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  • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Ein Smart (fortwo) faellte fuer mich irgendwie eher in die Kategorie Kabienenroller als Auto - und dann gebraucht noch 9.000€ find ich schon arg ueberteuert.

    Fuer 9.000€ bekommt man gebraucht richtig schoene Kleinwagen, z.B. einen Audi A1 incl. DSG: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/d...l?id=257533900

    Ich glaube eine Geldersparnis bringt derzeit kein Elektroauto da der Anschaffungspreis zu hoch ist. Und den erst wieder reinzufahren ist nicht einfach. Denn wenn man nicht besonders viel faehrt, halten sich auch bei einem Verbrenner die Spritkosten im Rahmen.

    Und faehrt man viel, das man bei den Spritkosten gut sparen koennte, hat man schnell ein Reichweitenproblem.
    Mit dem Glauben ist es so eine Sache. Die einen glauben so, die anderen so. Besser ist es, ehe man beginnt zu glauben, einen Taschenrechner zu benutzen. Wenn ich mir z.B. eine meiner Bekannten betrachte geht die Rechnung so: eSmart für knappe 10000 € gekauft und arbeitstäglich für die fälligen 75 km eingesetzt macht ca. 1650 km pro Monat. Rechnet man das in einen Diesel mit auf dem Papier 4 l Verbrauch um, sind das 66 Liter (die man erfahrungsgemäß nicht schaffen kann) bzw. derzeit etwa 82,5 € für den Diesel. Dagegen stehen nach Aussage der Bekannten keine 40 € für den Strom (ich habe nicht nachgerechnet). Das macht dann über das Jahr eine Ersparnis beim Kraftstoff von 440.- €, da man ja mindestens 1 Monat im Urlaub ist. Diese Ersparnis bezieht sich einzig und allein auf den Arbeitsweg.

    Natürlich reicht der Akku nicht für einen Fahrt zu Tante Erna im 2886 km entfernten Hinterkleinweißnicht. Aber nicht alle Mitmenschen müssen spontan nach der Arbeit weit entfernt wohnende Verwandte besuchen.

    Für Fernfahrten leiht sich übrigens nicht nur meine Bekannte langstreckentaugliche Autos. Meine Frau fährt einen C3, ich aktuell einen Hundefänger. Für Wochenendfahrten die weiter weg gehen, holen wir uns dann immer irgend einen Kompakten, die ja verbreitet für < 75€ von Freitagabend bis Sonntag verramscht werden. Dem dann 500-1000 km zu geben macht aus meiner Sicht auch wirtschaftlich Sinn, denn wie sollte man ein Privatauto im Schnitt mit 0,10 €/km für Abnutzung und Versicherung nutzen können? Auf die einzelnen Fahrten gerechnet fährt meine Frau mindestens 90 % allein oder maximal zu zweit. Da macht eine größere, fernreisetaugliche Schüssel keinen wirklichen Sinn. Für mich ist wegen der Verwaltung unserer Häuser der Hundefänger perfekt. Warum sollte man sich also eine Reiselimousine auf den Hof stellen? Aber da sind wir ja wieder beim Grundsätzlichen, der spontanen Spontanität, die bei uns ja nicht gegeben ist. Klar, aber realistisch betrachtet treten plötzliche Fernreisen gar nicht auf. Und sollten diese auftreten, könnte man den C3 nutzen, schließlich war ich 1988 mit dem Trabant zu dritt in Bulgarien und 1991 dann mit dem gleichen Trabant in Süditalien. Wenn man will oder muss, geht vieles...

    Bei YouTube haben diverse Leute die TCO von Elektroautos, auch neu angeschafft, gerechnet. Und es rechnet sich, sofern man einen möglichst hohen Auslastungsgrad erreicht. Der Anschaffungspreis ist vergleichsweise hoch, jedoch sind die laufenden Kosten deutlich geringer.

