Der "Roam at Home" Wiki Thread

  • Nach einigen Monaten mit den Konversationsgruppen kann ich hier erste Bilanz ziehen. Es hat gut geklappt, die sensiblen Angebote etwas aus der Öffentlichkeit (d.h. diesem Thread) herauszuhalten und dennoch zusammen zu diskutieren und dabei untereinander neue Erkenntnisse zu gewinnen. In dieser Hinsicht sind sie ein Erfolg (für die User in den Konversationsgruppen). Weniger gut finde ich die Tatsache, dass die Mitglieder dort zu einer eher restriktiven Informationspolitik neigen, was deren Veröffentlichung im Thread betrifft. Insbesondere wenn sie selbst die Infos und das Angebot nutzen, besteht eine eher geringe Bereitschaft, diese Infos hier veröffentlicht zu sehen, wo wir was neue Angebote angeht austrocknen. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob das überhaupt hier die richtige Form ist und ich mich dort weiter beteilige.


    So sehr ich das verstehen kann und es dafür gute Gründe gibt, sind wir ggw. in der Position, dass es in den letzten 2 Jahren von R@H noch nie so viele gute Angebote gab und selten so wenig offen darüber gesagt wurde. Alleine was unbegrenzte Datenflats betrifft: Mir selbst sind 4 „unbegrenzte“ prepaid Datenflats aus 3 verschiedenen Ländern zwischen ca. 16,60 € und 30 € im Monat bekannt, die ich auch gesehen d.h. getestet habe und die ggw. ohne FUP im deutschen Roaming funktionieren. Sie stellen damit ein ziemlich unkalkulierbares Risiko für den Betreiber dar und dürften es eigentlich so nicht geben. Genau diese Datenflats locken halt unsere Mega-User an, die durch FUPs oder begrenzte Pakete ansonsten in Schranken verwiesen werden würden.


    Das bleibt weiter unser großes Dilemma. Dazu kommt die Tatsache, dass 2 der 4 Flats aus Großbritannien kommen, wo wir nicht wissen, was mit dem Roaming 2021 passieren wird. Dazu gibt es die wildesten Spekulationen an denen ich mich hier nicht beteiligen möchte: es kann weiterlaufen, eingeschränkt werden oder ganz aufhören zum Inlandspreis. Pick your choice! Soll man also die britischen Angebote auf den Tisch legen, jetzt kurz vor dem möglichen EU-Toresschluss und jeder darf dann auf oder gegen das Weiterlaufen wetten? Dafür hatte ich ursprünglich plädiert, aber musste einsehen, dass man auch genau umgekehrt argumentieren kann: zunächst abwarten und ggf. im Frühjahr 2021 es offener publizieren, wenn es dann wirklich weiterlaufen sollte. Da gibt es kein richtig und kein falsch. Die Angebote aus den anderen EU-Ländern kommen eher aus kleinen Netzen, sind also noch anfälliger und wären dann gut, wenn sie parat stünden, falls England 2021 doch aussteigen sollte. Das spricht gegen eine Veröffentlichung jetzt, außerdem sind sie alle etwas teurer, teils komplizierter oder langsamer als die der Briten.


    Zwei der vier Angebote wurden auch schon namentlich genannt im Thread und teilweise diskutiert. Wenn man hier die letzten 100 Seiten querliest, kann man keine genaue Anleitung finden, aber doch viele Anhaltspunkte dafür. Bei einem dritten Angebot kam kein Widerstand aus der Gruppe, es zu veröffentlichen, vielleicht weil es bisher dort keiner hat außer mir. Es gibt es zwar so schon in dieser Form seit Ende 2019 ist aber z.Zt. etwas schwieriger ran zu kommen, da es keinen Sekundärmarkt dafür gibt, man momentan effektiv nicht nach England zum Kauf fahren kann und es auch sonst sich weniger für Schnäppchenjäger eignet. Ich konnte es mir dennoch besorgen und könnte auch anderen Interessenten dabei helfen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Angeboten, die leicht online per Post beziehbar sind. Ich habe es in den letzten Wochen getestet, aber Spezialfragen wie iOS-Tethering oder Langzeit-FUPs kann ich auch nicht beantworten. Vielleicht machen wir genau dazu später eine weitere Konversationsgruppe mit Interessenten oder SIM-Testern auf, denn unlimitierte Datenflats sollten nicht die ganze Diskussion im R@H-Thread bestimmen, weil sie nur für ein bestimmtes Klientel geeignet sind.


