National Roaming: Lösung aller Probleme?

  • In den klassischen Gebäude/Tunnelversorgungen übernimmt ein Anbieter den Aufbau für alle, jedoch bekommt er Bauteile der anderen Anbieter, es werden nur die Antennen und Leitungen geteilt, senderechtlich sind es drei getrennte Netze.

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Meshcore immer dabei.

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

  • Tunnel und Gebäude wie am Beispiel Berliner U-Bahn beziehen sich ja auf Auftraggeber oder Unternehmen der Privatwirtschaft, der Eigentümer darf hierbei aber durchaus aus dem öffentlichen Bereich kommen, fällt aber trotzdem nicht unter National Roaming.

    Ich würde das Stichwort National Roaming eher im öffentlichen Raum sehen, wie große Flächen im ländlichen Raum, Berge, Täler, etc., oder liege ich daneben?

  • Technisch sollte das doch nur eine Art von MOCN sein. Also o2 strahlt auch die Kennung von Vodafone und Telefonica aus.

    Wie sieht das mit den Frequenzen aus? Versorgt O2 alle anderen auf den ausschließlich eigenen Frequenzen oder darf O2 hier für die Vollversorgung auch die Frequenzen der übrigen Netzbetreiber mit nutzen?

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Wie sieht das mit den Frequenzen aus? Versorgt O2 alle anderen auf den ausschließlich eigenen Frequenzen oder darf O2 hier für die Vollversorgung auch die Frequenzen der übrigen Netzbetreiber mit nutzen?


    Frank73 Es gibt doch schon lang keine Vodafone/Telekom exklusiven Frequenzen mehr, ist das nicht ein Relikt aus GSM Zeiten mit den „D-Netz-Frequenzen“?

    Nein und nein, weil:



    In den klassischen Gebäude/Tunnelversorgungen übernimmt ein Anbieter den Aufbau für alle, jedoch bekommt er Bauteile der anderen Anbieter, es werden nur die Antennen und Leitungen geteilt, senderechtlich sind es drei getrennte Netze.

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Jammerzeit


    Im Forum ist es wie im echten echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen Postings reicht es eben für nicht mehr als nur für ein "Haha"

  • Was spricht eigentlich dagegen, mehr MOCN zu nutzen, um die grauen Flecken zu schließen?

    Der Prokrastinations-Workshop findet morgen statt.

  • Wettbewerb, wenn ein Betreiber eine Problematische Ecke gut ausgebaut hat wird er den Vorteil nur ungerne mit den Konkurrenten teilen wollen.

  • Das scheint technisch für die Anbieter recht aufwändig zu sein.


    Würde der Staat ein Interesse an einer Vollversorgung haben würde er dauerhaftes National Roaming zwischen allen Anbietern zur Auflage machen, das ist technisch sehr einfach, dafür teuer in der Abrechnung und wäre daher ein Anreiz zum Ausbau.

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  • Frank73 Es gibt doch schon lang keine Vodafone/Telekom exklusiven Frequenzen mehr, ist das nicht ein Relikt aus GSM Zeiten mit den „D-Netz-Frequenzen“?

    Wie kommst du auf das schmale Brett? Natürlich hat jeder Anbieter seine exklusiven Frequenzen

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Was es ja bereits gibt, aber nur in U-Bahnen.

    Nein, so nicht. Es werden in U-Bahnen die Funksignale aller drei Anbieter gemischt und dann über eine einzige Antenne ausgestrahlt.


    National Roaming würde im Idealfall bedeuten, dass sich Dein Handy bei fehlendem Empfang automatisch beim Konkurrenznetz einbucht. Da kann man mit MOCN machen (ein Sender strahlt mehrere Netzkennungen aus) oder wie bei VIAG/o2 mit D1, Dein Handy bucht ordnungsgemäß das Netz um.


    Gäbe es ein Einheitsnetz (was jeder nutzen kann) würde der Netzausbau zum Erliegen kommen oder stark gebremst werden, weil durch bessere Netzversorgung keine neuen Kunden zum Wechsel ins "bessere" Netz überzeugt werden können.


    Übertrieben gesagt: Die "schlechteren "Netze können oder woleln nicht besser ausbauen, weil ihnen zahlungsbereite Kunden fehlen.


    Leider gibt es keine klaren Ansagen, was Tarife in einem "wirklich überall verfügbaren Netz" kosten würden.

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