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  • #76
    Original geschrieben von bjweber Damit hat die Diskussion Hauptschulniveau erreicht. Ende Gelände...
    Schade, jetzt schon ? Für mich stellt sich einfach nur die Frage, wie dauerhaft und in großen Mengen der Saft für die Elektro-Mobilität bereitgestellt werden soll, diese Frage dürfte wohl berechtigt sein ohne das man als Bessermensch der sich gegen den Fortschritt wehrt bezeichnet wird. Wer wie du " ich fahre einen Tesla wegen der Vorbildfunktion" ruft aber gleichzeitig keine Erkärungen bei technischen Grundfragen bereit hält, muss sich dann auch nicht wundern wenn man ihn mit einem gewissen Prof. Schubert vergleicht. /OT Ende !

    Apropros Hauptschule: Als absoluter Noob auf dem Gebiet (Öko)Strom möge man es mir doch einfach mal erklären:

    Ich kann mein Elektro Auto doch nur dann laden wenn ich Strom habe. Dieser Strom, ob er nun aus einem AKW kommt (gibts ja vielleicht nicht mehr lange), Kohlekraftwerk (auch nicht mehr ewig) oder aus einer regenrativen Quelle, muss im passenden moment bereit stehen (das Watt aus der Dose kommt).

    Dieser Zeitpunkt des Aufladens ist nicht vorhersehbar. Man weiß nicht wann Frau Müller aufladen will, wann Herr Meier Strom braucht oder Herr Özdemir in Urlaub fahren will.

    Ist es dann nicht so, daß permanent eine riesen Kapazität bereitstehen muss, also alle Kraftwerke immer auf Volldampf laufen müssen um Aufladestationen versorgen zu können und gleichzeitig den restlichen Strombedarf zu decken? Und bedeutet das nicht gleichzeitig, daß auf nicht-regenerative Quellen wie AKWs oder fossile Kraftwerke auf gar keinen Fall verzichtet werden kann, bzw das es ohne Diese gar nicht möglich sein wird, den von manchen gewünschten Elektro Auto Boom überhaupt zu realisieren ?

    Und heisst das nicht, daß eine Sichtweise wie z.B. "ich fahre zukunftsweisend und umweltbewusst mit Öko Strom" aus ökologischer Sicht eher das Gegenteil bedeutet, nämlihc das die Abgase dann anstatt aus dem Auspuff in noch größeren Mengen als zuvor aus dem Kraftwerksschornstein geblasen werden ?
    Facebook ist dabei noch nicht einmal News, dass ist quasi die gequirlte Gülle aus deiner Filterblase, sozusagen Eigenurinkonsum auf digitale Art

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    • #77
      Selbst wenn man einfach Öl in Fabriken verbrennt, um den Strom zu erzeugen, wäre es effizienter, weil der Wirkungsgrad in so einer Fabrik höher ist als in kleinen PKW-Motoren. (vorrausgesetzt Wiskey-Horst liegt richtig)

      https://youtu.be/5V7DvFFBLJg

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      • #78
        Ohne mir das Video anzugucken: Diese Effizienz gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren ist vielleicht gegeben wenn die Herstellung des Stroms 1:1 zum Verbrauch steht, also wenn beispielsweise das Öl verbrannt und der daraus gewonnene Strom direkt und zu 100% genutzt werden kann. Kann er das oder muss evtl. viel mehr erzeugt werden ?
        Facebook ist dabei noch nicht einmal News, dass ist quasi die gequirlte Gülle aus deiner Filterblase, sozusagen Eigenurinkonsum auf digitale Art

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        • #79
          Original geschrieben von fluxxr
          Selbst wenn man einfach Öl in Fabriken verbrennt, um den Strom zu erzeugen, wäre es effizienter, weil der Wirkungsgrad in so einer Fabrik höher ist als in kleinen PKW-Motoren. (vorrausgesetzt Wiskey-Horst liegt richtig)
          Zumindest ein Stueck weit wird das aber wieder aufgezehrt, weil man erst einen Verlust hat wenn man den Akku auflaedt, und dann wieder wenn man den Akku entlaedt.

          Wirklich punkten kann ein Elektroauto nur wenn ein Grossteil des Stroms CO2-frei erzeugt wird.
          aatt na ceste

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          • #80
            Lade/Entladeverluste sind berücksichtigt, genau sowie der Stromtransport, aber auch der Transport von der Erdölgewinnung bis zur Tanke.

            Solange mir nicht jemand sagt, dass es grundfalsch ist, dass E-Autos viel effizienter sind als herkömmliche Autos, bleibe ich E-Auto-Fan. In ihrer Klasse sind die Kosten pro Kilometer doch schon gleichgezogen bzw unterbieten Verbrenner.

