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  • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Und faierweise muss man auch sagen das das die Ökoargumente fuer das Elektroauto nur dann ziehen, wenn ein grosser Teil des benoetigten Ladestroms auch Ökostrom ist.

    Wuerde man den billigsten Kohlestrom nehmen den man an den Stromboersen bekommt, dann verschwindet der Ökovorteil des Elektroautos weitgehend komplett.
    Falsch, da Großfeuerungsanlagen trotz Verteilungsverlusten und Ladeverlusten gegenüber der Verbrennung in mobilen Kraft-Wärme-Maschinen (z.B. Autos) immer noch deutliche Effizienzvorteile haben. Faktor 2 - 2,5! Dieser Faktor bezüglich der Effizienz des Energieeinsatzes. Bezüglich des Schadstoffausstoßes brauchen wir, denke ich nicht zu diskutieren. Hier sitzt du einer Lobbyente auf und plapperst sie ungeprüft weiter. Einfach mal die Wirkungsgrade von Verbrennern prüfen oder den Wirkungsgrad des eigenen Autos ausrechnen. Dazu dann die Kette der Elektroenergie bis in dein Dorf recherchieren und 5 % Ladeverluste addieren. Außerdem gibt es dazu zig Rechnungen, die alle in die gleiche Richtung weisen.

    Das ist übrigens mein Hauptargument, da Faktor 2 letztlich radikal reduzierte Kosten für den Energieeinsatz bedeutet. Entsprechend rechnet es sich, sobald man viel fährt, bereits heute. Auch dazu gibt es zig Rechnungen im Internet, vom Zoe-Fetischisten über den Leaf-Taxifahrer bis zum Tesla-Taxifahrer. Alle rechnen dir vor, dass es sich rechnet. Heute. Nicht erst in 26 Jahren.

    OT: Zum Osten nach 1989 hier 3 Zahlen zum nachdenken: Das Vermögen (Land, Immobilien und Betriebe) der Treuhand wurde wie folgt verteilt/verkauft:
    - 87 % an "Wessis"
    - 6 % an Ausländer
    - 7 % an "Ossis"

    Erstaunlich, wie minderbemittelt und arm der Osten ganz offensichtlich war. Noch erstaunlicher ist, dass die damalige Bundesregierung das Volksvermögen der DDR "schätzte" und die Treuhand es dann zu 5,6 % des Schätzwertes verkaufte. Da hat sich entweder irgendwer katastrophal verrechnet/verschätzt oder irgendwer hat Vermögen verschleudert oder eine Kombination aus beidem. ABER das liegt 27 Jahre zurück und ist irreparabel. Und außerdem, was sind schon Zahlen, wo doch auch im Westen viele viele Leute quasi frei von irgendwelchen Vermögen sind oder gar im Schuldensumpf hocken. Und wenn du mit Amtsgerichten im Osten zu tun hast, triffst du in > 80 % der Fälle Richter, die im Westen geboren und aufgewachsen sind. 27 Jahre nach der Wende: https://www.ksta.de/politik/studie-w...hland-28746228

    Daher kommt aber z.B. eine Wurzel von Pegida & Co. Deren Argument ist beispielsweise "Fremd im eigenen Land.". Ich kenne viele Leute, die sprechen bei Westdeutschen in gehobenen Ämtern im Osten ganz offen von "Besatzern". Das sollte eigentlich zu denken geben und hat mit Undankbarkeit nichts zu tun. Eher damit, seine Selbstbestimmung verloren zu haben. Nicht alle hatten nach 1989 nämlich so viel Glück, wie ich und konnten sich mehr oder weniger gesund stoßen. Aber, wie gesagt, trifft das auch auf die breite Masse im Westen zu. Dort vielleicht tendenziell bald noch mehr, da hauptsächlich im Westen die Mieten explodieren und die Leute so monatlich rasiert werden, ohne sich ansatzweise wehren zu können.

    Und auch im Westen gehört das Land/die Betriebe einer eher schmalen Schicht. Ebenso hat die Masse keine Beteiligungen in Form von Aktien. Damit sind die Massen auf das Wohl und Wehe einer Lohnsklaverei angewiesen. Das finde ich nicht gut. Aber so ist es und die Masse will lieber heute konsumieren, als morgen Dividenden einzustreichen. Deshalb war es, ist es und wird es weiter so sein.
    Zuletzt geändert von 1833; 13.06.2018, 17:24.