    Ich kündige also für unsere intensiveren Nutzer mit Spekulationsbereitschaft hier am Black Friday oder 1. Advent (was man lieber hat) die Veröffentlichung unserer ersten unlimitierten Datenflat aus England an, die ohne FUP mit LTE Max in allen 3 deutschen LTE-Netzen roamt zu £20 pro Monat d.h. gut 22 € (plus noch ggf. ca. 10+ € für die Beschaffung der SIM-Karte, wenn man es dort nicht über Freunde macht). Mehr dann dazu in ein paar Tagen, wenn ich meine Erfahrungen damit zusammengeschrieben habe.

  • Beitrag von Lemant ()

    Dieser Beitrag wurde von Martin S gelöscht ().
  • Strasbourg: Selbst wenn das ginge müsste man dann mindestens 5GBP aufladen, nur um die Karte am Leben zu halten - mit ungewissen Erfolgsaussichten. Da kann ich auch gleich 1 Mal den 10 GBP Plan buchen.

    Was die Black-Friday Aktion u.A. für den endless data Plan betrifft, auf die ja wolfbln schon hingewiesen hatte: hier fehlt mir immer noch die Information, wielange man die Sonderpreise in der Folge erhält. Hier gab es in der Vergangenheit immer klare Aussagen über 24 Monate. Diesmal fehlt das leider oder ich finde es nicht.

    Nach Angaben des Chat-Supports ist dieses Angebot zeitlich nicht begrenzt. Es soll solange gelten, bis du den Tarif wechselst oder kündigst.

    I bet you'll find someone like you
    Cause there's a foot for every shoe
    And I wish you luck, but I've other things to do

  • Das ist ein Tarif, wie es ihn so nie geben sollte und vielleicht nach dem vollendeten Brexit auch nicht mehr lange gibt: eine unbegrenzte Daten-, Anruf- und SMS-Flat für 30 Tage in allen 3 deutschen Netzen mit LTE und (meist) vollen verfügbaren Speed zu umgerechnet gut 22 € im Prepaid. Ich habe mich in Nov. 2020 zur Veröffentlichung entschlossen, weil die SIM-Karte z. Zt. nicht so ganz einfach zu bekommen ist und sie sich daher nicht für Schnäppchenjäger eignet. Auch bleibt bislang das Schicksal des EU-Roamings mit britischen SIM-Karten ungeklärt. Der Tarif läuft unverändert in Großbritannien seit November 2019. Nach einem Jahr kann man es dann schon mal offen sagen. Es ist momentan nicht die einzige oder die günstigste unbegrenzte Datenflat im deutschen Roaming, aber durch die weitgehende Nutzbarkeit aller 3 deutschen LTE-Netze die vielseitigste. Dieser Artikel entspricht meinem Erkenntnisstand im November 2020, der sich jederzeit ändern kann.



    SUPERDRUG mobile


    Superdrug ist zunächst eine Drogeriemarktkette in Großbritannien mit etwa 800 Shops vor Ort ähnlich wie bei uns etwa die Filialen von Rossmann oder dm. Sie sind nach Boots dort die Nr.2 auf dem Markt und gehören über die A.S. Watson Group dem Firmengeflecht von CK Hutchison Holdings in Hong Kong. Wie Rossmann bei uns bietet Superdrug seit 2018 auch eine eigene Mobilfunkmarke namens „Superdrug mobile“ an, die als Subsidiary/MVNO über das Netz von Three UK realisiert wird, das zufällig auch zum CK Hutchison Imperium gehört.


    Verfügbarkeit:


    In Großbritannien soll die Superdrug mobile SIM-Karte in Filialen von Superdrug verfügbar sein. Das konnte bisher nicht sicher vor Ort überprüft werden, da sich Großbritannien und Deutschland gegenwärtig (Stand: Nov. 2020) als Covid19-Risikogebiete sehen und jeweils bei der Einreise eine 14- bzw. 10-tägige Quarantäne für Reisende gegeneinander verordnet haben. Der Direktbezug im Laden fällt also zunächst effektiv für Besucher aus.


