Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Watson203
    Fakt ist, dass Bankmitarbeiter reine Verkaufsmaschinen sind. Wenn du einen Kredit willst, können sie dir sofort helfen und sind super freundlich, aber die einfachsten Detailfragen zu einem Konto müssen sie erst nachschlagen.


    Fakt mag sein, dass Du es so erlebt hast. Aber es soll auch Angestellte geben, die die einfachsten Fragen nicht nachschlagen müssen. Weniger Pauschalisierung wäre manchmal angebracht... darf man neugierig fragen, was die nicht wussten an "einfacher Detailfrage"?

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    Original geschrieben von ThomasK
    Was mir von den Banken, bei denen ich ein Konto führe, zugeschickt wird, ist eine Frechheit. Überteuerte Kreditangebote, Sparkonten mit Minizinsen, Kreditkarten mit schlechten Konditionen.


    Du hast doch die völlige Freiheit, wo Du bzw. ob Du sowas überhaupt abschliesst. Jeder macht für sich Werbung, das ist völlig normal. Und es wird nie jemanden geben, der in jedem Bereich die besten Konditionen hat. Und nicht jeder hat Zeit und Lust soviel zu vergleichen wie Du es zu tun scheinst (sonst känntest Du ja kaum beurteilen wie gut oder schlecht die Angebote Deiner hausbank so sind ;) )



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    Daneben "Angstmach-Briefe", ich solle doch Versicherungen oder Rentenverträge schliessen. In 2 min kann ich durch Google jeweils ein besseres Angebot finden, mit mehr Zeit ein wesentlich besseres.


    Ganz ehrlich: wenn Du Dich bei Deiner Altersvorsorge allein auf google verlässt, dann machst Du einen großen Fehler. Viele lesen sich dann alles mögliche im Netz durch, Erfahrungsberichte, Tests, seriöse wie unseriöse und meinen dann hinterher, schlauer zu sein als alle anderen. Angstmachen ist ein Stück weit sicherlich Strategie, das ist ähnlich wie bei Zeitungen. Schlechte Nachrichten verkaufen sich halt besser als gute. Mit Skandalen erreichst Du mehr als wenn Du schreibst wie toll doch die Ehe von Marianne und Michael ist. Aber dennoch ist nicht alle Angstmacherei falsch. Wer heute immer noch meint, später mal auszukommen, ohne selbst vorgesorgt zu haben, der ist auf dem Holzweg.
    Und auch bei Sachversicherungen würde ich zumindest mehr Zeit investieren als 2 Minuten. Du bist ja nicht verpflichtet, auf die Angebote Deiner Bank zu reagieren. Und: glaubst Du, die besseren Angebote würden nicht beworben?



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    Motivation der Banken ist nur unendliche Gier.


    Naja. Sagen wir mal so: Banken sind Wirtschaftsunternehmen, keine Wohlfahrtsverbände. Insofern ist es zunächst mal absolut verständlich, dass der Blick aufs Geldverdienen gerichtet sein muss. Aldi, Vodafone, RWE, Gerolsteiner etc. pp. betreiben ihre Geschäfte ja auch nicht nur aus Spaß an der Freud. Was ich allerdings auch bemängele (das allerdings nicht bei Banken, sondern allen möglichen Unternehmen), ist dass die Verantwortung, die ein Unternehmen hat, sich oftmals nur noch auf die Aktionäre zu richten scheint und nicht auf Mitarbeiter und Kunden.



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    Aber es gibt auch Gerechtigkeit, wie die Immobilien/Hypothekenkrise zeigt: Manche Banken ruinieren sich selber. Ich freue mich über jeden Tag wo die Banken am Ende des DAX im tiefen Rot stehen. Du kannst es Schadensfreude des kleinen Mannes nennen, da bin ich nicht böse :)


    Weisst Du, was die Banken es kratzt, wenn der Börsenkurs fällt? Zunächst mal nicht wirklich. Klar, gefährlich wirds dann, wenn der Kurs so niedrig wird, dass man aufgekauft wird und vielleicht zerschlagen, umstrukturiert etc. pp. --> dann allerdings leiden nicht nur die, denen Du es von Herzen gönnen würdest, sondern auch viele viele andere.


