Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Allgemeiner Schufa - Frage - Thread

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #91
    Original geschrieben von penexpers
    Ich hätte da noch eine Frage:

    werden Schufa Einträge mit der Zeit auch gelöscht bzw. verjähren die jemals? Ich hatte vor 2,5 Jahren Zahlungsausfall bei o2 was 2 Mahnungen zur Folge hatte.

    Weiss jemand näheres?
    Es gibt verjährungsfristen bei der schufa zu finden hier .

    Generell kann nicht hinz und kunz einen eintrag veranlassen, sondern nur firmen die einen vertrag mit der schufa haben. telco und versandhäuser arbeiten in der regel mit der schufa zusammmen.

    eine mahnung wird normalerweise nicht eingetragen, sondern wenn dann der mahnbescheid.

    bei banken sieht es evtl. anders aus, da kann ein zahlungsverzug und kündigung deshalb durchaus zu einem eintrag führen...

    wenn ein eintrag gerechtfertigt ist, kann er nur nach der frist gelöscht werden, oder durch das amtsgericht oder durch das unternehmen, dass den eintrag machen hat lassen...

    Kommentar


    • #92
      Woher Schufanachweis?

      Frage:

      Woher erhält man eigentlich einen Schufanachweis?
      bzw. kann man den bei einem Amt abholen oder muss man
      ihn für überhöhte Gebühren auf Schufa.de bestellen?

      ps. Benötige den Nachweis für einen Mietvertrag.

      Vielen Dank
      Jens
      Reden ist silber, Schreiben ist gold


      Geändert von Jens Groß wegen chronischer Unentschlossenheit

      Kommentar


      • #93
        Am schnellsten geht's, wenn du direkt zur nächsten Gschäftsstelle der Schufa gehst. Allerdings wirst du auch dort für die schriftliche Auskunft 7,60 EUR zahlen müssen. Alternativ im Internet bestellen.

        mfg
        Foxy
        Errare humanum est!

        Kommentar


        • #94
          Original geschrieben von Foxy
          Am schnellsten geht's, wenn du direkt zur nächsten Gschäftsstelle der Schufa gehst. Allerdings wirst du auch dort für die schriftliche Auskunft 7,60 EUR zahlen müssen. Alternativ im Internet bestellen.
          So sehr eilt es nicht.... Eine Variante ohne diese Gebühr gibts nicht?
          Reden ist silber, Schreiben ist gold


          Geändert von Jens Groß wegen chronischer Unentschlossenheit

          Kommentar


          • #95
            Bei schriftlicher Auskunft nicht.
            Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

            Kommentar


            • #96
              Original geschrieben von Jens Groß
              [...]Eine Variante ohne diese Gebühr gibts nicht?
              Original geschrieben von Jens Groß
              Frage:
              [...] für überhöhte Gebühren auf Schufa.de bestellen?
              [...]
              Wie kommst Du auf "überhöhte" Gebühren? Was ist denn Deine Relation dafür?

              Die Schufa bietet eine Dienstleistung, und möchte dafür einen Preis. Das ist völlig normal und mit 7,60 EUR ganz sicher noch nicht einmal kostendeckend.

              Kommentar


              • #97
                Naja, die Gebühr ist aber ein permanenter Verstoss gegen das Datenschutzgesetz, nach dem solche "Eigenauskünfte" aus Datenbanken des jeweiligen Datensammlers kostenfrei zu sein haben.

                Aber leider ist das Datenschutzrecht nicht unbedingt einklagbar und die Datenschutzbeauftragten der Länder können meist nicht mehr machen, als einen bösen Brief schreiben...
                Ab einer gewissen wirtschaftlichen Macht des Gegners haben die kaum eine Chance.
                Als fauler Kompromiss wurde dann mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten ausgehandelt, dass ja die kostenlose Direkteinsicht in den Räumen der SCHUFA dem Gesetz genügen würde. Ursprünglich war das aber anders vorgesehen und nach dem Inkrafttreten des neuen Datenschutzgesetzes wurde auch heftig darum gestritten.
                Zuletzt geändert von shausch; 07.10.2005, 07:48.

                Kommentar


                • #98
                  Original geschrieben von BJ.Simon
                  Die Schufa bietet eine Dienstleistung, und möchte dafür einen Preis. Das ist völlig normal und mit 7,60 EUR ganz sicher noch nicht einmal kostendeckend.
                  Klar ist diese Gebühr nicht die Welt. Bei mir geht es allerdings lediglich um einen kleinen Nachweis für den Vermieter und da ärgert man sich schon etwas, wenn die bei so einer kleinen Auskunft relativ viel verlangen. Die Kosten für das Ausdrucken eines kleinen Zettels und verschicken werden auf jedenfall gedeckt.

