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Autoproduzenten und E-Autos

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  • pithein
    hat ein Thema erstellt Autoproduzenten und E-Autos.

    Autoproduzenten und E-Autos

    Nachdem schon Daimler bei Tesla ausgestiegen ist, hat auch Toyota seine unbedeutende Beteiligung aufgegeben.
    Anscheinend wollen die Kraftfahrzeugproduzenten selbst E-Autos einschließlich der Batterien/Akkus bauen.
    Quelle:
    http://app.handelsblatt.com/unterneh.../19890134.html
    http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Daim...e19850383.html
    Zuletzt geändert von pithein; 03.06.2017, 22:10.

  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    Mit EU6d(Temp) wird es bei Fahrverboten keine Unterscheidung zwischen Benzinern und Dieseln geben, es gibt da Benziner die mehr Stickoxide ausstoßen als mancher Diesel und bei Partikeln tun die sich auch nichts, wenn dann gibts Fahrverbote für Verbrenner oder gleich für jeglichen Individualverkehr.
    Dagegen waere nichts einzuwenden wenn es dann als Ausgleich Park- und Stellplaetze auserhalb gaebe, und ein gutes und kostenloses ÖPNV Angebot das einem kostenlos von den Park- und Stellplaetzen in die Umweltzone bringen, waere das absolut okay.

    Nur Alles verbieten ohne vernuenftige Alternativen zu bieten ist unfair.

    Zitat von NoIdea Beitrag anzeigen
    und verhindern auf Dauer in den aktuellen "Krisengebieten" nicht den Verkehrskollaps.
    Das Problem ist das in Schwarm-Staedten wo der Strassenverkehr vor dem Verkehrskollaps steht auch meistens der ÖPNV ebenso vor dem Kollaps steht.

    Wie in Japan die Leute mit einem Besen in die Zuege quetschen kann auch keine ernsthafte Option sein.

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  • trinec
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Solange man dort mindestens im 20min Takt gut in alle Richtungen kommt finde ich das wesentlich bequmer und flexibler. Wenn man Glueck hat kommt die naechste Bahn oder der naechste Bus eh gleich, hat man Pech das einem die Bahn oder der Bus gerade vor der Nase weggefahren ist, bekommt man 20min auch mit Facebook, Instagram, Pokemon Go oder sich schnell wo eine Kugel Eis kaufen auch gut ueberbrueckt.
    Doch, genau das geht gar nicht. Das geht dann nicht, wenn die Wartezeit schon mal länger als die eigentliche Fahrt ist und geht spätestens, wenn man mehrfach umsteigen muss, absolut gar nicht.

    Beispiel für eine 19km Wegstrecke:
    Auto: 10-15min (Zwei Abfahrten von der Autobahn) um die Stadt herum geführt (keine Geschwindigkeitsbegrenzung)
    Bahn: 10 Minuten zum HBF laufen, hoffen dass die Bahn pünkltich kommt, 15 Minuten Fahrt von HBF zum nächsten HBF (Regio, eine Haltestelle), 17 Minuten warten auf die Anschlussbahn zum Zielbahnhof auf der anderen Seite der Stadt, 15 Minuten Bimmelbahn (S-Bahn) fahren, dort 15 Minuten auf den Bus warten, 10 Minuten Bus fahren und dann noch 3-5 Minuten laufen.

    Macht über eine Stunde, wenn denn dann nichts ausfällt, für lächerliche 19km - mal zwei für den Rückweg. Mit einem Ausfall verbringe ich dann fast meinen halben Arbeitstag mit Pendeln, um arbeiten gehen zu können. Dabei sind 15 Minuten die bei Wind & Wetter im Regen, Schnee und Sturm bewältigt werden. Sorry, da gewinnt ganz klar das Auto in diesem Fall. Aber das dürfte in der Tat von Fall zu Fall unterschiedlich sein.