    Superdrug bewirbt daneben sehr den Online-Bezug, verschickt aber die SIM-Karte per Post nach Bestellung nur an britische Adressen. Dies führt zum Problem, dass der Name des Bestellers vor Ort auf dem Briefkasten zu finden sein muss oder die SIM komplett unter dem Namen eines britischen Bewohners zu führen ist, der sie einem weiterreicht. Die SIM kommt zwar formal wie alle britischen SIMs ohne amtliche Registrierung aus, wird aber als „unechtes“ oder hybrides Prepaid an eine Debit- oder Kreditkarte gebunden von der monatlich aufgeladen wird, ähnlich wie Voxi oder Smarty, was eine gewisse Identifizierung ermöglicht.


    Momentan (Stand: November 2020) kann man sie nur über dem Umweg über Bekannte oder Freunde in Großbritannien beziehen, die sie einem dann weitergeben. Ohne solche Kontakte besteht zudem die Bezugsmöglichkeit über Postweiterleitungsdienste. Hier wurde bpm-lux (Link s.u.) im Herbst 2020 von mir erfolgreich getestet. Bei der online Bestellung in der Superdrug Maske kann man die wichtige bpm-Nummer in eine Zusatzzeile einfügen. Man muss mit einer Laufzeit von insgesamt ca. 14 Tagen in England und nach Deutschland rechnen. Der Postweiterleitungsdienst verursacht jedoch weitere Kosten. Bei bpm-lux betragen sie beispielsw. 5 € monatlich für den Dienst und weitere gut 5 € für den Empfang, Lagerung in England und Weiterleitung eines Briefs nach Deutschland.


    Beim Versand sollte man sich besser für eine verlässliche Methode entscheiden. Er ist innerhalb Englands zwar kostenlos, aber der erste Monat in Form des ersten Plans (s.u.) muss zum Zeitpunkt der Bestellung bereits per Kredit- oder Debitkarte vorausbezahlt werden. Diese Zahlung könnte verloren gehen, wenn die Sendung mit der SIM nicht ankommt. Sie ist nicht versichert und kommt auch nicht per Einschreiben oder Tracking. Auf Anfrage könnte ich Interessenten diesbezüglich mit meinem Weiterleitungsaccount ohne Haftung für Verluste behilflich sein.


    Für eine SIM-Bestellung muss man zudem einen online Account bei der Superdrug-Drogerie über einen Email-Relink eröffnen, worüber man auch später die SIM-Karte führt. Daher gibt es wohl keinen Sekundärmarkt wie für andere Three-Produkte bei eBay oder Amazon, da die SIM effektiv mit dieser Email verknüpft ist. Mit dem Account kommen auch viel Spam-Mails von Superdrug. Daher sollte man zwar einen echten Mailaccount auf den man Zugriff hat wählen, der aber gut Spam vertragen kann. Das nervige „Health & Beautycard“-Treueprogramm der Drogeriemarkt-Kette ist für den Kauf Voraussetzung, aber kostenlos online eröffen- und führbar und weiter unwichtig, wenn man nicht seine Treuepunkte in einen englischen Drogeriemarkt später ausgeben möchte.


    Die Aktivierung der SIM erfolgt online auf der Website nach Lieferung im ausgewählten und vorausbezahlten Plan. Sie verbindet sich nach Einlegen ins Handy in ein paar Minuten mit einem Netz. Die genauen Abläufe der Aktivierung sind auf der Verpackung der Sendung klar beschrieben und gehen von Deutschland aus. Der monatliche Plan, der jeweils für 30 Tage gilt, läuft stets nach Aktivierung gleich los, kann aber zu jedem 30-Tages-Intervall gestoppt oder gewechselt werden und danach bis zu 6 Monaten am Stück pausieren, bevor die SIM wegen Inaktivität deaktiviert werden kann.


    Zur Aufladung können auch „deutsche“ Kredit- und Debitkarten benutzt werden (erfolgreich getestet mit N26 und Revolut). Man sollte hier beim Aufladen auf Karten mit niedrigen Umwechselgebühren achten, da die Preise auf der Karte in GBP gebucht werden und Wechselkursschwankungen unterliegen. Wie üblich bei engl. SIM-Karten, können die Kreditkartendaten im online-Account gespeichert werden, so dass die Abbuchung danach immer völlig automatisch erfolgt. Die Speicherung ist zwar voreingestellt, aber nicht obligatorisch.


