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  • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
    Das mit der Erfahrung sehe ich akut vor allem bei den teilautonomen und autonomen Systemen. Wenn mehrere 100000 Teslas rumfahren und Erfahrungen sammeln und an die Zentrale übertragen, kann das eine Test-Crew in Dresden mit Software, die ab 2020 auf den Markt kommen soll nicht ausgleichen. Die haben noch immer nicht verstanden, dass Software niemals als ausentwickeltes System ausgeliefert werden sollte. Die Auslieferung sollte die Grundfunktionen abdecken. Später kommt man dann mit Updates zu immer mehr Features. Das ist heute kein technisches Problem UND die Leute sind das eigentlich auch gewöhnt. Alle technischen Geräte machen heute permanent Updates, nur nicht Autos. Da kaufste einen Golf und willst ihn 10 Jahre fahren. Und die Software bleibt 10 Jahre die alte. Das ist sowas von von gestern...
    Das Beste: Heutzutage funktioniert ein Auto mit 10 oder auch 20 Jahre alter Software. Das neueste Navi Update für mein Auto ist von 2014, das letzte Steuergeräte Update von 2012 und es fährt trotzdem einwandfrei.
    Von daher bevorzuge ich bei teuren Geräten eindeutig "ausentwickelte" Software bei der anschließend nur noch Fehler behoben werden.
    Allerdings bin ich bei dir dass es so kommen wird, wegen der nichtmehr überschaubaren Komplexität wird die Software für autonomes Fahren wie bei Teslas "Autopilot" zukünftig per Try&Error fortlaufend weiterentwickelt werden.
    Man kann allerdings auch nicht jedes neue Feature mit alter Hardware umsetzen (Funkstandards und -Protokolle zur Kommunikation, Auflösung und Anzahl von Kameras und Radarsystemen, Rechenleistung und Speicher der Systeme), von daher setzt da die Hardware auch den Upgrademöglichkeiten Grenzen.
    Und ob Hersteller "Altlasten" (also Fahrzeuge die aus Garantie und Gewährleistung raus sind) dann wirklich noch länger mit Updates versorgen bezweifle ich auch etwas.
    Da bekommt man dann 2-3 Jahre guten Support mit Feature Updates, 2-3 weitere Jahre kritsche Updates, 2-3 Jahre funktioniert es noch ganz leidlich und danach ist es inkompatibel und/oder grob unsicher.
    Damit werden Autos dann leider wie heutzutage alle Elektronikgeräte mit Internetanbindung zu Wegwerfartikeln.
    Da beim E-Auto dann nach spätestens 10-12 Jahrfen der Akku defekt ist kann man es dann auch als wirtschaftlichen Totalschaden entsorgen.

    .

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    • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
      Funkstandards und -Protokolle zur Kommunikation, Auflösung und Anzahl von Kameras und Radarsystemen, Rechenleistung und Speicher der Systeme
      Gerade das stimmt halt einfach nicht:
      • Der Funkstandard, der erst jetzt so langsam in den ersten Fahrzeugen und Geräten pilotiert wird, ist bereits 8 Jahre alt (https://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11p).
      • Kameras und Radarsysteme sind auch "gut genug", lediglich zu teuer. Da geht die Entwicklung im Moment fast ausschließlich in Richtung Preissenkung. Die besten Positionen der Kameras sind inzwischen auch relativ klar, also könnte man da eigentlich auch austauschbare Sensormodule nutzen, solange man den "Mount" im Fahrzeug standardisiert.
      • Das Speicher-Argument kann ich eh nicht nachvollziehen, 128GB MicroSD karten gibt es für 35€, trotzdem wird bei nicht-aufrüstbaren Embedded Systemen für ein paar Cent Einsparung der kleinste verfügbare Chip verbaut. Design by Cost halt...
      • Und Rechenleistung, tja, das könnte man relativ einfach mit einem modularen System erledigen, bei dem man die Komponenten austauschen kann. Konzepte dazu gibt es auch schon seit Jahren, aber damit würde man ja im Zweifel die Lebensdauer seines Produktes verlängern. Ist das gleiche Prinzip wie bei Smartphones und fest verbauten Akkus.
      Und mit 2 Minuten googeln hab ich gerade auch gelernt, dass Tesla (natürlich) genau dieses Prinzip fährt und die CPU / MCU ausgetauscht werden kann: https://www.teslarati.com/elon-musk-...ware-retrofit/

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      • Das muss man schon mögen mit ständig aktualisierter Software OTA. Und damit auch der ständigen Vollüberwachung. Und der Hackbarkeit.

