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  • fluxxr
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Elektromobilitaet wuerde mit der aktuellen Technik Rueckschritt und Verzicht bedeuten: Verzicht auf Flexibilitaet, Verzicht auf Reichweite, Verzicht auf Geschwindigkeit, etc.

    Und was gewinnt man im Gegenzug? Wenn Elektroautos wirklich deutlich billiger (5-15% bewegen auch niemanden zum Verzicht, da muessten schon >40% Einsparpotential da sein) waeren, dann wueden vielleicht doch einige Leute in den Sauren Apfel beissen. Aber so wie jetzt bringt Elektromobilitat doch keinerlei Vorteile.
    Wenn man nur ein bisschen Sinn für Technik hat, dann sieht man da anders.

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  • fluxxr
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Schade ist es vorallem das der e-Golf keinen direkten Nachfolger bekommt, weil der ID.3 sieht schon ziehmlich freakig aus, und schreckt normale Leute die keine Oekohipster sein wollen eher ab.

    Mit der Reichweite ist es eine Sache. In meinem Umfeld ist es so, das man an den meisten Tagen eigentlich eher wenig fährt, in der Regel max. 70km pro Tag wofuer eine kleine Batterie locker riecht. An manchen Tagen dann aber durchaus so 400-700km an einem Tag, und da hilft eine groessere Batterie auch nicht weiter, sondern entweder nur ein ausreichend grosser Range-Extender oder ein Zweitwagen.
    Oder 150kW Ladeleistung...

    Mit Akkukapazitäten und Ladeleistungen wie im Model 3 Long Range ist doch das Thema Langstrecke gegessen. Auch wenn der Wagen jetzt noch relativ teuer ist, so ist doch anhand der Preisentwicklung der letzen 2-3 Jahre abzusiehen, wie schnell das weitergehen wird. Die Frage ist momentan nur, wer sich welche Batteriegröße kauft. Kauft man sich, nur um einmal im Jahr 45 Minuten schneller die 700Km zu schaffen ein 80kWh-Akku und schleppt ihn auf 98% der Fahren unnütz rum oder akzeptiert man die etwas langsamere Langstrecken-Reisegeschwindigkeit eines 50kWh-E-Autos.

    Wir sind mittlerweile übrigens für ein neues Model 3 SR+ in weiß bei 42370€ angekommen.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    nach Obertshausen Mühlstr. (Da steht die ZOE)
    Okay, da ist ÖPNV tatsächlich nicht so ideal.

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  • senderlisteffm
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Zwischen Friedberg und FFM gibt es pro Stunde satte 3-7 (davon 3-5 ohne IC/ICE) Bahnverbindungen mit Reisezeiten zwischen 24 Minuten und 40 Minuten. Da ist die PKW-Nutzung zum Pendeln echt Luxus!
    Immer das Gleiche! "Ich hätte gern, das sollte so, ich habe zwar keine Erfahrung, aber ich weiß es genau."

    Dann rechne doch mal den wahrscheinlicheren Weg mit ÖPNV.

    Von Ober-Wöllstadt (von mir einfach mal grob geschätzt, da wenige mit FB Kennzeichen direkt am Bahnhof Friedberg wohnen dürften) nach Obertshausen Mühlstr. (Da steht die ZOE)

    24 Minuten, ja genau. Braucht man wahrscheinlich von der S-Bahn Einfahrt Obertshausen Bahnhof, bis dort hin, oder vom S-Bahnhof Mühlheim. Müsste man mal rechnen, was schneller ist. Was ein Jahresticket für die Strecke kostet, wollen wir lieber mal nicht eruieren.

    Wie kann man sich wirklich alles in seiner kleinen Welt schön und schlecht reden? Ganz wie man es für seine heile Welt brauchen könnte.
    Zuletzt geändert von senderlisteffm; 23.07.2019, 11:07.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    Ein Model 3 wird zum Beispiel häufig von Vielfahrern bewegt. Wenn man mal so schaut, haben viele seit März schon 10 bis 20tkm runter. Electric Dave hat seinen ioniq 120 tkm in 14 Montaten bewegt. Das kann ich mir nun so weniger vorstellen. Scheint aber zu funktionieren, wenn so ein Auto eben unterwegs ziemlich flott lädt. Das ist überhaupt das Wichtigste..
    Das einzige Szenario bei der die Rechnung aufgeht, ist wohl das Modell "Grossstadt-Aussendienstler".

