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Livescribe 3 Smartpen Test

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  • Livescribe 3 Smartpen Test

    Oh Mann, der neue Livescribe 3 Smartpen ist wirklich groß. Mit seinen Abmessungen von etwa 160 x 15 mm ist er im Vergleich mit einem normalen Kugelschreiber ziemlich gewaltig. Ich habe eher große Hände, bie mir lag der Smartpen also ganz gut in der Hand. Komisch hat das dann aber doch ausgesehen. Der Livescribe 3 ist etwas "kopflastig", wahrscheinlich genauso wie derjenige, der ihn einsetzt Das Kunstoffgehäuse macht auf den ersten Blick keinen sehr wertigen Eindruck. Billig wirkt er aber auch nicht. Ein Gehäuse aus Aluminum hätte ihm besser zu Gesicht gestanden.

    Funktionsweise

    Schreibt man mit dem Livescribe 3 los (er nutzt eine Wolframcarbid-Kugelschreibermine), dann werden alle Eingaben direkt und kontinuierlich eingescant. Die Daten wandern zunächst in den internen Speicher des Stiftes und von da aus mit wenigen Mikrosekunden Verzögerung an das verbundene iPad bzw. iPhone. Die eingebaute Texterkennung samt Umwandlung der Handschrift in digitalen Text arbeitet nur mäßig zuverlässig. Mit einer korrekten Blockschrift erzielt man ansprechende Ergebnisse. Wer allerdings eine Arzthandschrift pflegt, der wird entäuscht. Solcherlei Hieroglyphen kann der Livescribe 3 Smartpen nämlich nicht entziffern.

    Abseits von langweiligen Texten werden aber auch Zeichnungen und andere Notizen in ihr digitales Abbild umgewandelt. Wer sein Geschreibsel dann über Evernote in der Cloud ablegt (besser kein vertraulichen Daten ablegen), der kann auch von anderen Geräten auf seine Aufzeichnungen zugreifen. Wer das nicht möchte, versendet seine Dokumente halt als PDF per E-Mail oder legt sie in der Dropbox ab.

    Wie funktioniert das?

    Der eingebaute IR-Scanner im Smartpent registriert die feinen Punkte auf dem speziellen Papier. Ohne das mit knapp 20 Euro (vier Blöcke a 80 Seiten) recht günstige Spezialpapier funktioniert der Stift also nicht. Schreiben kann man mit ihm aber auch auf normalen Papier. Die Frage ist nur, wozu? Immerhin muss man sein Tablet oder iPhone nicht dauernd mit dem Smartpen verbunden haben. Der interne Speicher verwaltet etwa 20.00 Seiten, bevor er die geistigen Ergüsse an ein iDevice delegieren will.

    Der mitgelieferte Block nutzt eine Spiralbindung. Das sieht auf den ersten Blick billig aus und stört auf den zweiten Blick auch noch beim Schreiben. Man kann das Papier zwar theoretisch beidseitig beschreiben, die harte Mine drückt aber ordentlich durch. Wer es billiger mag, druckt sich sein "Punkt-Papier" selbst. Livescribe bietet dazu PDF-Dateien zum Download an. Der (Farb)Drucker muss aber mindestens 600 DPI zu Papier bringen. Für jeden guuten (Farb)Laserdrucker theoretisch eine leichte Aufgabe.

    Auf dem iPad oder iPhone muss man nur noch die kostenlose App namens "Livescribe+" aus dem iTunes App installieren. Neben Deutsch beherrscht die App auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Mit ihr kann man seine Notizbücher verwalten, betrachten, digitalisieren und versenden.

    Zusätzlich kann seinen Notizen auch kurze Audioschnipsel beifügen. Livescribe nennt diese "Pencasts". Einen guten Eindruck von den Funktionen erhält man in meinem Videotest in Full-HD auf YouTube:



    Fazit

    Wer Handgeschriebenes und Notizen am liebsten digital verwaltet und nicht noch einen zusätzlichen Scanner anschaffen will, der könnte mit dem knapp 150 Euro Livescribe 3 Smartpen gut klar kommen. Große Hände sind von Vorteil. Der Smartpen funktioniert auch ohne angeschlossenes Tablet oder Smartphone und überträgt seine Daten dann später an diese. Der interne Speicher fasst etwa 20.00 Seiten. Durch die Pencasts kann man seine Meetings oder Vorlesungen mit zusätzlichen Anmerkungen versehen. Störend empfinde ich neben den Abmessungen des Livescribe 3 Smartpen nur noch den Einsatz von Spezialpapier.

    Quelle: Testbericht mit Bildern.
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