        Heute braucht man für Mord eine Waffe, morgen hacke ich einfach vom Sofa aus die Bremse meines Tesla-fahrenden Nachbarn.

        https://www.electrive.net/2018/10/11...kern-eins-aus/
        Ob Sonnengott Elon Musk sich mit diesem Scherz einen Gefallen getan hat? Aber seine Jünger denken ja ohnehin nicht über dessen Macht und die Risiken nach.

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        • Zitat von mws55 Beitrag anzeigen
          Das muss man schon mögen mit ständig aktualisierter Software OTA. Und damit auch der ständigen Vollüberwachung. Und der Hackbarkeit.

          Heute braucht man für Mord eine Waffe, morgen hacke ich einfach vom Sofa aus die Bremse meines Tesla-fahrenden Nachbarn.

          https://www.electrive.net/2018/10/11...kern-eins-aus/
          Ob Sonnengott Elon Musk sich mit diesem Scherz einen Gefallen getan hat? Aber seine Jünger denken ja ohnehin nicht über dessen Macht und die Risiken nach.
          Und du meinst allen Ernstes, dein örtliches Wasserwerk wäre sicher gegen Angriffe von außen?

          Vollüberwachung? Lebst du handyfrei? Wow. Bis dato sind jedenfalls deutlich mehr Menschen durch Alkohol am Steuer gestorben als durch gehackte Teslas. Dabei sollen hin und wieder auch Passanten einfach so, locker flockig, zu Schanden gefahren werden. Manch einer ist zu schnell unterwegs, wie Anja, für den die StVO nicht fix ist, sondern bestenfalls Richtlinie. Andere haben gesoffen. Wieder andere waren so lange munter, bis sie am Lenkrad schliefen. Sicher, fast 3000 Beerdigungen haben Auswirkungen auf das BIP, aber letztlich sind Verkehrstote ja nur vorgezogene Tote. Sterben die durch Autonomie nicht, sterben sie eben später, im Bett.

          Für Mord braucht man keine Waffe, auch kein autonomes Auto. Man nimmt einfach einen PKW oder LKW. Mehrfach in diversen Einzelfällen erprobt. Klappt wunderbar. Action pur. Da ist ein Mord vom Sofa aus eher langweilig.
          Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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          • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen

            Und du meinst allen Ernstes, dein örtliches Wasserwerk wäre sicher gegen Angriffe von außen?
            Wir sind hier leider nicht bei Monopoly und somit befindet sich in meinen Liegenschaften kein eigenes örtliches Wasserwerk.

            Vollüberwachung? Lebst du handyfrei? Wow. Bis dato sind jedenfalls deutlich mehr Menschen durch Alkohol am Steuer gestorben als durch gehackte Teslas. Dabei sollen hin und wieder auch Passanten einfach so, locker flockig, zu Schanden gefahren werden. Manch einer ist zu schnell unterwegs, wie Anja, für den die StVO nicht fix ist, sondern bestenfalls Richtlinie. Andere haben gesoffen. Wieder andere waren so lange munter, bis sie am Lenkrad schliefen. Sicher, fast 3000 Beerdigungen haben Auswirkungen auf das BIP, aber letztlich sind Verkehrstote ja nur vorgezogene Tote. Sterben die durch Autonomie nicht, sterben sie eben später, im Bett.
            Du musst mich nicht mittels Brandrede von E-Technik überzeugen, ich kenne die Vor- und Nachteile selbiger. Ich bin nicht dein Feind und weibliche Gene habe ich auch nicht.

            Ich fand nur lediglich den Marktauftritt deines geliebten Führers ein weiteres Mal bedenkenswert.