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    • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen

      Falsch, da Großfeuerungsanlagen trotz Verteilungsverlusten und Ladeverlusten gegenüber der Verbrennung in mobilen Kraft-Wärme-Maschinen (z.B. Autos) immer noch deutliche Effizienzvorteile haben. Faktor 2 - 2,5! Dieser Faktor bezüglich der Effizienz des Energieeinsatzes. Bezüglich des Schadstoffausstoßes brauchen wir, denke ich nicht zu diskutieren. Hier sitzt du einer Lobbyente auf und plapperst sie ungeprüft weiter. Einfach mal die Wirkungsgrade von Verbrennern prüfen oder den Wirkungsgrad des eigenen Autos ausrechnen. Dazu dann die Kette der Elektroenergie bis in dein Dorf recherchieren und 5 % Ladeverluste addieren. Außerdem gibt es dazu zig Rechnungen, die alle in die gleiche Richtung weisen.

      Das ist übrigens mein Hauptargument, da Faktor 2 letztlich radikal reduzierte Kosten für den Energieeinsatz bedeutet. Entsprechend rechnet es sich, sobald man viel fährt, bereits heute. Auch dazu gibt es zig Rechnungen im Internet, vom Zoe-Fetischisten über den Leaf-Taxifahrer bis zum Tesla-Taxifahrer. Alle rechnen dir vor, dass es sich rechnet. Heute. Nicht erst in 26 Jahren.
      Man darf aber nicht nur die Effizienz eines Kohlekraftwerks mit einem Verbrennungsmotor vergleichen sondern muß auf die ganzen Energieumwandlungsverlute und den Produktionsaufwand für den Akku berücksichtigen.
      aatt na ceste

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      • Richtig. Und das haben diverse Leute bereits getan. Nur nicht so verbreitet in Deutschland. Und in den Mainstream kommen die damit sowieso nicht.

        Setz dich am Wochenende vor die Kiste und google ein bisschen amerikanische und norwegische Studien. Staune und melde dich dann noch einmal ohne gefühlte Wahrheiten. Zahlen lügen nicht. Mathematik und Physik brechen Politik und Lobbyismus. Manchmal dauert es nur ein bisschen.

        https://www.spektrum.de/news/wie-ist...oautos/1514423

        Bereits hier scheint die Welt nicht so schwarz, wie du sie malst und die haben ggf. das Akkurecycling vergessen?!

        Kapitalismus ist etwas wunderbares. Weidwunde Tiere und Firmen werden aussortiert und neue kommen auf den Markt. Aktuell sortiert sich wegen der zu niedrigen Zinsen zwar nichts, aber das wird bald nachgeholt. Wette ich...

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        • Ich hatte die Tage mal meinen Vermieter angeschrieben, ob in absehbarer Zeit damit zu Rechnen ist, dass eine Ladeinfrastruktur an den Parkplätzen realisiert wird. Ewartungsgemäß viel die Antwort negativ aus.
          Folglich habe ich mir überlegt, ob ich bei den nächsten Autos auf Hybrid wie den Yaris-Hybrid ( oder vergleichbar ) oder doch weiterhin auf kleine Benziner.
          Auf jeden Fall, soll die Bilanz aus Anschaffung, Wartung, Steuern,Versicherung, Verbrauch etc. optimalerweise in allen Punkten so niedrig wie möglich sein, oder vielleicht ein Auto komplett anschaffen und mehr auf Car2go/DriveNow setzen.

          Viele Strecken erledige ich eh mit dem Fahrrad(bevorzugtes Verkehrsmittel)oder ab und an auch mal die Straßenbahn, die in meinen Augen auch zu teuer ist.
          Zugegeben bei manchen Dingen bin ich extrem geizig, aber so kommt man eben mit seinen Finanzen gut durchs leben.
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          Kabelinternet: Unitymedia 1 Play 60 MBit.
          Reisekarte: Eine Telekom Magenta Mobil Start L
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