Apple Card : Eine Zusammenfassung......vielleicht demnächst auch in Deutschland!?

  • Apple Card - The next Big Service



    Quelle: Wikipedia


    Apple Card ist eine von Apple für den Gebrauch von Apple Pay entwickelte Kreditkarte. Die Karte wurde am 25. März 2019 während des Apple Special Event von Tim Cook der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seit August 2019 in den Vereinigten Staaten erhältlich. Partner von Apple sind für diese Dienstleistung Goldman Sachs und Mastercard.


    Quelle: Heise


    Die Apple Card funktioniert nur zusammen mit Apple Pay und der Wallet-App. Dort lässt sich die virtuelle Kreditkarte in wenigen Minuten kostenlos beantragen und ohne Gebühren nutzen. Zusätzlich - bekommt man eine physische Kreditkarte zugeschickt, die sich aber von einer herkömmlichen Karte anderer Banken unterscheidet. Sie ist aus Titan gefertigt und nur mit dem Namen, einem Chip und dem Apple-Logo bestückt. Eine NFC-Funktion gibt es nicht. Alle anderen Informationen, wie die Kartennummer, Ablaufdatum und CVC-Code sind nur in der Wallet-App hinterlegt, wo auch Ausgaben und Kontoauszüge visuell aufbereitet und über Maschinenlernen organisiert werden. Datenschutz spielt ebenfalls eine Rolle.


    Außerdem erhält man über eine Cashback-Aktion Geld bei einem Einkauf über die Apple Card zurück. Apple nennt das „Daily Cash“. Die Konditionen für die USA:

    Cashback-Übersicht:

    • Beim Einkauf im Apple Store erhält man 3% der Summe zurück.
    • Bezahlt man mit der digitalen Kreditkarte über Apple Pay in anderen Geschäften, erhält man 2% der Summe zurück.
    • Zahlt man mit der physischen Apple Card aus Titan, erhält man 1%der Summe zurück.


    Gebühren bei nichtrechtzeitiger Zahlung


    https://www.giga.de/extra/appl…en-der-apple-kreditkarte/


    Das Kleingedruckte auf Apples Webseite (via heise) offenbart die Schattenseite: Der effektive Jahreszins liegt hier je nach Kreditwürdigkeit bei 13,24 bis 24,24 Prozent. Weitere Details zu dem Jahreszins sind aktuell noch nicht verfügbar, da Apple beziehungsweise Goldman Sachs die genauen Geschäftsbedingungen noch nicht veröffentlicht hat.

    Apple-Blogger John Gruber bezeichnete diese Zinssätze als Wucher, wie auch bei anderen Kreditkartenanbietern üblich. 24 Prozent sollten „als kriminell gelten“ und 13 Prozent seien „nicht niedrig“.


    Wer in Deutschland eine Kreditkarte mit nur einer monatlichen Teilzahlung nutzt, muss hierzulande je nach Bank mit Gebühren in Höhe von 9 bis 20 Prozentrechnen.



    Einkaufen bei Apple und in Raten zahlen - Null %-Finanzierung


    https://winfuture.de/news,116289.html


    Wie Bloomberg berichtet, sollen die Kunden der Kreditkarte demnächst iPads, Macs und Airpods kaufen und in Raten abbezahlen können. Um die Verkaufszahlen anzukurbeln, fallen für die Finanzierungs-Option keine Zinsen an. Das neue Angebot wird aktuell vorbereitet und soll in den kommenden Wochen starten. Ein genaues Datum ist jedoch noch nicht bekannt. Die Geräte werden sofort nach dem Kauf aus­ge­lie­fert und können über einen Zeitraum von zwölf Monaten bezahlt werden. Der Kaufpreis wird dabei in monatlichen Raten von der Apple Card abgebucht. Sofern der Nutzer seine Kre­dit­kar­ten­ab­rech­nung am Ende des Monats be­gleicht, fallen für den Kauf überhaupt keine Zin­sen an. Schiebt der Kunde die monatlichen Zahlungen auf, so stellt Apple den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Zinssatz der Apple Card in Rech­nung. Der Jahreszins schlägt teilweise mit mehr als 20 Prozent zu Buche.


