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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von trinec Beitrag anzeigen
    Fährt hier jemand einen Wagen mit Batterie? Der City-Flitzer meldete heute "Die Außentemperatur liegt nicht Systembetriebsbereich". (Deutsches Fabrikat) - vermutlich das Problem ;-)
    Mein Diesel (ebenfalls Deutsches Fabrikat) läuft auch bei aktuell >40°C auf dem Außenthermometer problemlos.
    Temperatur ist ein generelles Problem von Lithium Ionen Akkus, jenseits der 50°C Zellentemperatur wirds für die Zellenchemie problematisch, über 70°C kritisch.
    Wenn die Kiste bei den aktuellen Temperaturen den ganzen Tag in der prallen Sonne gestanden hat und der Akku dann noch Last kriegt kann es passieren dass der zu warm wird.
    Mag sein dass nicht alle Hersteller eine Warnung bringen wenn der Akku zu warm wird, das merkt man dann eben an vorzeitiger Alterung oder Defekt des Akkus wenn er zu oft überhitzt wurde.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Mit Anhaenger wuerde ich wegen der Beschraenkung auf Tempo 80 bzw. 100 eh nicht weiter fahren wollen.
    Es gibt Leute, und gar nichtmal so wenige, die fahren damit ans Mittelmeer oder nach Skandinavien.
    Ein Kollege war jetzt mit seinem Segelflugzeug im Anhänger in Bosnien, ein Bekannter fährt jedes Jahr mit Wohnwagen im Schlepp nach Dänemark und ans Mittelmeer in den Urlaub.
    So Anwendungsfaelle die ich sehe sind eher: Moebel vom Moebelhaus abholen, Gartenabfaelle wegfahren, Brennholz fuer Holzofen oder Kamin abholen, Pferd zu einem Gruppenausritt oder in die Tierklinik bringen. Das sind eigentlich alles Ziele im 60km Umkreis.
    Dafür reicht aber ein Klaufix.
    Holzofen/ Kamin hab ich eh nicht, Garten auch nicht, die Gartenabfälle meiner Mum werden wenn sie zu groß für die Biotonne sind geschreddert und kompostiert, für das was über Sperrmüll hinaus mal entsorgt werden muss hat bis jetzt der Kofferraum im Auto immer gereicht.
    Möbel und weiße Ware lasse ich wenns zu groß oder zu schwer zum alleine transportieren ist liefern, da will ich mir keinen Bruch oder Bandscheibenvorfall holen um vielleicht 30-50 Euro zu sparen.
    Genaugenommen würde ich das auch nichtmal sparen da ich erstmal eine AHK anbauen lassen müsste (~500 Euro) und jedesmal einen Anhänger mieten oder 100 Entfernungskilometer fahren um mir einen bei einem Bekannten in Heidelberg einen zu leihen.

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  • trinec
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    Fährt hier jemand einen Wagen mit Batterie? Der City-Flitzer meldete heute "Die Außentemperatur liegt nicht Systembetriebsbereich". (Deutsches Fabrikat) - vermutlich das Problem ;-)

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    Naja, ein Tesla X wiegt 2.4 Tonnen und kann das trotzdem nicht. Ist bei dem Energiebedarf eines Anhängers auch wenig sinnvoll, nach spätestens 150km ist der Akku leer, da ist der Urlaub rum eh man in Kroatien ist.
    Mit Anhaenger wuerde ich wegen der Beschraenkung auf Tempo 80 bzw. 100 eh nicht weiter fahren wollen.

    So Anwendungsfaelle die ich sehe sind eher: Moebel vom Moebelhaus abholen, Gartenabfaelle wegfahren, Brennholz fuer Holzofen oder Kamin abholen, Pferd zu einem Gruppenausritt oder in die Tierklinik bringen. Das sind eigentlich alles Ziele im 60km Umkreis.

    Denke das würde ein Elektroauto schon schaffen. Wegen der niedrigen Geschwindigkeit sehe ich das unproblematischer als Mittel- und Langstrecke.

    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    BE kostet aber kein Vermögen und ist auch kein Hexenwerk.
    Okay, das stimmt eigentlich auch wieder.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    In dem Bereich braucht man aber auch bei den Verbrennern dann schon einen ziehmlichen "Panzer", so im Bereich von Subkompakten, Kompakten und Mittelklassefahrzeugen sind die Anhängelasten meist so im Bereich zwischen 1.050kg und 1.650kg.
    Naja, ein Tesla X wiegt 2.4 Tonnen und kann das trotzdem nicht. Ist bei dem Energiebedarf eines Anhängers auch wenig sinnvoll, nach spätestens 150km ist der Akku leer, da ist der Urlaub rum eh man in Kroatien ist.

    Bei ohne BE Führerschein gibt es eben noch die Bestimmung das man ohnehin 3.500kg zulaessiges Gesamtgewicht nicht ueberschreiten darf.
    Wer einen familientauglichen Wohnwagen, einen Trailer für ein größeres Sportboot oder einen Anhänger für 2 Pferde zu ziehen hat kommt da eh kaum herum, BE kostet aber kein Vermögen und ist auch kein Hexenwerk.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Brainstorm Beitrag anzeigen
    Elektromotoren haben im niedrigen Drehzahlbereich eine gute Leistung.
    Das stimmt, soweit stimme ich dir zu.

