5G-Netzausbau von Drillisch

  • Die meisten dürften wie gesagt Kabel oder VDSL nutzen Zuhause. Alles andere sind im Prinzip Freak Lösungen ohne Stabilitätsgarantie. Gerade Funk - egal ob nun WLAN oder LTE kommen nicht an die Stabilität eines Kabel oder VDSL Anschlusses heran.

    In der Grossstadt ist eine Mobilfunkloesung oder sogar eine WLAN Loesung oft zuverlaessiger als VDSL


    Wenn man mindestens 3-4 UMTS/LTE Stationen mit brauchbarem Pegel empfaengt ist ein Ausfall aller Stationen ueber laengere Zeit ziehmlich unwahrscheinlich. Aehnlich ist es wenn man 3-4 Telekom_FON Spots mit brauchbarem Pegel empfaengt.


    Ein VDSL Port kann da eher ausfallen, und dann koennen sich durchaus Provider und Telekom die Schuld zuschieben, oder der Techniker seine Termine nicht einhalten. Da sind schon mehreren Leuten wochenlange Ausfaelle passiert.


    Beispiel wäre da zum Beispiel Netflix Offline Sync. Bei dem Speedtest Werte von um die 200 Mbits, der Download läuft dann auch die erste halbe Minute mit 160-180 Mbits durch und pendelt sich dann bis zum Ende bei 80-110 Mbits ein. Google Play läuft auch bei mir maximal mit ca 8-12 Mbyte/s. Obwohl mehr anliegt in der Zelle.:rolleyes:

    Das ist aber eher ein Luxusproblem.

  • Drillisch ist gut beraten keine Funklösung als Festnetzersatz anzubieten. LTE@Home und Hybrid sind töter als tot, Vodafone stürzt sich ins Kabel und die Telekom hat in einer Panikreaktion den VDSL Ausbau durchgezogen. o2 kauft sich günstig in diese beiden Infrastrukturen ein. Funk ist eine gute Backuplösung, die Ausfallsicherheit des Festnetzes erreicht es aber nicht (Probleme bei DSL entstehen zumeist lokal im Haus, eher selten triffts mal nen größeren Bereich - bricht dir die Anbindung eines Mobilfunkstandorts zusammen ist ein größerer Bereich betroffen wenn andere Standorte die Last übernehmen müssen).

    Unterwegs auf Schienen mit:
    Samsung Galaxy A51 #1: Vodafone Red L + Telekom MagentaMobil Prepaid S // Samsung Galaxy A51 #2: o2 myPrepaid S
    Samsung Tab S5e: Vodafone CallYa /// Festnetz: o2 VDSL.

  • Hier wird viel geschrieben, Drillisch will eventuell die Telekom ärgern, sich von dem oder dem Anbieter loslösen.


    Eine Frage stellt sich mir: Wenn die ihr eigenes Netz aufbauen, wie binden sie es an? So viel Glasfaser bzw. Netz haben die deutschlandweit doch nicht liegen, sonst müsste Drillisch auch nicht so sehr auf Telekom und Co. zurückgreifen. Und ob es eine gute Idee ist die Leute aus dem Festnetz auf 5G umzuschwenken... da ist ganz schnell Pumpe bei dem steigenden Bedarf an Bandbreite, wahrscheinlich gerade in urbanen Gebieten.

    Hinweis: Dieser Beitrag könnte Ironie, Sarkasmus, Zynismus, eine eigene, subjektive Meinung enthalten!

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    Da müsste man vllt. andersrum fragen, wieviele Standorte der alten drei Versatel bereits angebunden hat...

    "So langsam aber sicher glaube ich, das brennende Affenhaus in der Silvesternacht war ein böses Omen..."

  • Sie könnten also vor allem mit Telefonica so Deals machen wie "Wir dürfen umsonst an den Standort, dafür kostet euch die Anbindung nichts."
    Auf lange Sicht sehe ich trotzdem, dass die beiden (TEF und Drillisch) fusionieren oder sehr eng zusammenarbeiten (müssen).

  • Sie könnten also vor allem mit Telefonica so Deals machen wie "Wir dürfen umsonst an den Standort, dafür kostet euch die Anbindung nichts."
    Auf lange Sicht sehe ich trotzdem, dass die beiden (TEF und Drillisch) fusionieren oder sehr eng zusammenarbeiten (müssen).


    Sollte Südamerika weiter dermaßen ruckeln, könnte ein Zusammengehen schneller kommen, als gedacht. Telefonica hat sind, als Südamerika lief, dort relativ teuer eingekauft. Nun inflationieren die Währungen und jeder Erfolg wird dadurch pulverisiert. Wenn das so weiter gehen sollte, bleibt vielleicht nur die Abtrennung von Telefonica Deutschland. Ist doch heute bereits weniger als 7 Mrd Euro wert.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • 100 MBit/s Flat fuer 30€ finde ich in Grossstaedten vollig unnoetig, denn das gibt dort ja eh schon auf 2-3 verschiedenen Moeglichkeiten.