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  • NoIdea
    antwortet
    Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
    Fakt ist ,Sprit ist zu teuer und wenn man bei zwei Autos ca 40000 km wie ich im Jahr fährt, sind Spritkosten zu hoch.
    Derzeit fahre ich kleine und sparsame Benziner.
    Diesel kommt aufgrund der hohen KFZ-Steuer, aber vor allem wegen möglicher Fahrverbote nicht in Frage.
    Der Diesel ist Tod, bei mir auf jeden Fall und fällt wegen der Ungewissenheit aus!!!
    Mit EU6d(Temp) wird es bei Fahrverboten keine Unterscheidung zwischen Benzinern und Dieseln geben, es gibt da Benziner die mehr Stickoxide ausstoßen als mancher Diesel und bei Partikeln tun die sich auch nichts, wenn dann gibts Fahrverbote für Verbrenner oder gleich für jeglichen Individualverkehr.
    Elektroautos sind zwar bei Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen lokal emissionsfrei, aber helfen nur bedingt gegen Feinstaub (weniger Bremsabrieb bei Rekuperation) und verhindern auf Dauer in den aktuellen "Krisengebieten" nicht den Verkehrskollaps.


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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von sputnik04 Beitrag anzeigen
    Das Pendeln Zuhause <-> Arbeit + Einkaufen ist keine Mobilität? Was genau bedeutet "Mobilität" für dich?
    Okay, es ist schon auch Mobiltaet, aber vorallem das Pendeln Zuhause <-> Arbeit ist eher laestige Alltagspflicht oder zumindest Alltagsroutine.

    In erster Linie ist fuer mich Mobilitaet am Feierabend, an Freien Tagen und am Wochenende ohne grosse Planungen und Vorbereitungen hinfahren koennen wo man will.

    Zitat von sputnik04 Beitrag anzeigen
    Was ist die sogenannte "Feierabendreichweite"?
    Die Reicheweite die man mit einem Auto noch fahren kann wenn man am Feierabend von der Arbeit nachhause kommt.

    Bei einem Verbrenner und PlugIn Hybriden ist diese Quasi unbegrenzt, denn Benzin und Diesel bekommt man ueberall rund um die Uhr, und das Tanken ist ein Sache von Minuten.

    Bei einem e-Golf 2G mit 300km WLTP-Reichweite und 130km Realreichweite hingegen haette man nach 35km Arbeitsweg hin- und zurueck gerademal noch 60km Feierabendreichweite, das dann den Feierabendaktionsradius auf gerademal 30km beschraenkt, selbst wenn man sich traut wirklich ans Limit zu gehen.

    Zitat von sputnik04 Beitrag anzeigen
    Was kannst du ohne Verbrenner am Feierabend nicht mehr bzw. nur wenig machen?
    Wie vorhin Geschrieben waere der Aktionsradius dann auf hoechstens 30km um den Wohnort begrenzt.

    Und die Bahn ist gerade am Feierabend meist keine Option, weil die Nebenbahnen die ja durch unvollstaendigen 2h-Takt eh schon sehr unflexibel sind, dann schon frueh am Abend, oft schon kurz nach 21 Uhr komplett den Dienst einstellen.

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
    Ich spiele eigentlich damit mir einen Plugin-Hybrid zuzulegen.
    Damit könnte ich derzeit die Kosten was Treibstoff angeht signifikant senken.
    PlugIn-Hybride finde ich durchaus auch intressant, und sehe sie prinzipiell als Alternative.

    Preislich sieht es allerdings trotz Subvention eher aus, das sie gerademal zum Diesel aufschliessen koennen, ihn aber auch nicht wirklich unterbieten koennen. Wer nicht allzuviel faehrt, der kommt selbst oft mit einem reinen Benziner nicht wirklich teurer weg.

