Joint Venture für schnelle Mini-Chips:
Die japanischen Elektronikkonzerne Nec und Toshiba haben vereinbart,
bei der Entwicklung von magnetischen Speicherchips (MRAMs)
zusammenzuarbeiten. Einem Bericht der japanischen Zeitung „Nihon
Keizai Shimbun“ zufolge wollen die beiden Joint-Venture-Partner mehr
als 84 Millionen Euro investieren, um marktreife Produkte zu entwickeln.
Die Konzerne haben dazu bereits ein 40-köpfiges Forschungsteam
zusammengestellt. MRAMs sollen auf lange Sicht die Aufgabe von Arbeits- und Festplattenspeicher übernehmen. Da die Hersteller mit den Bausteinen Platz und Energie sparen können, eignen sich die Chips vor allem für den Einsatz in Notebooks und Handys. An schnellen MRAMs forschen bereits einige Firmen, darunter Motorola sowie IBM gemeinsam mit Infineon.
MfG