Ob das noch die Nachwirkungen des kurzen Besitztums von Vodafone sind? Jedenfalls bietet der fast europaweit präsente (F, UK, A, CH, PL..) und dank interkontinententaler Präsenz weltweit achtgrößte Mobilfunkanbieter im Besitz von France Telecom der britischen Callcenter-Nachtschicht an, daß sie ihre Arbeit behalten können, wenn sie nach Manila umziehen. Bezahlt werden sollen dort umgerechnet 200 britische Pfund, zusätzlich Reiszulage und Wäscheservice! Mannesmann hatte ja zur Jahrhundertwende schnell noch Orange als Giftpille gekauft, um Vodafone wegen dann wettbewerbswidriger Größe von Übernahme Mannesmanns (D2) abzuhalten. Auf was für unverschämte Ideen Unternehmensführungen heutzutage kommen! Als ob Vodafone seinem heißen Draht am Niederrhein die Alternative Arbeitslosigkeit oder Tätigkeit in China - sagen wir mitsamt Reis- und Fahrradzulage - anböte.
Gelesen habe ich das gerade zufällig in einem heutnachmittäglichen Artikel der britschen Qualitätszeitung The Daily Telegraph.