    Zitat von Brainstorm Beitrag anzeigen
    Es ist einfach unnötig da dann eine Untersetzung oder ähnliches zu haben, um eine höhere Motordrehzahl erreichen zu können.
    Aber umgekehrt macht es sinn. Nämlich das man hohe Geschwindigkeiten auch bei niedrigerer Motorendrehzahl fahren kann. Denn nicht immer braucht man bei hoher Geschwindigkeit die volle Leistung.

    Mit einem schönen 3-/4-Gang Getriebe könnte man Elektroautos vermutlich schon deutlich besser autobahntauglich machen, und die Autobahnreichweite spürbar erhöhen.

    Zitat von Brainstorm Beitrag anzeigen
    In den Elektrischen Lokomotiven gibt es auch kein Getriebe, die Motoren sind direkt an der Achse, und das läuft seit Jahrzehnten wunderbar. Und eine Lok kann richtig was weg ziehen, und trotzdem hohe Geschwindigkeiten erreichen.
    Für eine Schienenfahrzeug spielt der Stromverbrauch aber keine grosse Rolle, weil der Strom direkt aus der Oberleitung gezogen wird, und deshalb nicht die Reichweite limitiert.

    Und was die Kosten betrifft haben Bahnnetze meist eigene Spitzenlastkraftwerke und/oder Pumpspeichersaetze und koennen somit billigen Strom einkaufen. Wuerde davon ausgehen das Bahnnetze weniger als 10 ct/KWh zahlen.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Antwort Beitrag anzeigen
    Für mich fängt da der sinnvolle Nutzen erst bei 1800kg Anhängelast an, ich persönlich benötige 2200kg, bin da aber sicherlich eine Ausnahme.
    In dem Bereich braucht man aber auch bei den Verbrennern dann schon einen ziehmlichen "Panzer", so im Bereich von Subkompakten, Kompakten und Mittelklassefahrzeugen sind die Anhängelasten meist so im Bereich zwischen 1.050kg und 1.650kg.

    Bei ohne BE Führerschein gibt es eben noch die Bestimmung das man ohnehin 3.500kg zulaessiges Gesamtgewicht nicht ueberschreiten darf.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    ZF hat Angst, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Die entwickeln gerade eine Zweigang-Automatik, angeblich für einen besseren Wirkungsgrad. Ob's was bringt, werden wir sehen. Kommt vielleicht in Oberklassefahrzeugen mit hoher Endgeschwindigkeit.
    Ist halt ein wie alles beim Auto einen Abwägung zwischen Kosten, Nutzen, Gewicht und Bauraum.
    Das Drehmoment bei E-Motoren ist etwas vereinfacht betrachtet quadratisch vom Rotordurchmesser und proportional von der Rotorlänge abhängig (man kann es bei gleichen Abmessungen über Materialauswahl und Rotor- und Statordesign in gewissen Grenzen beeinflussen)
    Wenn ich einen hochdrehennden Motor stark untzersetze kann ich ihn kleiner und leichter machen, bei höheren Geschwindigkeiten bedeuten hohe Drehzahlen aber höhere Reibungsverluste im Motor und Schaltverluste im Umrichter.
    Man könnte es also nutzen um mit einem kleineren hochdrehennden Motor genug Drehmoment zum Beschleunigen zu bekommen, und bei niedrigen bis mittleren Lasten die Drehzahl und damit die Verluste zu senken.
    Ob die Rechnung aufgeht und es sich für den Autohersteller lohnt ist dann eine Frage der Systemauslegung, das wird sicher nicht überall zu Gunsten des Zweiganggetriebes aufgehen, siehe auch Tesla Roadster, das ist das 2-Gang Getriebe mit der 2. Generation rausgeflogen.

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  • senderlisteffm
    antwortet
    ZF hat Angst, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Die entwickeln gerade eine Zweigang-Automatik, angeblich für einen besseren Wirkungsgrad. Ob's was bringt, werden wir sehen. Kommt vielleicht in Oberklassefahrzeugen mit hoher Endgeschwindigkeit.

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  • Brainstorm
    antwortet
    Zitat von Antwort Beitrag anzeigen
    Wenn die jetzt mal Anfangen auch bei den E-Autos wieder Getriebe einzubauen, wird die Reichweite und die Nutzbarkeit des Drehmoments sich noch stark verändern.
    Getriebe in einem E-Auto? Was soll das denn bringen? Elektromotoren haben im niedrigen Drehzahlbereich eine gute Leistung. Es ist einfach unnötig da dann eine Untersetzung oder ähnliches zu haben, um eine höhere Motordrehzahl erreichen zu können. Im Gegenteil, das Getriebe bedeutet zum einen zusätzliche Reibung, und damit Verlust, und zum anderen dreht der Motor unnötig schnell und verbraucht damit mehr Strom. Ein E-Auto braucht kein Getriebe, weil ein E-Motor auch langsam sehr gut arbeitet.
    In den Elektrischen Lokomotiven gibt es auch kein Getriebe, die Motoren sind direkt an der Achse, und das läuft seit Jahrzehnten wunderbar. Und eine Lok kann richtig was weg ziehen, und trotzdem hohe Geschwindigkeiten erreichen.

