ZitatOriginal geschrieben von Printus
Im Netz sind keineswegs nur Journalisten unterwegs und wenn man die verschiedenen Quellen - oft muß man nur mal Google anwerfen - querliest bekommt man durchaus gute Informationen und erfährt gute Ratschläge. Ggf. erkundigt man sich in Foren und stellt gezielte Fragen. Kennst Du z. B. Wer-weiss-was.de? Dort tummeln sich ausschließlich Leute, die Ahnung haben und wenn ich dort zu einem Thema mehrfach Antworten bekomme glaube ich durchaus daß die Tips in die richtige Richtung gehen.
Nö, die Seite kenne ich noch nicht. Werd ich mir aber mal in Ruhe zu Gemüte führen. Klingt ja auf den ersten Blick nicht schlecht.
Generell halte ich das auch nicht für verkehrt, sich auch im Netz zu informieren. Blindes Vertrauen ist in einer Bank genauso fehl am Platze wie im Netz. Klar. Auch in ner Bank gibbet Flachpfeifen. Aber eben auch andere. Und irgendwann baut man da über Jahre auch ein Vertrauen auf. Für manche Kunden ist das genau das richtige. Denn die verstehen viel zu wenig davon, als dass es bei denen Sinn machen würde, sich im Netz zu informieren...
Dann gibbet eine Gruppe, die sich im Netz informiert, aber weil es ja im Netz, also unabhängig ist dem mehr oder minder blinden Glauben schenken, ohne mal zu schauen, wo die Quelle herkommt, wie kompetent die ist...und mit diesem, ich sage mal fundierten Halbwissen dann in die Bank kommen und meinen den großen Molli machen zu müssen, weil sie meinen alles besser zu wissen...der in der Bank, der hat ja nur ne 2 oder 3-jährige Ausbildung gemacht, der hat ja keine Ahnung...
Und dann gibbet eine Gruppe, und da zähle ich Dich nach den wenigen Eindrücken mal zu, die schauen, wenn sie sich schon selbst schlau machen, Gottseidank auch mal ein wenig hinter die Dinge und machen sich schlau, verlassen sich nicht nur auf eine Quelle etc. Doch auch hier gilt: nicht alles muss richtig sein. Man weiss halt nie, wer sich eigentlich hinter der Quelle verbirgt. Geschriebenes ist geduldig, auch im Netz...theoretisch könnt ich ja auch totalen Müll verzapfen (hoffe mal, dass ich es nicht tue
) und man muss selbst schon auch etwas Ahnung von der Materie haben, um andere hinterfragen zu können.
Generell aber denke ich - zumindest wenn die Bank ne vernünftige Strategie hat - ist eine bank natürlich immer an Geschäften interessiert und wird den Kunden auch zusätzliche Angebote machen. Logisch. Aber: wenn die Bank gut ist, dann verkauft sie dem Kunden nix, was er nicht brauchen kann. Ein Kunde, der über den Tisch gezogen wird, merkt das. Wechselt die Bank. Macht negative Publicity. Kann ja nicht wirklich im Interesse der Bank liegen. Also empfehle ich zwar dies oder das, aber wenn der Kunde nicht will oder es keinen Sinn macht, dann verzichte ich auf den Abschluß. Dafür - das zeigt die Praxis - kommt der Kunde möglicherweise mit anderen Fragen wieder zu mir / zur Bank, weil er sich gut aufgehoben und fair beraten fühlt. Natürlich nicht unabhängig...wo Dresdner Bank drauf steht, ist Dresdner Bank drin, wo Sparkasse draufsteht, ist Sparkasse drin. Aber fair. Und dann habe ich eine Chance als Bank, dass der Kunde lange mein Kunde bleibt...vielleicht weiter empfiehlt... ich halte das jedenfalls für vernünftig, langfristig zu denken in der Hinsicht. Wenn ich nur den schnellen Erfolg will, schaffe ich den zwar auch, aber das bereue ich später.
Was die Gebühren für die Onlineüberweisungen bei der Sparkasse angeht, das halte ich für eine total alberne Begründung. Was soll das denn bitte für ein Online-Banking sein, in der Mitarbeiter die Überweisungen nachbearbeiten???