    Fuer Leute die jeden Arbeitstag etliche Stunden im Auto verbringen, und sich vorallem dort bewegen wo wegen Innerorts und Verkehrsauslastung keine grossen Geschwindigkeit gefahren werden koennen,

    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    Die mögliche Ladegeschwindigkeit. Was das kostet, ist total wurscht, außer natürlich für die Psyche, weil der Otto Normal Fahrer wahrscheinlich unter 10 Mal pro Jahr überhaupt einen solchen CCS Schnellader brauchen wird.
    Ich wuerde sagen CCS-Schnelladung sollte nicht mehr kosten wie Diesel eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs, und Wechsel- und Drehstromladung sollte 40% drunter liegen.

    Und neben der Ladezeit zählt natürlich auch die Laderdichte. Eine höhere Ladedichte würde mehr Sicherheit geben wenn mal irgendwo ein Lader belegt oder defekt ist.

    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    Freunde haben sich einen i3 gekauft, welcher im Großraum Stuttgart gewerblich vom Steuerbüro bewegt wird. Die haben noch nicht Mal einen Drehstromanschluss in die Garage legen lassen, da wird das Auto abends an die Steckdose unterm Lichtschalter angestöpselt.
    BMW i3 faende ich schon allein wegen dem hohen Schwerpunkt und der schmalen Reifen nur bedingt Ueberland- und autobahntauglich.

    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    Hier in der Straße steht regelmäßig eine Zoe mit Friedberger Kennzeichen. Da pendelt also jemand jeden Tag über 50 km pro Strecke, ohne Schnellademöglichkeit. Die Zoe kann nämlich nur AC.
    100km taeglich pendeln ist natuerlich kein Problem, und fuer den Supermarkteinkauf und Kinde zum Sport oder Schulfreund fahren auch. Aber dann duerfte man schon nah an der Grenze sein.

    Wobei im Rhein-Main-Gebiet die Elektroreichweite in km wegen der niedrigeren Geschwindigkeiten schon etwas hoeher ist als abseits der Ballungsraeume.

    Und da waeren wir dann auch wieder bei meinem "Die Leute die ihren Mobilitaetsbedarf groesstenteils mit einem Elektroautos decken koennten, sind aber meist Leute die ihren Mobilitaetsbedraf eigentlich auch bequem mit ÖPNV, Bahn und Taxi decken."

    Zwischen Friedberg und FFM gibt es pro Stunde satte 3-7 (davon 3-5 ohne IC/ICE) Bahnverbindungen mit Reisezeiten zwischen 24 Minuten und 40 Minuten. Da ist die PKW-Nutzung zum Pendeln echt Luxus!

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  • senderlisteffm
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Die Leute die ihren Mobilitaetsbedarf groesstenteils mit einem Elektroautos decken koennten, sind aber meist Leute die ihren Mobilitaetsbedraf eigentlich auch bequem mit ÖPNV, Bahn und Taxi decken.
    Komischerweise fahren eine ganze Reihe Elektroautos komplett anders. Schaue Dir doch einfach mal die Laufleistung von Gebrauchten an. Oder lese mal quer im Internet.

    Ein Model 3 wird zum Beispiel häufig von Vielfahrern bewegt. Wenn man mal so schaut, haben viele seit März schon 10 bis 20tkm runter. Electric Dave hat seinen ioniq 120 tkm in 14 Montaten bewegt. Das kann ich mir nun so weniger vorstellen. Scheint aber zu funktionieren, wenn so ein Auto eben unterwegs ziemlich flott lädt. Das ist überhaupt das Wichtigste. Die mögliche Ladegeschwindigkeit. Was das kostet, ist total wurscht, außer natürlich für die Psyche, weil der Otto Normal Fahrer wahrscheinlich unter 10 Mal pro Jahr überhaupt einen solchen CCS Schnellader brauchen wird. Meistens nuckelt das Auto über Nacht an der Steckdose. Und wer Angst hat, dass er vollkommen spontan und unverhofft noch nach der Arbeit zur Erbtante muss, der lädt sein Auto halt jede Nacht auf 90 % auf. Freunde haben sich einen i3 gekauft, welcher im Großraum Stuttgart gewerblich vom Steuerbüro bewegt wird. Die haben noch nicht Mal einen Drehstromanschluss in die Garage legen lassen, da wird das Auto abends an die Steckdose unterm Lichtschalter angestöpselt. Das reicht denen für ihr Tagespensum.

