Die Weltbevölkerung

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    In der Tat ist in unseren Landen der Trend zu einer 1-Kind-Familie erkennbar.


    Jedoch lediglich unter den meisten deutschen Familien! In ausländischen und/oder sozialschwachen Familien werden auch weiterhin viele Kinder angestrebt, um es mal milde auszudrücken.
    Mich wundert immer wieder, je ärmer eine Familie ist, desto mehr Kinder setzt sie in die Welt, obwohl sie sich das gar nicht leisten kann! Gut situierte Familien hingegen halten sich dezent zurück! ;)


    Da es in den meisten Ländern der dritten Welt kaum Verhütung gibt, ist dort Aufklärung gefragt.

  • Tja, wirkliche Liebe gibt's auch in der ärmsten Hütte. Und vielleicht auch nur dort, weil der Reichtum diese Menschen noch nicht verdorben hat.

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    Tja, wirkliche Liebe gibt's auch in der ärmsten Hütte. Und vielleicht auch nur dort, weil der Reichtum diese Menschen noch nicht verdorben hat.


    Dies hat nichts mit Liebe zu tun, sondern eher mit Verantwortungslosigkeit, Dummheit, Sozialschmarotzertum und fehlender Umsicht! :D
    Natürlich nur bezogen auf die Bürger in diesem, unsrigen Lande........

  • Vielleicht bei einigen Leuten... ABER NICHT BEI ALLEN!


    Kinder bedeuten Verantwortung, sie kosten Zeit, Geld und Kraft und man muss für seine Kinder auch seine eigenen Interessen zurückstecken. Das was der Staat für ein Kind zahlt reicht nicht aus um davon reich werden zu können, oder wieder so viel zur Verfügung zu haben wie vor dem Kind. Wer so denkt hat sich verrechnet. Es hilft lediglich dass der Geldbeutel nicht ganz so leer ist wie er es ohne die Hilfe wäre.


    Dein Text las sich als würdest du auf sozialschwache Familien schimpfen, die sich Kinder wünschen. Oft wachsen in diesen Familien die Kinder mit mehr Menschlichkeit auf als in besser gestellten Kreisen.

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    Vielleicht bei einigen Leuten... ABER NICHT BEI ALLEN!


    Kinder bedeuten Verantwortung, sie kosten Zeit, Geld und Kraft und man muss für seine Kinder auch seine eigenen Interessen zurückstecken. Das was der Staat für ein Kind zahlt reicht nicht aus um davon reich werden zu können, oder wieder so viel zur Verfügung zu haben wie vor dem Kind. Wer so denkt hat sich verrechnet. Es hilft lediglich dass der Geldbeutel nicht ganz so leer ist wie er es ohne die Hilfe wäre.


    Dein Text las sich als würdest du auf sozialschwache Familien schimpfen, die sich Kinder wünschen. Oft wachsen in diesen Familien die Kinder mit mehr Menschlichkeit auf als in besser gestellten Kreisen.


    Nein, ich wollte damit lediglich kritisieren, dass oftmals viele Kinder in die Welt gesetzt werden, die man sich gar nicht leisten und denen man keine Zukunft geben kann. Wir haben zwei Kinder (6 und 4 Jahre) und beziehen ausser dem Kindergeld keinerlei staatliche Leistungen, aber bei vielen Familien ist dies eben anders! Außerdem sehe ich Kinder nicht als Liebesbeweis an.


    In Deutschland bekommst du doch ab 3 Kindern richtig hohe Vergünstigungen, früher nannte man es auch den Karnickelpass! ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    Oft wachsen in diesen Familien die Kinder mit mehr Menschlichkeit auf als in besser gestellten Kreisen.



