Hallo,
ich betreibe ein analoges V.92 Modem. Zur Vermittlungsstelle sind es ca. 7 km. Ich erreiche maximal Verbindungen mit 31200 bit/s, eher 28800 bit/s. Zu bestimmten Zeiten habe ich aber weitaus geringere Durchsätze (14400 bit/s, 9600 bit/s, oder auch schon mal 4800 bit/s). Zu diesen Zeiten bricht die Verbindung dann auch häufig ab. Dies ist unabhängig vom Provider. Da das Problem bisher immer dann aufgetreten ist, wenn es kalt und feucht (Nebel, Regen) war, hatte ich eigentlich gedacht, es kommt irgendwo Nässe in einen T-Com Verteilerkasten. Laut Techniker liegt das aber wohl am Multiplexer, an dem wir zusammen mit unserem Nachbarn hängen.
1. Können die Geschwindigkeitseinbrüche an dem Multiplexer liegen bzw. telefoniert da der Nachbar gerade?
2. Was garantiert die Telekom an technischen Parametern für einen analogen Anschluss? Ich habe dazu leider nichts gefunden.
3. Entfernt die Telekom den Multiplexer, wenn noch Leitungen frei sind bzw. klemmt einen anderen Anschluss da ran und gibt uns eine eigene Leitung, wenn man freundlich bittet oder muss man da erst (kurzfristig) ISDN beantragen?
4. Könnte man bei so einer Entfernung (7 km) mit einem höheren Durchsatz rechnen, wenn kein Multiplexer da wäre?
5. Rein interessehalber: Führt der Multiplexer die zwei Anschlüsse durch frequenzmultiplex auf eine Leitung?
Vielen Dank für die Antworten schonmal im voraus
Ingmar