Eine BR-Recherche deckt eine Sicherheitslücke in Mobilfunknetzen auf: Bei Anrufen übermittelten die Netze sensible Gerätedaten. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass fremde Nachrichtendienste solche Informationen nutzen.
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Es geht um Daten, die für Angreifer wertvoll sein können: die 15-stellige IMEI-Kennnummer und Angaben zu Smartphone-Modell und Betriebssystemversion. Die Netze übertrugen die Daten im Hintergrund, und das bereits bevor die angerufene Person das Gespräch annahm.
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Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bewertet die entdeckte Sicherheitslücke auf Anfrage als "sicherheitsrelevant".
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In den Netzen von Telekom und Telefónica (O2) gelangten dabei in mehreren Fällen IMEI-Nummern zum Anrufer. Bei Telekom und Vodafone wurden Smartphone-Modelle und Betriebssystemversionen offengelegt.
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Der BR informierte Telekom, Vodafone und Telefónica Ende Juni über die Schwachstelle. Vodafone schrieb dem BR, das Unternehmen habe die Daten, die bei Anrufen übermittelt werden, "zusätzlich eingegrenzt". Die Telekom kündigte Mitte August gegenüber dem BR an, ihr Netz entsprechend anzupassen. Telefónica erklärte, technische Maßnahmen umgesetzt zu haben. Die Unternehmen betonten, internationale Branchenstandards einzuhalten. …
Quelle: tagesschau.de/investigativ/br-recherche/sicherheitsluecke-mobilfunknetz-100.html