Was geht euch auf den Keks?

  • Ich gehe fast 20 Minuten zu Fuß zum Bahnhof, doch anstatt des erwarteten Zuges kommt nur eine Lautsprecherdurchsage, die verkündet dass dieser ausfällt. Irgendwas mit kurzfristigem Personalmangel. Nächste Verbindung, eine Stunde später, falls die nicht auch kurzfristig ausfällt :(

  • erfahrene Pendler schauen *immer* *vorher* online, ob und ggf mit wieviel Verspaetung der Zug faehrt - ausser bei der inneroertlichen U im 3-5min-Takt...

    Nordisch by zuag'roast :D

  • Olaf tritt doch nicht, der sagt nix. Und macht auch nix. Und wenn, kann er sich nicht erinnern.


    Ja, das ist auch so'n Keks (nicht der Typ, das Verhalten)...

    Für mich auch „der Typ“.

    Dual-SIM: 1. wechselnd, 2. Standard: fraenk | satellite

  • Das wird uns in nächster Zeit noch öfter drohen mit Ausfällen wegen Personalmangel. Am Wochenende der Reitlehrer war nur Vertretung und die Bedienung war auch nur deshalb da, weil es gutes Geld im Nebenjob ist.

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  • Solange unser soziales Netz so bleibt oder mit BSW weiter verschärft wird und der Mindestlohn und die höherwertigen Einkommen erhöht werden müssen, dass überhaupt noch jemand zur Arbeit geht. Wird halt gar niemand mehr eingestellt weil sich Dienstleistungen nicht mehr vertretbar realisieren lassen.


    Hier auf der Urlaubsinsel haben manche Geschäfte und Gastronomie nur noch sehr homöopathische Öffnungszeiten.


    Aber das merken die Phantasten auch noch irgendwann.

  • Vielelicht müssen wir uns aber auch mal die Frage stellen ob es richtig ist sich durch Ausbeutung Dritter ein angenehmes Leben zu machen.

    Wenn ich es mal marktwirtschaftlich betrachte, ein Job der nicht das Gehalt wert ist was notwendig um Mitarbeiter zu finden wird nicht benötigt.

    Aber keine Angst, das wird sich in wenigen Jahren ändern, die Ampel setzt unser Land wirtschaftlich vor die Wand, und die CDU in der nächsten Regierung sein und den nächsten Bundeskanzler stellen und damit wird der Mindestlohne bestenfalls eingefroren, Hartz4 wieder kommen und Rente mit 70+, das in Verbindung mit Millionen unverschuldet arbeitslos gewordenen Menschen, da ist Sklavennachschub sicher.

    Dann kannst du wenn es dich nicht auch trifft auf deiner Urlaubsinsel auch wieder ganztätgig shoppen gehen und 7 Tage die Woche von früh bis in die spät im Restaurant sitzen.

    Das Problem auf den Urlaubsinseln ist aber übrigens weniger der Mindestlohn oder Hartz4, sondern eher die Wohnsituation da alles was nicht Niet und Nagelfest ist von besserverdienenden Festlandsbewohnern aufgekauft und/oder in Ferienwohnungen umgewandelt wird und es damit keinen bezahlbaren Wohnraum für das Dienstpersonal mehr gibt.

  • Solange unser soziales Netz so bleibt oder mit BSW weiter verschärft wird und der Mindestlohn und die höherwertigen Einkommen erhöht werden müssen, dass überhaupt noch jemand zur Arbeit geht. Wird halt gar niemand mehr eingestellt weil sich Dienstleistungen nicht mehr vertretbar realisieren lassen.

    Wie sagte es mir ein Bekannter neulich, kurz nach dem er über das Thema EU-Wahlen anfing? "Zu DM-Zeiten hatte ich rund 3000 DM, meine Rechnungen bezahlt, und noch genug Geld um gut zu leben. Inzwischen ist alles derartig teuer geworden, dass ich froh bin meine Rechnung bezahlen zu können. Geld für Urlaub ist schon lange keines mehr da, und zusätzlich privat für die Rente vorsorgen soll ich auch noch. Irgendwann soll ich dann noch meine Heizung durch eine teure Wärmepumpe austauschen, davor noch das Haus neu dämmen, und E-Auto fahren. Ja wovon denn? Und an die Rente will ich noch gar nicht denken. Wahrscheinlich brauche ich dann noch einen Nebenjob um überhaupt halbwegs über die Runden zu kommen."


    Lange Rede, kurzer Sinn: AfD, BSW und Co sind nicht Ursache des Problems, sondern eher ein Symptom. Menschen die ein bequemes Auskommen haben und zufrieden sind, wählen so was nicht. Oder warum meinst du dass die AfD im Osten besonders viel Zustimmung hat, wo die Löhne heute, 35 Jahre(!) nach dem Mauerfall, teilweise immer noch nicht auf Westniveau angekommen sind?

  • teilweise immer noch nicht auf Westniveau

    Das ist Polemik! Der Norden hat nach 84 Jahren noch nicht das Lohnniveau des Südens. Regionale Unterschiede sind normal.