            Für Mord braucht man keine Waffe, auch kein autonomes Auto. Man nimmt einfach einen PKW oder LKW.
            Mehrfach in diversen Einzelfällen erprobt. Klappt wunderbar. Action pur. Da ist ein Mord vom Sofa aus eher langweilig.
            Oh, jetzt wirds heikel. Bedenke vor deinen weiteren Selbstbelastungen, dass auf Mord in den von dir ja laut Eigeneinlassung zwischenzeitlich dauerhaft bewohnten US and A in aller Regel die Todesstrafe steht.

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            • Zitat von Ma-Dai Beitrag anzeigen

              Gerade das stimmt halt einfach nicht:
              ...
              Warten wirs ab. Weil es technisch machbar ist heißt das nicht dass es gemacht wird.
              Zu Zeiten einem Ericsson T39 hat auch niemand gedacht dass ein Handy irgendwann mal nach 2-4 Jahren wegen fehlendem Softwaresupport ein Sicherheitsrisiko für den Benutzer darstellt.
              Was derzeit bei 70k€+ Imageträgern gemacht wird muss bei margenschwachen Massenfahrzeugen noch lange nicht genauso laufen.
              Ein derzeit 8 Jahre alter Kommunikationsstandard ist gut, aber wenn der Fahrzeughesteller bei der Umsetzung geschlampt hat oder der Standard etwas enthält was sich Jahre später als Sicherheitslücke erweist und angreifbar ist nützt es einem auch nichts wenn der Hersteller kein Softwareupdate mehr anbietet.
              Und ob der Standard (bzw. dessen Implementierung) sich den Anforderungen langfristig als ausreichend erweist (siehe Evolution bei Mobilfunk, WLAN oder auch LAN oder CAN basierten Standards) und ohne neue Frequenzen, mehr Bandbreite, kürzere Latenzen...auskommt wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
              Das wird vermutlich nicht wie bei Android 2-3 Jahre sein, aber die Zeiten wo man ein Auto fahren konnte bis es auseinanderfällt sind dann mit Sicherheit vorbei.

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              • Das gilt aber doch für alle aktuellen Verbrenner auch. Im Prinzip ist jedes neue Auto online und per Funk erreichbar. Das betrifft nicht nur Elektroautos.

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                • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                  Warten wirs ab. Weil es technisch machbar ist heißt das nicht dass es gemacht wird.
                  Genau ist doch mein Punkt. Technisch ist das alles kein Problem, dennoch werden diese Argumente immer wieder dagegen gebracht. Hier mangelt es nur am Willen (der klassischen Automobilindustrie), denn ein stetig durch Updates besser werdendes Produkt passt halt nicht zu Absatzzielen bei Neuwagen... Und genau deswegen kann hier Tesla schön disruptiv auftreten und die Generation ansprechen, die mit ständig besser werdenden Produkten (Smartphones) aufgewachsen sind. Wenn die Babyboomer Generation in den nächsten Jahre so langsam verrentet wird, verschiebt sich auch die Kaufkraft dahin.

                  Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                  Zu Zeiten einem Ericsson T39 hat auch niemand gedacht dass ein Handy irgendwann mal nach 2-4 Jahren wegen fehlendem Softwaresupport ein Sicherheitsrisiko für den Benutzer darstellt.
                  Und deswegen habe ich vor zwei Jahren mein Android gegen ein iPhone getauscht :-P
                  Solange der Kunde hier die Wahl hat zwischen den Billigheimern, deren Autos nach ein paar Jahren nicht mehr supported wird und den Herstellern, die ihre Produkte auch nach Kauf pflegen, ist es nur noch eine Frage der Prioritäten des Kunden.

                  Zum Kommunikationstandard: Im Prinzip ist der auch nix anderes als Wifi mit einem neuen Namen und etwas mehr Fokus auf Verbindungsaufbau bzw. Handshake. Bandbreite spielt hier auch keine wirkliche Rolle: C2X Kommunikation ist eher der Austausch kleiner Statusupdates, ähnlich wie im Smart-Home Umfeld.

                  Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                  Das wird vermutlich nicht wie bei Android 2-3 Jahre sein, aber die Zeiten wo man ein Auto fahren konnte bis es auseinanderfällt sind dann mit Sicherheit vorbei.
                  Zynisch auf dem Klimawandel schielend: Eigentlich ganz gut, wenn die letzten Verbrenner ein eingebautes Verfallsdatum haben.