    Würde es sich nicht rechnen, hätten Domino-Pizza und Freddy Fresh nicht zuletzt auf Zoe umgestellt.

    Sogar ein Tesla Model S rechnet sich gegen einen vergleichbaren Verbrenner, natürlich nicht verglichen mit einem A3. Zumindest behaupten das die, die bei einigen unserer Kunden für den Fuhrpark zuständig sind und selbst ein paar Teslas betreiben.
    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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    • Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
      Seit ein paar Tagen liebäugle ich auch mit einem Stromer. Dabei ich einen jungen gebrauchten Elektrosmart mir ins Auge gefasst.
      Kosten ca 9000 €.

      Mitlerweile gibt es in der Nähe Auflademögichkeiten und der Ikea direkt neben uns baut jetzt auch gerade Elektroladesäulen auf.
      Inweit ich die Mitnutzen kann, müsste ich noch rausfinden.
      Falls Lademöglichkeiten gegen Cash, dann wäre es gerade mal ca 200-300 Meter von meiner Haustür entfernt.

      Das wäre natürlich am Anfang ein Test und einen zweiten Kleinwagen als Benziner würde ich natürlich behalten.
      Für Urlaubsfahrten oder längere Ausflüge ist ein Stromer wohl dann doch ungeeignet.

      Ferner lebe ich auch im Einzugsgebiet von Ca2Go und DriveNow und hätte auf die schnelle Zugriff auf ein Leihwagen.

      Die Nachteile, um die ich mir aber Sorgen mache:
      Kurze Reichweite, lange Ladezeiten, Verschleiß des Akkus, vor allem bei Winter stelle ich mir das als sehr problematisch vor.
      Da ich kein Haus habe, habe ich weder eine Garage noch einen eigenen Stromanschluss.
      Zwar werden noch Anwohnerparkplätze gebaut, aber ich glaube nicht, dass unser Vermieter Ladesäulen mit aufstellt.
      Das sind natürlich erhebliche Nachteile.

      Was meint ihr. Kalkulierbares Risiko oder überwiegen die Nachteile?
      Auf einen (Plugin)- Hybrid habe ich dann doch keine Lust.
      Das scheint nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein.
      Ich möchte eigentlich Geld einsparen und hoffe, dass es mit einem Stromer möglich ist.
      Ich halte 9000 € für ein kalkulierbares Risiko. Außerdem fährt man gegenüber dem Verbrenner ja monatlich eine kleine Rendite ein, die den Mehraufwand schmelzen lässt.

      Solange die Ladeinfrastruktur passt, sehe ich kein großes Risiko.

      Als wir vor 5 Jahren unsere größeren Autos durch Zwerge ersetzten und Fernreisen mit Leihwagen absolvieren wollten, hat man uns im eigenen Umfeld auch für verrückt erklärt. Heute sieht es dagegen so aus, dass wir immer mehr Nachahmer haben, weil die Masse bemerkt hat, dass man doch eher allein und kürzere Strecken fährt, zumeist und in den Urlaub fliegt bzw. Leihwagen relativ preiswert sind. Außerdem, und das finde ich am witzigsten, fängt man an, Verkehrsträger zu mischen. Ich würde heute nicht mehr auf die Idee kommen, von Dresden nach Hamburg, Frankfurt, München, Köln oder Basel mit dem Auto zu fahren. Der Dresdner Flughafen ist zwar ziemlich amputiert, was das Netz angeht, aber was geht, kann man zumeist recht preiswert nutzen. Dabei spart man haufenweise Zeit und reist bequem. Außerdem haben wir in den letzten 2 Jahren verstärkt auch die Deutsche Bahn "zugemischt", nachdem wir mal Bahn-Gutscheine bei einem Zeitungsabo erbeutet hatten.