    iOS 14 bringt Hinweise auf Apple Card in Deutschland


    https://www.macwelt.de/news/iO…d-in-Europa-10882889.html


    " Macrumors " haben in der letzten Beta-Version von iOS 14 (Beta 8) Hinweise gefunden, dass Apple seinen Finanz-Dienst Apple Card für den EU-Raum vorbereitet: In einer Property-List, also einer Textzusammenfassung aller Eigenschaften eines Programms haben die Entwickler bei Apple Card die Hinweise auf DSGVO gefunden. Im Grunde genommen brauchen die Anbieter Goldman Sachs und Apple diese rechtlichen Hinweise gar nicht, denn die Apple Card nur in den USA verfügbar ist. Das Auftauchen von einer DSGVO-Anpassung kann also als ein Hinweis auf den baldigen Start von Apple Card in der EU und hoffentlich bald in Deutschland gewertet werden. Allerdings weisen die Finder darauf hin, dass der Code in früheren Versionvon iOS ebenfalls auftaucht.

    Dass Apple seine Kreditkarte in weitere Regionen bringen will, ist kein Geheimnis: Auf seiner Deutschlandreise im Oktober vergangenen Jahres hat Tim Cook bestätigt , dass die Apple Card auch nach Deutschland kommt. Nur wann, ist unbekannt. Schließlich hat Apple Pay knapp vier Jahre gebraucht, um auch hierzulande Fuß zu fassen. Apple hat zudem in den letzten Wochen mehrere Stellenanzeigen geschaltet, die sich primär auf Apple Card als Projekt konzentrieren. So sucht Apple zwei Product Manager , einen Marketing Manager und einen Senior Manager für Apple Card und Apple Pay .



    Apple baut seinen Service immer weiter aus. Die Einführung der Apple Card war im Hinblick auf die Einführung von Apple Pay folgerichtig. Mit mehreren hundert Millionen Kunden verfügt Apple

    über eine „auskömmliche“ Anzahl von potentiellen Kunden. Das Cashback-System ist sicherlich ein Anreiz die Karte zu nutzen, da Apple ja selbst nie große Rabatte einräumt. Eine konsequente

    Nutzung der Karte - anstatt der bisherigen - kann schon für eine gewisse Freude beim nächsten Einkauf bei Apple sorgen..........aber nur für diejenigen die über eine entsprechende Solvenz verfügen.

    Allen anderen ist davon abzuraten, weil die Zinsen echt hoch sind.




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    6 Mal editiert, zuletzt von miherbie ()

  • (1)
    Die Null-Prozent-Absatzfinanzierung für Apple-Produkte ist meiner Meinung nach ein interessanter Aspekt, sofern damit verbundene Transaktionen Apple-intern administriert werden, so wie es zum Beispiel Amazon bei den monatlichen Zahlungen (in fünf Monatsteilzahlungen) handhabt. Denn letztlich verfügen diese Unternehmen über etliche Kreditwürdigkeitsinformationen aus der oftmals langjährigen Kundenverbindung heraus, so dass sie das Schufa-unabhängig mit eigenen Scoring-Modellen intern handhaben können.


    Interessant dürften daneben noch zwei weitere Aspekte werden.

    (2)
    Wie wird die deutsche Kreditwirtschaft auf die Apple Card reagieren? Da werden etliche Protestnoten und Widerstände kommen.

    (3)
    Wie reagiert der 'Point of Sale'? Denn die Karte wird als 'Elite'-Karte geführt. Das bedeutet, dass die abwickelnden Banken -in den Staaten Goldman Sachs- höhere Interbankenentgelte für das Bezahlen bzw. für das Durchziehen der Kreditkarte am Point of Sale erheben können und das auch (reichlich) tun.


    So bezahlt ein Händler für eine Elite-Karte deutlich mehr Entgelte als für eine Standard-Kreditkarte. Der Hintergrund ist einfach: Inhaber von Elite-Karten sind solventer, können sich mehr leisten und so steigt auch die Wahrscheinlichkeit an, dass sie auch mehr konsumieren. Deshalb sind diese Karten mit höheren Gebühen belegt, weil die Umsatzchance für den Point of Sale entsprechend höher ist. Deshalb gibt es auch einen harten Wettbewerb unter den Elite-Karten-Anbietern, weil dort interessante Entgelteinnahmen möglich sind. Deshalb werden auch immer mehr Zusatzfunktionen eingebaut, um den Kunden für die eigene Elite-Karte zu gewinnen.