                  Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
                  Das gilt aber doch für alle aktuellen Verbrenner auch. Im Prinzip ist jedes neue Auto online und per Funk erreichbar. Das betrifft nicht nur Elektroautos.
                  Genau das. Und im Gegensatz zu Tesla (die offen zugeben, dass sie alles beeinflussen können), ist die Umsetzung von eCall bei allen klassischen Herstellern eine intransparente Blackbox, bei denen der Kunde null Informationen findet, was wann wo an Telemetrie entsteht.

                  Kommentar


                  • Die Zeiten in denen man Autos fuhr, bis sie auseinander fielen sind doch schon heute vorbei. Früher, bei meinem B-Kadett konnte ich noch alles selbst machen. Heute habe ich das zwar nicht mehr nötig, jedoch kann auch der ambitionierte Laie oder der, der es finanziell müsste, kaum mehr etwas selbst tun.

                    Schaut man sich z.B. den Batteriewechsel bei Autos mit StartStopp-Automatik an, da muss die Batterie angelernt werden. Die Batterie!

                    Bei manchen Autos kannst du heute kaum mehr selbst die Lampen wechseln...

                    Da wird das Abfahren Schritt für Schritt zu einer relativ kurzen Prozedur.

                    Wir haben in der Firma zwei LT28 mit jeweils mehr als 600000 km auf der Uhr, die Beiden werden 2019 volljährig. Die danach gekauften Crafter und Citroen haben diese Veteranen verschrottungstechnisch lange überholt. Heute hält kein neuer Transporter mehr 10 Jahre. Da sterben dann Getriebe, die Motoren selbst etc. Die Hersteller haben letztlich alles getan, um das Rad schneller zu drehen.

                    Bei youtube geistert einer rum, der seiner Frau einen Tesla mit 300000 km auf der Uhr gekauft hat. Ich bin gespannt, wie dessen Berichte über die Zeit ausfallen werden.

                    Ich habe in der Kundschaft einen Steinmetz in Berlin, der hat in den letzten Jahren auf Oldtimer umgerüstet, um sämtliche Abgasnormen zu umgehen. Für den gelten dann auch keine Fahrverbote. Da der wenig Strecke fährt, macht das ggf. durchaus Sinn. Ist ressourcentechnisch vielleicht auch gar nicht so schlecht und letztlich bei gepflegten Autos auch ein Wiedererkennungseffekt. Wer fährt schon IFA L60 und ADK-Krane.
                    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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                    • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                      Die Zeiten in denen man Autos fuhr, bis sie auseinander fielen sind doch schon heute vorbei. Früher, bei meinem B-Kadett konnte ich noch alles selbst machen. Heute habe ich das zwar nicht mehr nötig, jedoch kann auch der ambitionierte Laie oder der, der es finanziell müsste, kaum mehr etwas selbst tun.
                      Gabs den bei Genex oder erst nach der Wende? Da muesste aber schon der Kadett E aktuell gewesen sein, und zumindet der Kadett D guenstig.

                      Ich finde man sollte auch die Vergangenheit allzu sehr verklaeren. So Sachen wie OBD Meldungen auslesen, Cadierungen aendern, Batterien oder Radsensoren anlernen ist alles kein Hexenwerk, sondern mann man relativ schnell lernen wenn man sich dafuer existiert.

                      Motorprobleme ohne OBD-Diagnose nur durch Try&Error Methode loesbar, Oelwechsel alle 15.000km, Zahnriemenwechsel alle 90.000km, Reifenpannen bei denen man sofort auch bei miesem Wetter einen Radwechsel machen musste, das war alles auch nicht so toll.
                      aatt na ceste

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                      • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
                        [...]ist alles kein Hexenwerk, sondern mann man relativ schnell lernen wenn man sich dafuer existiert.
                        Kannst du dir bitte deine Beiträge vor dem Absenden noch einmal durchlesen? Rechtschreibung und Inhalt werden sich dann wohl nicht großartig ändern, aber deine Auto-Korrektur schießt hier immer wieder grobe Böcke, sodass das Lesen noch unangenehmer wird.
                        Wenn man Radsensoren anlernen kann, kann man wohl auch den Beitrag noch einmal korrigieren. Oder hast du das mit den Radsensoren auch nur gehört/gelesen und noch nie gemacht?
                        Darf er das?