      Mein Credo ist, nicht nur bei der Mobilität: Wer wagt gewinnt! Und letztlich sind es keine existenziellen Risiken, die man eingeht, wenn man solche Entscheidungen trifft und einfach mal testet. Andere Leute verschulden sich spontan für selbst genutzte Häuser, das nenne ich Risiko.
      Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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      • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Wenn ich mir z.B. eine meiner Bekannten betrachte geht die Rechnung so: eSmart für knappe 10000 € gekauft und arbeitstäglich für die fälligen 75 km eingesetzt macht ca. 1650 km pro Monat.
        75km in einem Smart fortwo egal ob die Elektrovariante oder Verbrennervariante halte ich für eine unzumutbare Tortur.

        Die Dömane der kleinen Smarts ist der Innenstädtische Grossstadtverkehr, und vielleicht gelegentlich mal kurze Abstecher ins Umland. Ueberlandtauglich sind sie so oder so nicht.

        Nur der Smart forfour (1. Generation) war ein vollwertiger Kleinwagen bzw. fast schon Kompaktwagen.

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Ich halte 9000 € für ein kalkulierbares Risiko. Außerdem fährt man gegenüber dem Verbrenner ja monatlich eine kleine Rendite ein, die den Mehraufwand schmelzen lässt.
        Ein Smart (2. Generation) cdi waere fuer 3.500€ zu haben - https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/d...l?id=261193819

        Das man die 5.500€ nur durch gesparte Spritkosten und Steuer wieder reinholt bezweifle ich. Bei so 600km (mehr will man eh nicht darin sitzen) und 4,5 l/100km liegen die Spritkosten bei gerademal 35€ monatlich.

        Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
        Ich würde heute nicht mehr auf die Idee kommen, von Dresden nach Hamburg, Frankfurt, München, Köln oder Basel mit dem Auto zu fahren. Der Dresdner Flughafen ist zwar ziemlich amputiert, was das Netz angeht, aber was geht, kann man zumeist recht preiswert nutzen. Dabei spart man haufenweise Zeit und reist bequem. Außerdem haben wir in den letzten 2 Jahren verstärkt auch die Deutsche Bahn "zugemischt", nachdem wir mal Bahn-Gutscheine bei einem Zeitungsabo erbeutet hatten.
        Nach meinen Erfahrungen ist Fliegen nur billig wenn man Wochen oder Monate vorausbuchen kann. Kurzfristig wird es teuer.

        Hinzu kommt das man bei Geschaeftsreisen oder auch Privatbesuchen meist nich mehr am gleichen Tag zurueck kommt weil der letzte Flug des Tages oft schon so gegen 17 Uhr waere. Mit dem Auto hingegen kann man jeder Zeit losfahren. Da reicht es dann wenn man sich um 21 Uhr losfaehrt das man dann um 1 Uhr im eigenen Wohnzimmer ist und um 3 Uhr im eigenen Bett liegt.

        Klar will man dann trotzdem nicht am naechsten Tag wieder um 8 Uhr arbeiten, sondern nimmt sich zumindest den folgenden Vormittag frei. Aber man spart sich schon die Hoteluebernachtung und ausschlafen im eigenen Bett ist doch entspannender als irgendwo alleine in einer fremden, unintressanten Stadt.
        aatt na ceste

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        • 01833
          Ich bin eh von größeren Autos weggekommen, hatte auch mal einen BMW und fand nicht, dass es auf Langstrecken viel komfortabler als mit jetzigen Hyundai I10 und meinem Daihatsu Sirion ist.
          Ich bin mit diesen Autos auch schon gemütlich lange Strecken gefahren.
          Auf jeden Fall, sehe ich nicht ein, warum ich für solch ein Luxusgefährt mehr zahlen und aufgrund der Größe auch noch mehr Parkplatzprobleme in Kauf nehmen soll.
          Ich habe keine hohen Ansprüche und schaue lieber auf den Geldbeutel.
          Beim letzten Tankstopp habe ich selbst für meinen kleinen Hyundai für einmal Volltanken Benzin I10 40 € blättern dürfen.
          Da ich damit auch nur ca 450 km weit komme, finde ich das verdammt viel Geld, was ich auf Dauer einfach nicht mehr zahlen will.
          Treibstoffkosten sind einfach zu teuer geworden für meinen Geschmack.