    Zitat von newage_02 Beitrag anzeigen
    Der Diesel ist Tod, bei mir auf jeden Fall und fällt wegen der Ungewissenheit aus!!!
    Ich finde man sollte sich von der DUH-Panikmache nicht verunsichern lassen, die aktuellen Euro 6 Diesel sind wirklich ziehmlich sauber, und Mobiltaet ganz ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt gibt es nicht. Solche Ökofreaks wie die DUH und Friday for Future Aktivisten wuerden sich selbst bei Ochsenkarren noch ueber den Methanausstoss der Ochsen aufregen.


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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von senderlisteffm Beitrag anzeigen
    https://www.moia.io/de-DE

    ÖPNV, aber mit "Intelligenz"

    Die festen Buslinien sind, glaube ich, wie lineares Fernsehen, langsam auch am Ende.
    Sowas kann eine intressante Ergaenzung zu Sonderzielen oder fuer Leute mit Mobilitaetseinschraenkungen sein, die Probleme haben die ueblichen 50m-750m zu laufen.

    Ansonsten finde ich es eigentlich wesentlich bequemer einfach zur Haltestelle zu gehen, statt extra vorher eine Fahrt mittels App anfordern zu muessen. Solange man dort mindestens im 20min Takt gut in alle Richtungen kommt finde ich das wesentlich bequmer und flexibler. Wenn man Glueck hat kommt die naechste Bahn oder der naechste Bus eh gleich, hat man Pech das einem die Bahn oder der Bus gerade vor der Nase weggefahren ist, bekommt man 20min auch mit Facebook, Instagram, Pokemon Go oder sich schnell wo eine Kugel Eis kaufen auch gut ueberbrueckt.

    Gerade in Verbindung mit einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte, die fuer das ganze Netz oder zumindest die Zonen die man regelmaessig nutzt gilt, ist das doch viel bequemer und flexibler als wie wenn man jede Fahrt einzeln vorab buchen muesste.

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  • trinec
    antwortet
    Solang ich für 20km knapp 90 Minuten (Grossstadt) mit öffentlichen Verkehrsmitteln benötige, wird das nie was.

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  • senderlisteffm
    antwortet
    https://www.moia.io/de-DE

    ÖPNV, aber mit "Intelligenz"

    Die festen Buslinien sind, glaube ich, wie lineares Fernsehen, langsam auch am Ende.

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  • sailing2capeside
    antwortet
    Zitat von Mega93NoName Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach müssen wir E-Autos in Deutschland subventionieren.
    Ne, da gehört gar nix subventioniert. Das einzige, was gefördert werden darf und muss, ist der ÖPNV.

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  • newage_02
    antwortet
    Fakt ist ,Sprit ist zu teuer und wenn man bei zwei Autos ca 40000 km wie ich im Jahr fährt, sind Spritkosten zu hoch.
    Derzeit fahre ich kleine und sparsame Benziner.
    Diesel kommt aufgrund der hohen KFZ-Steuer, aber vor allem wegen möglicher Fahrverbote nicht in Frage.
    Der Diesel ist Tod, bei mir auf jeden Fall und fällt wegen der Ungewissenheit aus!!!

    Da die Reichweite bei neuen Elektroautos deutlich gestiegen ist, wird Elektromobilität immer interessanter, auch habe ich in der Nähe eine gute Ladestruktur.
    Ich spiele eigentlich damit mir einen Plugin-Hybrid zuzulegen.
    Damit könnte ich derzeit die Kosten was Treibstoff angeht signifikant senken.

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  • sputnik04
    antwortet
    Zitat von Anja Terchova Beitrag anzeigen
    Ein Auto das man fast nur verwenden kann um damit zur Arbeit und wieder zurückzubekommen, und vielleicht noch für die Einkäufe in einem der nächstgelegenen Supermärkt, bringt aber nicht wirklich Mobilität.

    [...] hat nicht mehr viel Feierabendreichweite [...]