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                        • Zitat von 01833 Beitrag anzeigen
                          Bei youtube geistert einer rum, der seiner Frau einen Tesla mit 300000 km auf der Uhr gekauft hat. Ich bin gespannt, wie dessen Berichte über die Zeit ausfallen werden.
                          Da wird wahrscheinlich nicht viel kommen. Ove Kröger ist seit Jahr und Tag Automechaniker und Autohändler. Hat kürzlich die Ausbildung zum TESLA Mechaniker abgeschlossen und hat das Fahrzeug vor dem Kauf und nach dem Kauf intensiv geprüft und bietet auch selbst TESLA Kaufberatung an. Wenn jemand so ein Auto einschätzen kann, dann er. Angeblich ist alles noch tip top. Er sagt ja selbst im Video, er habe das Fahrzeug gekauft, um selbst zu sehen, in welchem Zustand ein TESLA dann ist. Er war selbst überrascht. Insbesondere von der Akkugesundheit. Gerade hat er auch einem empfohlen, der hat schon 500.000 auf dem Tacho.

                          Aber bei den Gebrauchtwagenpreisen, die aufgerufen und bezahlt werden, muss das auch so sein. Und man muss sich im Klaren sein. Es ist ein Oberklassefahrzeug. Wenn zum Beispiel mal der Türgriff kaputt geht, sind eben 800 Euro zu bezahlen, wenn die Garantie abgelaufen ist. Aber das schockt auch immer die, die sich billig einen AMG63 gebraucht kaufen und damit dann das erste Mal in der Werkstatt stehen.

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                          • Zitat von Ma-Dai Beitrag anzeigen
                            Genau ist doch mein Punkt. Technisch ist das alles kein Problem, dennoch werden diese Argumente immer wieder dagegen gebracht. Hier mangelt es nur am Willen (der klassischen Automobilindustrie), denn ein stetig durch Updates besser werdendes Produkt passt halt nicht zu Absatzzielen bei Neuwagen...
                            Bei Smartphones wäre es auch kein Problem, und wirds gemacht ? Nein. Apple pflegt seine hochpreisigen Produkte länger, aber auch nur soweit die alte Hardware leistungsmäßig noch ausreichend ist
                            Und genau deswegen kann hier Tesla schön disruptiv auftreten und die Generation ansprechen, die mit ständig besser werdenden Produkten (Smartphones) aufgewachsen sind. Wenn die Babyboomer Generation in den nächsten Jahre so langsam verrentet wird, verschiebt sich auch die Kaufkraft dahin.
                            Klar. Mit einer Rente von im Besten Fall 2500Euro /Monat (abzüglich Steuer und Krankenversicherung) kauft man sich einen Tesla-S.
                            Ein 70.000+Euro Fahrzeug wird die Golf-/ Passat Klasse nur dann ersetzen wenn bezahlbare Autos gesetzlich unmöglich gemacht werden.
                            Und ob Tesla beim Modell 3 mit dem sie irgendwann mal Geld verdienen müssen auch so großzügig sein wird? Ober ob Renault bei einem Zoe nach 15 Jahren noch Updates, geschweige denn Upgrades machen wird?
                            Schon bei Navi Systemen die sich die "Premium" Hersteller teilweise mit fürstlichen Aufpreisen bezahlen lassen endet die Updateversorgung lange vor dem Ende der normalen Fahrzeugnutzung.
                            Ohne gesetzlichen Zwang wird das leider eine Wunschvorstellung bleiben.
                            Und deswegen habe ich vor zwei Jahren mein Android gegen ein iPhone getauscht :-P
                            Solange der Kunde hier die Wahl hat zwischen den Billigheimern, deren Autos nach ein paar Jahren nicht mehr supported wird und den Herstellern, die ihre Produkte auch nach Kauf pflegen, ist es nur noch eine Frage der Prioritäten des Kunden.
                            Ein iPhone kann man sich als Normalverdiener mit gutem Willen leisten, einen Tesla-S nicht. Abgesehen davon is bei Apple nach 5-6 Jahre auch Schluss mit Updates. Mein T39 ist gut 15 Jahre alt und kann ohne erhöhtes Sicherheitsrisiko immer noch benutzt werden
                            Zum Kommunikationstandard: Im Prinzip ist der auch nix anderes als Wifi mit einem neuen Namen und etwas mehr Fokus auf Verbindungsaufbau bzw. Handshake. Bandbreite spielt hier auch keine wirkliche Rolle: C2X Kommunikation ist eher der Austausch kleiner Statusupdates, ähnlich wie im Smart-Home Umfeld.
                            Und? Da wirds also nie eine Evolution geben? Keine Sicherheitslücken auftauchen? Beispiel WLAN: Wer ein älteres Gerät hat das nur WEP unterstützt hat ein veritables Sicherheitsproblem womit es praktisch unbenutzbar ist wenn der Herstgeller kein Upgrade anbietet.
                            Zynisch auf dem Klimawandel schielend: Eigentlich ganz gut, wenn die letzten Verbrenner ein eingebautes Verfallsdatum haben.
                            Zynisch auf die Resourcenverschwendung bei Elektroautos schielend: Schlecht dass die ein eingebautes Verfallsdatum haben.
                            Verbrenner haben letztlich nur ein Verfallsdatum per Gesetz, bei Fahrzeugen mit elektronischer Motorsteuerung kommt die Ersatzteilversorgung durch den Hersteller als begrenzender Faktor dazu.
                            Am Ende ist es bei der Masse der Benutzer aber auch beim Verbrenner wie beim Smartphone, man möchte was neues und wenn man es sich leisten kann und will wird das Altgerät "in Rente" geschickt.

