Komfortable schnurgebundene kompakte Telefone - zu geringe Nachfrage?

  • Re: Re: 101 schnurgebundene Telefone ... und keines schließt die Marktlücke!


    Zitat

    Und hättest du vielleicht einen zu einer guten und informativen Seite führenden Link parat, auf der die Problematik der Strahlenbelastung durch DECT behandelt wird?


    http://www.bfs.de/elektro


    Da gibt's wohl jede Menge weitere, pro und kontra, und wohl beide Seiten gleich seriös oder unseriös.


    Gruß


    octo32

  • octo32: Reines Wunschdenken...


    Hallo octo32,


    Danke für das Einfügen des Links zum bfs als Antwort auf Manolios' Frage. Mit ein wenig "googlen" kann man sogar weitere seriöse wissenschaftliche Studien finden (deutschsprachig, vor allem aus der Schweiz).


    In meinem Fall handelt es sich um reines Wunschdenken. Zugleich höre ich von mehr und mehr Kollegen und vereinzelt im größeren Bekanntenkreis, dass sie - ebenso wie ich - ihre schnurlosen DECT-Telefone zuhause bewusst durch schnurgebundene Telefone (oder manche durch VoIP-Telefone via WLAN "naja") ersetzt haben.


    Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich hier ein neuer Trend abzeichnet - ähnlich wie bei Bio-Lebensmitteln ... es werden mehr und mehr Bio-Produkte gekauft (was ich übrigens auch gut finde und selbst tue).


    Insofern würde mich wirklich der Marktanteil von schnurgebundenen Telefonen (vorwiegend im Marktsegment Privathaushalte und kleine Unternehmen bzw. Büros, Praxen etc.) am Gesamtmarkt von Nicht-Systemtelefonen interessieren. Ich habe zwar schon nach Informationen zu den Marktanteilen bzw. dem Marktpotential von schnurgebundenen Telefonen gesucht, aber leider noch keine aktuellen gefunden (die wenigen sind deutlich älter als 10 Jahre).


    Der Entwicklungsaufwand bis zur Marktreife, einschließlich Tests und Abnahme durch bestimmte Institutionen, könnte vielleicht für einen Hersteller wie Siemens noch "im Rahmen" bleiben. Es wäre m. E. nämlich nicht nötig, alle Komponenten völlig neu zu erfinden/entwickeln, sondern sie müssten (was ich mir durchaus als aufwendig vorstellen kann) dem neuen Layout und der neuen Form angepasst werden: Display, Tastatur, Anschlüsse, Lautsprecher fürs normale Hören und fürs Lauthören, Mikro fürs normale Sprechen und fürs Freisprechen usw.


    In etwa müssten die Eigenschaften der Siemens Gigaset Topmodelle auf die Form des DSC-Zettler ZET-Phone 15 übertragen werden + USB-Anschluss + Anschluß für ein Ladegerät/Adapter zum bequemen Aufladen der notwendigen Akkus von außen (damit man die Akkus nicht aus dem Telefon nehmen muss, so dass es .. außer beim Aufladen ... "nur" eine Schnur hat). Ein Unterteil (Basisteil) mit eingebauter automatischer Kabelaufrollung und ca. 10 Meter Kabel stelle ich mir als optionale Modellvariante vor.


    Aus meiner Sicht kommt es zur Erschließung dieses Marktsegments erstens auf die "features & functions" und das Design an, so dass sich dieses Telefon optisch und "haptisch" von der Masse der derzeit angebotenen schnurgebundenen "Billig-Modelle" abhebt - aber unter der "magischen" 100,- EUR Grenze bleibt. Außerdem muss es sich auch problemlos an TK-Anlagen anschließen lassen bzw. als Nebenstellen-Telefon sowie alternativ als schnurgebundenes VoIP-Telefon zum Direktanschluss an den PC mittels USB-Kabel eignen!). Also müsste es ohnehin wahlweise als ISDN oder analoges Modell angeboten werden (oder umschaltbar).


    Zweitens ist meiner Meinung nach das Marketing maßgeblich ... so wie von peeck beispielhaft vorgeschlagen.


    Man darf doch "träumen": warum sollten unter solchen Voraussetzungen nicht mehrere 10.000 Stück pro Jahr insgesamt in allen relevanten Ländern - in denen z. B. auch das ZET-Phone 15 erhältlich ist - verkauft werden?


    Gruß,
    Jochem_PS

    TELEFONIE: Handy: D1 + Festnetz: 1&1 via DSL

    ZUGANG + INTERNET: 1&1 DSL
    MODEM + ROUTER: Fritz!Box (7170); Dynamic DNS über dyndns.org
    ANALOGE ENDGERÄTE: Fon1: parallel Audioline TEL 36 clip u. DSC Zettler ZET-Phone 15; 2: Siemens Gigaset S 680; 3: Canon Pixma MP 780 + an dessen Ausgang ein Audioline TEL 36 Clip Telefon; Handy: Nokia 6233 u. Motorola RAZR V3i

  • Hi Jochem,


    sicher darft Du träumen. Tut ja jeder gern mal.