    Der britische Jugendschutz („Content Lock“) ist auch standardmäßig aktiviert und kann etwas versteckt im Dashboard unter „Account Settings“ mit einer (deutschen) Kreditkarte entfernt werden, wofür £1 abgebucht wird. Dies wurde mit einer Comdirect Visa Kreditkarte erfolgreich getestet, eine N26-MasterCard wurde aber als Debitkarte abgelehnt.


    Tarife:

    Superdrug Mobile wird offiziell als MVNO im Three UK–Netz bezeichnet (ist aber eher als eine Zweitmarke [engl. Subsidiary] von Three zu sehen). Sie hat eine sehr einfache Tarifgestaltung. Es gibt nur 4 Pläne für 30 Tage, die so seit November 2019 gelten:

    • £10 Plan: 5 GB
    • £15 Plan: 15 GB
    • £18 Plan: 20 GB
    • £20 Plan: unbegrenzte Flat

    Die Pläne beinhalten unbegrenzte Anrufe und SMS in Großbritannien und im EU/EWR/CH-Roaming. Preise oder Nutzung außerhalb der Pakete gibt es und gehen auch nicht, außer zu Premiumnummern und für Übersee-Roaming für die man davor extra aufladen muss.


    Ungenutzte Datenvolumen können in den Folgemonat übertragen werden, wenn der gleiche Plan weiterläuft, außer eben bei der unlimitierten Datenflat. Er kann jederzeit zum Monatsende gestoppt oder verändert werden, durch ein vorheriges Opt-out auf dem Dashboard. Für die begrenzten Volumenpakete gibt es noch Add-ons mit 1 GB für £2, 2 GB für £3 und 4 GB für £5 zum nachbuchen. Eine App zur Führung gibt es ähnlich wie bei Smarty oder Voxi nicht, sondern ein ziemlich übersichtliches Online-Profil, was von Superdrug als „Dashboard“ bezeichnet wird.


    Preislich ist bei Superdrug mobile ggü. Smarty mit sehr ähnlichem Verhalten nur die Datenflatrate zu £20, also für momentan gut 22 € (Stand: Nov. 2020) interessant. Für kleinere Pakete bietet Smarty 20 GB im quasi identischen Roaming bzw. 30 GB in England für £10 (ca. 11 €) wesentlich günstiger an, allerdings mit der bekannten FUP-Grenze und ohne Volumenübertrag auf den Folgemonat. In Großbritannien ist zu beachten, dass Three dort ein eher schwächeres 3G/4G-Netz gegenüber seinen Mitbewerbern hat, was aber nicht fürs Roaming außerhalb gilt.


    > ENDE Teil 1<

  • >ANFANG TEIL 2<


    Roaming:

    Hier muss zunächst deutlich darauf hingewiesen werden, dass das Roaming von britischen SIM-Karten in der EU/EWR und von kontinental-europäischen SIM-Karten in Großbritannien ab 2021 bisher in der Schwebe hängt. Die gesetzliche Bindung an die EU-Roamingverordnung läuft mit dem endgültigen Brexit Ende 2020 auf beiden Seiten aus und Roamingleistungen werden danach von den jeweiligen Betreibern auf beiden Seiten des Kanals freiwillig erbracht.


    Es könnte also durchaus sein, dass Three UK sein Roaming 2021 verändert und danach Deutschland nicht mehr wie bisher zu Inlandspreisen anbietet. Genauso könnten sie (jederzeit) eine FUP oder weitere Grenzen beim Roaming ziehen. Generell werden von Vodafone und Three diesbezüglich 2021 zunächst keine großen Änderungen erwartet, zumindest haben sie bisher keine angekündigt, ausschließen kann man sie aber nicht.


    Roaming von Superdrug mobile in Deutschland ähnelt sehr anderen Three-Produkten, insbesondere dem Roaming von Smarty. Die Schweiz gehört bei Superdrug offiziell weiter zum EU-Bereich, die Kanalinseln und Isle of Man dagegen nicht. Auch der erweiterte Go Roam-Bereich in Übersee von Three‘s Eigenmarke wird nicht zum Inlandspreis angeboten.