    Damit kann man dann am Feierabend nicht mehr viel machen.
    • Das Pendeln Zuhause <-> Arbeit + Einkaufen ist keine Mobilität? Was genau bedeutet "Mobilität" für dich?
    • Was ist die sogenannte "Feierabendreichweite"?
    • Was kannst du ohne Verbrenner am Feierabend nicht mehr bzw. nur wenig machen?

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  • Anja Terchova
    antwortet
    Zitat von Mega93NoName Beitrag anzeigen
    Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die Kritik am VW Konzern nicht, auf die E-Mobilität zu setzen. Denn klar ist, dass Benziner und Diesel in Zukunft nicht mehr gebaut werden, außer bei Porsche vielleicht. Ich finde, dass Daimler und BMW hier viel zu langsam agieren, jetzt noch auf Hybrids setzen und zu wenig Richtung Wasserstoff tun.
    Natürlich soll und darf VW auch E-Autos bauen, aber die Zeichnungen zur ID Serie finde ich schon optisch zu "ökofreakig". Der e-Golf und der e-Tron gefallen mir da optisch wesentlich besser.

    Wobei ich finde das Elektroautos mit grossem Akku eben oftmals nichts Halbes und nichts Ganzes sind. Für den Alltag ist der Akku unnötig gross, was nur unnötiges Gewicht und unnötige Kosten bedeutet. Für gelegentliche Langstreckenfahrtn ist er aber immer noch zu klein. Meine Referenz, 350km bei so 140-170 km/h schafft bis jetzt noch kein einziges Elektroauto.

    Da finde ich bislang entweder PlugIn-Hybirde oder Elektroautos mit ausreichend dimensioniertem Range-Extender sinnvoller.

    Zitat von Mega93NoName Beitrag anzeigen
    Seitens der Politik finde ich aber, dass Herr Scheuer sich bisher zu sehr auf Seite des Volkswagen-Konzerns und der Daimler AG gestellt hat, was Dieselabgasskandal betrifft.
    Andreas Schauer kommt eben nicht aus einer Grosstadt mit S-/U-Bahnnetz sondern aus Passau, und kennt auch nicht nur Passau City (wo man mit Bus-ÖPNV, Elektroauto und Bahn durchaus noch klarkommen kann), sondern kenn auch die Kleinstädte und Dörfer im Umland, und weis deshalb das es dort einfach nicht ohne Verbrenner geht.

    Und Rupert Stadler ist in einem 300 Ew. Dorf aufgewachsen.

    Die wissen eben wenigsten noch das es in Deutschland nicht nur Grossstädter und Ballungsraumbewohner gibt.

    Zitat von Mega93NoName Beitrag anzeigen
    Bei 5h auf der Arbeit, juckt mich doch nicht, wie lange das Auto lädt. Ebenso wie wenn ich über Nacht das Auto lade. Fakt ist, stöpsel ich das immer an, muss ich nie an einer Tankstelle/Ladestation halten und ich spare mir letztendlich Zeit. Das Anstöpseln geht innerhalb von Sekunden.
    Ein Auto das man fast nur verwenden kann um damit zur Arbeit und wieder zurückzubekommen, und vielleicht noch für die Einkäufe in einem der nächstgelegenen Supermärkt, bringt aber nicht wirklich Mobilität.

    Wenn du das Auto schon beim Arbeitgeber nachladen musst, dann ist es nach Feierabend, wenn man damit wieder heimfahren will, ja schon wieder fast leer, und hat nicht mehr viel Feierabendreichweite. Damit kann man dann am Feierabend nicht mehr viel machen. Und mit heimischer 3.7KW Ladung kann man auch nicht wirklich viel Reichweite nachladen.