          So ein kleiner E-Smart könnte sich aber in der Tat rentieren, da meine Frau viel innerhalb Kölns unterwegs ist.
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          Reisekarte: Eine Telekom Magenta Mobil Start XL 3 Gigabyte

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          • Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
            01833
            I
            Beim letzten Tankstopp habe ich selbst für meinen kleinen Hyundai für einmal Volltanken Benzin I10 40 € blättern dürfen.
            Da ich damit auch nur ca 450 km weit komme, finde ich das verdammt viel Geld, was ich auf Dauer einfach nicht mehr zahlen will.
            Treibstoffkosten sind einfach zu teuer geworden für meinen Geschmack.
            was? das wäre ein Grund mich von dem kleinen I10 zu verabschieden. Ich fahre einen Passat mit 240PS und tank den für 80€ voll und komme damit 900km weit (echte, reproduzierbare) und fahre den nicht mal im "ECO"-Modus sondern schon auch mal fordernd.
            Ich würde mich ja gerne mit Dir geistig duellieren, aber wie ich sehe bist Du unbewaffnet ;)

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            • Wenn der eine mit 40 € ca. 450 km kommt, und der andere mit 80 € dann 900 km, wo ist da bitte der Unterschied? Außer, dass es einen Passat kaum zum Preis und den Nebenkosten des i10 gibt??? Oder habe ich da gerade eine Blockade? Er hatte doch geschrieben, dass hauptsächlich in der Stadt herum geschrubbt wird. Kommst du da tatsächlich mit dem Passat mit 80 € auf 900 km? Das wäre dann echt toll.

              Meine kleine Tochter hatte seinerzeit in Köln studiert. Hätten wir sie maximal ärgern wollen, hätten wir ihr ein Auto geschenkt. Das Ganze unter der Bedingung, dass sie es in Köln parken muss und mindestens 1 x täglich den Parkplatz wechseln muss. Dagegen ist Dresden ein Parkparadies und trotzdem bin ich froh ein Auto zu haben, bei dem es nicht auf Kratzer etc. ankommt.
              Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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              • Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
                01833
                Ich bin eh von größeren Autos weggekommen, hatte auch mal einen BMW und fand nicht, dass es auf Langstrecken viel komfortabler als mit jetzigen Hyundai I10 und meinem Daihatsu Sirion ist.
                Mit einem Hyundai i10 auf Langstrecke wuerde ich schon als Zumutung empfinden - der ist dnan doch zu untermotorisiert (kleiner Saugmotor) und vom kurzen Radstand her problematisch.

                Langstreckentauglichkeit faengt bei mir so in der Kategorie Alfa MiTo / Audi A1 / Fiat 500 / Opel Corsa / Seat Ibiza an.

                aatt na ceste

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                • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                  Wenn der eine mit 40 € ca. 450 km kommt, und der andere mit 80 € dann 900 km, wo ist da bitte der Unterschied? Außer, dass es einen Passat kaum zum Preis und den Nebenkosten des i10 gibt??? Oder habe ich da gerade eine Blockade? Er hatte doch geschrieben, dass hauptsächlich in der Stadt herum geschrubbt wird. Kommst du da tatsächlich mit dem Passat mit 80 € auf 900 km? Das wäre dann echt toll.
                  Man ist mit einem Passat auf jeden Fall wesentlich komfortabler unterwegs als mit einem i10 - und kommt auf Autobahnen und Bundesstrassen auch schneller voran

                  Fuer die ueberwiegend innerstaeditische Nutzung waere in Passat natuerlich schon oversized, aber es ja noch viele Groessenordnungen dazwischen. So ein Audi A1 / Opel Corsa / Seat Ibiza zum Beispiel. Oder wenn man doch oefter mal laengere Strecken faehrt eben die Kategorie Audi A3 / Opel Astra / Seat Leon.