                  Habe bei der Suche bei google einige Artikel darüber gelesen.
                  Es geht darum, dass eben diese "Auskunft" völlig missbraucht wird. Bei mir ist es eben der Fall dass ein privater Vermieter so eine Auskunft von der Schufa will.
                  Das ist eigentlich unrechtens und nicht im Sinne des Erfinders.
                  Der von der Schufa verschickte Nachweis sollte eine "Eigenauskunft" bleiben.
                  Leider will es sich nunmal keiner mit seinem Vermieter verscherzen, bevor er den Mietvertrag unterschrieben hat, insofern sagt keiner was dagegen.

                  Daher werde ich wohl auch in den sauren Apfel beißen müssen...

                  Jens
                  Reden ist silber, Schreiben ist gold


                  Geändert von Jens Groß wegen chronischer Unentschlossenheit

                  Kommentar


                  • #99
                    Der Vermieter darf sich gerne eine Auskunft bei der SCHUFA holen, allerdings auf seine Kosten, sofern du zugestimmt hast.

                    Diese Auskunft unterscheidet sich völlig von "deiner" Eigenauskunft und ist zudem deutlich teurer, als 7,60 €.

                    Ich würde keinem Vermieter "meine" Eigenauskunft überlassen; bisher hat das auch noch keiner verlangt.

                    Kommentar


                    • Original geschrieben von nutellatoast
                      Der Vermieter darf sich gerne eine Auskunft bei der SCHUFA holen, allerdings auf seine Kosten, sofern du zugestimmt hast.

                      Diese Auskunft unterscheidet sich völlig von "deiner" Eigenauskunft und ist zudem deutlich teurer, als 7,60 €.

                      Ich würde keinem Vermieter "meine" Eigenauskunft überlassen; bisher hat das auch noch keiner verlangt.
                      Ist leider kein Novum... Laut mehreren Artikeln über google schon oft Standard.
                      Vermieter will eben diese "Eigenauskunft" (persönliche Daten kann man natürlich schwärzen).
                      Der Vermieter hats damit deutlich einfacher und kostenlos und der Mieter (ich), sofern er die Wohnung denn haben will, kann dagegen auch nicht wirklich was machen....

                      Jens
                      Reden ist silber, Schreiben ist gold


                      Geändert von Jens Groß wegen chronischer Unentschlossenheit

                      Kommentar


                      • Original geschrieben von Jens Groß
                        Die Kosten für das Ausdrucken eines kleinen Zettels und verschicken werden auf jedenfall gedeckt.
                        Personalkosten, Raumkosten, Unterhaltskosten...ist ja nicht nur das Blatt Papier, die Farbe und der Briefumschlag, den Du da bezahlst
                        Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

                        Kommentar


                        • Original geschrieben von Jens Groß
                          [...]persönliche Daten kann man natürlich schwärzen[...]
                          Und was bitte soll der Vermieter dann erkennen können?

                          Sorry, aber davon habe ich noch nicht gehört. Bist du dir sicher, dass du nicht die "Selbstauskunft" meinst (hat nichts mit der SCHUFA zu tun)?

                          Kommentar


                          • Es gibt neues von der SchuFa.

                            Unter https://www.meineschufa.de hat die SchuFa ein Onlineportal eingerichtet welches einen schnellen und unkomplizierten Einblick auf die eigenen Schufa-Einträgungen erlauben soll.

                            Momentan ist das ganze nur für Bewohner eines recht kleinen Testgebietes in NRW möglich, bei Erfolg soll es ausgeweitet werden.

                            Kommentar


                            • Original geschrieben von KX250
                              Es gibt neues von der SchuFa.
                              Noch ein paar detailliertere Infos:

                              "Schufa-Auskunft online

                              [...]
                              In die Schufa-Datenbanken gelangt man heute auf vielerlei Arten: Ob man einen Handy-Vertrag abschließt, ein Haus kauft oder einen Autokauf finanziert, immer fragt die Bank bei der Schufa die Bonität des Kunden ab. Dazu muss der Kunde stets eine "Schufa-Klausel" unterschreiben, womit er die Datenweitergabe an die Auskunftei erlaubt.

                              Wer wissen möchte, was über ihn gespeichert ist, konnte bei der Schufa Auskunft verlangen, die per Post zugestellt wird. Wer es umsonst haben möchte, muss in eine der Verbraucher-Servicestellen der Schufa gehen, die es in größeren Städten gibt.