    Das ist leider ein Märchen aus "Die ausgleichende Gerechtigkeit" - die Wahrheit sieht leider gerade bei sozial schwachen Familien anders aus: Verwahrlosung, mangelnde Bildung, Alleingelassen werden, Alkoholismus, Gewalt. Ganz sicher ist das nicht pauschal zu sagen und ganz sicher sind auch besser gestellte Familien aus dem Bildungsbürgertum und der Mittelschicht nicht vor diesen Problemen gefeit, aber es ist nun mal so, daß sozial schwache Familien ihren Kindern aufgrund eigener mangelnder Bildung usw. nicht die ausreichenden Zukunftsperspektiven bieten können - die Pisa-Studie hat eindrucksvoll gezeigt, wie wenig sozial durchlässig unser Bildungssystem ist.

  • addictivebn: Karnickelpass? :D


    andi2511: Vielleicht sollten wir mal klären was sozial schwach bedeutet. Deine Beschreibung passt eher auf asozial, da denke ich hast wohl du eher Recht was Gewalt und Drogen angeht. Sozial schwach sehe ich anders: Manche Familien müssen ganz schön knuppern um über die Runden zu kommen und trotzdem wachsen die Kinder wohlbehütet auf und lernen dass Freunde und eine funktionierende Partnerschaft wichtig sind, da man so das Leben am besten bestreiten kann - auch wenn's mal nicht so gut geht.
    In sozial gut gestellten Familien bekommen die Kinder mit, dass es vom Geld abhängig ist, wie gut es ihnen geht. Und da ein Mensch nun mal nicht gern einen Schritt zurück macht, werden sie auch in Zukunft darauf achten selbst immer gut über die Runden zu kommen, suchen sich z.B. die Freundin nach ihrem Portemonaie und nicht nach dem Charakter aus. Geheiratet wird dann um die Steuerklasse zu wechseln usw.

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    andi2511: Vielleicht sollten wir mal klären was sozial schwach bedeutet.


    In der Tat ist der Begriff für mich anders belegt als für dich. Für mich bedeutet sozial schwach, daß man z.B. mangels Bildung keinen Zugang in den sogenannten "ersten Arbeitsmarkt" hat, soziale Kompetenzen mangelhaft ausgeprägt sind (oft z.B. durch Alkohol verstärkt, im krasseren Fall auch durch Drogen), man dauerhaft auf fremde (staatliche) Hilfe zur Finanzierung des Lebensunterhaltes angewiesen ist und daß aufgrund eben eigener mangelnder Bildung und daher eines Nichtverständnisses für den Wert von Bildung auch für Kinder keine gute Zukunftsprognose gestellt werden kann und so ein Kreislauf entsteht.


    Zitat

    Original geschrieben von anticro
    In sozial gut gestellten Familien bekommen die Kinder mit, dass es vom Geld abhängig ist, wie gut es ihnen geht. Und da ein Mensch nun mal nicht gern einen Schritt zurück macht, werden sie auch in Zukunft darauf achten selbst immer gut über die Runden zu kommen, suchen sich z.B. die Freundin nach ihrem Portemonaie und nicht nach dem Charakter aus. Geheiratet wird dann um die Steuerklasse zu wechseln usw.


    Das ist etwas arg pauschal, oder? ;)

  • Du schon wieder?!?!?! ;)


    Dann scheine ich von sozial schwach und abwärts feiner zu differenzieren; vielleicht weil ich weis wie verschiedene Leute aufgewachsen sind und nun sehe was aus ihnen geworden ist. Die Eine ist glückliche Mama und glücklich verheiratet, auch ohne Millionen von Euro; ihre Schwester schickt sich an ihre Lehre erfolgreich abzuschließen und das alles obwohl die Eltern nicht gerade die stärksten Finanzen im Rücken haben. Es kommt auf die Liebe bei der Erziehung an - nicht auf's Geld. Das ist meine Meinung.

  • Zitat

    Original geschrieben von anticro
    Es kommt auf die Liebe bei der Erziehung an - nicht auf's Geld. Das ist meine Meinung.


    Natürlich. Ohne wenn und aber. Nur dass eben kein kausaler Zusammenhang besteht zwischen arm = viel Liebe und reicher = weniger Liebe ;)


    Aber wir kommen etwas vom Thema ab ;)

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