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            • #81
              Original geschrieben von Anja Terchova
              Wirklich punkten kann ein Elektroauto nur wenn ein Grossteil des Stroms CO2-frei erzeugt wird.
              Was nach aktuellem Stand unmöglich ist, vielleicht bei ein paar wenigen Fahrzeugen und wenn genug regenerative Energien zur Verfügung stehen , aber nicht bei großflächiger Nutzung.

              Deswegen ist es auch nur jetzt möglich in einem steuerlich subventionierten Tesla, der dazu noch als Firmenfahrzeug abgeschrieben werden kann, die Autobahn herunterzubrettern und sich von den Windrädern ins Ohr flüstern zu lassen wie engstirnig doch der Rest der Welt ist.

              Würde man wirklich Visionär denken und handeln, sollte man sein Geld besser in den Ausbau von Radwegen und Schienen stecken.
              Facebook ist dabei noch nicht einmal News, dass ist quasi die gequirlte Gülle aus deiner Filterblase, sozusagen Eigenurinkonsum auf digitale Art

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              • #82
                Atomengerie waere immer noch eine Alternative. Oder vielleicht Solarthermiekraftwerke in Spanien und der Sahara und dann Supraleiter-Trassen nach Europa.

                Die andere Alternative ist man bleibt bei Verbrennern und ersetzt die Kraftstoffe durch Synthethikkraftstoffe.

                ***

                Von Radwegen halte ich nicht soviel. Weil Radfahren ist primaer Freizeitsport der sich manchmal eben mit dem Mobilitaetsbeduerfnis verbinden laesst. Aber er ersetzt keine Verkehrsmittel. Die meisten Radler radeln dort wo sie auch zu Fuss gehen oder den ÖPNV nutzen könnten. Aber fast jeden Tag so 20-25km einfache Strecke hin un zurueck bei jedem Wetter, im Huegelland, das kann man niemanden zumuten. Um das auch noch bei -17° an einem kalten Wintermorgen, bei Starkregen oder an einem Sommerabend bei 32° C Hitze zu schaffen muesstem man schon sehr sportlich und hart im nehmen sein. Aber das ist fuer die Masse einfach nicht zumutbar.

                ÖPNV ausbauen waere sicher die Beste Moeglichkeit, aber ich fuerchte das die Politik nicht bereit ist soviel Geld in die Hand zu nehmen, um auch in Kleinstaedten und Doerfern einen passablen ÖPNV zu bezahlen.

                Fuer den Anfang muesste man nichtmal Strecken ausbauen, es wuerde ja schon helfen, wenn die Leute das Auto nur dort benutzen wuerden wo es sinnvoll ist, und dort wo es moeglich ist das Auto stehen lassen und auf ÖPNV oder Bahn wechseln wuerden. Aber dazu muessten die Angebote billiger und flexibler werden. Aber wuerde der Staat keine Dividende mehr von der Bahn bekommen, sondern muesste im Gegenzug sogar noch subventionieren.
                aatt na ceste

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                • #83
                  Original geschrieben von Anja Terchova
                  Wirklich punkten kann ein Elektroauto nur wenn ein Grossteil des Stroms CO2-frei erzeugt wird.
                  Bei der Erzeugung von Elektroenergie mit den z.Z. schlimmsten Kraftwerken Deutschlands (Braunkohlekraftwerk Niederaußem bzw. Jänschwalde) werden 1200g CO2 pro Kilowattstunde ausgestossen.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftw...Treibhausgasen

                  Geht man davon aus, daß ein Elektroauto 15 kWh/100km braucht
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Elektr...d_Wirkungsgrad
                  so sind dies 180g/km und liegt somit in etwa dem Opel Vectra 1,8 16V gleichauf.
                  http://poel-tec.com/umwelt/co2-tabel...eugmodelle.php

                  Wird hingegen die Elektroenergie mit GuD-Kraftwerken (450g/kWh) erzeugt, entsprechend 68g/km.

                  Laut einer Studie des Alternative Fuels Data Center des Energieministeriums der USA belief sich 2015 der jährliche CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Elektrofahrzeuges in den USA auf durchschnittlich 2,2 Tonnen (Gesamtenergiebetrachtung, Well-to-Wheel, bei ca. 19.000 km Fahrleistung). Der Ausstoß variierte abhängig von der Emissionsintensität der Stromerzeugung zwischen weniger als 0,5 kg in Vermont bis zu 4,3 Tonnen in West Virginia bei Stromerzeugung fast ausschließlich aus Kohle. Im Vergleich dazu stieß ein durchschnittliches Verbrennungsfahrzeug bei gleicher jährlicher Fahrleistung 5,2 Tonnen CO2 aus
                  Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#CO2-Bilanz


                  Achja, die Ladetechnik der Akkus hat einen Wirkungsgrad von 0,9-0,95.
                  Zuletzt geändert von lared; 08.06.2017, 23:58.

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                  • #84
                    @lared: Warum fällt es mir nur so schwer amerikanischen Studien, gerade auf diesem Gebiet, Glauben zu schenken ?


