 20:37.
      Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

      Kommentar


      • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Außerdem sollte man beachten, dass man im Gegensatz zum Verbrenner sozusagen immer vollgetankt losfährt.
        Das ist deine Sicht.

        Meine Sicht ist eher das ein vollgeladener e-Golf maximal 130km Realreichweite hat was etwa 8,5l Benzin entspricht. Also entspricht ein vollgeladener e-Golf nichtmal 1/6 Tankfüllung.

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Dazu passt folgendes: Einer unserer Reparaturtrupps, der an Kanalschächten herum baut, nutzt seit Mitte 2017 einen elektrischen Stampfer. Dessen Akku hält für 25 Minuten volle Leistung. Wir waren bei dessen Anschaffung deshalb gespannt, wie das gehen soll. Oh Wunder, kommen wir mit 2 Akkus aus. Der eine lädt und der andere arbeitet. Mittags wird getauscht, dann ist meist noch um die 20 % auf dem vom Morgen drauf. Hätte ich nicht gedacht, ist aber so. Die Jungs stampfen eben doch nicht den ganzen Tag, was sie, würdest du sie fragen, tagein tagaus tun. Und weißt du, was die Beiden begeistert? Kein Abgas, in dem du stehst. Kein Leerlaufgeknatter, also ebenfalls RUHE.
        In dem Fall macht ein Elektrogerät durchaus Sinn. Zweitakterabgas direkt unter der Nase ist wohl nicht so angenehm.

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Nun ja. Autos sind auch nur Maschinen. Bei Maschinen ist der Auslastungsgrad ein entscheidendes Kriterium, wenn nicht das entscheidendste Kriterium, um die TCO zu reduzieren. (Deshalb nutzen wir mit unseren 2 Nachbarsfamilien zusammen EINE Waschmaschine und EINEN Trockner. Da kann man sich dann ordentliche Gewerbemodelle von Miele in die Waschküche stellen und trotzdem säckeweise Geld sparen. Gleiches tun wir bei Rasenmäher, PKW-Anhänger und diversen Garten- und Haushaltswerkzeugen, wie Bohrmaschinen, Multitools etc.
        Auto oder auch Smartphone, Tablet, Notebook, Spielekonsole, Fernseher, etc. sind schon mehr als nur Geräte oder Maschienen. Da haengen einerseits Emotionen dran, und sie sind eben auch ein Stueck persoenlicher Raum. Denn es ist schon ganz praktisch wenn man z.B. seine persönliche Daten auf dem Notebook lassen kann und nicht alles loeschen muss. Oder wenn man nach einer langen Fahrt das Auto nicht noch am gleichen Tag komplett ausraeumen muss. Oder beides ein bisschen individuell gestalten kann.

        Aber bei Waschmaschiene, Trockner, Anhänger, Bohrmascheine, etc.stimme ich dir zu.

        Beim Rasenmaeher ist es etwas komplizierter. Zwar steht der auch meist ungenutzt rum, aber trotzdem kann man den nicht sehr gut teilen. Wenn man man in der Arbeit oder sonstwo unterwegs ist ist kann man nicht maehen, spaetabend kann man nicht maehen, wenn es regenet kann man nicht maehen - also wollen dann trotzdem alle (ziehmlich) gleichzeitig maehen.

        So aehnlich waere es auch mit den vollautonomen Fahrzeugen.


        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Ich war letztes Jahr in Singapur. Dort fragen die Taxifahrer bei der Buchung, ob man gewillt ist, andere Fahrgäste mitzunehmen. Dadurch kollabiert ebenfalls der Nutzungspreis. Und trotz mindestens 30 Taxifahrten in 14 Tagen war ich bei keiner einzigen Fahrt allein mit dem Fahrer im Taxi. Auf meiner Route hat es sich immer so ergeben, dass ich irgendwo zugestiegen bin. Die Taxis in Singapur sind nach Einführung dieser "Entspannungsmaßnahme" aktuell zumeist Kleinbusse, klimatisiert, klasse ausgestattet, mit WLAN, Lademöglichkeiten.
        Das finde ich persoenlich unsinnig. Wenn man sich schon ein Taxi ruft und zahlt will man moeglichst schnell ans Ziel. Wenn es nicht zeitkritisch ist tut es meist auch klassischer ÖPNV.

        Und WLAN im Taxi ist in einer Grossstadt wie Singapur wo alle Mobilfunknetze top sind auch unnoetig. Man kann ein bisschen Datenvolumen sparen, aber solange dauert eine Taxifahrt ja normal nicht, das es da wirklich darauf ankommen wuerde.

        Und der Rest ist nicht so beeindruckend. Klimaanlage ist auch in Europa Standard, und wer ein Zigarettenanzuenderladegeraet dabei hat und nett fragt darf bestimmt auch in unseren Taxis nachladen.

