Glasfaserausbau - Warten auf den St. Nimmerleinstag - Privater Anbieter oder besser Telekom?

  • Könnte auch was mit einem drastisch veränderten Geschäftsumfeld zu tun haben, aber es geht gegen die Deutsche Glasfaser, also immer feste druff, richtig?

    Es geht nicht prinzipiel gegen die Deutsche Glasfaser nur fällt gerade diese Firma in letzten Zeit immer wieder negativ auf.


    - der Firma geht es wirtschalftlich ziemlich mies, das ist kein Geheimniss, der Mrd-Kredit von Investor wird auch nicht ewig halten

    - bei uns im Kreis wurde jetzt aktuell der Ausbau in einem Stadtteil bis mind Ende 2027 komplett gestoppt, obwohl die Nachfragebündelung ausreichend viele Vertragswünsche ergabt, aber die anschliessende Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit keinen Ausbau erlaubt ( Zitat aus der Presse ). Was nach 2027 kommt, weiss keiner

    - bei uns in der Stadt wurde trotz vorheringer Zusage sämtliche Mehrfamilienhäuser aus der Ausbauplanung der DG gestrichen, rund 20% davon werden nun von der GlasfaserPlus angeschlossen. Kommunikation zu den Bürgern und der Stadt ( die das teilweise mitfinanziert ) einfach unterirdisch.

    Bei uns in der Stadt erfolgt nun der Ausbau des Innenstadtbereiches durch die GlasfaserPlus mit der Telekom, Ausbausstart war kürzlich, Geplantes Ende Dezember 2027 - der Ausbau erfolgt ohne Nachfragebündelung, wer vorab einen Vertrag abschliesst, bekommt das Gebäude angebunden, später kostet des knapp 1000€.
    Mehrfamilienhäuser werden inHouse verkabelt bis in die Wohnung.


    Im Kreis wurden weitere Bereich nach dem dem Graue-Flecken Programm ( Förderung von Kreis und Land ) von einer anderen Firma aus dem Münsterland ( Name weiss ich gerade nicht ) durchgeführt, die sich bisher aber auch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat.
    Dei DG ist nicht alleine schlecht, aber aufgrund ihrer Größer leider immer wieder vorne dabei.

  • Und da wundern wir uns, wenn Big T aus dieser Schlacht als lachender Gewinner hervor geht?

    Auch bei Big T läuft nicht alles rund (insbesondere die Sub-Bauunternehmen vor Ort, können von gut bis... gruselig sein)

  • der GlasfaserPlus angeschlossen. Kommunikation zu den Bürgern und der Stadt ( die das teilweise mitfinanziert ) einfach unterirdisch.

    Inwieweit finanziert die Stadt da den Ausbau mit? Gab es da eine Ausschreibung? Falls nein, wäre es vermutlich eine unzulässige Beihilfe.

  • Inwieweit finanziert die Stadt da den Ausbau mit? Gab es da eine Ausschreibung? Falls nein, wäre es vermutlich eine unzulässige Beihilfe.

    Förderprogramm zum Glasfaserausbau der Bundesregierung von 2015 - die Stadt / der Kreis udn das Land NRW müssen 50% davon mit finanzieren.


    Ja gab eine Ausschreibung, die den zweiten teil "Graue-Flecken-Programm" europaweit



    Und da wundern wir uns, wenn Big T aus dieser Schlacht als lachender Gewinner hervor geht?

    Auch bei Big T läuft nicht alles rund (insbesondere die Sub-Bauunternehmen vor Ort, können von gut bis... gruselig sein)

    Mich wundert, das die Stadt / der Kreis der DG nicht schon gewaltig in den Allerwertesten getreten haben, so wie die teilweise die Strassen hinterlassen haben.

    Da sind Löcher in der Strasse statt mit Asphalt nur mit Plastersteinen verschlossen worden - kommt jetzt extra noch mal ein Strassenbauer, der das in Ordnung bringen muss - doppelte Arbeit, doppelte Kosten.


    Gestern gingen hier ne Truppe von Tiefbauamt und dem Tiefbauer die Strasse gegenüber ab, wo die letztens erst Rohre verlegt hatten für Glasfaser.