    Deine erträumte Wollmilchsau: Analogtelefon umschaltbar auf ISDN Betrieb mit USB Schnittstelle für VoIP, wäre sowas wie ein Auto was fliegt und auch mal als U-Boot genutzt werden kann, sowas kann nur ein 007 bezahlen. Heisst auf Deutsch: das stecken in jedem Gerät 3 unterschiedliche Hardwarekonzepte, wobei jeder Nutzer nur eines braucht, die anderen aber mit bezahlen muss. Rechne mal, wie viel Geld da drinsteckt (ist vielleicht je Gerät 3 EUR Material. Ein komplettes (einfaches) DECT Telefon kauft man heute in Fernost für ca 10 US$ ein)
    ISDN interessiert übrigens international so gut wie niemanden.
    Wenn ein Herr S aus M sowas entwickelt, kannst Du meine geschätzten Entwicklungskosten wohl locker verdreifachen. Und gerade dort wird man mit sehr spitzem Bleistift rechnen, ich denke die tun nichts für so ein Produkt, wenn weniger als 500k Stück pro Jahr laufen (rechne mal die verschenkten 3 EUR in jedem Gerät).
    Die Markteinführung dürfte etwa nochmal das gleiche kosten. So ein "schleichendes" Marketing, glaub mir, funktioniert nur in Träumen, aber das tun wir ja gerade.
    Was die ganze DECT Diskussion bringt, haben wir ja bisher gesehen, die füllt ja schon seit Jahren jede sommerliche Sauregurkenzeit. Und auf so eine Strategie wird sich das o.g. Unternehmen wohl auch nicht verlassen.


    Aber insgesamt sicher eine nette Idee. ;)


    Gruß


    octo32

  • Re: Mehrere Varianten eines kompakten schnurgebundenen Telefons - mit viel Komfort?!


    Hallo octo32,


    Deine Argumente sind überzeugend. Wie wäre es denn mit zwei Varianten in zwei separaten Ausführungen - analog und ISDN - eines handlichen bzw. kompakten schnurgebundenen Telefons? ...mit sichtbar bzw. spürbar mehr Komfort als die "Masse" der aktuellen Modelle - und einer automatischen Kabelaufrollung im Basisteil als Zusatzoption! Hinsichtlich der Größe bzw. Form schlage ich als Beispiel das ZET-Phone 15 vor.


    Ausführung A): Analog
    Ausführung B): ISDN


    Variante 1: "Basismodell"
    Beleuchtetes gut lesbares großes Farbidsplay und beleuchtete Tasten (ggf. Tastenbeleuchtung ein-/ausschaltbar?); Gut greifbare nicht zu kleine Tasten mit spürbarem Druckpunkt (ggf. optional mit "Tastenton" ein/ausschaltbar); Freisprechen/Lauthören in guter full-duplex Qualität; Nebenstellen- bzw. TK-Anlagen tauglich; Flash-Zeit einstellbar; Polyphone Klingeltöne (mit mehreren Einstellmöglichkeiten, "anschwellend", zu bestimmten Uhrzeiten leiser bzw. anderer Ton; anderer Klingelton abhängig vom Anrufer, der im Telefonbuch einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden kann); Telefonbuch mit rund 250 Einträgen; Clip-Anruferliste mit vollständigem Log; USB-Anschluss "nur" zur Pflege des Telefonbuchs (ggf. Synchronisation mit Outlook) und der Einstellungen vom PC aus (d. h. nicht zum VoiPen); Wahlwiederholung mit Blättern der letzten 10 gewählten Nummern; Anzeige des Anrufernamens aus dem Telefonbuch (bei Übermittlung der Nummer); SMS im Festnetz; Kalender; Wecker/Erinnerungen; In zwei oder drei Farben erhältlich; Mini-Klinkenbuchse / Cinch zum Anschluss eines Headsets;


    Variante 2: "Mit VoIP über USB-Anschluss"
    Wie Variante 1, jedoch zusätzlich mit der Möglichkeit zum VoiPen mit Hilfe des USB-Anschlusses am PC.


    Zusatzoption für Variante 1 und 2:"Mit automatischer Kabelaufrollung im Basisteil"
    Wie vor, jedoch befindet sich im Unterteil (Basisteil) ein ca. 10 bis 12 Meter langes Kabel samt Mechanik zum automatischen Aufrollen.


    Was meinst Du: wäre zumindest für die Variante 1 - Basismodell - mit einer ausreichend großen Nachfrage zu rechnen?


    Gruß,
    Jochem_PS

    TELEFONIE: Handy: D1 + Festnetz: 1&1 via DSL

    ZUGANG + INTERNET: 1&1 DSL
    MODEM + ROUTER: Fritz!Box (7170); Dynamic DNS über dyndns.org
    ANALOGE ENDGERÄTE: Fon1: parallel Audioline TEL 36 clip u. DSC Zettler ZET-Phone 15; 2: Siemens Gigaset S 680; 3: Canon Pixma MP 780 + an dessen Ausgang ein Audioline TEL 36 Clip Telefon; Handy: Nokia 6233 u. Motorola RAZR V3i

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