Beiträge von JanOestermann

    Man scheint also wirklich das Netz aufbauen zu wollen, das weitere nötige Kapital dafür soll ein (Teil-)Verkauf von GMX und Web.de bringen:


    https://www.handelsblatt.com/t…zum-verkauf/28573614.html


    1,5 Milliarden sollen beide Portale wert sein.

    Dommermuth macht wohl einen auf Siemens. Solange auf das Kerngeschäft konzentrieren, bis man nicht mehr weiß, was das Kerngeschäft überhaupt ist.


    Tariflich ist 1&1 Drillisch auch ziehmlich langweilig geworden, man bietet quasi nur billige Allnet-Flats mit 2-20GB Datenvolumen kann. Preislich ist der Unterschied zu anderen Discountern wie congstar, o.tel.o oder Tchibo garnicht mehr so gross. Und die 1-2€ Ersparnis erkauft man sich dadurch das man bei Verbrauch des Inklusivolumens nur die Wahl zwischen Defacto-Sperre in Form der 16 KBit/s Drosselung oder einer teuren Datenautomatik mit 3x 100-300MB a 2€ hat die dann aber auch schnell in der Defacto-Sperre münden weil 300-900MB fix weg sind. Bei Anbietern wie Tchibo wird man wenigstens nur auf 64 KBit/s gedrosselt oder kann dann wahlweise 1,5GB für 4,99€ oder 4GB für 9,99€ nachbuchen die dann auch wirklich weiterhelfen.

    Oder freenet ist auch nur ein ganz normaler Provider aber traut sich an günstige Kopien der o2 unlimited Tarife im o2 Netz oder einen günstigen 38GB green LTE Tarif im Vodafone Netz. Das finde ich viel mutiger und attraktiver.

    Drillisch ist, soweit ich weiß, der einzige nicht-Netzbetreiber-Anbieter, der Multisims anbietet, sogar als esim z.B. für die Smartwatch.

    Das mag für den ein oder anderen durchaus attraktiv sein, vor allem preislich.

    Wo man gerade schon bei Prioritäten ist:

    Mir persönlich ist der Festnetz-Anschluss auch viel, viel wichtiger als der Handyanschluss bzw. Tarif.

    Bin beim Festnetz bei der Magenta-Truppe, habe einen 250/40 Mbit-Anschluss. Obwohl es wahrscheinlich billiger gehen würde, werde ich nicht wechseln, einfach weil der Festnetz-Anschluss immer funktionieren MUSS und dies bisher auch immer tat. Es kommen immer so 255/45Mbit bei 9-11 ms Ping an:thumbup:

    Never Change a running System, ist da mein Motto.


    Weil es ein Riesen-Theater geben würde, wenn es hier in einem 4 Personen-Haushalt mit Home-Office, Streaming (auch TV und Radio läuft übers Internet), Smart Home, Spielekonsole etc. regelmäßig Ausfälle gibt. Hier werden viele Hundert GB im Monat durch den TK-Klingeldraht geschoben. Da ist es mir den Mehrpreis von 10-20€ im Monat wert.


    Wie gesagt, der Stellenwert vom Festnetz ist bei mir viel höher, entsprechend auch meine Zahlungsbereitschaft. Wenn es auch zuverlässig läuft und ich es brauche bin ich sehr wohl Zahlungsfreudig.

    Ich habe mir damals (Frühjahr 2021) einen höherpreisigen Tarif gegönnt.

    Ich habe gedacht, ich bräuchte die Vorteile und Eigenschaften, die der Tarif mitbringt. Dem ist jedoch, soviel kann ich ein Jahr später sagen, nicht so. Er ist u.a. was das Datenvolumen angeht völlig überdimensioniert.


    Was die Anschaffung von Hardware angeht, kann ich sagen, dass mein iPhone 11 gegen Ende des Jahres einen neuen Akku bekommen wird und nicht gegen ein „neues“ 13er ausgetauscht wird. An dem Gerät ist nach bis dahin knapp über 2 Jahren schließlich im wahrsten Sinne des Wortes nichts dran und es läuft wie am ersten Tag, bekommt noch ein paar Jahre OS-Updates usw. Außer eben der Akku, der sich langsam aber sicher Richtung 80% Gesundheitszustand bewegt… Zugegeben: Das ist meckern auf hohem Niveau.