                  Es darf ja auch ein Gebrauchter sein, und wenn man selber nicht soviel faehrt, darf auch der KM-Stand etwas hoeher sein. Und ich denke die Nebenkosten sind nichtmal soviel hoeher.

                  Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                  Meine kleine Tochter hatte seinerzeit in Köln studiert. Hätten wir sie maximal ärgern wollen, hätten wir ihr ein Auto geschenkt. Das Ganze unter der Bedingung, dass sie es in Köln parken muss und mindestens 1 x täglich den Parkplatz wechseln muss. Dagegen ist Dresden ein Parkparadies und trotzdem bin ich froh ein Auto zu haben, bei dem es nicht auf Kratzer etc. ankommt.
                  Also Studentin hatte sie ja wohl eh ein Semesterticket fuer kostenlose ÖPNV Nutzung das sie auch als Autobesitzerin genauso haette weiter nutzen koennen. Es spricht ja nichts dagegen auch wenn man ein Auto hat dort wo es moeglich ist den ÖPNV zu nutzen. Sondern das ist sogar sinnvoll.
                  aatt na ceste

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                  • "Komfortabel" war nicht der Punkt. Der Punkt waren die Kosten. Und bei diesem Thema entwickelst du leider wieder Gefühle. MAN DARF ZU ZAHLEN KEIN GEFÜHLE ENTWICKELN! Auch wenn die Politik dies täglich vormacht. Zahlen sind pure Rationalität! Deshalb oberste Grundregel: Mathematik bricht langfristig jedes Gefühl und jede Politik! Was sich nicht rechnet, rechnet sich nicht, auch nicht gefühlsmäßig!

                    Klar darf es ein Gebrauchter sein. Aber stell dir vor, du kaufst einen i10 gebraucht. Da kannste bei innerstädtischer Nutzung deinen Traum vom großen Auto nicht gesund beten.

                    Was du nicht verstehen willst: Wir leben in einem (derzeit noch relativ) freien Land. Du darfst frei weg konsumieren und über vieles sogar noch diskutieren (wenn auch längst nicht mehr über alles). Am besten konsumierst du immer einen Hauch über dem Level, den du dir eigentlich leisten kannst. So schlägt der Kapitalismus zwei Fliegen mit einer Klappe:

                    1. die Wirtschaft läuft runder
                    2. dir bleibt lebenslang keine Alternative als immer weiter zu buckeln und zu schaffen

                    3. du vererbst diese Opferrolle an deine Kinder (zumindest im weit überwiegenden Fall)
                    4. du hast keine Zeit für die wichtigen Dinge im Leben

                    Deshalb träumst du vom Cascada. Andere träumen von einem Benz, kleine Träume handeln von iPhones und in Afrika von Samsung-Handys. Und dabei fragst du dich wie die breite Masse noch nicht einmal, wer dir diesen Unsinn ins Hirn gepflanzt hat. Ich kann dir nur raten, einfach per Langzeitleihe einen Cascada oder ein anderes Cabrio zu leihen (MVLZ: 30 tage). Der wird abhängig von der Kilometerleistung vielleicht 700 - 1000 €/Monat kosten. Fahr den dann mal und frage dich nach 14 Tagen Nutzung, ob es tatsächlich wesentlich anders ist, diese Karre zu fahren, als den Vorgänger oder irgendeinen x-beliebigen Nachfolger den du ausschließlich preisfixiert kaufst. Ziehe dabei nicht die Befindlichkeiten deines Umfeldes in Betracht. Ich denke, nach maximal 1 Saison ist der Traum ausgeträumt und die Sinnlosigkeit erkannt.

                    https://www.miet24.de/langzeitmiete/...-schwarz-17202
                    Zuletzt geändert von 1833; 06.06.2018, 17:56.
                    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                    • @08133

