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  • Weiss du was sich alleine ein Panzer auf 100km so an Diesel reinzieht,

    Ja das wissen viele gar nicht. Der Leopard 2 zieht auf der Straße schlappe 340 L/100km, im Gelände bis zu 530 Liter je 100 Km. Wie man da den Bedarf für nur 250 Panzern mit eFuels decken will, soll mal einer zeigen.

  • blablubb

    Eigentlich... Eigentlich sollte man sich raushalten.


    Aber bei dem Stuss muss man einfach mal schreiben. So einen $$$ kann man nicht unkommentiert stehen lassen.


    Was mir tierisch auf die Nüsse geht: Leute, die alles, wirklich alles negativ sehen und schlechtreden, anstatt selber einfach mal ein wenig etwas zu tun. Zu leisten. Anzupacken. Und wenn nur im kleinen Stil. Genau DAS machte Deutschland früher mal aus. Und heute? Jeder meint seinen Senf ins WWW rauszuposauen und ALLES, wirklich ALLES schlechtzureden. Dass es dann bergab geht ist doch völlig klar.


    Und genau dieses ständige Negativgeschreibsel, sei es von Medien oder sonstigen Schlaumeiern, was regt mich sowas auf.


    Wie mich das anwidert!


    Und dann noch von Leuten, die selber an Kleinigkeiten scheitern. Sich nicht aufstellen lassen, sich wegducken. Jetzt nicht mal auf einen Person konkret bezogen, aber diese Bild findet man sehr häufig.


    Sorry, musste raus!

    Wer jammert oder Quatsch schreibt, bei dem klicke ich einfach auf ^^

  • Ja das wissen viele gar nicht. Der Leopard 2 zieht auf der Straße schlappe 340 L/100km, im Gelände bis zu 530 Liter je 100 Km.

    Dann sollte man mal langsam mit der Massenproduktion beginnen, um im Falle eines Falles gewappnet zu sein, und bis dahin freuen sich die Autofahrer die nicht auf E-Autos umsteigen können

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Merz

  • Sollte es zum Krieg in Europa kommen, braucht das Militär Kraftstoff, sehr viel Kraftstoff. E-Panzer und E-Kampfflugzeuge wird es genau so wenig geben wie eine E-Marine. Damit konstant hohe Kapazitäten für fossile Kraftstoffe erhalten bzw. für E-Fuels geschaffen werden, braucht es eine hohe garantierte Abnahmemenge. Wer aber investiert in den Erhalt oder die Schaffung dieser Infrastruktur, wenn wir alle bald nur noch mit E-Autos fahren und mit Wärmepumpe heizen sollen. Lange rede, kurzer Sinn. Ist die Energiewende aus verteidigungspolitischer Sicht ein Denkfehler?


    Die europäischen Treibstoffvorräte reichen für drei Monate Krieg

    Das ist der urdeutsche Denkfehler. Wir sind nicht der Nabel der Welt. Fossile Kraftstoffe werden in weiten Teilen der Welt noch über Jahrzehnte in rauhen Mengen produziert, die kann man bei Bedarf einfach kaufen.

    Ich sehe den größten Engpass im Munitions- und Waffensystemnachschub, in 4 Jahren Ukrainekrieg wurde die Produktion immer noch nicht auf ein halbwegs ausreichendces Maß gesteigert, schon gar nicht bei Flugabwehrsystemen.

  • Fossile Kraftstoffe werden in weiten Teilen der Welt noch über Jahrzehnte in rauhen Mengen produziert, die kann man bei Bedarf einfach kaufen.

    Kaufen vielleicht, aber auch transportieren? Handelswege können im Kriegsfalle auch unterbrochen werden. Das haben die USA mit dem karpern von Tankern die der russischen Schattenflotte zugerechnet werden gerade mehrfach unter Beweis gestellt. E-Fuels können heimisch produziert werden und benötigen keinen Transport um die halbe Welt.

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Merz

  • Ja das wissen viele gar nicht. Der Leopard 2 zieht auf der Straße schlappe 340 L/100km, im Gelände bis zu 530 Liter je 100 Km. Wie man da den Bedarf für nur 250 Panzern mit eFuels decken will, soll mal einer zeigen.