    Das kann aber für bestimmte Branchen auch von Nachteil sein, zu Gewinnrückgängen führen und im schlimmsten Fall zu Verlusten – gerade wenn haarscharf und knapp kalkuliert wird. Denn oftmals kann das Entgelt im Preiswettbewerb nicht auf die Kundenpreise umgelegt werden. Das mag für eine schicke Nobel-Adresse in München * vielleicht nicht gelten, weil die sehr hohe Margen durchsetzen können, aber für den kleinen Laden um die Ecke doch bedeutsam sein.

    Diese Thematik griff in den Staaten auch ein Artikel von Bloomberg vom 10.12.2019 auf:
    Retailers Don’t Like Paying the Fees for Your Apple Card – Premium plastic has become a flashpoint in negotiations between the country’s largest stores and the Visa and Mastercard networks.

    'Einzelhändler zahlen nicht gerne die Gebühren für Ihre Apple-Karte - Premium-Plastik ist zu einem Brennpunkt in den Verhandlungen zwischen den größten Geschäften des Landes und den Netzwerken von Visa und Mastercard geworden.'


    Es gibt durchaus Widerstand des Point of Sale gegen Apple. Das ist auch bei Apple Pay so. Walmart akzeptiert zum Beispiel kein Apple Pay (Hintergrund von macreports). Und die Apple Card kann die eigenen Gewinnmargen wegen der Elite-Karten-Problematik durch die höheren Interbankenentgelte reduzieren.

    *= Stellt Euch mal ein hochdekoriertes Sterne-Restaurant vor. Die kaufen eine Möhre für ein paar Cents, veredeln das Produkt, verteilen ein paar kleingeschnittene Stücke auf drei bis fünf Vorspeisenteller für je 15 EUR des Ganges. Da machen ein mehr paar Punkte Interbankenentgelte wenig aus, weil die Marge extrem hoch ist. Für denjenigen aber, der die Möhre im Tante-Emma-Laden verkauft - sieht die Sache dann schon erheblich anders aus.

    Einmal editiert, zuletzt von derAL ()

  • (3)
    Wie reagiert der 'Point of Sale'? Denn die Karte wird als 'Elite'-Karte geführt. Das bedeutet, dass die abwickelnden Banken -in den Staaten Goldman Sachs- höhere Interbankenentgelte für das Bezahlen bzw. für das Durchziehen der Kreditkarte am Point of Sale erheben können und das auch (reichlich) tun.

    Nun sind diese Entgelte allerdings in der EU reguliert und begrenzt, es gibt nur zwei anwendbare Kategorien für Visa und Mastercard, nämlich Verbraucherkreditkarten oder Firmenkarten. Erschwerend kommt hinzu daß für PoS innerhalb der EU auch die Interbankentgelte nichteuropäischer Karten, wie der goldman SAchs Applepay Card, reguliert sind (cf. EU Kommission). Hier wird Apple also vermutlich den Cashback auf eigene Produkte oder Dienstleistungen beschränken, und sich an den marktüblichen Konditionen (ähnlich Amazon VISA) orientieren.

  • Bedeutet, dass die Transaktionen am POS auf 0,3% limitiert sind und online auf 1,5%, wenn ich das richtig deute?


    Damit würde die Apple Card für Apple in Europa weniger interessant sein.


    Und die Chancen liegen dann dort:

    • in Deutschland ist die Kreditkarte nicht das Top 1 Zahlungsmittel
    • seit Einführung von Apple Pay kann man wahrnehmen, dass kleinteilige Zahlungen gestiegen sind
    • dort ist oft eine Kreditkarte hinterlegt
    • Apple könnte die eigene Kreditkarte stellen

    Ist dann halt die Frage, ob Cashbacks, Revolving-Lösungen (gegen respektable Zinsen) bzw. Online-Transaktion (wenn die 1,5% stimmen) für Apple weitere interessante Aspekte darstellen? Denn ob das Zücken einer schicken Apple Kreditkarte wirklich so eine Strahlkraft hat - da habe ich so meine Zweifel.


