Volkswagen Thread: Der VW-Skandal um manipulierte Diesel Abgaswerte, Rückruf usw.

  • Und im Vergleich zu Stellantis in deren Umfeld ich arbeite ist VW bei der Elektromobilität für den europäischen Markt schon richtig gut aufgestellt, aber für die in Europa verkauften Stückzahlen ist VW einfach viel zu groß.

    Grund sind auch die kosten die man bezahlt für ein Auto die sind zu hoch für ein VW zu anderen Herstellern!


    andere Hersteller haben dann meist für denn Preis mehr Reichweite oder sind besser ausgestattet!


    Auch wenn sie besser aufgestellt sind

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen!
    Wer gut verdient, strengt sich nicht an! Wer sich anstrengt, verdient nicht gut!


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  • Richtig, das ist ja VW-Taktik. DAS AUTO. Glaspalast & Co, den Kunden die Kohle aus der Tasche ziehen. Leichter täten sie sich, weniger Schickimicki zu machen und auch den kompakten Bereich fair zu bedienen. Aber das ist bei den deutschen Herstellern generell weniger zu finden - da gehts eher drum den (europäischen und vor allem deutschen) Kunden mit Premium das maximale aus der Tasche zu ziehen.


    Daher habe ich null, aber auch wirklich null Mitleid mit VW. Die sollen erstmal runter vom hohen Ross und vernünftige "Volkswagen" anbieten.

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Jammerzeit


    Im Forum ist es wie im echten echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen Postings reicht es eben für nicht mehr als nur für ein "Haha"

  • ...

    Daher habe ich null, aber auch wirklich null Mitleid mit VW. Die sollen erstmal runter vom hohen Ross und vernünftige "Volkswagen" anbieten.

    Warum sollten sie? Sie verkaufen die meisten E-Autos in Europa.

    Die bauen die Überkapazitäten ab und verdienen dann wie gehabt.

    Die Gelackmeieirten sind Zulieferer, Dienstleister und Mitarbeiter die rausgeworfen werden.

    Die auf die du sauer bist verlieren dagegen nicht ihren Job sondern bekommen dann fette Prämien.

  • Es sollte uns doch allen klar sein, Herr Blume entscheidet es a) nicht alleine oder mit Ehefrau und muss b) den Konzern/die Wirtschaftlichkeit im Blick haben.

    Da bin ich voll und ganz bei dir!
    Leider ist es nicht so das es allen klar ist :(
    Sei froh wenn du nicht so viele Schwurbler um dich rum hast!

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Grund sind auch die kosten die man bezahlt für ein Auto die sind zu hoch für ein VW zu anderen Herstellern!

    Gabs doch kürzlich eine gute Statistik zu, die Produktionskosten bei deutschen VW-Werken pro Fahrzeug sind fast doppelt so hoch wie in den Ost-Europäischen Werken.

    Ich warte auf den Tag, wann die Gewerkschaft das endlich mal kapiert.

  • Ich warte auf den Tag, wann die Gewerkschaft das endlich mal kapiert.

    Wir sollten Auspeitschen und Anketten wieder einführen, dann können wir die Lohnkosten um 100% senken.

    Die Deutschen Lebenshaltungskosten sind eben auch höher als in Polen und anderen Ländern in Osteuropa. Und ob Gewerkschaft oder nicht, derzeit herrscht überall in Deutschland Fachkräftemangel. wenn ein Unternehmen zu wenig Gehalt zahlt, geht der Arbeitnehmer eben dahin, wo es mehr gibt. Dazu braucht es keine Gewerkschaft. Aber das muss in die Betonköpfe der Vorstände erst noch rein, daß die Arbeiter heute keine Angst mehr haben, sondern sich Ihren Arbeitsplatz aussuchen können. Und wer Qualifiziertes und gutes Personal will, muss dieses eben Qualifiziert bezahlen.

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  • ...wenn ein Unternehmen zu wenig Gehalt zahlt, geht der Arbeitnehmer eben dahin, wo es mehr gibt. Dazu braucht es keine Gewerkschaft. Aber das muss in die Betonköpfe der Vorstände erst noch rein, daß die Arbeiter heute keine Angst mehr haben, sondern sich Ihren Arbeitsplatz aussuchen können. Und wer Qualifiziertes und gutes Personal will, muss dieses eben Qualifiziert bezahlen.