    Was du für nötig & sinnvoll hältst spielt glücklicherweise keinerlei Rolle in den Planungen der Netzbetreiber.

    In der Grossstadt ist eine Mobilfunkloesung oder sogar eine WLAN Loesung oft zuverlaessiger als VDSL

    Ernsthaft? Bitte vergleiche dein DSL Light über 5km Freileitung nicht mit richtigen VDSL (FTTC) bzw. FTTB. mein VDSL FTTB war in den letzten vier Jahren zweimal gestört. 1x wurde die Geschwindigkeit auf 16Mbit gedrosselt und 1x war der PPOE-Server für 1,5 Tage gestört.

    Eine Frage stellt sich mir: Wenn die ihr eigenes Netz aufbauen, wie binden sie es an? So viel Glasfaser bzw. Netz haben die deutschlandweit doch nicht liegen, sonst müsste Drillisch auch nicht so sehr auf Telekom und Co. zurückgreifen.

    In Großstädten gibt es zahlreiche Anbieter für Glasfaser und einen harten Wettbewerb. Da kann es schon billiger sein Glasfaser zu schalten als die vorhandene Richtfunkstrecke zu modernisieren.

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    Da müsste man vllt. andersrum fragen, wieviele Standorte der alten drei Versatel bereits angebunden hat...


    Was sind das für Karten? Glasfasernetz vor Ort? Ist das aktuell? Und wenn ja, dann wäre das ja nur das von Versatel. Hier vor Ort betreibt der lokale Energieversorger ein relativ großes GF-Netz. Normalerweise kann man dort fast jeden Standort in Chemnitz gut anbieden, ob Drillisch, Telekom oder TEF bzw. VF..

    Hinweis: Dieser Beitrag könnte Ironie, Sarkasmus, Zynismus, eine eigene, subjektive Meinung enthalten!


  • So viel Glasfaser bzw. Netz haben die deutschlandweit doch nicht liegen, sonst müsste Drillisch auch nicht so sehr auf Telekom und Co. zurückgreifen.

    Da 1&1 vor dem Telekom-Bitstream ja eingene DSLAMs in den Vermittlungsstellen betrieben hat (vielleicht noch immer betreibt?) kann man davon ausgehen das 1&1 mindestens in jeder Telekom-Vermittlungsstelle schon Glasfasern liegen hat.


    In einigen Grossstaedten wird es wohl auch lokale Metro-Netze geben und auch so manche Gewerbegebiete wird man schon erschlossen haben.

  • Drillisch ist gut beraten keine Funklösung als Festnetzersatz anzubieten. LTE@Home und Hybrid sind töter als tot, Vodafone stürzt sich ins Kabel und die Telekom hat in einer Panikreaktion den VDSL Ausbau durchgezogen. o2 kauft sich günstig in diese beiden Infrastrukturen ein. Funk ist eine gute Backuplösung, die Ausfallsicherheit des Festnetzes erreicht es aber nicht (Probleme bei DSL entstehen zumeist lokal im Haus, eher selten triffts mal nen größeren Bereich - bricht dir die Anbindung eines Mobilfunkstandorts zusammen ist ein größerer Bereich betroffen wenn andere Standorte die Last übernehmen müssen).

    Die Ausfallssicherheit ist bei Funkloesungen wesentlich besser als bei leitungsgebundenen Loesungen.


    HybridDSL hat die groesste Ausfallsicherheit ueberhaupt, da DSL und LTE unbhaenig voneinander auch einzgeln funktionieren.


    Aber auch bei reinen Funloesungen ist die Aufallsicherheit schon ganz gut wenn man mehrere Stationen empfaengt. Es kann zwar sein das mal eine Station ausfaellt, aber wenn man dann statt Vollausschlag und 40-50 MBit/s nur noch 2-3 Balken und 3-10 MBit/s hat ist das kein Drama, damit kann man schon ein paar Tage ueberbruecken. Man muss ja dann nicht gerade an diesen Tagen eine komplette Linux-Distribution runterladen oder UHD streamen.


    Es gibt zwar natuerlich aus Ausfaelle wo gleich ein Gebiet von der Groesse von drei, vier Landkreisen offline ist, oder Ausfaelle im Corenetze wo dann zehntausende Kunden ueberall betroffen sind - aber dadurch das soviele Kunden betroffen sind wird das dann wenigstens schnell behoben.

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