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Sollte in kleineren Siedlungen das eigene Auto weiter Pflicht bleiben, wäre dies ggf. das endgültige Todesurteil für diese Siedlungen. Schließlich kostet ein Auto mehrere 100 € pro Monat
        Natuerlich ist in den Kleinstaedten und Doerfern die Mobilitaet wesentlich teurer als in der Grossstadt - aber dafuer sind die Immobilienpreise und Mieten billiger - so das es sich dann oft wieder ausgleicht

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Es zählt nicht mehr das Besitzen sondern die Möglichkeit zugreifen zu können. Das ist allemal wirtschaftlicher. Und was wirtschaftlicher ist, setzt sich durch. IMMER.
        Nicht immer!

        aatt na ceste

        Kommentar


        • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen

          Ich war letztes Jahr in Singapur. Dort fragen die Taxifahrer bei der Buchung, ob man gewillt ist, andere Fahrgäste mitzunehmen. Dadurch kollabiert ebenfalls der Nutzungspreis. Und trotz mindestens 30 Taxifahrten in 14 Tagen war ich bei keiner einzigen Fahrt allein mit dem Fahrer im Taxi. Auf meiner Route hat es sich immer so ergeben, dass ich irgendwo zugestiegen bin. Die Taxis in Singapur sind nach Einführung dieser "Entspannungsmaßnahme" aktuell zumeist Kleinbusse, klimatisiert, klasse ausgestattet, mit WLAN, Lademöglichkeiten.

          .
          Das haben sich die Asiaten mal wieder von uns abgeschaut. AST (Anrufsammeltaxis) gibts schon seit den frühen 80ern. Auf unserem kleinen Flughafen gibts sogar eine Mitflugzentrale.

          Kommentar


          • Zitat von SAR Beitrag anzeigen

            Das haben sich die Asiaten mal wieder von uns abgeschaut. AST (Anrufsammeltaxis) gibts schon seit den frühen 80ern. Auf unserem kleinen Flughafen gibts sogar eine Mitflugzentrale.
            Stimmt. Wir sind die Tollsten, die Schönsten und wo wir sind ist ganz klar immer vorn. Auch, wenn wir mal hinten sein sollten... Sarkasmus in allen Ehren, man sollte möglichst seine Scholle verlassen, um zu sehen, was draußen so abgeht.
            Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

            Kommentar


            • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
              Das ist deine Sicht.

              Meine Sicht ist eher das ein vollgeladener e-Golf maximal 130km Realreichweite hat was etwa 8,5l Benzin entspricht. Also entspricht ein vollgeladener e-Golf nichtmal 1/6 Tankfüllung.
              Ich hatte es ja gleich gesagt, Diskussionen machen keinen Sinn. Wahrlich nicht. Wozu sollte man Akkus haben müssen, die mit umgerechneten 60 Liter oder 800 km vollgeladen werden können, wenn ich 5 x die Woche nur 40 km fahre und allabendlich laden kann? Meinst du, meine Kolleginnen mit dem Zoe bekommen plötzlich einen Anruf und müssen fix mal nach Bratislava fahren? Wie gesagt, in Deutschland muss man nach Bedenkenträgern nicht lange suchen.

              Am putzigsten finde ich deine "Argumentation" mit dem Rasenmäher. Die ist so irrsinnig kindisch, das sich jedes Widerwort erübrigt. Da wir nämlich nicht im Regenwald wohnen, wächst der Rasen 1. in überschaubarer Größenordnung und 2. regnet es nicht permanent.

              Man sollte nicht mit Leuten diskutieren, die für Smartphones, Tablets oder Notebooks Emotionen entwickeln.

              Klimaanlage für den Fahrgast, nicht den Fahrer, ist in deutschen Taxis noch längst nicht Standard. Ebenso ist sehr sehr oft keine Lademöglichkeit vorhanden, weil das Taxameter dort sitzt, wie der Zigarettenanzünder saß. Fahr einfach mal Taxi in Deutschland, ehe du herum laberst! Der ÖPNV fährt nicht von zu Hause zu meinem Ziel, sondern von Haltestelle zu Haltestelle. Mein nächstgelegener S-Banh-Bahnhof ist 10 Laufminuten entfernt, verdeckt und gut mit Trinkern besetzt. In Dresden am Hauptbahnhof käme ich dann an und hätte direkt vorm Gebäude die offene Drogenszene. Das ist vielleicht de feuchte Traum aller Grünen, aber nicht meiner. Aber offenbar wurdest du bereits wunderbar auf Massentransport konditioniert.