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  • Antwort
    antwortet
    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Interessant ist übrigens, dass Tesla nun auch eine Anhängerkupplung für das Model 3 anbietet. Damit ist das Model 3 nun tatsächlich familientauglich auf dem Land. Nur etwas teuer ist der Wagen noch.
    Den Satz würde ich mit dem Wort "bedingt" (bedingt familientauglich auf dem Land) ergänzen. Der Tesla hat nur eine Anhängelast von 910kg. Das reicht sicherlich für einen kleinen Alu grünschnitt Anhänger oder für einen Fahrradträger, besitzt und benötigt man aber schon mal einen etwas größeren Anhänger, meiner wiegt leer schon 600kg, ist dieser Tesla leider auch wieder keine Alternative. Für mich fängt da der sinnvolle Nutzen erst bei 1800kg Anhängelast an, ich persönlich benötige 2200kg, bin da aber sicherlich eine Ausnahme. Und in dem Bereich gibt es nur das Model X von Tesla dessen Preis ja doch etwas hoch ist.

    Ich denke aber, das die Hersteller das mit der Anhängelast schneller in den Griff bekommen, Stichwort "Reichweite mit schwere Anhängelast", als das mit der langen Ladezeit. Wenn die jetzt mal Anfangen auch bei den E-Autos wieder Getriebe einzubauen, wird die Reichweite und die Nutzbarkeit des Drehmoments sich noch stark verändern.

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  • drueckerdruecker
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    Gibt's eigentlich im Klassifizierungsregister der Weltgesundheitsorganisation (WHO-ICD) schon eine Beschreibung für sowas wie "Exakteritis"? Wenn man schon einen kennt, der die Symptome aufweist, dann gibt's ja vielleicht auch noch einen zweiten oder noch ein paar. Das sind halt die Erkenntnisse, die man aus dem nicht mehr funktionierenden Ignore hier gewinnt.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Die 225km dürfte die "worst case" Reichweite sein. Sprich Start mit Heizung ohne Vorheizen im tiefsten Winter bei nasser Straße. Die Alltagsreichweite (auch laut diverser Tester) liegt etwa bei 350km (130km/h Autobahn). Und alle 350km mal ne halbe Stunde Pause zum Laden dürfte kein Problem sein.
    Die 225km wuerde ich eher bei normalen Temperaturen aber eben so 140-170 km/h Autobahnspeed schaetzen.

    Worst Case Szenario wuerde ich eher auf so 165km schaetzen.

    Finde es einfach nicht sinnvoll auf biegen und brechen rein elektrisch fahren zu wollen und die ganzen Nachteile in Kauf zu nehmen. Lieber erstmal das PlugIn-Hybrid Konzept weiterentwickeln. Gelegentliche Langstreckenfahrten dann auf Benzin oder Diesel zu fahren statt auf Schnellladesaeulen angewiesen zu sein waere auf jeden Fall flexibler.

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  • Action Andy
    antwortet
    Die 225km dürfte die "worst case" Reichweite sein. Sprich Start mit Heizung ohne Vorheizen im tiefsten Winter bei nasser Straße. Die Alltagsreichweite (auch laut diverser Tester) liegt etwa bei 350km (130km/h Autobahn). Und alle 350km mal ne halbe Stunde Pause zum Laden dürfte kein Problem sein. Und 99% der Zeit werden 99% der Leute weniger Kilometer am Tag fahren und so gar nicht Zwischenladen müssen.

    Für fröstelnde Personen mit Reisegeschwindigkeit 180km/h+ die ausschließlich am Nordpol unterwegs sind reicht das natürlich nicht

    Interessant ist übrigens, dass Tesla nun auch eine Anhängerkupplung für das Model 3 anbietet. Damit ist das Model 3 nun tatsächlich familientauglich auf dem Land. Nur etwas teuer ist der Wagen noch.

    Meine Eltern werden sich demnächst vermutlich ein neues Auto kaufen und es wäre toll, wenn dieses bereits elektrisch sein könnte. Bei ca. 20.000€ Unterschied (nach Rabatt) zwischen einem Ford Focus und einem Tesla Model 3, wird es wohl aber doch noch ein mal ein Benziner.Selbst wenn der durch schnellen Wertverlust innerhalb kurzer Zeit auf 0€ sinkt, dürfte das immer noch wirtschaftlicher sein als das teure Model 3.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von fluxxr Beitrag anzeigen
    Mit Akkukapazitäten und Ladeleistungen wie im Model 3 Long Range ist doch das Thema Langstrecke gegessen.
    Für den Tesla Model 3 LR AWD sind 560km WLTP Reichweite angegebenn. Wenn ich davon ausgehen das bei Tesla das Verhältnis zwischen Realreichweite genauso ist wie bei anderen Elektroautos, dann kann man von ca. 225km Realreichweite ausgehen. Das ist immer noch nicht viel.

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