                              Demnächst ist über das Portal auch eine Auskunft online möglich. Dazu muss man sich für ein Abo registrieren, das 7,60 Euro pro Quartal kostet. Dafür erhält man einen gesicherten Zugang und kann jederzeit auf die eigenen Daten zugreifen. Derzeit ist ein Pilotbetrieb geöffnet, bei dem sich nur Bewohner einiger Bezirke im Bonner Raum anmelden können. Im nächsten Jahr sollen nach und nach alle deutschen Gebiete freigeschaltet werden. (bb/c't)"

                              Quelle


                              "Internet-Portal gestartet
                              Schufa gibt Einblick in gesammelte Daten

                              Mit einem neuen Internet-Portal will die Kredit-Auskunftei Schufa Verbrauchern online Einblick in ihre gespeicherten Daten ermöglichen. Unter www.meineschufa.de können die Daten abgerufen werden - allerdings zunächst nur von Verbrauchern aus Bonn oder dem Rhein-Sieg-Kreis. [...]

                              Datenschutz soll gewährleistet bleiben

                              Ein zweistufiges Sicherheitssystem bei der Registrierung soll höchsten Schutz im Umgang mit den persönlichen Daten gewährleisten. In der ersten Stufe registriert sich der Nutzer auf www.meineschufa.de mittels eines selbst gewählten Benutzernamens und Passwortes. In der zweiten Stufe führt er den für ihn kostenlosen so genannten Post-Identitätscheck durch. Daraufhin erhält er von der Schufa seine persönliche Zugangskarte zur eindeutigen Identifizierung.

                              Nach Eingabe von Benutzernamen, Passwort und Zugangsdaten kann er seine Daten online einsehen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Rückfragen per Mausklick zu starten. Informationen zur Schufa, ihren Aufgaben und ihrem Service runden das Angebot des Verbraucherportals ab. Darüber hinaus können sich Kunden ihre Auskunft weiterhin online oder schriftlich bestellen oder eine der 14 Schufa-Geschäftsstellen besuchen."

                              Quelle


                              "Verbraucher können ihre Schufa-Daten online einsehen
                              [...]

                              Image aufpolieren

                              Mit dem Portal möchte das Unternehmen "ein hohes Maß an Datentransparenz" schaffen. Es solle dem Bürger zeigen, dass "wir nur die Daten speichern, die zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit relevant sind", so Vorstandschef Rainer Neumann. Ein Blick in das neue Portal zeigt, dass das Unternehmen scheinbar mit Imageproblemen zu kämpfen hat: Unter der Rubrik "Hightlights" können "Die zehn größten Irrtümer" abgerufen werden. Hier finden sich Aussagen wie: "Der Name Schufa hat was mit Schulden zu tun." Nach Angaben des Unternehmens liegen allerdings zu 93 Prozent der Personen, zu denen Daten gespeichert sind, nur positive Informationen vor.

                              Bei dem Online-Portal erfahren registrierte Nutzer, welche Informationen zu ihrer Person von Vertragspartnern des Unternehmens gemeldet wurden oder welche Daten aus öffentlichen Verzeichnissen vorliegen. Es ist zu sehen, welche Branche Informationen weitergegeben hat und welche Unternehmen Auskunft erbeten hat. Außerdem können die Verbraucher Rückfragen an die Schufa stellen und das Unternehmen so über fehlerhafte Daten informieren.

                              In einem ersten Schritt registrieren sich Interessenten mit einem frei wählbaren Benutzernamen und Passwort, im zweiten legitimiert sich der Verbraucher per Postident-Verfahren. Er erhält eine Zugangskarte mit Zugangscodes und wird per E-Mail über die Freischaltung informiert. Der Service kostet 7,60 Euro pro Quartal oder 15,20 Euro pro Jahr"

                              Quelle


                              Na, da bin ich ja mal auf die Praxis gespannt!
                              Zuletzt geändert von Elke2002; 22.11.2005, 12:04.
                              Alle sagten: "Das geht nicht." - Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht!

                              Helft der Berliner Tafel! * Die 82 TT-Partnerlinks!

                              Kommentar


                              • Original geschrieben von Elke2002
                                Dazu muss man sich für ein Abo registrieren, das 7,60 Euro pro Quartal kostet.
                                Und was kommt als nächstes? Werbung auf MTV für das "Schufa-Spar-Abo"?
                                Bei 3 Abfragen im Quartal gibt es die 4 gratis dazu oder den Premium-Klingelton "Ich bin so pleite..."

                                Ne mal im Ernst:
                                Grds. sicher keine schlechte Sache, aber was soll das bringen? Kostet genausoviel wie eine klassische Selbstauskunft und dann noch im Abo?
                                Oder sollte es tatsächlich Leute geben die ihr Schufakonto genausooft kontrollieren wie die Kontoauszüge der Bank?

                                CH
                                # 30 der Zippo-Gilde

                                "Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt." A.Einstein

                                Kommentar

                                Skyscraper

                                Einklappen
                                Lädt...
                                X