              Damit würde ich dann für meinen Teil die ins Nichts führende Diskussion einstellen. Ihr habt recht, der Diesel mit einem Tank, der 1500 km für plötzliche Fernfahrten reicht, hat die rosigste Zukunft ever. Dann noch mit einem Hybrid für 30 km kombiniert und alle sind glücklich. Für immer.

              Hätte ich Zeit und Lust, wäre ich mal hier im Forum zurückspulen und "recherchieren" wer wann welche Meinung zum aufkommenden Smartphone hatte. Ich vermute mal, da gibt es erhebliche Schnittmengen.

              (Eigentlich hatte ich mich hier nur angemeldet, weil ich es toll fand, wie macrometer den Netzausbau von o2 wöchentlich recherchiert. Da er insbesondere auch von dir dafür wöchentlich mit Dreck beworfen wird, dachte ich, es sei ggf. nicht schlecht, einfach mal ein paar lobende Worte zu posten. Am Ende ist es aber eben so, das Trolle aller Art Foren aller Art leider immer weiter zerstören. Um den Troll nicht zu füttern, bleibt dann nur, den Stecker zu ziehen.)

              Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

              In diesem Sinne. Ein schönes Leben noch.
              Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

              Kommentar


              • Einfach nur so am Rande: Schön, dass du wieder neu hier bist, 01833. Ich lese deine Beiträge gerne.

                Kommentar


                • In seiner letzten Inkarnation hier ist er nach Amerika ausgewandert. Ein wahrer Globetrottel !

                  Kommentar


                  • Ich meinte das dennoch ernst, die Beiträge sind interessant und nachdenkenswert.

                    Kommentar


                    • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                      Klimaanlage für den Fahrgast, nicht den Fahrer, ist in deutschen Taxis noch längst nicht Standard. Ebenso ist sehr sehr oft keine Lademöglichkeit vorhanden, weil das Taxameter dort sitzt, wie der Zigarettenanzünder saß. Fahr einfach mal Taxi in Deutschland, ehe du herum laberst!
                      Taxameter unten in der Mittelkonsole hab ich schon ewig icht mehr gesehen. Standard ist das die Taxameterfunktion im Innenspiegel integriert ist, teilweise auch oben auf der Mittelkonsole.

                      Klimanalage ist mindestens eine normale Standardklimaanlage, seperate Auströmer ffür die Fondpassagiere gibt es in der Tat nicht immer. Aber wenn die Klimaanalge läuft, wirkt sie ja trotzdem auf den ganze Innenraum.

                      Ausserdem, wenn allein bin setze ich mich im Taxi eh auf den Beifahrersitz und bekomme dann die volle Klimatisierung. Nach hinten setze ich mich nur wenn ich mit mehr Leuten unterwegs bin, und das ist dann eh nicht tagsueber.

                      Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                      (Eigentlich hatte ich mich hier nur angemeldet, weil ich es toll fand, wie macrometer den Netzausbau von o2 wöchentlich recherchiert. Da er insbesondere auch von dir dafür wöchentlich mit Dreck beworfen wird, dachte ich, es sei ggf. nicht schlecht, einfach mal ein paar lobende Worte zu posten. Am Ende ist es aber eben so, das Trolle aller Art Foren aller Art leider immer weiter zerstören.
                      Ich finde es auch toll was macromedia für die Community macht - und dafür das o2 nicht in die Fläche ausbaut kann ja er nichts

                      Mein Frust richtet sich nicht gegen macrometer und auch nicht gegen einzelne o2 Mitarbeiter sondern nur gegen das o2 Konzept und die Vorgaben aus Spanien.
                      aatt na ceste

                      Kommentar


                      • Schau mal auf Youtube nach.

                        Kommentar


                        • Zitat von SAR Beitrag anzeigen
                          In seiner letzten Inkarnation hier ist er nach Amerika ausgewandert. Ein wahrer Globetrottel !
                          Trottel also. Ok. Du hättest vermutlich viel früher auf den SAR-Wert achten sollten. Nun scheint es zu spät für dich. Ich mach’s mal wie die Nahles: Selber Trottel!

                          und für das Resthirn zum denken dann noch etwas Putziges, das meine Position und die einiger weniger hier zu bestätigen scheint: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1208483.html

                          Der Akku ist das Herzstück. Und das darf man nicht Zulieferern überlassen. Denke ich, denken Leute bei BMW und Daimler, nur Anna, die derzeit am eigenen Mobilfunknetz plant, sieht das ganz anders. Und SAR, der offensichtlich zur Aggression verstrahlte, denkt gar nicht, weil eAutos eh erst in 50 Jahren kommen werden.

                          Da ist man mal ein paar Wochen nicht online und wird gleich in Abwesenheit beschimpft. Ganz ganz klein und arm ist das. Ganz, ganz.

