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  • #46
    Original geschrieben von Nokiahandyfan ... aber man kann die Briefe eben besser zurückverfolgen, als einen normalen Brief, falls der verloren geht.
    dass man kann wurde ja bereits vermutet, aber wird man es auch tun, da Rückverfolgbarkeit bei diesem Produkt nicht zum Leistungsumfang gehört?

    Man kann auch einen normalen Brief zurückverfolgen, falls alle Beteiligten das für notwendig erachten und sich z.B. Aufzeichnungen machen.

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    • #47
      Original geschrieben von Nokiahandyfan
      Direkten zugriff auf die Datenbank wird es sicherlich nicht geben, aber man kann die Briefe eben besser zurückverfolgen, als einen normalen Brief, falls der verloren geht.
      Genau das sehe ich auch so. Es ist ja schließlich nicht so, dass es bei einem "normalen" Brief keine Transportvereinbarung zwischen Kunden und Post gibt. Denn es wird genauso ein Vertrag geschlossen: für den Preis des Portos transportiert die Post den Brief zum Empfänger. Punkt. Diesen Transportauftrag muss die Post natürlich auch ausführen und im Zweifelsfall dokumentieren. Lediglich die Tatsache, dass man einen Brief mit einer normalen Briefmarke nicht nachverfolgen kann, verhindert dies in der Praxis. Da es aber Anzeichen einer elektronischen Verarbeitung beim Handyporto gibt, muss die Post im Zweifelsfall (also einem gestellten Nachforschungsauftrag) auch anders agieren. Dies wäre u.U. bei einer Weigerung auch rechtliche Durchsetzbar. Dazu dürfte es reichen, der Post eine Nichterbringung einer Leistung (Transport des Briefes zum Emfpänger) anzukreiden und dieses anzuzeigen. Außerdem kann es durchaus möglich sein, das der Brief im Empfangsbriefzentrum ebenfalls nochmal elektronisch gescannt wird, wobei dann schon die Ankunft im Zustellzentrum bewiesen werden könnte... Ist nur Geplauder, aber ein aus meiner Sicht sehr interessantes Thema, da die Post mit dem Handyporto meiner Meinung nach genau das möglich macht: die Nachverfolgung eines Briefes - wenn ggf. auch nur bis ins Briefzentrum. Bei Privatpersonen (die IMHO nur den Beweis einer ABSENDUNG erbringen müssten) könnte dies im Zweifelsfall möglicherweise schon ausreichen. Bei gewerblich handelnden Personen reicht dies natürlich nicht aus, da hier die Ankunft beim Empfänger garantiert werden muss.
      Ich bin auf weitere Meinungen jedenfalls gespannt.

      Bye, Mike
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      • #48
        Ich hatte letztes Jahr und vorletztes Jahr den Fall, dass ich einen Mobilfunkvertrag schriftlich stornierte bzw. kündigte. Dazu wählte ich Einschreiben.

        Mir war zunächst mulmig, weil das Tracking zeigte an dass die Sendung erst einen Tag _nach_ Kündigungsfrist-Ablauf _abgeholt_ wurde. Obwohl im 2. Fall Einwurf-Einschreiben war, meldete das Tracking vor diesem Tag nur "Sendung wird zur Abholung bereitgehalten".

        Zwei Werktage lang zur Abholung? Unverschämt! Ich bereitete mich schon seelisch darauf vor, diesen Modus rechtlich anzugreifen.

        Die Besonderheit war nämlich die Großkundenpostleitzahl die man zur Kündigung verwenden musste.

        Meine grobe Linie wäre gewesen: Wenn ein Großempfänger seine Posteingangspipeline mit den Förderbändern quasi mit einem Regenschutztunnel direkt an die Auswurf-Pipeline des Logistikers verknüpft, ist das wie bei Kommunizierenden Röhren posttechnisch zu einem Gesamt-Eumel verschmolzen. Und dann ist die Sendung m.E. bereits dann im Machtbereich des Empfängers, wenn sie im Ziel-Leitbereich der Post (=dem outgesourcten Posteingang) angekommen ist.