                            Genau das. Und im Gegensatz zu Tesla (die offen zugeben, dass sie alles beeinflussen können), ist die Umsetzung von eCall bei allen klassischen Herstellern eine intransparente Blackbox, bei denen der Kunde null Informationen findet, was wann wo an Telemetrie entsteht.
                            Was die Box erfasst ist erstmal egal, was sie an den Hersteller übermittelt und dort mit den Daten gemacht wird ist enscheidend. Mit der DSGVO müssen sie das auf Anfrage übrigens mitteilen.
                            Dass E-Autos in Hinsicht Tracing ein Daten GAU sind ist das nächste was mich daran stört.
                            Wenn man auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist hinterlässt man eine Datenspur wo Werbefirmen, Geheimdiensten und anderen Verbnrechern der Sabber läuft.
                            Einen Verbrenner kann man immer noch Tanken und mit Bargeld bezahlen ohne dass man persönlich identifizierbar in einer Datenbank landet.
                            E-Call macht tukünftig zwar auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nachverfolgbar, aber nicht automatisch auch den Fahrer selbst.

                            Zuletzt geändert von NoIdea; 14.10.2018, 11:27.

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                            • Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
                              Gabs den bei Genex oder erst nach der Wende? Da muesste aber schon der Kadett E aktuell gewesen sein, und zumindet der Kadett D guenstig.

                              Ich finde man sollte auch die Vergangenheit allzu sehr verklaeren. So Sachen wie OBD Meldungen auslesen, Cadierungen aendern, Batterien oder Radsensoren anlernen ist alles kein Hexenwerk, sondern mann man relativ schnell lernen wenn man sich dafuer existiert.

                              Motorprobleme ohne OBD-Diagnose nur durch Try&Error Methode loesbar, Oelwechsel alle 15.000km, Zahnriemenwechsel alle 90.000km, Reifenpannen bei denen man sofort auch bei miesem Wetter einen Radwechsel machen musste, das war alles auch nicht so toll.
                              Da kannste mal sehen... Ich hab mir damals als Student einen Kadett gekauft, der 2 Monate älter war als ich selbst. Einen Kadett B. Tatsächlich B. Den habe ich aus einer Scheune in Bayern für 100 DM gekauft und dann zu Hause restauriert. Ich bin gelernter Maschinenbauer und habe auch in der DDR ab etwa meinem 10. Lebensjahr mit meinem Vater Autos aufgebaut. Heute würde man restauriert sagen.