                          Kommentar


                          • Zitat von bjweber Beitrag anzeigen
                            Der Akku ist das Herzstück. Und das darf man nicht Zulieferern überlassen. Denke ich, denken Leute bei BMW und Daimler, nur Anna, die derzeit am eigenen Mobilfunknetz plant, sieht das ganz anders.
                            Nur weil es das "Herzstueck" ist muss man es noch lange nicht selbst produzieren.

                            Man muss sich doch nur mal z.B. einen Fernseher, ein Notebook oder auch ein Steak anschauen. Was ist das das Herzstueck? Das Panel, die CPU und das Fleisch. Aber sehr viele Fernsehhersteller kaufen das LCD-Panel zu, quasi alle Notbookhersteller kaufen die CPU zu, und so gut wie jedes Restaurant kauft das Fleisch zu. Trotzdem verdienen sie Geld und schaffen Arbeitsplaetze. Was will man mehr?

                            aatt na ceste

                            Kommentar


                            • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
                              Nur weil es das "Herzstueck" ist muss man es noch lange nicht selbst produzieren.
                              ...
                              Eben. Eine Batterie ist (abgesehen vom Energieinhalt und damit der Reichweite) kein für den Kunden wahrnehmbares Unterscheidungsmerkmal.
                              Solange man es nicht billiger oder zum vergleichbaren Preis besser herstellen kann als die Firmen die am Markt etabliert sind lohnt das nicht.
                              Ein Zulieferer der mehrere OEMs beliefert hat viel höhere Stückzahlen und Rückmeldungen von verschiedensten Märkten die in Produktverbesserungen und zukünftige Entwicklungen einfließen können, als ein einzelner Herstelller hat man da höhere Kosten und landet schnell technologisch auf dem Abstellgleis.


                              Kommentar


                              • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                                Eben. Eine Batterie ist (abgesehen vom Energieinhalt und damit der Reichweite) kein für den Kunden wahrnehmbares Unterscheidungsmerkmal.
                                Solange man es nicht billiger oder zum vergleichbaren Preis besser herstellen kann als die Firmen die am Markt etabliert sind lohnt das nicht.
                                Ein Zulieferer der mehrere OEMs beliefert hat viel höhere Stückzahlen und Rückmeldungen von verschiedensten Märkten die in Produktverbesserungen und zukünftige Entwicklungen einfließen können, als ein einzelner Herstelller hat man da höhere Kosten und landet schnell technologisch auf dem Abstellgleis.

                                Da fragt man sich doch, warum die Autohersteller die Motoren selbst bauen und diese nicht vom Motorenbaukombinat aus China zukaufen. Verbrenner wären wegen der vielen Teile ggf. sogar deutlich besser skalierbar als Batterien.

                                Beim Elektroauto ist die Batterie unwichtig, die Software kommt von Google oder Apple. Und am Ende bildet ihr euch ein, dass es ausreichen soll, vorne ein BMW-Logo drauf zu kleben, um für Arbeiter mit Hauptschulabschluss Gehälter auf Ingenieurniveau zu rechtfertigen. Spannende Auffassung.

                                Wenn es um die nackten Kosten geht ist Deutschland bei nahezu allem vom Markt. Und wenn man die Batterie als das Herzstück zukauft, ist es nicht mehr „Made in Germany“, was aktuell das Argument für höhere Preise ist. Warum sollten Chinesen Autos mit chinesischen Batterien kaufen und dafür mehr bezahlen als für echte chinesische Autos? Die sind zwar kleiner als wir und haben alle eine Haarfarbe, aber deshalb sind sie noch lange nicht dämlich.

                                Kommt die Autonomie, mit was will man dann Geld verdienen? Etwa mit dem Biegen von Blechen?

                                Gern kommt auch das Argument, Chinesen wären nicht kreativ und nur gut im kopieren. Nur blöd, dass die bei den Patenanmeldungen mächtig aufholen. Aber am besten beweihräuchert man sich noch ein paar Jahre, denn was will man schon tun.

                                Achso: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15589710.html

                                Sind die 50 Jahre nun also schon um oder die Franzosen nur zu zeitig dran? Aber sicher ist es besser abzuwarten und später dann, wenn die Märkte aufgeteilt sind, einzusteigen und alles ganz toll und viel besser zu machen.

                                Nach den Unverschämtheiten die SAR hier austeilt, würde ich mich nun aber auch hier verabschieden. Für derlei primitive Grobheiten gibt es eigentlich Moderatoren. Aber das Hausrecht ist immer subjektiv und offenbar steht der Hausherr auf SAR und Anna. So what.
                                Zuletzt geändert von bjweber; 20.05.2018, 13:37.

                                Kommentar

                                Skyscraper

                                Einklappen
                                Lädt...
                                X