    Was denkst Du darüber, jposel? :)

    2 Mal editiert, zuletzt von derAL ()

  • Wo liest Du die 1,5% heraus? Die Verordnung ist eigentlich technologieneutral und sieht den PoS als PoS unabhängig der Ausprägungen face to face oder online.


    Einerseits ist die Regulierung aus meiner Sicht erfolgreich gewesen, die Zahl der Akzeptanzstellen auch für Kreditkarten ist doch gewachsen, und auch für Klein- und Kleinstbeträge. Allerdings ist ja, vielleicht ähnlich wie bei der Roamingverordnung, das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Verordnung von 2015 ist kürzlich, wie vorgesehen, evaluiert worden (Gutachten, Pressemitteilung), und ich gehe davon aus daß die Grenzen weiter gesenkt werden, vielleicht auch in die Richtung nicht prozentual sondern absolut, also bei Debitkarten von Verbrauchern nicht 0,2% sondern z.B. x cent pro Vorgang.


    Andererseits, es werden nur die Interchange-Gebühren geregelt. Es gibt seitens der Kartenausgeber weitere Gebühren, sogenannte scheme fees, die nicht reguliert werden, wie z.B. "Acquirer Clearing and Settlement Fee" oder "Card not present fee". Der Händler im Interchange-Modell kann also nicht nur mit dem "günstigen" Satz von 0,3% rechnen, sondern muss ggf. aufschlagen. Einige Akzeptanzstellen bieten daher schon fast "Pauschalpreise" an (z.B. sumup), bei welchen der "Endzuschlag" schon bei 1,9% am PoS und 2,5% online liegt, dann aber eben keine Aufschläge mehr dazukommen, quasi "alles drin".


    Zusätzlich wollen Mastercard und Visa natürlich den Einsatz auch im Alltag anschieben. Visa veranstaltet ja regelmäßig 2%-Erstattungsaktionen beim Einkauf *bis* 25 EUR.


    Es ist davon auszugehen daß Apple bei Markteintritt seine Dominanz spielen lässt, schließlich ist durch Apple Pay ja bereits ein Teil des Kuchens "reserviert". Diejenige Bank, die mit Lizenz dann als Partnerbank die Karte herausgibt, wird sicherlich vorteilhafte Bedingungen anbieten, da wird Apple schon drauf pochen, die möchten ja auch daß die Karte kein Ladenhüter wird. Das Geschäftsmodell wird dennoch spannend, denn im Gegensatz zum US-Markt sind ja revolving Karten bei uns unüblich.

  • Wo liest Du die 1,5% heraus? Die Verordnung ist eigentlich technologieneutral und sieht den PoS als PoS unabhängig der Ausprägungen face to face oder online.

    Das habe ich aus Deinem zweiten Link entnommen:

    - bei Online-Zahlungen („Card-not-present-Transaktionen“) auf höchstens:


    o 1,15 Prozent des Transaktionswerts für Debitkarten und

    o 1,50 Prozent des Transaktionswerts für Kreditkarten;

    Deshalb ja auch meine Frage an Dich. Es ist nicht mein Fachgebiet. Es scheint jedoch Deines zu sein. :)

    Es ist davon auszugehen daß Apple bei Markteintritt seine Dominanz spielen lässt, schließlich ist durch Apple Pay ja bereits ein Teil des Kuchens "reserviert". Diejenige Bank, die mit Lizenz dann als Partnerbank die Karte herausgibt, wird sicherlich vorteilhafte Bedingungen anbieten, da wird Apple schon drauf pochen, die möchten ja auch daß die Karte kein Ladenhüter wird. Das Geschäftsmodell wird dennoch spannend, denn im Gegensatz zum US-Markt sind ja revolving Karten bei uns unüblich.

    Also siehst Du da den Schlüssel bzw. Anknüpfungspunkt?