    Aktuell sind die Möglichkeiten eher überschaubar. Klar ist der Bedarf an Sklaven immer noch höher als das Angebot, aber auch als gut Qualifizieter wartet man im Zweifelsfall lieber dass es wieder bergauf geht sofern die eignene Stelle nicht akut gefährdet ist.

  • Und ob Gewerkschaft oder nicht, derzeit herrscht überall in Deutschland Fachkräftemangel. wenn ein Unternehmen zu wenig Gehalt zahlt, geht der Arbeitnehmer eben dahin, wo es mehr gibt. Dazu braucht es keine Gewerkschaft. Aber das muss in die Betonköpfe der Vorstände erst noch rein, daß die Arbeiter heute keine Angst mehr haben, sondern sich Ihren Arbeitsplatz aussuchen können.

    Wenn das so wäre, dann bräuchte sich im Umfeld der Autmobildindustrie doch keiner Sorgen wegen des mutmaßlichen Stellenabbaus bei VW machen, oder?

  • Wenn das so wäre, dann bräuchte sich im Umfeld der Autmobildindustrie doch keiner Sorgen wegen des mutmaßlichen Stellenabbaus bei VW machen, oder?

    Naja, die Fachkräfte fehlen eher in Handwerk und Pflege. Als Bandschrauber kann man ggf. (zu erheblich niedrigerem Lohn) im Handwerk eine Stelle finden, als Ingenieur der überwiegend mit Mechanik zu tun hat(te) ist die Auswahl aktuell sehr überschaubar.

    Von meinen Kollegen die in den letzten Jahren mit Abfindung gegangen sind haben noch nicht wieder alle eine qualifizierte Stelle gefunden.

    Und in Pendelentfernung rund um Wolfsburg wird die auswahl nochmal geringer, und wenn man ein Haus gekaft hat wird man das da aktuell vermutlich kaum ohne Verlust los, von daher ist das für die Betroffenen in der Region sicher nicht einfach.

    Und es wird in den betroffenen Regionen auch in Dienstleistungsbranchen schwierig werden, das wird nicht nur bei VW selber Arbeitsplätze kosten.

  • Die Deutschen Lebenshaltungskosten sind eben auch höher als in Polen und anderen Ländern in Osteuropa. Und ob Gewerkschaft oder nicht, derzeit herrscht überall in Deutschland Fachkräftemangel. wenn ein Unternehmen zu wenig Gehalt zahlt, geht der Arbeitnehmer eben dahin, wo es mehr gibt.

    Die Lohnnebenkosten bei uns zu u.a zu hoch, zudem schau dir mal an, welche Prämien die Autohersteller ihrern Mitarbeiter jedes Jahr zahlen - da wirst du kaum eine andere Firma finden, die das zahlst.


    Die Unternehmen, die über Fachkräftemangel fluchen, haben selber nichts dagegen getan und sich z.b. eigenen Nachwuchs auszubilden und die tun auch nichts dafür, ihre Mitarbeiter zu halten.


    Mein AG hat z.b. kein Fachkräftemangel und rennen Bewerber die Bude auch und das in Massen - wir bilden selber aus und es wird was getan, damit es den Leute gut geht und die bleiben.

    Einige Ex-Kollegen sind dem Ruf des Geld gefolgt und zu Firmen gewechselt, die deutlich mehr zahlen, aber teilweise nach 6 Monaten wieder abgehauen,. weil die es da nciht ausgehalten haben, einzelen sind sogar zurück gekommen.


    Und es wird in den betroffenen Regionen auch in Dienstleistungsbranchen schwierig werden, das wird nicht nur bei VW selber Arbeitsplätze kosten.

    Das wird sich über ganz Deutschland ziehen - der Schwager meiner Freundin ist bei VW in der Entwicklung, der sagt, wird nicht mehr lange gut gehen dort, die müssen drastische Einschnitte machen bei den Produkten, was ja jetzt auch kommen sol udn das wird bei VW Jobs kosten aber und vor allen bei den Zulieferen.


    Zuviel Modell und vor allem zuviel Modellvariaten treiben die Kosten hoch, weil alles entwickelt und auf zusammenspiel getestet werden.


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