    In Deutschland gehen wie bei Three alle 3 LTE-Netze von Telekom, Vodafone und Telefónica in hoher Geschwindigkeit. Es gibt weder eine klare Priorisierung, noch ein spürbares Steering. D.h. die Einbuchung erfolgt automatisch nach dem jeweils dort stärksten Netz und manuelle Einbuchung in andere Netze sind einfach und schnell über die manuelle Netzwahl möglich. Three’s Produkte sind damit ziemlich einzigartig und lassen auch den relativ schnellen Netzwechsel über manuelle Netzwahl unterwegs zu, ohne mehrfach gegen das lästige Steering ankämpfen zu müssen.


    Als max. DL/UL Speed wurden im Nov. 2020 in allen 3 LTE-Netzen am Referenzstandort in Berlin gemessen: Telekom: 223/22, Vodafone 154/43 und o2/Telefónica 52/42 Mbit/s. Der Ping ist am besten im VF-Netz etwa um 55 ms und bei Telekom o2 etwas höher um 75 ms, gemessen jeweils über deutsche Server. Es gibt allerdings mitunter Einschränkungen im Telekom-Netz. Es war im Sommer 2020 vorübergehend überhaupt nicht verfügbar. Inzwischen funktioniert es wieder, jedoch bekommt man zeitweise erheblich höhere Latenzen (um 150 ms) und niedrigeren Speed (25 Mbit/s im DL) als eigentlich vor Ort bei Telekom verfügbar. Dieses Phänomen tritt nur vorübergehend in Telekom-Netz auf und lässt auf Routingprobleme von Three bei Telekom schließen, bei Vodafone und o2 wurde es bislang nicht beobachtet.


    Tethering wurde mit Android erfolgreich in allen deutschen Netzen getestet. Ob es über iOS mit Apple-Geräten funktioniert, ist mir aber unbekannt. Superdrug sagt selbst, dass Tethering im Ausland generell nicht gewährleistet sei. Manchmal fühlt sich Three‘s Roaming etwas langsamer oder verzögert im Vergleich zum Roaming von z.B. Vodafone aus England an, insbesondere bei Telekom-Routingproblemen.


    Es scheint bisher keine FUP in Sinn einer Volumen- oder Zeitbegrenzung zu geben. Die Datenmenge ist also formal unbegrenzt. Superdrug verbietet nur „excessive use“, definiert aber nicht, was konkret darunter zu verstehen ist. Nach den Erfahrungen, die User im Roaming mit Smarty gemacht haben, sollte man vor allem mobiles Internet verwenden und dagegen auf lange Roaminggespräche verzichten bzw. sie über VoIP führen.


    LINKS

    Bilder:


    superdrug-1.jpg



    SIM-Karte im Träger



    superdrug-2.jpg



    Brief mit SIM-Karte und Anleitung


    superdrug-3.jpg



    Tarifstruktur von Superdrug mobile


    Zum Schluss noch eine große Bitte. Ich habe lange überlegt, ob ich das Angebot von Superdrug mobile hier veröffentlichen soll, weil in der Vergangenheit einige Leser dieses Threats unbegrenzte Datenraten massiv ausgenutzt haben und damit ihren persönlichen Beitrag zum Ableben dieser Angebote im Roaming leisteten.


    Ich konnte darum auch nicht massiv testen, ob die Flat wirklich unbegrenzt ist. Die übliche Roaming-FUP von Three und Smarty bei 20 GB wird jedenfalls nicht umgesetzt. Ich bin über 60 GB gegangen und dabei auf keine Grenze gestoßen. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass Superdrug ein internes Alarmsystem gegen „Überdosen“ hat. Wo das liegt, ist mir bislang unbekannt. Auch waren bisher keine Langzeit-Tests über Monate hinweg möglich. Also verbraucht bitte nicht völlig unnötig riesige Datenmengen, nur um zu sehen, wie weit man gehen kann, bevor sie die Reißleine ziehen. Sie könnten schon bald aus dem EU-Roaming aussteigen oder die Datenmenge begrenzen und damit das Angebot wertlos machen. Stellt es auch nicht in irgendwelche Schnäppchenforen, denn es ist für Laien zu kompliziert, momentan dafür nach England zu fahren oder einen Postweiterleiter zu beauftragen. Ich bin aber da gerne bereit, Interessenten aus dem Board weiter zu helfen.

  • vielen Dank wolfbln, dass auch etwas neues diskutiert wird. Die Hürde zum besorgen ist tatsächlich etwas hoch, gerne würde ich es mal ausprobieren.

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    2 Mal editiert, zuletzt von cxcc ()

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