    Da kann man nur hoffen, die Telekom macht es besser.

    3 Mal editiert, zuletzt von Tom4711 ()

  • Dicke Luft im Wülfrather Rathaus: Info-Abend zum Thema Glasfaser
    Zusammenfassung:

    Zitat

    Mike Kleiner wiederholte nicht die Fehler, die im Laufe des Projekts gemacht worden waren, als das Netz zunächst bis Ende 2024 und später bis Ende 2025 fertiggestellt sein sollte. Fehler, die Greenfiber und die Stadtwerke heute einholen.

    ...

    Unter dem Strich bleibt, dass Greenfiber niemandem sagen kann, wann der Glasfaseranschluss tatsächlich zur Verfügung stehen wird. Das könnte schon bald der Fall sein. Die Hand dafür ins Feuer legen will jedoch niemand.

  • Da sind Löcher in der Strasse statt mit Asphalt nur mit Plastersteinen verschlossen worden - kommt jetzt extra noch mal ein Strassenbauer, der das in Ordnung bringen muss - doppelte Arbeit, doppelte Kosten.

    Die bauen jetzt seit über einem Jahrzehnt, aber über den Quatsch werden noch hunderte Zeitungsartikel und zigtausende Internetkommentare geschrieben werden. Für den deutschen Veränderungshasser müsste natürlich für jedes Loch einzeln ein Eimer Asphalt angerührt werden. Der Sparfuchs, der lieber 35 Euro für gut abgestandenes DSL zahlt als 40 für FTTH, weiß auch, wie man billiger bauen könnte als das Unternehmen, das jeden Tag für billiges Bauen beschimpft wird. Niemand will solche Kunden. Die letzten 30% FTTH Abdeckung werden ewig brauchen. Die "kleinen" Netzbauer packen gerade zusammen und die Telekom wird sich ohne Konkurrenz nur noch für sehr viel Staatsknete bewegen. Viel Spaß mit Funk, Leute.

  • Für den deutschen Veränderungshasser müsste natürlich für jedes Loch einzeln ein Eimer Asphalt angerührt werden.

    Tolle Logik: Wer technischen Fortschritt möchte, muss Pfusch am Bau ertragen! Der Nutzer freut sich zwar über den Glasfaseranschluss, darf im Gegenzug aber rund um die Uhr jedes Fahrzeug hören, das über den Pflasterstreifen vor seinem Haus fährt.

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  • Für den Veränderungshasser ist alles "Pfusch am Bau", was in irgendeiner Weise den vorherigen Zustand verändert. Bei Baulärm wird die Miete gemindert. In dem Augenblick, in dem man den Neubau bezogen hat, dessen Baulärm die Nachbarn ertragen haben, muss alles andere perfekt sein und perfekt bleiben. Die einzige Technik, mit der das möglich ist, ist Funk. Natürlich nicht guter Funk, denn dafür müsste sich ein Sender in der Nähe befinden, und das geht ja nicht. Was wird das lustig, wenn die Telekom der klammen Kommune erklärt, dass sie Glasfaser nur auf Holzmasten bekommen kann, wenn sie nicht mehr zuzahlt... Aber immerhin keine Pflastersteine.

  • Es geht doch darum, dass die Tiefbauarbeiten genau einmal stattfinden sollen und der Zustand am Ende wieder wie vorher ist. Die Verteilung der Bauarbeiten auf einen jahrelangen Zeitraum ist nicht tragbar. Wenn dadurch beispielhaft zwischendurch Pflastersteine statt Asphalt gelegt werden, weil man später™ nochmal ranmuss, erzeugt das natürlich doppelte Arbeit, weil nach Abschluss Asphalt liegen soll.


    Für mich hört sich das allerdings an, als wären die Tiefbauarbeiten abgeschlossen, es liegen aber Pflastersteine, und das ist nunmal teurer und nerviger als wenn man es gleich richtig gemacht hätte.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • Heute schöne Post bekommen, dass Deutsche Glasfaser das Projekt bei uns nun beerdigt hat, weil ein anderer Anbieter ausbauen will. Da bin ich echt nun gespannt, ob der rosa Riese wie vereinbart ausbaut.

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