        Da ich gar keine Hausadresse mehr habe um notfalls am letzten Tag der Frist beim Pförtner gegen Empfangsbekenntnis höchstpersönlich zuzustellen muss ich ja diese Adresse mit der Großkunden-PLZ verwenden. Und wenn dahinter Abläufe sind, die bei einem Einwurf-Einschreiben unerwartet dokumentieren dass die Sendung irgendwo in einem Korb liegen bleibt, dann ist mir wurscht ob der schon im Machtbereich der Grundstücksgrenze des Mobilfunkers oder der Post ist - ich rechne es rechtlich dem Mobilfunker zu, also dem Empfänger. Ich hätte mir nicht gefallen lassen, dass die fristwahrende Wirkung des Einwurf-Einschreibens durch die Großkunden-PLZ verwässert und letztlich aufgehoben wird allein deswegen weil der Empfänger Sendungen von aussen anschaut ob sie vielleicht eine Kündigung beinhalten könnten und die dann nur 2x die Woche vom Band holt.. (Nichterbrachte Leistung "Einschreiben")

        Und was das Handyporto anlangt sehe ich es ähnlich. Es ist auch nicht so dass man der Post die Butter vom Brot nimmt. Der Nachforschungsantrag kostet Geld, seine Bedeutung steigt natürlich dann. Es wird eine Verlagerung der Einschreiben-Kosten auf die Ernstfälle. Jeder Versender kann dann Risiko mal Kosten multiplizieren und entscheiden ob er diesen Weg gehen will oder das klassische Einschreiben.
        Zuletzt geändert von Carponaut_Stefan; 14.09.2009, 10:31.
        Dodge - Aus Freude am Tanken

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        • #49
          Original geschrieben von Síemenshandyfan
          ... Da es aber Anzeichen einer elektronischen Verarbeitung beim Handyporto gibt, muss die Post im Zweifelsfall (also einem gestellten Nachforschungsauftrag) auch anders agieren. Dies wäre u.U. bei einer Weigerung auch rechtliche Durchsetzbar. Dazu dürfte es reichen, der Post eine Nichterbringung einer Leistung (Transport des Briefes zum Emfpänger) anzukreiden und dieses anzuzeigen. ...
          also lautet deine These jetzt Handyporto+Nachforschungsauftrag=Einwurfeinschreiben?

          Gibt es den Nachforschungsauftrag eigentlich für nicht eingeschriebene Sendungen? Konnte hier auf die Schnelle so etwas nicht finden.
          Und wenn es ihn gibt, was kostet er?

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          • #50
            Original geschrieben von rmol
            also lautet deine These jetzt Handyporto+Nachforschungsauftrag=Einwurfeinschreiben?

            Gibt es den Nachforschungsauftrag eigentlich für nicht eingeschriebene Sendungen? Konnte hier auf die Schnelle so etwas nicht finden.
            Und wenn es ihn gibt, was kostet er?
            Du meintest zwar These von Síemenshandyfan aber ich antworte mal:
            Nachforschen lassen kann man immer. Aber wenn bei den von dir genannten nicht nachzuweisenden Sendungen der Post nix gefunden wird, bekommt man eine reine Negativaussage deren Beweiskraft gegen Null tendiert. Eine herkömmliche Briefsendung kann so nicht nachträglich zu einem Einschreiben "geadelt" werden.

            Eine "regularisierte" Form des Nachforschungsantrags gibt es auch beim Einwurfeinschreiben, man bekommt halt einen Auszug aus der Zustell-Liste mit Unterschrift des Zustellers bei der betr. Adresse (weiss das vom Hörensagen.)

            Jemand aus meiner Familie hat mal bei einer Auslandssendung nachforschen lassen und tatsächlich konnte der Fall bereinigt werden und es gab eine "Erstattung nach Artikel 40 (?) Weltpostvertrag".

            Zu den Kosten war mir von früher was in Höhe von 10 bis 20 DM in Erinnerung. Billiger ist es wohl nicht geworden seither ...

            Auf die Schnelle auch dieser Thread interessant:
            http://www.telefon-treff.de/showthread/t-81630.html
            Zuletzt geändert von Carponaut_Stefan; 14.09.2009, 12:26.
            Dodge - Aus Freude am Tanken

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            • #51
              Original geschrieben von Carponaut_Stefan
              Zu den Kosten war mir von früher was in Höhe von 10 bis 20 DM in Erinnerung. Billiger ist es wohl nicht geworden seither ...
              Damit ist die These doch höchstens akademisch interessant, Einwurfeinschreiben ist billiger

              Edit: ... und der Nachforschungsauftrag wohl kaum aus Handyguthaben zu bezahlen
              Zuletzt geändert von rmol; 14.09.2009, 13:22.