    Eben - bei Produktionskosten von ca 2,30 bis 2,80€/l für eFuels nach aktueller Schätzung bezogen auf eine industirelle Produktion ( Diesel liegt bei 0,60 bis 1,00€/l ) - alleine schon aus finanzieller Sicht ein Desaster, überhaupt drüber nachzudenken.


    Über eFuels für Schiffe und Flugzeuge denken wir da mal garnicht erst - ein Eurofighter braucht ca. 4.000 bis 5.600 l Treibstoff je Flugstunde.



    Alleine den Platz für die ganzen benötigen Windräder und PV-Anlagen haben wir hier überhaupt nicht, geschweige den, das jemand so verrückt ist, da Geld rein zu investieren.

  • Deshalb fährt der nicht an die Front, sondern wird gefahren.

    Es wäre ein Himmelfahrtskommando, wenn man ihn an die Front bringen würde per SLT. Der wird natürlich nur bis ins Hinterland gebracht, und fährt dann alleine die restlichen 20-50km. Und im Kampf bzw. im Manöver fährt er dann alleine, mit den angegebenen Werten. Meinst du der wird von der Frontlinie dann abgeholt und 50km südlicher wieder ausgeladen? Und selbst die Verbringung per Zug bzwl. SLT braucht was? Strom und Diesel. Man sollte aber eben nicht denken, dass ein Panzer, auch wenn er in Frontnähe gebracht wird, und es kein Gefecht gibt, dass dieser so sparsam ist wie ein Fiat UNO. Wenn dann noch ein Gefecht dazu kommt, dann wirds durstig. Der MTU MB 873 ist halt hungrig wenn er die 60 Tonnen-Demokratie-Raubkatze auf Jagdgeschwindigkeit zur Beute bringen soll.


    Das waren jetzt nur die Panzer. Die Bundeswehr muss im Bündnisfall der NATO binnen drei Tagen 50 000 Soldaten zur Verfügung stellen. Diese Logistik, die ganze weitere Versorgung, als das setzt auf Diesel und Flugturbinentreibstoff. Das schafft man alles nicht mit eFuels, diese Vorräte dafür müsste man in Friedenszeiten anlegen, denn im V- oder Bündnisfall kann man von Tag eins ausgehen, dass an der Stromversorgung der erste Hebel angesetzt wird.

    5 Mal editiert, zuletzt von GreenBay ()

  • Der wird natürlich nur bis ins Hinterland gebracht, und fährt dann alleine die restlichen 20-50km.

    Das denke ich auch. Hab es nur nicht so detailliert ausgeführt, weil diese letzten ~50 km sind doch vernachlässigbar in der "Verbrauchsrechnung".

    Hast du ernsthaft aus meinem Post herausgelesen, dass ich meine die starten in FAM fröhlich und fahren bis nach Vilinius in Marschordnung? Nein.

    Nein. War auch mehr als Ergänzung gemeint, dass es eben kein Anderer so versteht.


    Das schafft man alles nicht mit eFuels, diese Vorräte dafür müsste man in Friedenszeiten anlegen, denn im V- oder Bündnisfall kann man von Tag eins ausgehen, dass an der Stromversorgung der erste Hebel angesetzt wird.

    Absolut richtig. Nur gilt das eben auch für erdölbasierte Treibstoffe. Raffinerien laufen auch nicht ohne Strom. Dazu kommt, die EU importiert 95 % ihres benötigten Erdöls. Wenn diese Versorgungswege gestört werden, haben wir nicht nur militärisch ein Problem.

  • Kaufen vielleicht, aber auch transportieren? Handelswege können im Kriegsfalle auch unterbrochen werden. Das haben die USA mit dem karpern von Tankern die der russischen Schattenflotte zugerechnet werden gerade mehrfach unter Beweis gestellt. E-Fuels können heimisch produziert werden und benötigen keinen Transport um die halbe Welt.

    Und dann brauchst du große Produktionsanlagen die ein leichtes Ziel für russische Drohnen und Raketen sind. Bei Raffinieren ist es allerdings grundsätzlich nicht viel besser.

    Bei unseren Energiepreisen ist die Produktion von eFuels einfach wirtschaftlich so uninteressant dass es als reine strategische Reserve zu teuer ist.

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