    Hier in der Straße steht regelmäßig eine Zoe mit Friedberger Kennzeichen. Da pendelt also jemand jeden Tag über 50 km pro Strecke, ohne Schnellademöglichkeit. Die Zoe kann nämlich nur AC.
    Zuletzt geändert von senderlisteffm; 22.07.2019, 13:42.

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  • Action Andy
    antwortet
    Ne ich meine damit, dass bei uns alle Häuser mit 3 Phasen angeschlossen sind, die Hausanschlüsse recht großzügig ausgelegt sind und die Kapazität der Leitungen in der Straße auch passabel ist. Und natürlich wird es in Zukunft ein Lastmanagement zwischen den Ladestationen geben. Auch unsere Stromverträge werden sich in Zukunft ändern. Mehr Anschlussleistung wird auch mehr Geld kosten. Die kWh wird nicht rund um die Uhr das gleiche kosten.

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  • Antwort
    antwortet
    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern ein verdammt gutes Stromnetz. Folglich sollte hier der größte Anteil über Elektroautos abzudecken sein.
    Das ist ein Irrglaube.
    Wenn Du meinst, wir haben ein verdammt gutes Stromnetz weil wir kaum Stromausfälle haben, geb ich Dir recht. Aber in vielen alten Siedlungen die in den 50er bis 70er gebaut wurden, sind die die Hauptleitungen nicht dazu ausgelegt das alle ein >=11KW Ladeanschluss zusätzlich haben.

    Klar, jetzt heißt es, "die Laden ja nicht alle gleichzeitig" ..... doch, das werden sie tun. Die Menschen werden Abends das Auto, wenn sie es voraussichtlich nicht mehr brauchen und das Garagentor schließen, ans Kabel hängen und dann glüht die Leitung.


    Für mich macht die Elektromobilität erst sinn, wenn ein Ladevorgang max 5 Minuten dauert, oder der Strom on Board erzeugt wird. Alles andere ist nur ein Zwischenschritt.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Aber die neueren Elektroautos laden mit 11kW. Eine Stunde Aufenthalt zu Hause würde also dein obiges Szenario bereits ermöglichen.
    Gut, das könnte dann manchmal klappen, aber es würde oft eben doch arg knapp werden. Mir waere das zu abenteuerlich wenn man immer hoffen und bangen muss das der Akku noch reicht, man eine Ladesaeule findet, und die dann auch frei ist.

    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Es ist einfach so, dass wir technologisch bereits teilweise elektrisch fahren könnten. Nur aus wirtschaftspolitischen Gründen ist das noch nicht der Fall
    Moeglich ist vieles. Wir koennten in Wohnungen auch wieder auf das Bad verzichten und Etagenbaeder nutzen. Aber wer moechte das?

    Elektromobilitaet wuerde mit der aktuellen Technik Rueckschritt und Verzicht bedeuten: Verzicht auf Flexibilitaet, Verzicht auf Reichweite, Verzicht auf Geschwindigkeit, etc.

    Und was gewinnt man im Gegenzug? Wenn Elektroautos wirklich deutlich billiger (5-15% bewegen auch niemanden zum Verzicht, da muessten schon >40% Einsparpotential da sein) waeren, dann wueden vielleicht doch einige Leute in den Sauren Apfel beissen. Aber so wie jetzt bringt Elektromobilitat doch keinerlei Vorteile.

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  • flashhawk
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Intressanter waere da fast eine heimische CCS-Schnelllademoeglichkeit um nach Feierabend schnell nachladen zu koennen. Denn bei einer heimischen CCS-Schnelllademoeglichkeit wuesste man wenigstens immer wo sie steht, das sie immer frei ist, und das man sich nicht bei einer abenteuerlichen Abrechnungsplattform registrieren muss.
    Wie oft hast du dich denn schon bei solchen "abenteuerlichen Abrechnungsplattformen" mit deinem Elektroauto registriert? Da du hier ja ständig Erfahrungen postest, musst du das ja schon oft gemacht haben...