    Zitat von Mega93NoName Beitrag anzeigen
    Lediglich bei Langstrecken, die die wenigsten von uns täglich zurück legen, benötige ich eine Schnellladestation. Aber in nicht einmal 30min ist da ein Tesla voll. Dann macht man halt mal ne ausgiebigere Pause. Beim Tanken an sich verliert man ebenso 10min auf Raststätten. Ich finde das nicht schlimm.
    Ich war gestern Diesel tanken, und weil verkaufsoffener Sonntag war, haben sich auch da an den Tankstellen kleine Schlangen mit drei, vier Autos pro Tankplatz gebildet. Dann sind aus den üblichen 3-5 Minuten schon eine knappe Viertelstunde geworden.

    Genauso wuerde es dann aber auch an Schnellladeplaetzen laufen falls die Elektromobilitaet an Bedeutung gewinnen sollte. Nur werden dann aus den 30-45min eben 2-3 Stunden. Das wird dann schon eine laaaange Pause. Darauf hätte ich keine Lust.


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  • senderlisteffm
    antwortet
    Warum sind die denn so zaghaft? Weil die Politik/Lobby genau weiß, dass es hier nichts zu subventionieren gibt. Im Prinzip verkauft sich alles im BEV Bereich, bis zur Lieferbarkeitsgrenze. Die Ausnahme ist wohl Tesla. Die können mehr produzieren, als der Markt derzeit aufnimmt, wobei das nicht verwundert, wenn man einen Markt bedient, der relativ klein ist. Das könnte sich mit dem Model Y schlagartig ändern. Glück für die anderen ist auch, dass Hyundai/Kia keine Stückzahlen auf die Beine bringt. Mit Ioniq, Kona, Niro und Soul würden die den Markt beherrschen.

    Dass Mercedes mit dem Rücken zur Wand steht, hat wenig mit E-Mobilität zu tun. Da brauche ich mir nur deren Bilanz ansehen. Wenn man halt glaubt, es verkauft sich alles zu überhöhten Preisen, wenn nur ein Stern drauf pappt, wird man von der Realität eingeholt. Spätestens, wenn die Pensionszusagen fällig werden.

    Ansonsten bin ich voll gegen Subventionen aller Art, weil sich damit wieder nur die OEMs die Taschen voll hauen. BEV werden von ganz alleine billiger, wenn es genug Akkus gibt. Und dass nur Elon Musk mehr Akkus hat, als er brauchen kann, ist leider auch unserer Verhinderer Industrie zu verdanken. Aber das ist nun mal Fakt. Panasonic, CATL, Samsung SDI und BYD werden nicht warten, bis irgendwer in Europa eine Gigafactory am Laufen hat.

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  • Mega93NoName
    antwortet
    Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die Kritik am VW Konzern nicht, auf die E-Mobilität zu setzen. Denn klar ist, dass Benziner und Diesel in Zukunft nicht mehr gebaut werden, außer bei Porsche vielleicht. Ich finde, dass Daimler und BMW hier viel zu langsam agieren, jetzt noch auf Hybrids setzen und zu wenig Richtung Wasserstoff tun. Der Audi e-tron zeigt aber indessen auch, dass man gegenüber Jaguar und Tesla trotz größerem Akku hinterher hinkt. VW wird die Probleme hoffentlich dennoch in den Griff kriegen.

    Bei Daimler mache ich mir indes aber sorgen. Auch, weil ich hier über Insider Infos verfüge. Klar hat man noch einiges in der Hinterhand, aber wenn ich ehrlich bin, wird man damit die Konkurrenz nicht schocken, weil die ebenso weit gedacht haben. Ich merke nur, dass es sehr langsam von Statten geht und hoffe natürlich, dass das nicht zu langsam ist. Wenn man sieht, dass Tesla eindeutig Qualitätsprobleme hat, aber die Reichweite und der Preis einigermaßen stimmen, dann ist das schon eine Kampfansage. Wenn jetzt Fiat die tatsächlich übernehmen, dann kriegt man vielleicht auch die Maßenproduktion endlich hin. Jedenfalls sollten die deutschen Automobilhersteller endlich mal was für die E-Mobilität tun, statt das Thema nur weil die meisten Investoren aus arabischen Ländern stammen, aufzuschieben. Denn ehrlicherweise ist Tesla mit dem Autopiloten gut unterwegs. Das hat mit "autonomen Fahren" zwar nichts zu tun, da ist aber Google mit Waymo (Kooperation mit Fiat) gut unterwegs. Kauft Fiat tatsächlich die E-Mobilitätsschmiede ein, kann man sich ja denken, was kommen mag....