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              • #52
                Original geschrieben von rmol
                Damit ist die These doch höchstens akademisch interessant, Einwurfeinschreiben ist billiger

                Edit: ... und der Nachforschungsauftrag wohl kaum aus Handyguthaben zu bezahlen
                Ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...aber ich habe schon einmal einen Nachforschungsauftrag bei der Post eingeleitet und dieser war kostenlos.
                Das ein Nachforschungsauftrag kostenpflichtig sein soll hat mich hier ehrlich gesagt etwas überrascht...

                Bye, Mike
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                • #53
                  Jeder Brief wird bei der Einlieferung elektronisch erfasst. Erkennbar an den orangefarbenen Strichen unten am Rand. Das die Post diese Daten ohne ausdrückliche Genehmigung speichern darf, höre ich heute zum ersten mal

                  Das Stellen eines Nachforschungsantrags ist kostenlos. Bleibt aber im Normalfall ohne Ergebnis...

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                  • #54
                    Ich will nicht mit der Grenzsperranlage ins Haus fallen, aber: Als ich 1989 nach Thüringen fuhr, brauchte ich zwar noch ein Visum, doch waren Briefe, Telegramme und andere Postleistungen ähnlich wie Theater-Eintrittskarten und Straßenbahnfahrkarten drastisch preiswerter als z.B. in Bayern. Ob das auch für die Preiswahrnehmung von Nachforschungsaufträgen die man nicht jeden Tag braucht Geltung hat?

                    Möglich auch, dass das unterschiedlich kostet je nach Sendungsart. Wenn die Wahrscheinlichkeit kalkulierbar ist, würde ich auch eine Gebühr in Kauf nehmen.

                    EDIT:
                    @JHV, ich würde das mit den orangefarbenen Streifen nicht als Speicherung in den Raum stellen wollen. Vorübergehende Speicherung im Rahmen des Sortiervorgangs, so wie die mechanische Lage der Verbindungsklinken bei elektromechanischer Telefonvermittlung durch Relais während der bestehenden Telefonverbindung, dürfte wohl rechtlich einwandfrei sein. Der Zielcode der Post enthält auch keinen Namen sondern nur Hausnummer, Strassencode und PLZ.
                    EDIT2:
                    das Speichern kannst du unterlaufen, wenn du entgegen der Post-AGB eine Briefhülle mit nicht saugfähigem, stark glänzendem oder fluoreszierendem Papier verwendest
                    Zuletzt geändert von Carponaut_Stefan; 14.09.2009, 13:53.
                    Dodge - Aus Freude am Tanken

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                    • #55
                      Habe schonmal als Absender nen Nachforschungsauftrag gestellt (ebay....). Der wurde auch bearbeitet. Auf Nachfrage bstätigte mir der Hotliner von der Post, dass die orangefarbenen Daten nicht gespeichert werden dürfen.

                      => Wird bei Handyporto nicht anders sein. Also Nix mit kostenlosem Einschreiben.

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                      • #56
                        Hat jemand mit PENNY MOBIL oder ja! mobil bereits Handyporto erfolgreich genutzt?
                        Vor dem Fragen - bei https://www.prepaid-wiki.de nachschlagen!

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                        • #57
                          Ich habe nun den Fall: ein Kunde behauptet, einen Brief nicht erhalten zu haben. Dieser wurde mittels Handyporto frankiert und den Code habe ich als Nachweis hier. Sollte der Brief die nächsten Tage nicht eintreffen, werde ich mich mit der Post in Verbindung setzten und mal schauen, ob und was eine Nachforschung bringen wird...

                          Bye, Mike
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                          • #58
                            Also mit Pennymobil geht es! Nutzte es im Urlaub für Urlaubspostkarten....

                            Kommentar


                            • #59
                              Original geschrieben von Borsti99
                              Also mit Pennymobil geht es! Nutzte es im Urlaub für Urlaubspostkarten....
                              Danke, also geht es auch bei ja! mobil.

                              Weiß jemand, ob es mit maXXim oder discoTEL geht?
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                              • #60
                                Bei maXXim gehts, ja. Karte wurde allerdings schon mal aufgeladen. Obs mit reinem Startguthaben geht, weiss ich nicht. Bei CallYa muss man vorher aufladen, mir war so und mit den Prepaid Klarmobilkarten im t-mobile Netz gehts z.B. auch nicht.

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