    Oder eben gleich einen vernuenftig dimensionierten Range-Extender so das man im Ernstfall einfach mit Benzin oder Diesel weiterfahren kann wenn der Akku leer ist.
    Richtig, ist ja schon wieder 3 Postings her, dass du das erwähnt hast, sollte man also wieder auffrischen.

    Ganz ehrlich: Man hat das Gefühl, du liest irgendwelche Artikel und übernimmst dann gleich 1:1 die Meinung und verkaufst uns das dann hier als Erfahrung. Das Ganze wiederholst du dann wieder und wieder und wieder.... Da hat doch niemand etwas von. Entweder man bildet sich selbst ein vernünftiges Urteil aus eigener Erfahrung, oder man hält es wie Dieter Nuhr - wäre zumindest mein Vorschlag!

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  • Action Andy
    antwortet
    Eine CCS Ladestation für nur einen Haushalt wird es so bald nicht geben. Aber die neueren Elektroautos laden mit 11kW. Eine Stunde Aufenthalt zu Hause würde also dein obiges Szenario bereits ermöglichen. Es ist einfach so, dass wir technologisch bereits teilweise elektrisch fahren könnten. Nur aus wirtschaftspolitischen Gründen ist das noch nicht der Fall

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Action Andy Beitrag anzeigen
    Naja der Normalfall wird ja die über Nacht Ladung bleiben. Der normale Tag sollte also auch ohne Schnelllader funktionieren. Für den konstruierten Spezialtag gibts dann eben die Schnellladesäule.
    Ich glaub nicht das diese Strategie funktioniert.

    Weil ich glaube das man nur dann bereit waere sich auf Schnellladesaeulen zu verlassen, wenn man sie wirklich regelmaessig nutzen kann, damit man sich ueberzeugen kann, das sie immer frei sind wenn man sie braucht, und das auch der Bezahlvorgang kein Problem ist.

    Gerade dann wenn es dringend ist, sich auf etwas verlassen zu muessen, was man kaum nutzt, waere schon arg abenteuerlich. Weil dann wuerde ich mir schon tausend Gedanken machen ob die Schnellladeplaetze auch wirklich frei sind, und die ggf. notwendige Registrierung, Authentisierung, Abrechnung, etc. auch wirklich klappt.

    Intressanter waere da fast eine heimische CCS-Schnelllademoeglichkeit um nach Feierabend schnell nachladen zu koennen. Denn bei einer heimischen CCS-Schnelllademoeglichkeit wuesste man wenigstens immer wo sie steht, das sie immer frei ist, und das man sich nicht bei einer abenteuerlichen Abrechnungsplattform registrieren muss.

    Oder eben gleich einen vernuenftig dimensionierten Range-Extender so das man im Ernstfall einfach mit Benzin oder Diesel weiterfahren kann wenn der Akku leer ist.

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  • Action Andy
    antwortet
    Naja der Normalfall wird ja die über Nacht Ladung bleiben. Der normale Tag sollte also auch ohne Schnelllader funktionieren. Für den konstruierten Spezialtag gibts dann eben die Schnellladesäule.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Bis jetzt sind Schnelllader schon noch ziehmlich rar.

    Wie die Zukunft sich entwickelt muss man abwarten. Zwar werden die Schnelllader mehr werden, aber wenn es mehr Elektroautos gibt, dann kann es zu den Stosszeiten schnell mal kleine Schlangen mit 3, 4 Autos geben, und auch wenn dann jedes Auto nur 30-60 Minuten laden will, kommen dann schnell mal 2 Stunden Zwangspause zusammen.

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  • Action Andy
    antwortet
    Sehe das Problem nicht. Da sind doch (obwohl sich die Elektromobilität noch nicht durchgesetzt hat) einige Schnelllader auf dem Weg. Je nach Arbeitgeber wäre ja auch ein Laden auf der Arbeit möglich.
    ​​​​​​Und, dass das Schnellladen an der Autobahn funktioniert, hat Tesla doch schon bewiesen.

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