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  • Zitat von mengling Beitrag anzeigen
    Sollte ich doch versuchen mir zumindest den Januar Betrag zurück zu holen?
    Naja, ich denke was weg ist ist weg. Selbst wenn du das technisch noch rückgängig machen kannst -Stichtag ist ja der 29.01.2019 und alles was davor eingezahlt wurde, wird der Insolvenzverwalter ahnden. Hier bestünde noch die Gefahr, dass der Insolvenzverwalter noch irgendwelche Kosten aufsetzt, da du ja aus der Insolvenzmasse was weg genommen hast.

    Bin kein Jurist -aber wie sollte es auch anders sein? Wenn alle Kunden "nur" den letzten Monat nach Bekanntgabe der Insolvenz zurück buchen würden -dann hat ja der Insolvenzverwalter ja fast gar nichts mehr. Kann mir das nicht vorstellen, denn bei dir und die anderen Kunden geht es vielleicht um 100€ für den letzten Monat, aber wenn eine Firma einfach so ihre gezahlten Abschläge von z.B. 10.000€ zurück bucht -dann braucht ja die BEV kein Insolvenzwerwalter mehr...

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    • das mag sein, aber ich habe ja die ware nicht bekommen, die ich bezahlt habe. wie will der insolvenzverwalter das begründen, dass ich die 130€ zu zahlen habe?

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      • Zitat von mengling Beitrag anzeigen
        aber ich habe ja die ware nicht bekommen,wie will der insolvenzverwalter das begründen, dass ich die 130€ zu zahlen habe?
        Das interessiert ihn doch gar nicht! Siehe Insolvenz Germania-Airlines -da haben viele Kunden auch Tickets gekauft und werden trotzdem nicht fliegen können. Geld zurück gibt es da auch nicht. Es gibt nun mal ein Stichtag im Insolvenzrecht und wenn du davor bezahlt hast -hast du Pech. Das ganze hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, sondern ist einfach so. Für alle!

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        • ich habe jetzt das geld zurück gefordert und warte ab.

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          • Zitat von mengling Beitrag anzeigen
            ich habe jetzt das geld zurück gefordert
            von der Bank (also Lastschrift widerrufen) oder von BEV?

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            • von BEV wird er/sie wohl nichts bekommen; da kann man fordern, wie mnan will, da das Geld Teil der Insolvenzmasse ist. Bei Widerruf der Lastschrift sollte der Insolvenzverwalter Widerspruch einlegen und auch recht bekommen, da die Lastschrift ja auf Basis eines gültigen Mandats vertragsgemäß erfolgte. Kostet vermutlich mindestens Entgelte von der Bank.

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              • Zitat von geos Beitrag anzeigen
                Bei Widerruf der Lastschrift sollte der Insolvenzverwalter Widerspruch einlegen und auch recht bekommen, ...
                Gibt es denn eine Widerspruchsmöglichkeit bei Widerruf der Lastschrift? Ich meine über die Bank?

                Müsste er es sich denn nicht zivilrechtlich über eine Klage/Mahnverfahren holen?

                Banken mit den kürzesten Überweisungslaufzeiten

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                • Natürlich kann man Lastschriften (innerhalb einer bestimmten Frist) widerrufen. Bei vielen Banken geht das auch formlos im Online-Banking. Diese Möglichkeit ist wichtig, da es vorkommen kann, dass Dritte absichtlich oder durch Fehler unberechtigt Geld von einem Konto einziehen (z.B. falsche Bankverbindung bei Lastschriftzahlung angeben o.ä.). Da dies jederzeit vorkommen kann, ist es wichtig, seine Kontoauszüge regelmäßig zu prüfen.
                  Ein solcher Widerruf ist allerdings nur berechtigt, wenn die Lastschrift unberechtigt war. Die Bank wird das prüfen oder zumindest den Lastschriftempfänger damit konfrontieren.
                  Eine Lastschrift wegen Insolvenz zurückzubuchen ist m.E. nicht berechtigt, solange bei Abbuchung der Lastschrift der Abbuchende rechtmäßig gehandelt hat. Wenn der Insolvenzverwalter einigermaßen auf zack ist und seinen Auftrag erfüllt, wird er solchen Widerrufen widersprechen.

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                  • Zitat von geos Beitrag anzeigen
                    Natürlich kann man Lastschriften (innerhalb einer bestimmten Frist) widerrufen.
                    Das habe ich nie in Frage gestellt und das ist mir auch klar.

                    Meine Frage war: Gibt es eine Widerspruchsmöglichkeit gegen einen Widerruf? Natürlich gibt es den in Form einer zivilrechtlichen Klage. Ich zweifle nur an, dass es so eine Möglichkeit im eigentlichen Lastschriftverfahren gibt.

