EU verhängt Strafe von 890 Millionen Euro gegen Google

  • Wegen unfairer Geschäftspraktiken verhängt die EU eine Millionenstrafe gegen Google.

    Die insgesamt 890 Millionen Euro Strafe werden fällig, weil Google in mehreren Fällen gegen europäische Digitalregeln verstößt.

    • Eigenen Dienste gegenüber Diensten von Drittanbietern zu bevorzugen
    • Googles Gebaren im Google Play Store

    Laut EU-Kommission aber, die Transparenz und Wahlfreiheit der Verbraucher priorisiert, muss Google die Bevorzugung der eigene Dienste innerhalb von 60 Tagen abbauen. Andernfalls drohten regelmäßige Strafzahlungen in Höhe von bis zu fünf Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes.

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  • Trotzdem müssen diese 890 Millionen Euro erst einmal erwirtschaftet werden.

    Aus meiner Sicht schießt die EU mit einigen DMA-Vorgaben über das Ziel hinaus. Wettbewerb gibt es bereits zwischen dem Apple- und dem Google-Ökosystem, und Nutzer können zwischen zahlreichen Suchmaschinen wählen.

    Das beste Beispiel sind die alternativen App-Stores auf dem iPhone. Sie wurden als großer EU-Fortschritt für den Wettbewerb eingeführt, werden aber bis heute von deutlich unter 1 % der iPhone-Nutzer in der EU genutzt. Ihr wirtschaftlicher Einfluss ist praktisch nicht messbar.

    Deshalb stellt sich für mich die Frage, ob der tatsächliche Nutzen dieser Regulierung den erheblichen Aufwand für Unternehmen, Behörden und Gerichte rechtfertigt.

    Manchmal habe ich den Eindruck, der EU-Beamtenapparat schafft sich seine eigene Daseinsberechtigung.

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  • Googles Gebaren im Google Play Store

    Was ist damit gemeint?

    Doch nur im Traum Du wirklich frei noch bist. So war es stets, und auch die Zukunft noch so ist! (Aus "Der Club der toten Dichter").

  • Google erschwert es z. B. Drittanbietern von Apps Nutzer auf alternative App-Stores und eigene Bezahlseiten hinzuweisen.

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  • Eigene Bezahlseiten können auch Betrüger anlocken.

    Doch nur im Traum Du wirklich frei noch bist. So war es stets, und auch die Zukunft noch so ist! (Aus "Der Club der toten Dichter").

  • Das beste Beispiel sind die alternativen App-Stores auf dem iPhone. Sie wurden als großer EU-Fortschritt für den Wettbewerb eingeführt, werden aber bis heute von deutlich unter 1 % der iPhone-Nutzer in der EU genutzt. Ihr wirtschaftlicher Einfluss ist praktisch nicht messbar.

    Weil die Gesetze so löchrig sind, dass Apple damit durchkam, für alternative Stores eigene Vorgaben zu machen, die faktisch darauf hinauslaufen, dass Apple weiterhin kontrolliert, welche Apps auf ihre Geräte kommen. Du hast nur einen anderen Downloadserver und Verwalter deiner Apps.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • und Google plant das Gleiche.

    Jeder Entwickler soll seine Identität bei Google preisgeben - auch außerhalb des PlayStore.

  • Hat mich eh gewundert, dass Google einen so langen Atem bewies, um seine Opensource-Software nun faktisch doch zu verrammeln.


    Die EU hat aber eben keine Möglichkeit da ne Strafe zu verhängen, weil sie selbst so Feigenblatt-Gesetze gemacht hat.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

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