    Gerade im Bereich Digitalisierung sehe ich die deutschen Unternehmen als sehr langsam an. Bei Volkswagen weiß ich nicht, wie weit man ist. Ich habe zuvor bei Siemens gearbeitet, die Konzepte, welche VW da nun übernimmt sind top und fortschrittlich. Traurigerweise bietet man das aber seit 1,5 Jahren schon so an. VW hat da lange gebraucht, den Schritt zu gehen. Aber immerhin machen die was. Bin seit 1,5 Jahren beim Daimler und dort muss ich leider feststellen, dass man bisschen mit MQTT experimentiert, viel zu wenig bisher automatisiert hat. Und egal auf wen ich treffe, das Thema IoT und Digitalisierung haben die meisten nicht verstanden. An den amerikanischen LKW Standorten ist man da seit Jahren weiter... Auch was der Einsatz von BigData in der Produktion betrifft. Ich befürchte wirklich, dass beim Daimler alles zu langsam zu geht und man längerfristig das nachsehen gegenüber VW, aber auch Tesla, Google, Apple und co. haben wird. Auch wenn die IT Unternehmen bisher keine Autos können, verstehen sie wenigstens die Digitalisierung. Tesla macht rießige Fortschritte und Google kann sich das Wissen einkaufen. Die haben eine völlig andere Marktmacht als unsere mittlerweile sehr klein gewordenen Autounternehmen... Daher kann ich absolut nachempfinden, dass BMW im Bereich Carsharing mit Daimler kooperiert und dies nun auch auf die Forschung zum autonomen Fahren ausweiten wird. Ich kenne dort einige bei der Daimler AG in dem Bereich und ich habe ehrlicherweise das Gefühl, dass diese nicht Ergebnisorientiert arbeiten, sondern immer nur von "Challanges" und "Problems" reden. Klar ist das nicht einfach zu lösen, ich stelle mir aber die Frage: Haben wir die richtigen Entwickler? Und wenn ja, haben wir genügend Entwickler in dem Bereich? Und wenn nein, warum zahlt man nicht mehr (okay, die verdienen bereits nach 1-2 Jahre ihre 80k) um mehr Entwickler zu bekommen? Und dann stellt sich mir die Frage, stimmt überhaupt die Unternehmenskultur hierzu? Denn was ich leider auch sehe, ist, dass wir bereits in der Forschung eine klare Gliederung haben, wer was macht und so strukturiert sind (überstrukturiert), dass wir die Kompetenzen, die wir bereits haben, einfach nicht optimal nutzen... Ich glaube, es wäre einfacher, wenn man zumindest im Bereich Forschung mehr wie Google denken würde und so Programme wie interne Weiterbildungs- und Vorlesungsevents hat. Man intern mehrere Projekte mit dem selben Ziel ausschreiben würde und flachere Hierachien in der F&E hat. Dafür sorgt, dass jeder sich zu jedem Forschungsthema einschreiben kann, etc.