    Für mich geht es nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit also Richtung Drillisch, einen der Supermarkt-Pepaid-Anbieter oder Freenet Flex, Fraenk o.ä.

    Verstehe ich nicht. Die Standorte gehören zur Grundausstattung eines Mobilfunknetzes. Darüber die Kontrolle aufzugeben ist fahrlässig. Hat das Beispiel Vantage Towers, die zum großen Missfallen des Ex-Inhabers Vodafone Verträge mit Drillisch abgeschlossen haben, als abschreckendes Beispiel immer noch nicht gereicht?

    Naja wenn VF der Deal mit Drillisch so missfallen hätte, hätten sie den Deal stoppen können. Im Extremfall hätten sie über eine (außerordentliche) HV den Vorstand und Aufsichtsrat austauschen können. Sie sind mit 80% Mehrheitsgesellschafter.

    Cool, mehr Dividende dank Tim.

    Danke schön Tim :love:

    (Ironie an, aber Anteile an der Telekom hab ich)


    Dann haben jetzt alle 3 keine eigenen Funktürme mehr, oder?

    So sieht’s aus.


    Ich für meine Teil sehe die Entwicklung wirklich nicht so dramatisch. Bei der TK arbeiten doch keine Idioten. Die werden sich genau ausgerechnet haben, ob es sinnvoll d.h. renditeträchtiger ist, die Türme zu behalten oder die 10 Mrd. (direkt oder indirekt über Schuldenabbau) in T-MobileUS zu stecken.

    Der Vergleich mag etwas hinken, aber die Autobauer sind ja auch nicht Eigentümer der Autobahnen und Landstraßen.



    Viel bedenklicher finde ich, dass sogar aktive Technik teilweise verkauft wird bzw. einem nicht mehr komplett gehört. Stichwort: GlasfaserPlus

    Vor einer Woche festgestellt, dass mein o2-Vertrag abgelaufen ist. Fix die Portierung in einen bereits laufenden Vodafone-Vertrag online ausgefüllt und abgewartet. Schon gewundert, dass sich online im Status nichts tut. Nun kam heute, 8 Tage später, ein Brief von Vodafone mit der Info, dass eine Portierung in einen gekündigten Vertrag nicht möglich ist.


    Toller Ablauf. Ein Brief… Ist ja nicht so, dass ich eine Mail angegeben habe oder in der Status der Portierung schauen könnte…

    War der laufende Vodafone-Vertrag also schon gekündigt?

    Warum 5G? Der Umstieg von 3G auf 4G brachte praktische Vorteile, im Sinne von mehr Geschwindigkeit und besserer Netzabdeckung, da die 800er Frequenzen weiter kommen als die 2100er, die früher für 3G genutzt wurden. Ähnliche Vorteile sehe ich bei 5G im Vergleich zu 4G nicht, zumindest nicht bei gedrosselten Angeboten wie Fraenk.

    Warum 5G?

    Weils teurer ist und man es für das Marketing super ausschlachten kann.

    Aber mal spaß beiseite.


    Mir ist es keinen Aufpreis wert, da ich bei meinem Nutzungsverhalten keinen Mehrwert durch 5G erkennen kann.


    Vielleicht für so IoT-Sachen, wenn man mit 5G SA mehr Geräte gleichzeitig in einer Funkzelle verwalten kann.


    Aber aus Endkunden- und Privatanwendersicht… puh, schwierig.

    Wenn in Montabaur ,das Geld noch nicht zur neige gegangen ist soll Montabauer lieber in München Unruhe stiften :):)

    Herr Vilanek (freenet) und Herr Dommermuth (1&1) haben schon seit längerer Zeit so ihre Differenzen. Es geht wohl auch darum, dass Freenet, ähnlich wie bei den anderen Netzbetreibern, feste Vorleistungskapazitäten von 1&1 haben will. 1&1 sei ja in naher Zukunft auch ein MNO, daher müsse Dommermuth freenet als unabhängigen Provider in sein Netz lassen. Das sieht Dommermuth natürlich anders.


    Die mögen sich wohl persönlich und geschäftlich nicht besonders:/

    Interessant ist dazu auch in diese Folge des WirtschaftsWoche Chefgespächs:


    https://podcasts.apple.com/de/…462432720?i=1000556638054