Drillisch ist doch der Grund dafür dass es das so nun geben muss. ![]()
Bin ja auch dafür dass es so umgesetzt werden muss weil Gesetz. Aber es wäre wahrscheinlich nie gekommen wenn es so von allen so einfach wie hier umgesetzt worden wäre.
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Drillisch ist doch der Grund dafür dass es das so nun geben muss. ![]()
Bin ja auch dafür dass es so umgesetzt werden muss weil Gesetz. Aber es wäre wahrscheinlich nie gekommen wenn es so von allen so einfach wie hier umgesetzt worden wäre.
Also die Rechtssprechung, dass die Kündigung supereinfach - also ohne Kundenlogin und (fast) ohne Kundendaten auf der Webseite erfolgen muss, finde ich bedenklich. Es könnten sich "nette Freunde" den Spaß machen, meinen ANschluss zu kündigen und ich müsste dann dann davon Kenntnis bekommen und das zurückdrehen, das wird (k)ein Spaß.
Kunden sollten lernen, dass sie wenn sie Verträge abschließen, sich um diese auch aktiv kümmern müssen. Das heißt ein Kundenlogin und ein Passwort dazu sind da einfach verpflichtend. Wer das verschlampt, muss mit den folgen leben. Ok. Mitmenschen mit Handycaps (Sprache, Alter etc.) werden diese einfache Kündigung vielleicht gut finden. Aber oft wird dann nach einer Kunden- oder Vertragsnummer gefragt und spätestens dann ist auch wieder aus mit "einfach".
Ich denke, fraenk wird auf der Webseite einen Button einbauen und wir gehen zur Tagesordnung über.
fraenk ist verdammt günstig, also werden die Kostenrechner versuchen, die Abläufe noch weiter zu vereinfachen, um die Kosten zu senken.
Was in Deutschland fehlt, wäre ein Transfercode, den ich mir beim alten Anbieter abhole und beim neuen abgebe. Dann müssten Portierungen in Echtzeit (am gleichen Tag) möglich sein. Klar, viele Anbieter werden da erst einmal jammern, aber wenn sie merken, das Kunden später auch wieder kommen könnten, werden sie es lieben.
Das ist im Wesentlichen keine Rechtsprechung, sondern ist ziemlich im Detail in § 312k BGB reingeschrieben worden: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312k.html
Vertragsnummer sollte demnach nicht zwingend erforderlich sein (wenn man nicht mehrere verwechselbare hat), aber ein gewisses Missbrauchsrisiko gibts bei solchen Sachen natürlich schon.
Den Transfercode gibts im Prinzip schon. Ist halt kein einzelner Code, sondern die »portierungsrelevanten Daten«, die mindestens beim Setzen des Opt-ins dem Kunden mitgeteilt werden und bei 1:1-Verwendung eine erfolgreiche Portierung garantieren müssen. Beruht halt nur auf der Willkür der MNP Deutschland (= Telekom, Vodafone & Telefonica). Der zeitliche Ablauf ist völlig unabhängig davon.
Aber der Portierungsbutton fehlt noch.
Also die Rechtssprechung, dass die Kündigung supereinfach - also ohne Kundenlogin und (fast) ohne Kundendaten auf der Webseite erfolgen muss, finde ich bedenklich. Es könnten sich "nette Freunde" den Spaß machen, meinen ANschluss zu kündigen und ich müsste dann dann davon Kenntnis bekommen und das zurückdrehen, das wird (k)ein Spaß.
Also bei fraenk kann man eine Kündigung per Klick in der App zurückziehen. Und man bekommt doch eine E-Mail, wenn eine Kündigung gemacht worden ist. Mal davon abgesehen muss man als „netter Freund“ bei den meisten Anbietern mindestens oft eine Kundennummer/Vertragsnummer und Adresse usw. angeben. Alles davon wird meistens nur der Kunde selbst wissen. Wenn es ein massives Problem mit „Spaßkündigungen“ gäbe, hätte die Politik längst reagiert. Ich finde es grundsätzlich schon gut und richtig, dass man auf der Website kündigen kann ohne Scherereien mit einer „Bestätigung per Telefon“.
fraenk tut zwar so als wären sie „nicht betroffen“, nur weil nicht explizit App erwähnt ist. Aber es tauchen keine Apps in der Abgrenzung auf.
Klar es geht um das Prinzip/Gesetz usw.
Wie es aktuell umgesetzt ist, ist für 99% der Kunden einfacher per Klick zu erreichen als ein Formular auszufüllen. Dieses ich kündige den Vertrag, weil ich habe das Handy verloren etc. Ist doch der seltenste Fall. Ich kündige weil ich den Anbieter wechseln möchte und zu dem Zeitpunkt ist das ein Klick in der App an prominenter Stellen.
Ich bin da bei hrgajek Man hätte Drillisch/Mobilcom etc. eher dazu bewegen sollen so etwas wie diesen Button einzubauen oder keine Bestätigung per Telefon mehr zu erlauben.
Aber es ist wie es ist und dann sollte fraenk das natürlich gesetzeskonform umsetzen.
Mitmenschen mit Handycaps (Sprache, Alter etc.) werden diese einfache Kündigung vielleicht gut finden.
Bei aller Handy-Affinität: Es heißt "Handicap". ![]()
Ich hab das Verfahren bei 1&1 eigentlich immer sehr geschätzt, weil eigentlich wollt ich ja meistens garnicht kündigen, sondern bloß anständige Konditionen, und mindestens Neukundenpreise hat man mit der Vormerkung auch ohne Telefonat immer gekriegt. Und schriftlich ist es immer gegangen. Der entscheidende Fortschritt für wirkliche Kündigung war, dass es jetzt auch per E-Mail geht. Das mit dem Telefonat geht auch immernoch; der Kündigungsbutton ist halt ein zusätzliches Angebot, das man praktisch auch erstmal kennen muss (aber spricht sich im Lauf der Zeit natürlich rum).
Relativ relevant ist noch der Fall, dass der Vertragsinhaber den Vertrag wegen Demenz o.Ä. praktisch nicht mehr nutzen und auch nicht kündigen kann und ein Betreuer oder (angeblich) Bevollmächtigter einspringen muss. Für viele Leute ist das die einzige Kündigung pro Vertragsart in ihrem Leben. Todesfall ist theoretisch komplizierter, aber rein praktisch kann da der Kündigungsbutton auch viel Aufwand sparen.
Okay das sind Fälle. Kann ich nachvollziehen! Danke
Ist jemanden schon mal bei fraenk ein „personalisiertes Angebot“ geschickt worden? Mir ist in der App aufgefallen, dass man da eine Einwilligung für erteilen kann. Ebenso gibt es einen Patchlog vor ein paar Monaten dazu:
Kann aber natürlich auch sein, da offenbar fraenk auf einem Congstar „Tarif“ basiert und die App sicherlich auch einige „congstar“ Bestandteile hat, dass es einfach nichts bedeutet.
Es wäre sowas durchaus vorstellbar, dass die den Datenverbrauch auswerten und Kunden, die ihr Datenvolumen gut verbrauchen bei der „Datenoption für 5€“ mehr Volumen anbieten, aber eben alles personalisiert.
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