                              Den Kadett habe ich dann 3 Jahre echt gefahren und anschließend an einen Sammler verkauft.

                              Aktuell war zur Wende der Kadett E mit Facelift. Aber den hatten doch alle. Langweilig. Massenschrott. Damals wollte ich noch das Besondere für möglichst wenig Geld. Heute nur noch das beliebige Auto ebenfalls für wenig Geld.

                              Das Preiswerteste am Kadett B war, dass er mit Waschbenzin/Testbezin für ca. 10 Pfennige je Liter fuhr.

                              Der laienhafte Familienvater hat früher weder Reifen noch Batterie gewechselt, weil es ihn interessiert. Er tat es, weil er Geld sparen wollte oder musste. Heute werden die Hürden selbst Hand anzulegen immer höher gelegt und man kann eben nicht so einfach und schnell die Batterie wechseln.

                              Wer früher Ölwechsel alle 15000 km machte, macht sie heute nach Serviceheft. Diesen Leuten kann und muss man nicht helfen. Wenn ich unsere Hundefängerflotte so sehe, kann man das Öl getrost 40-50000 km drin lassen. Trotzdem wird das Auto nicht an einem Schaden wegen des Öls sterben. Ich lasse grundsätzlich jede 2. planmäßige Wartung aus. Schon immer. Diese dienen nur der Auslastung der Werkstätten. Wenn man sich daran hält, passen Werkstatt und TÜV in einen Besuch. Zeit und Geld gespart. Dazu dann auch Allwetterreifen und das Auto kann 23 Monate und 28 Tage tun, wofür es gekauft wurde, anstatt sich irgendwo lüften zu lassen.

                              Dieses Konzept geht natürlich nur, wenn man gebraucht kauft und abfährt bis zum Schluss. Der Schluss kann heute durch umfangreichere und billige Sanierungsarbeiten in Estland oder Lettland noch einmal um mehrere Jahre verschoben werden. Deshalb ist unter Ziel für unsere Euro5-Diesel überwiegend das Jahr 2025 bzw. das Erreichen der 500000 km.
                              Zuletzt geändert von 1833; 14.10.2018, 12:49.
                              Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

                              Kommentar


                              • Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
                                Bei Smartphones wäre es auch kein Problem, und wirds gemacht ? Nein. Apple pflegt seine hochpreisigen Produkte länger, aber auch nur soweit die alte Hardware leistungsmäßig noch ausreichend ist

                                Klar. Mit einer Rente von im Besten Fall 2500Euro /Monat (abzüglich Steuer und Krankenversicherung) kauft man sich einen Tesla-S.
                                Ein 70.000+Euro Fahrzeug wird die Golf-/ Passat Klasse nur dann ersetzen wenn bezahlbare Autos gesetzlich unmöglich gemacht werden.
                                Und ob Tesla beim Modell 3 mit dem sie irgendwann mal Geld verdienen müssen auch so großzügig sein wird? Ober ob Renault bei einem Zoe nach 15 Jahren noch Updates, geschweige denn Upgrades machen wird?
                                Schon bei Navi Systemen die sich die "Premium" Hersteller teilweise mit fürstlichen Aufpreisen bezahlen lassen endet die Updateversorgung lange vor dem Ende der normalen Fahrzeugnutzung.
                                Ohne gesetzlichen Zwang wird das leider eine Wunschvorstellung bleiben.

                                Ein iPhone kann man sich als Normalverdiener mit gutem Willen leisten, einen Tesla-S nicht. Abgesehen davon is bei Apple nach 5-6 Jahre auch Schluss mit Updates. Mein T39 ist gut 15 Jahre alt und kann ohne erhöhtes Sicherheitsrisiko immer noch benutzt werden

                                Und? Da wirds also nie eine Evolution geben? Keine Sicherheitslücken auftauchen? Beispiel WLAN: Wer ein älteres Gerät hat das nur WEP unterstützt hat ein veritables Sicherheitsproblem womit es praktisch unbenutzbar ist wenn der Herstgeller kein Upgrade anbietet.