    Unsere 2020er Party-, Feier-, Sabbatical und Bürgergeldgesellschaft erwirtschaftet schon lange nicht mehr das, was die Deutschen zu DM Zeiten erwirtschaftet haben. Und deshalb sinkt das Realeinkommen. Und wenn wir den Arbeitgebenden es weiter immer unattraktiver machen, werden auch die Arbeitnehmenden keine solche mehr haben. Warum sollte man Risiken eingehen, wenn sich das nicht lohnt?


    Die DDR hatte genug Zeit, zu zeigen, dass es das bessere System ist. Das Ergebnis steht in den Geschichtsbüchern. Damals konnten die Firmen halt nicht flüchten. Hier können sie es und werden es. Und die, die es nicht können oder wollen, haben den schwarzen Peter.

  • Und wenn wir den Arbeitgebenden es weiter immer unattraktiver machen, werden auch die Arbeitnehmenden keine solche mehr haben

    Ich heule mir bald die Augen aus um die armen Arbeitgebern. Muss echt hart sein, wenn man länger auf das fünfte Marmorklo oder die dritte Villa im Inselparadies warten muss.

    Wie wäre es damit: Es ist derzeit immer schwerer gutes Personal zu finden. Die Armen hungerleidenden Arbeitgeber sollten sich mal überlegen, ob man denjenigen die letztlich das Geld erwirtschaften, den Lohn immer weiter kürzen sollte, oder ob man evtl mehr hat, wenn man seine Mitarbeiter so behandelt und bezahlt, daß sie weiterhin dabei bleiben, und damit dafür sorgen daß weiter Geld rein kommt.

    Als Arbeitgeber sollte man sich mal vor Augen führen, daß ein Laden nur dann gut läuft, wenn jemand da ist der den Job macht. Ohne Arbeiter kann der Arbeitgeber seinen Laden zu machen. Vielleicht sollte er das mal anerkennen.

    Derzeit ist es doch so daß die Arbeitgeber keine Leute finden. Wenn es so einfach wäre, dann woanders hin zu gehen würden sie es tun. Vieles lässt sich aber einfach nicht ins Ausland verlagern. Also muss man Leute hier finden. Und es ist für niemanden die Erfüllung seines Lebens sich kaputt zu Arbeiten, damit Cheffe noch ein paar Milliönchen mehr auf dem Konto hat. Jeder der einen Job sucht, tut das aus einem Grund: er will selbst ein Leben haben. Leben nicht nur Überleben. Also auch Freizeit, und genug Geld um diese zu Gestalten. Und wenn ich das bei einer Firma nicht bekomme, und ein bisschen Qualifikation habe, geh ich eben woanders hin, wo ich das bekomme. Pech gehabt Chef, mach Deinen Scheiss alleine, wenn Du es überhaupt kannst.

    Ein Mitarbeiter ist nicht nur ein störender Kostenfaktor der Verzichtbar ist, sondern er ist derjenige der das Geld erwirtschaftet. Auch das Geld mit dem sich Cheffe den dritten Porsche kauft, hat der Mitarbeiter erwirtschaftet, nicht der Chef.


    ist es wirklich so schlimm anstatt 3 nur noch 2,5 Millionen im Monat auf dem Konto zu haben, wenn dafür 100 Mitarbeiter ein etwas besseres Leben haben können? und dafür vielleicht noch 50 Mitarbeiter dazu kommen, so daß man jetzt mehr Aufträge annehmen und Bearbeiten kann, und am Ende aus den 2,5 Mille plötzlich doch 3,5 Mille im Monat werden, und die Leute den Job lieber machen, und nicht einfach abhauen, weil der Laden nebenan mehr Bezahlt?


    Sorry aber Deine Aussagen sind an Zynismus gegenüber Arbeitern kaum noch zu überbieten. Sowas Menschenverachtendes hab ich noch selten gelesen.

    Denk mal um! Die Zeiten wo die Leute froh waren überhaupt einen Job zu haben sind vorbei. Sei froh daß Du noch Mitarbeiter hast. Wäre ich bei Dir angestellt, würde ich spätestens jetzt meinen Hut nehmen, ich finde problemlos was besseres.

    **** Commodore 64 Basic V2 ****
    64K RAM System 38911 Basic Bytes Free
    READY.

    2 Mal editiert, zuletzt von Brainstorm () aus folgendem Grund: Typos beseitigt

  • Und wenn wir den Arbeitgebenden es weiter immer unattraktiver machen, werden auch die Arbeitnehmenden keine solche mehr haben. Warum sollte man Risiken eingehen, wenn sich das nicht lohnt?

    Wenn die Arbeitgeber keine Arbeitgeber mehr sein wollen, steht ihnen das selbstverständlich frei. Dann müssen sie eben die ganze Arbeit alleine machen. Dazu haben sie aber allem Anschein nach auch keinen Bock, wie dein Satz

    Hier auf der Urlaubsinsel haben manche Geschäfte und Gastronomie nur noch sehr homöopathische Öffnungszeiten.

    ja nur zu eindrucksvoll belegt ;)

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