                    Original geschrieben von Anja Terchova
                    Von Radwegen halte ich nicht soviel. Weil Radfahren ist primaer Freizeitsport der sich manchmal eben mit dem Mobilitaetsbeduerfnis verbinden laesst. Aber er ersetzt keine Verkehrsmittel.
                    Man muss eben für die Zukunft umdenken. Wenn die selbstgesteckten Klimaziele weltweit (ausser nach aktuellem Stand natürlich in den USA) erreicht werden wollen, wird einem gar nichts anderes übrig bleiben als sich aufs Rad zu schwingen oder in den Zug zu setzen. Die wenigen Autos die in 30-40 Jahren noch zugelassen sind, werden primär die von Polizei und Rettungsdiensten sein.
                    Facebook ist dabei noch nicht einmal News, dass ist quasi die gequirlte Gülle aus deiner Filterblase, sozusagen Eigenurinkonsum auf digitale Art

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                    • #85
                      Original geschrieben von SAR
                      @lared: Warum fällt es mir nur so schwer amerikanischen Studien, gerade auf diesem Gebiet, Glauben zu schenken ?
                      Nur der letzte Teil meines Beitrages zitierte eine amerikanische Studie.
                      Die Werte davor stammen aus Deutschland und sind jedem zugänglich.

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                      • #86
                        Du hast nur die (pro-Elektro) Rosinen aus dem Wikipedia Beitrag herausgepickt, direkt darüber wird in einer deutschen Studie behauptet:

                        Eine Studie,die das Fraunhofer-Institut für Bauphysik im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums verfasst hat, kam 2015 zu dem Ergebnis, dass Elektroautos aufgrund ihrer CO2-intensiven Herstellung beim aktuellen Strommix erst ab ca. 100.000 km Fahrleistung anfangen, CO2 einzusparen. Mit Ökostrom ist dieser Punkt bereits bei 30.000 km erreicht
                        Die reine Versorgung mit Ökostrom ist hingegen schlicht unmöglich, behaupte ich einfach mal. Und solange die regenerativen Kapazitäten nur einen Teil des Strombedarfs decken können, kommt jeder zusätzliche Strombedarf zwangsläufig aus fossilen Kraftwerken !
                        Facebook ist dabei noch nicht einmal News, dass ist quasi die gequirlte Gülle aus deiner Filterblase, sozusagen Eigenurinkonsum auf digitale Art

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                        • #87
                          Und wieviel Prozent der Autos werden noch vor erreichen von 100.000 Kilometer verschrottet?

                          Kommentar


                          • #88
                            Original geschrieben von SAR
                            Man muss eben für die Zukunft umdenken. Wenn die selbstgesteckten Klimaziele weltweit (ausser nach aktuellem Stand natürlich in den USA) erreicht werden wollen, wird einem gar nichts anderes übrig bleiben als sich aufs Rad zu schwingen oder in den Zug zu setzen. Die wenigen Autos die in 30-40 Jahren noch zugelassen sind, werden primär die von Polizei und Rettungsdiensten sein.
                            Dann werden die Klimaziele eben nicht erreicht.

                            Die Politik setzt sich zwar hohe Klimaziele und gibt Geld fuer ein paar Prestigeprojekte aus, ist aber nicht bereit soviel Geld auszugeben um auch in Kleinstaedten und Doerfern einen attraktiven ÖPNV bereitzustellen.
                            aatt na ceste

                            Kommentar


                            • #89
                              Heißt also, wenn ich pro Jahr 10000km fahre und das Auto länger als 10 Jahre nutze, habe ich auf jeden Fall eine positive Bilanz.

                              Wie sind also in Deutschland die durchschnittlichen Laufleistungen der Autos und welche Laufleistung hat dein Auto?

                              EDIT:
                              Gerade gefunden:
                              lebensdauer-von-autos-deutschland

                              Volkswagen 26 Jahre
                              Honda, Mitsubishi 22 Jahre
                              Toyota, BMW, Audi, Volvo, Mercedes 19 Jahre
                              Opel, Nissan, Skoda, Renault 18 Jahre
                              Durchschnitt 18 Jahre
                              Seat, Citroen, Suzuki, Ford, Mazda 17 Jahre
                              Daihatsu, Fiat, Hyundai 16 Jahre
                              Alfa Romeo, Lancia, Kia 14 Jahre
                              Zuletzt geändert von lared; 09.06.2017, 16:54.

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                              • #90
                                Kommt hin. Mein oller Clio ist jetzt schon bald 17 Jahre alt und der fährt hier immer noch in der Stadt rum. Mittlerweile halten die Autos mit etwas Pflege schion ewig.

                                Das Problem ist eher das den Leuten alle paar Jahre immer wieder ein neues Auto schmackhaft gemacht wird. Habe viele im Bekannten und Freundeskreis die sich alle zwei Jahre was neues raussuchen über ihre Firma. Ich denke bei so etwas könnte man ansetzen aber das ist dann nun auch wieder nicht gewollt

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