    Seitens der Politik finde ich aber, dass Herr Scheuer sich bisher zu sehr auf Seite des Volkswagen-Konzerns und der Daimler AG gestellt hat, was Dieselabgasskandal betrifft. Ich bin der Meinung, dass die Medien das Thema viel zu sehr aufpushen verglichen mit anderen Ländern und man den deutschen Automobilhersteller unnötig schadet. Dennoch ist der Betrug nicht rechtens und sollte konsequenzen haben. Zumal VW trotzdem gute Geschäftszahlen präsentiert hat. Ich bin mir mittlerweile sogar nicht einmal sicher, ob man danach kein abgekartertes Spiel gespielt hat, weil man aufgrund der Dieselprämie dann günstig Autos absetzen konnte und davon der Staat sogar Kosten übernommen hat. Denn ehrlicherweise wird diese ja nur auf den Listenpreis gewährt und mit Sonderangeboten findet man die Fahrzeuge teilweise günstiger. Also bleibt am Ende meiner Meinung nach das so, dass VW quasi gar nicht mehr zahlt, sondern nur der Staat betrogen wurde... Nichtsdestotrotz mein Bruder hat dadurch seinen alten Smart Diesel verschrotten lassen und 3750€ auf einen Jahreswagen bekommen: Ein Golf Variant für nun gerade einmal 11.000€. Dabei bestand der Smart ja nur aus Plastik und war aufgrund des Alters keine 1000€ mehr Wert...

    Andererseits finde ich, müssen die Investitionen in Deutschhland massiv ansteigen. In Punkto 5G für IoT und autonomes Fahren, aber auch anderen Anwendungen, in Punkto Lademöglichkeiten innerhalb der Stadt, aber vor allem auch in ländlicheren Gegenden. Man könnte bspw. Arbeitsgeber dazu verpflichten, dass diese auch Lademöglichkeiten anbieten müssen. In Oregon, USA wird das bspw. so gemacht ab einer bestimmten Unternehmensgröße. War da in Portland und es gab dort beim Daimler viele Lademöglichkeiten und viele E-Autos (meistens ein Nissan Leaf). Portland ist da sicherlich ein Sonderfall in den USA, da wird man ja fast schon verklackt, wenn man nicht "grün kackt", aber es zeigt, dass wenn Kommunen und Länder das wollen, dass es machbar ist. Die Kritik, dass E-Autos keine Reichweite haben und dass das Laden lange dauert, kann ich nich verstehen. Bei 5h auf der Arbeit, juckt mich doch nicht, wie lange das Auto lädt. Ebenso wie wenn ich über Nacht das Auto lade. Fakt ist, stöpsel ich das immer an, muss ich nie an einer Tankstelle/Ladestation halten und ich spare mir letztendlich Zeit. Das Anstöpseln geht innerhalb von Sekunden. Lediglich bei Langstrecken, die die wenigsten von uns täglich zurück legen, benötige ich eine Schnellladestation. Aber in nicht einmal 30min ist da ein Tesla voll. Dann macht man halt mal ne ausgiebigere Pause. Beim Tanken an sich verliert man ebenso 10min auf Raststätten. Ich finde das nicht schlimm. Schade eigentlich, dass man die Supercharger nicht mehr kostenlos nutzen kann, sonst würde ich zum Tesla greifen Ein ehemaliger Arbeitskollege bei Siemens hat damit auch im längeren Betrieb nur positive Erfahrungen mit Tesla gemacht. Mal abgesehen vom total miserablen Autopilot

    Meiner Meinung nach müssen wir E-Autos in Deutschland subventionieren. Jetzt und nicht erst, bis unsere deutsche Autoindustrie soweit ist und entsprechende Autos anbietet. Ich glaube Konzerne wie der Daimler und BMW werden erst dann wach, wenn Subventionen da sind. Anders schiebt man das Thema nur weiter auf... Denn Fakt ist, Nissan und andere Hersteller sind da weiter. Auch ein Renault Zoe gefällt mir persönlich, ich brauche keinen e-Sportwagen Wenn die Subventionen hier deutlicher werden als "nur" das Sparen der KFZ Steuer für paar Jährchen, würde der Konkurrenzkampf sicherlich steigen und auch so Unternehmen wie der Daimler bisschen mehr tun, als nur einen EQC anzubieten

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