                                Zynisch auf die Resourcenverschwendung bei Elektroautos schielend: Schlecht dass die ein eingebautes Verfallsdatum haben.
                                Verbrenner haben letztlich nur ein Verfallsdatum per Gesetz, bei Fahrzeugen mit elektronischer Motorsteuerung kommt die Ersatzteilversorgung durch den Hersteller als begrenzender Faktor dazu.
                                Am Ende ist es bei der Masse der Benutzer aber auch beim Verbrenner wie beim Smartphone, man möchte was neues und wenn man es sich leisten kann und will wird das Altgerät "in Rente" geschickt.


                                Was die Box erfasst ist erstmal egal, was sie an den Hersteller übermittelt und dort mit den Daten gemacht wird ist enscheidend. Mit der DSGVO müssen sie das auf Anfrage übrigens mitteilen.
                                Dass E-Autos in Hinsicht Tracing ein Daten GAU sind ist das nächste was mich daran stört.
                                Wenn man auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist hinterlässt man eine Datenspur wo Werbefirmen, Geheimdiensten und anderen Verbnrechern der Sabber läuft.
                                Einen Verbrenner kann man immer noch Tanken und mit Bargeld bezahlen ohne dass man persönlich identifizierbar in einer Datenbank landet.
                                E-Call macht tukünftig zwar auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nachverfolgbar, aber nicht automatisch auch den Fahrer selbst.
                                Bezüglich Rente: Natürlich wird die Kaufkraft dann an die Generation Smartphone übergehen, nicht an die Babyboomer-Rentner. Und es wird auch mehr Hersteller geben, die ein Update-Konzept fahren, als nur Tesla. Die Nachfrage gibt es schon heute und ist (wegen des Generationswechsels) aus meiner Sicht zukünftig steigend. Gleichzeitig sinkt die Markteintrittshürde, da 100 Jahre Verbrenner-Knowhow und -Patente durch eMobilität genullt werden. Deswegen ist jetzt gerade die Zeit in der neue Anbieter eine neue Generation von Kunden ansprechen können.

                                Mit deinem T39 und deinem Wlan Beispiel widersprichst du dir selbst. Du kannst dein 15 Jahre altes Handy weiterhin nutzen, da die neuen Netze abwärtskompatibel sind. Genauso wird es (hoffentlich) bei C2X sein. Die alten Fahrzeuge können (im Idealfall) weiterhin ihre Verbindung nutzen, nur die neuen Funktionen der Nachfolgestandards eben nicht.

                                Zu Ersatzteilen und Software-Updates: In Deutschland sind Hersteller schon heute verpflichtet, bis mindestens 12 Jahre nach der Fertigung des letzten Fahrzeugs der Modellreihe Ersatzteile anzubieten. Warum sollte es bei Software anders geregelt werden? Vor allem wenn diese sicherheitsrelevant ist? Es gab schon Zwangsrückrufe zu deutlich "unwichtigeren" Dingen.
                                Aber so oder so ist Cybersecurity ein nicht wirklich gelöstes Problem. Daher wird ja aktuell auch massiv Forschungsförderung in dem Bereich betrieben.

                                Die DSGVO gilt nur zu personenbezogenen Daten. Einfach die Telemetrie soweit anonymisieren, dass es Personendaten nicht mehr im Datensatz enthalten sind (Fahrgestellnummer zählt z.B. dazu) und dann kann man erfassen, was man möchte. Problem ist doch eher, dass man auch ohne Personenbezogene Daten und nur mit Meta-Daten, kleinere Personengruppen fast beliebig genau identifizieren könnte, nur mal an Cambridge Analytica denken.
                                Zur Datenspur: Wer zahlt heute denn generell noch mehrheitlich Bar? Vor allem an der Tankstelle? Ich würde darauf wetten, dass Bargeld in einer ähnlichen Geschwindigkeit aus dem Alltag verschwindet, wie Elektroautos kommen werden. Wenn man sich Städte wie San Francisco ansieht, scheint das Hand in Hand zu gehen - wobei diese Gegend ja eh eher technikaffin bis technikgläubig ist.

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