  • Ach so, ok. Für Online sind im Vergleich zum Zahlen vor Ort zusätzliche Fees etabliert und auch nicht beanstandet, die beispielsweise aus den Anforderungen der PSD2-Richtlinie kommen. Die Infrastruktur für die modernen Sicherheitsverfahren beim Onlineshopping (Abfrage und Verarbeitung zusätzlicher Faktor) lassen sich Visa und Mastercard natürlich bezahlen. Das ist aber auch in Ordnung, es war ja auch bisher bzw. früher so daß bestimmte Kategorien von Händlern unterschiedliche Gebühren angeboten bekommen haben (Tankstellenrabatt z.B.) oder Aufschläge für Zahlungen, bei denen die Karte nicht vor Ort vorgelegt wurde oder werden konnte, und damit das Betrugsrisiko größer ist (wer erinnert sich noch ans Bestellen per Telefon) .


    Die Apple Card soll ja auch in den USA Schichten ansprechen, die bonitätsmäßig bei üblichen Herausgebern schon nichtmal mit 20-25% APR bedient werden. Apple bietet dafür ein eigenes Programm zum Verbessern den Kreditwürdigkeit an. Wenn das potentiell in Deutschland ähnlich breit gestreut werden soll, bei eben verschiedener Kultur (vor allem Sparkassen und Volksbanken als Hort der Debit-/Girocards, Abbuchung lieber zeitnah vom Konto und was man sonst so immer wieder an gängigen Vorurteilen liest) braucht es einen Bankpartner (sprich einen Lizenznehmer von MasterCard, wenns bei MC bleiben soll), der auch Schufa"tote" oder dem Schufa-Tod nahe aufnimmt, aber das Risiko dann mit einpreisen muss. Auch ist bei uns das Umschichten zwischen Kreditkarten(kreditlinien) und das Abbezahlen von Kartenkonten mit Kreditkarten anderer Banken absolut tabu.


    Es ist auch nicht mein Fachgebiet, aber als Verfechter einer möglichst breitflächigen Kartenakzeptanz vielleicht ein zweites Hobby neben dem Mobilfunk. Und zu meiner Freude verschmilzt es ja immer eleganter (Apple Watch "ba-bing", für mich die würdige Nachfolge der schon früh propagierten Einfachheit).

  • Die Apple Card soll ja auch in den USA Schichten ansprechen, die bonitätsmäßig bei üblichen Herausgebern schon nichtmal mit 20-25% APR bedient werden. Apple bietet dafür ein eigenes Programm zum Verbessern den Kreditwürdigkeit an. Wenn das potentiell in Deutschland ähnlich breit gestreut werden soll, bei eben verschiedener Kultur (vor allem Sparkassen und Volksbanken als Hort der Debit-/Girocards, Abbuchung lieber zeitnah vom Konto und was man sonst so immer wieder an gängigen Vorurteilen liest) braucht es einen Bankpartner (sprich einen Lizenznehmer von MasterCard, wenns bei MC bleiben soll), der auch Schufa"tote" oder dem Schufa-Tod nahe aufnimmt, aber das Risiko dann mit einpreisen muss. Auch ist bei uns das Umschichten zwischen Kreditkarten(kreditlinien) und das Abbezahlen von Kartenkonten mit Kreditkarten anderer Banken absolut tabu.


    Es ist auch nicht mein Fachgebiet, aber als Verfechter einer möglichst breitflächigen Kartenakzeptanz vielleicht ein zweites Hobby neben dem Mobilfunk. Und zu meiner Freude verschmilzt es ja immer eleganter (Apple Watch "ba-bing", für mich die würdige Nachfolge der schon früh propagierten Einfachheit).

    Verstehe. Wo ich mich ein wenig schwer mit tue - wer soll bereit sein, hohe Kreditrisiken an der 'Schufa-Zombie-Grenze' einzukaufen und dafür bereit sein, viel Eigenkapital zu unterlegen? Zumal ja Apple auch eher kaufkräftige Kunden im Blick hat.


    Du schreibst, das Themengebiet ist quasi Dein 'zweites Hobby'. Ich freue mich darüber, wenn Du das Apple Card Thema mit beobachten und für die TT-Community mit solchen interessanten Informationen anreichern bzw. versorgen würdest. Das fände ich klasse:thumbup:. Gerade weil das Thema spannend ist und wir neben der Entwicklung von Apple Pay ganz sicher auch die Apple Card hier mit Interesse verfolgen werden. Und die Mitbewerber ja auch ähnliche Gedankenspiele hegen. :)

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