                      Du sagst es.Häufig ist nicht der Verbrauch bei den größeren Autos das Problem, sondern die Nebenkosten.
                      Da ich vermute,dass Antwort einen TDI fährt, dürfte natürlich auch der Aspekt der KFZ-Steuer und die aktuelle Frage nach Umweltzonen,blaue Plakete und Dieselfahrverboten hinzukommen..
                      Ferner muss bedacht werden, der I10 ist ein Benziner.In Relation vebraucht der weniger.
                      Desweiteren gibt des diesen Passat sicher nicht für kleines Geld, es sein denn es ist wirklich eine runterfahrene,alte Schrottbeule.
                      Zuletzt geändert von newage_02; 06.06.2018, 22:27.
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                      • Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
                        @08133

                        Du sagst es.Häufig ist der Verbrauch bei den größeren Autos das Problem, sondern die Nebenkosten.
                        Da ich vermute,dass Antwort einen TDI fährt, dürfte natürlich auch der Aspekt der KFZ-Steuer und die aktuelle Frage nach Umweltzonen,blaue Plakete und Dieselfahrverboten hinzukommen..
                        Ferner muss bedacht werden, der I10 ist ein Benziner.In Relation vebraucht der weniger.
                        Desweiteren gibt des diesen Passat sicher nicht für kleines Geld, es sein denn es ist wirklich eine runterfahrene,alte Schrottbeule.
                        Die laufenden Kosten werden sehr sehr gern schön gerechnet. Hier, nahe Dresden, hatten nach Ende des VW Phaethon einige den Spleen, sich für vermeintlich kleines Geld eine solche Luxuskarosse zu kaufen. Fazit derer, die ich kennen: diese Karre frisst dich auf, ganz langsam aber kontinuierlich.

                        Das Problem, was auch eine Diskussion mit Anja sinnlos macht ist, dass du und ich Autos rational sehen. Für sie ist das Auto ein Emotionales Produkt. Über Emotionen zu diskutieren macht ebenso wenig Sinn, wie über Geschmack beim Essen und Trinken zu diskutieren.

                        Bei den bis dato recht einigen Leuten, die ich kenne, die elektrisch unterwegs sind (privat aber hauptsächlich dienstlich), ist die Betrachtung nach jeweils 1-3 Jahren Nutzung so, dass die laufenden Kosten tatsächlich deutlich unter denen klassischer Autos liegen. Entsprechend macht es Sinn, einen Elektrischen zu kaufen, wenn man den möglichst intensiv nutzt. Für Sonntags- und Wenigfahrer sind die aktuell verfügbaren Autos eher zu teuer, als das die sich dann irgendwie rechnen könnten.
                        Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                        • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen

                          Das Problem, was auch eine Diskussion mit Anja sinnlos macht ist, dass du und ich Autos rational sehen. Für sie ist das Auto ein Emotionales Produkt. Über Emotionen zu diskutieren macht ebenso wenig Sinn, wie über Geschmack beim Essen und Trinken zu diskutieren.
                          Volle Zustimmung.
                          Macht auch kein Sinn.
                          Ist manchmal erschreckend zu sehen, dass manche sogar bereit sind, sich dadurch finanziell zu ruinieren.
                          Das gehört auch zu Dingen, wo mir die Hukrempe platzt, wenn solche Leute einen funkelnagelneuen (Leasing-) Audi vor der Tür stehen haben, aber einen dann um Geld anpumpen müssen, weil sie die laufenden Kosten wie Strom,Miete etc. nicht mehr begleichen können und dann meinen, als Freund hätte man die Verpflichtung sie aus der Sch..e zu holen.
                          Telefonica O2 Free M 20 GB mit 2 Multicards für 9,99 € ( vielen Dank an vodafrank)
                          Freenet Freifunk
                          Samsung Galaxy Note 10.1 2014-Edition Tablet und Microsoft Surface 3 Pro
                          Kabelinternet: Unitymedia 2 Play 100 MBit.
                          Reisekarte: Eine Telekom Magenta Mobil Start XL 3 Gigabyte