    Was die Subprime-Krise angeht: tja, was da abgelaufen ist, das geht wirklich auf keine Kuhhaut mehr. Wie da Risiken außer Acht gelassen wurden, wie da mit Geld umgegangen wurde, da fehlt mir auch jedes Verständnis für. Einmal für die Art, wie die Amerikaner Kredite vergeben haben, aber eben auch, wie sich deutsche Banken an diesen Kreditportfolios beteiligt haben. Blind. Wo jeder Kunde, der einen Kredit will, stark durchleuchtet wird, da hat man an der anderen Seite nur die Dollarzeichen in den Augen gehabt. Hoffentlich war es ein heilsamer Schock.


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    Mein Fazit für den OP: Jede Bank ist gut genug für den Zahlungsverkehr, für den man eben ein Konto benötigt. Sucht man anderes, soll man sich am gesamten Markt umsehen und nicht nur in seiner Strasse.


    Das Fazit unterschreibe ich trotz an vielen Stellen abweichender Meinung. Mit einer Ergänzung. Auch in der eigenen Straße kann es gute Lösungen / Angebote geben. ;)

    das Konzept von Riester selbst ist EIGENTLICH für jeden gut. Anrechnung auf die Grundsicherung ist schlecht, ja. Aber der Fehler liegt da woanders im System.Ansonsten kriegste als Geringverdiener die Option, Dir mit 5 Euro im Monat wenigstens n bisschen was zusätzlich fürs Alter zu sichern (ja, wenns Dir nicht wieder genommen wird, das ist richtig). Ansonsten aber auch für Familien und Gutverdiener. Was ist am Steuervorteil schlecht? Ja, Du musst die Auszahlung im Rentenalter voll versteuern. Sparst durch die Beitragszahlung heute Steuern. Normalerweise hast Du als Rentner einen niedrigeren Steuersatz als heute. Ergo hast Du doch sowohl n Steuerstundungseffekt als auch nen voraussichtlich niedrigeren Steuersatz im Alter. Ist doch prima.


    Das Argument, dass sich das bis dahin ja noch hundertmal ändern kann, das ist keins gegen Riester. Ändern kann sich die Rechtslage bei allem. Auch bei Fondssparplänen, Banksparplänen etc. pp. Ich werfe hier nur mal die Abgeltungssteuer in den Raum...

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    Original geschrieben von ThomasK
    Die Produkte der Banken sind zu 99% schlecht. Ein Kundenberater bei der Bank X wird (wenn er seinen Job behalten will) Dir immer zu bankeigenen Produkten raten. Such Dir eine Filialbank um die Ecke für Geschäfte bei denen Du einen Menschen brauchst (Aushändigung von grösserer Summe Bargeld, Devisen, etc.) und ansonsten nimm eine Direktbank und führe dein Konto online.


    "Kundenorientierung" heisst heute einfach: Wie drehe ich der Zielgruppe Produkte an, die der Bank am meisten bringen. Vergiss es am besten einen guten Berater bei einer Bank zu finden. Nur ein Berater, den Du selbst bezahlst wird dich einigermassen fair beraten.


    Für wen arbeitest Du? Bild oder Express? Fundierter und sachlicher gehts ja kaum noch ;)


    Aber generell an den TE: bei der Frage nach einer guten Bank wirst Du sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Für jeden ist was anderes wichtig, jeder versteht etwas anderes unter Kundenorientierung und Service, jeder hat andere Prioritäten. Ergo: definiere Deine Bedürfnisse näher und Du kannst bessere Tips bekommen

    das würde ich auch gerne wissen, ist mir nämlich auch irgendwie nicht wirklich bekannt. :confused:


    Generell aber steht die Berufsunfähigkeit für mich direkt nach der privaten Haftpflicht auf Platz 2 der notwendigen Versicherungen. VOR Rechtsschutz, Unfall, Kasko, privater Krankenzusatz etc. pp. Denn wenn Dein Einkommen wegen Berufsunfähigkeit (verwechselt das nicht mit Unfall, berufsunfähig kann man auch durch Burn-Out, Rückenleiden und solcherlei Dinge mehr werden!) wegfällt, dann kannste die anderen Versicherungen eh knicken. Allerdings ist "der deutsche" eher der Typ, der an alles mögliche denkt und es entsprechend absichert (Reparaturversicherungen für Elektrogeräte z.B. - so n Schwachsinn...), aber an sich selbst, seine Arbeitskraft und sein Einkommen zuletzt denkt.