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Telekom LTE - Automatische Bandwahl nach welchen Kriterien

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  • Telekom LTE - Automatische Bandwahl nach welchen Kriterien

    Hallo,

    ich habe mir für einen Netztest den Mobil Start L geholt und ein bisschen mit Speedtests und dem Network Signal Guru rumgespielt. Dabei ist mir aufgefallen, dass hier in DD alle Bänder 20 ,8 ,3 und 7 anliegen. Band 20 kommt relativ schwach an, Band 8, 3 und 7 liegen mit mittleren Empfang an.
    Ein Speedtest im Band 3 ergibt mit dem Galaxa S5 ca 35 MBit/s down. Im Band 7 etwa bei 75 MBit/s down.

    Warum bleibt mein Galaxy S5 trotz viel besserem Speed und gutem Empfang automatisch immer im Band 3 hängen und wechslet nicht ins Band 7?
    Telekom Magenta Zuhause L
    Telekom Magenta Mobil L
    Mobiltelefon: Samsung Galaxy S9

  • #2
    Das Load Balancing in LTE wird netzseitig gemanaged und hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab, u.a. Signalstärke und -qualität, Auslastung der einzelnen Bänder, Interferenzen sowie Fehler. Vertiefend hierzu:
    https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1412/1412.7273.pdf

    Einzelne Netzbetreiber wie z.B. Vodafone schalten je nach Tageszeit und Last sogar einzelne Frequenzbänder ab um Strom zu sparen, weshalb deren Load Balancing auch noch ökonomische Faktoren berücksichtigt.

    Kurzum, Load Balancing ist eine Blackbox und Du wirst schwerlich nachvollziehen können, warum Dein Handy in diesem oder jenem Band eingebucht ist.

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    • #3
      Nemesis, Telekom hat das Netz möglicherweise so konfiguriert das das Band7 immer nur für Carrier Aggregation zugeschaltet wird. Normal landest Du mit dem S5 immer im Band3. Ich kann mir das nur so erklären.

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      • #4
        Weis nicht ob alle Netzbetreibe wirklich Load Balancing einsetzen. Und wenn dann vielleicht nur wenn die Resscourcen knapp werden und optimal verteilt werden muessen. Ansonsten wird sich oft das Handy das Frequenzband aussuchen duerfen.

        Das schaut dann wohl welches Frequenzband beim Einbuchen ins Netz a) moeglichst gut empfangbar ist und b) moeglichst breit ist weil das tendenziell eine hoehere Datenrate bringt.

        Wenn es sich einmal fuer ein Frequenzband entschieden hat, dann wird es wahrscheinlch bevorzug dort bleiben, und erst wechseln wenn ein anderes Frequenzband wirklich massiv besser ist als das aktuelle Frequenzband.

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        • #5
          Original geschrieben von Anja Terchova
          Weis nicht ob alle Netzbetreibe wirklich Load Balancing einsetzen. Und wenn dann vielleicht nur wenn die Resscourcen knapp werden und optimal verteilt werden muessen. Ansonsten wird sich oft das Handy das Frequenzband aussuchen duerfen.
          Bei der Telekom nicht. Dort ist es wirklich so das wenn B3 und B7 vom gleichen Mast verfügbar das Phone fast nur im B3 Band bleibt.

          Bei Vodafone sieht das schon anders aus.

          Wäre auch schlimm wenn der Netzbetreiber nicht steuern könnte wo das Phone eingebucht ist. Das ging doch schon bei GSM.

          Gruß
          Thomas
          Mobilfunk Senderlisten Ostbrandenburg: http://gsm.schnurstein.de

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          • #6
            Original geschrieben von schnuri
            Bei der Telekom nicht. Dort ist es wirklich so das wenn B3 und B7 vom gleichen Mast verfügbar das Phone fast nur im B3 Band bleibt.

            Bei Vodafone sieht das schon anders aus.
            Das habe ich so auch beobachtet, bei der Telekom ist man nur sehr selten im 2600er Netz, meistens 1800er mit CA. Bei Vodafone wird mann auch ins 2600er gelassen.

            Der Uplink wird nur von einem Band verwendet. Da macht es wohl Sinn, primär das tiefere Band als "Base-Band" zu nutzen, da selbst noch CA verwendet werden kann, wenn der Uplink vom 2600er schon zu schwach wäre. Es wird also die nutzbare Abdeckung der LTE2600er Netzes erhöht. So hat es Nokia hier auf seite 9 beschrieben. (Mit Grafik)
            LTE coverage in the macro cells is uplink limited because of the lower terminal output power (200 mW) compared to the typical base station power of several tens of watts. The minimum threshold for LTE is typically Reference Signal Received Power (RSRP) of -120 dBm before handing over the connection to the 3G network. The minimum threshold is limited by the uplink coverage, while the coverage could be even wider if we consider only the downlink direction. Carrier aggregation can enhance the coverage by using the low band for the uplink connection while the downlink can still be received by the device, both on the low band and on the high band. The high band connection could not be used without carrier aggregation. The outcome is that carrier aggregation can enhance the downlink coverage of the high band. Field measurements indicate that the high band Scell can contribute to the throughput at lower signal levels down to -130 dBm. Those devices that are closer to the base station can also use LTE1800 as the primary cell and uplink transmission.
            Vodafone ist es wohl wichtiger, eher die Kapazität des 20 Mhz Uploads vom LTE2600 ggü. den 10Mhz LTE 800 zu nutzen. Wenn 20 Mhz LTE 1800 vorhanden ist, könnte das natürlich wieder anders aussehn.

            Bleibt die Frage, ob bei der telekom dann wenigstens nicht-CA geräte ins LTE2600 kommen oder bleibt der Upload vollkommen ungenutzt? kann ich mir auch nicht vorstellen.

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            • #7
              Bei der Telekom kommt man ohne CA zwar meistens, aber eben doch nicht immer in Band 3, wenn Band 7 vom gleichen Standort kommt. Ich habe bei der Telekom auch schon gesehen, wie mein Telefon bei perfektem Empfang in Band 20 vom gleichen Standort wie Band 3 geschoben wurde, hat vermutlich etwas mit Last zu tun, wie Senfdazugeber schon schrieb.

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