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                          • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                            "Komfortabel" war nicht der Punkt. Der Punkt waren die Kosten. Und bei diesem Thema entwickelst du leider wieder Gefühle. MAN DARF ZU ZAHLEN KEIN GEFÜHLE ENTWICKELN! Auch wenn die Politik dies täglich vormacht. Zahlen sind pure Rationalität! Deshalb oberste Grundregel: Mathematik bricht langfristig jedes Gefühl und jede Politik! Was sich nicht rechnet, rechnet sich nicht, auch nicht gefühlsmäßig!
                            Zu den Zahlen und zum Geld entwickle ich keine Gefühle, sondern nur den Konsumgütern. Das Geld ist das Mittel zum Zweck.

                            Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                            Am besten konsumierst du immer einen Hauch über dem Level, den du dir eigentlich leisten kannst.
                            Das faende selbst ich fahrlaessig.

                            Ueber den Level sollte man nicht konsumieren, sondern schon immer einen gewissen Sicherheitspuffer lassen. Aber man sollte schon auch seine Moeglichkeiten nutzen und nicht zu sehr geizen.

                            Weil was nutzen einem Millionen auf dem Konto wenn man lebt wie ein Hartzer? Fuer was arbeitet man dann ueberhaupt?


                            Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                            Das Problem, was auch eine Diskussion mit Anja sinnlos macht ist, dass du und ich Autos rational sehen. Für sie ist das Auto ein Emotionales Produkt. Über Emotionen zu diskutieren macht ebenso wenig Sinn, wie über Geschmack beim Essen und Trinken zu diskutieren.
                            Ja - ich glaub genau das ist der Punkt.
                            aatt na ceste

                            Kommentar


                            • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                              Wenn der eine mit 40 € ca. 450 km kommt, und der andere mit 80 € dann 900 km, wo ist da bitte der Unterschied? Außer, dass es einen Passat kaum zum Preis und den Nebenkosten des i10 gibt??? Oder habe ich da gerade eine Blockade? Er hatte doch geschrieben, dass hauptsächlich in der Stadt herum geschrubbt wird. Kommst du da tatsächlich mit dem Passat mit 80 € auf 900 km? Das wäre dann echt toll.
                              ..
                              Der Unterschied ist schon alleine das Platzangebot (ich benötige oft viel Kofferraum) bei quasi gleichen Verbrauch. Der erwähnte Komfort kommt noch dazu. Und ja, die 900 schaff ich geregelt. Nur nicht wenn ich in einem Tankzyklus viel mit Anhänger (noch ein Grund gegen den i10 ) unterwegs war.
                              Das die Anschaffungskosten höher sind als beim i10, keine Frage. Unterhalt wäre ich mir nicht mal unbedingt so sicher das der Unterschied so groß ist. Kleinwagen sind was Versicherungen angeht auch nicht gerade ein Schnäppchen. Aber das ist ein anderes Thema.
                              Mein " was? das wäre ein Grund mich von dem kleinen I10 zu verabschieden." bezog sich viel mehr darauf, das mir der Verbrauch bei deinem Elefantenturnschuh im Vergleich zu Fahrzeuggröße/Leistung definitiv zu hoch wäre.

                              Ich würde mich ja gerne mit Dir geistig duellieren, aber wie ich sehe bist Du unbewaffnet ;)

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                              • Der Verbrauch liegt bei knapp 5 Liter, was in der Fahrzeuggröße üblich ist.
                                Entscheidend ist, ich bin ein Centfuchser, ich habe keine hohen Ansprüche (beim Auto schon mal gar nicht, das ist für mich nichts weiter als Gebrauchsgegenstand) ich fahre den größten Teil in der Stadt und ich habe mit Parkplatznot zu kämpfen.
                                Ergo steht bei an erster Stelle die Kostenersparnis.
                                Mit dem Ersparten vereise ich lieber oder spare für eine Immobilie.
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