                    Banken mit den kürzesten Überweisungslaufzeiten

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                    • Das widerrufen der letzten Lastschrift haben wohl viele gemacht. Bin mal gespannt wie das der insolvenzverwalter regelt. Dafür muss es dann ja auch ne endabrechnung geben.

                      mal gucken ob die recht haben:

                      https://youtu.be/3V1ZgCV9nEU
                      Zuletzt geändert von mengling; 11.02.2019, 23:40.

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                      • Zitat von geos Beitrag anzeigen
                        Die Bank wird das prüfen oder zumindest den Lastschriftempfänger damit konfrontieren.
                        Das ist absoluter Quatsch! Die Bank ist weder Anwalt noch Schlichter -sie führt nur aus und dabei kann ihr der zivilrechtliche Sachverhalt zwischen den Parteien völlig egal sein.

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                        • Zitat von mengling Beitrag anzeigen
                          Bin mal gespannt wie das der insolvenzverwalter regelt.
                          Wie soll er das denn regeln? Es gibt nun mal einen Stichtag und davor gehört ihm das Geld. Sonst wäre das ja eine Art Insolvenzverschleppung -aber anders rum.

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                          • Zitat von sparfux Beitrag anzeigen
                            Meine Frage war: Gibt es eine Widerspruchsmöglichkeit gegen einen Widerruf? Natürlich gibt es den in Form einer zivilrechtlichen Klage. Ich zweifle nur an, dass es so eine Möglichkeit im eigentlichen Lastschriftverfahren gibt.
                            Du meinst, ob die Lastschrift-einziehende Bank dem Widerruf einer Lastschrift durch den Kunden widersprechen kann? MIr ist nichts derartiges bekannt. Für den hier vorliegenden Insolvenzfall mag es aber Sonderregelungen geben.

                            Habe immmer nocht nicht verstanden, in welcher Form mengling "das Geld zurück gefordert" hat, aber wahrscheinlich meint er Lastschrift-Widerruf.

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                            • Zitat von rmol Beitrag anzeigen
                              Du meinst, ob die Lastschrift-einziehende Bank dem Widerruf einer Lastschrift durch den Kunden widersprechen kann? MIr ist nichts derartiges bekannt.
                              Er meint wahrscheinlich, ob die noch BEV bzw. der Insolvenzverwalter widersprechen kann. Das würde man aber nicht über Widerspruch machen, sondern schlicht über das Mahnverfahren.

                              Zitat von rmol Beitrag anzeigen
                              Für den hier vorliegenden Insolvenzfall mag es aber Sonderregelungen geben.
                              Das ist Quatsch. Dann müßte es ja für jede Insolvenz Sonderregelungen geben -angefangen bei Schlecker z.B. über Air Berlin über Germania Air bis BEV. Und von den täglichen unzähligen 0815-Insolvenzen mal ganz zu schweigen -denn überall wo es eine Insolvenz gibt, gibt es Gläubiger auf der anderen Seite.




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                              • Ja, ich meinte widerspruch der lastschrift von anfang januar.

                                wie geschrieben: in foren und social media gruppen liest man, dass das viele gemacht haben. Mir ist natürlich klar, dass das nicht bedeuten muss, dass das auch so rechtlich richtig ist.

                                gibt da auch die unterschiedlichsten aussagen. Einige schreiben: auf jeden fall zurückholen, andere schreiben bloss nicht machen, wegen anfallender mahngebühren.

                                irgendwo schrieb auch jemand, dass die abschläge erst dann teil der insolvenzmasse sind wenn die 8 wochen der widerspruchsmöglichkeit abgelaufen sind.

                                da es wie geschrieben unheimlich viele gibt, wird bestimmt auch jemand klagen, wenn der letzte abschlag zurück zurückgefordert wird.

                                da wäre ich dann mal gespannt wie ein richter entscheidet wenn (so wie bei mir) ein kunde noch ca. 400€ zu kriegen hätte und er sich über den umweg lastschrift-rückgabe davon lediglich 130€ geholt hat.

                                ausserdem wird es ja auch eine endabrechnung geben müssen. Und da wird bei mir immer noch ein Guthaben von etwa 70€ stehen (zzgl. Ca 200€ treuebonus.)

                                unterm strich bin ich natürlich selber schuld: hätte mich vor einem jahr besser über bev informieren sollen. Verbuche den verlust als lehrgeld.

                                aber genauso sind auch andere Gläubiger selber schuld, denn z.b. Die Lieferanten hätten noch eher wissen müssen auf welche dubiose firma sie sich da einlassen. Oder auch mitarbeiter, die teilweise genau wussten, dass es nicht so ganz koscher ist was ihr Arbeitgeber so betreibt.

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