Beiträge von Dent-Man

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    In Anbetracht des umfangreichen Zubehörs denke ich 550,- incl p&p sind fair.



    edit: Ups Tippfehler ;)


    Jein.


    Amalgam-Füllungen halten retentiv, d.h. durch Unterschnitte wie z.B. "Schwalbenschwänze" etc., Kunststoff-Füllungen adhäsiv, also durch "Verkleben" mit dem Untergrund.
    Aber die gute alte Tante Karies zerstört unterminierend, d.h. das Loch ist an der Oberfläche klein, und in der Tiefe groß.
    Daraus folgt, wenn man nur den Hartgewebsdefekt entfernt, entsteht eine Kavität die optimal geschaffen ist für eine Amalgam-Füllung.


    Anders sieht es aus bei Inlays, egal aus Keramik oder Gold. Diese Füllkörper werden auf einem Modell gefertigt, und dann in die Kavität eingeklebt. d.h. dass die Kavität auf gar keinen Fall Unterschnitte haben darf. Daraus folgt, dass diese Kavitäten immer größer sein müssen, als der eigentliche Defekt.
    Bei Kunststoff-Füllungen ist die Kavitäten Form fast egal, Hauptsache schmelzbegrenzt, und nicht zu flach auslaufend.






    @ mkg


    Mund-Kiefer Gesichtschirurg? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von mkg
    Hallo,


    großer Vorteil der Amalgam-Füllungen:


    Randspalten durch Spannungen o.ä. werden von Korrosionsprodukten aus der Füllung wieder verschlossen und die Füllung bleibt dicht.


    Na ja, sind eher Änderungen im Metallgitter der Legierung, (auch als "Creep" bezeichnet) die für das "Größerwerden" verantwortlich sind.


    Zitat


    Spalten bei Kunststofffüllungen bleiben offen und die Karies geht ihren Weg...


    Bei korrekter Anwendung wie Dentin-Verankerung, und Mehrschicht-Technik zu minimieren, aber nicht zu vernachlässigen ;)


    Zitat

    Keramiinlays (ob CNC-gefräst oder vom Techniker hergestellt) werden mit Kunststoff eingeklebt und haben damit ein ähnliches Problem, wenn auch weniger Spannungen.


    Spannungen sind nicht das Problem, sondern die sogenannte Polymerisationsschrumpfung. Bei ungefülltem Kunststoff bis zu 20%, bei gefüllten Füllungs-, oder auch ZementierungsKunststoffen (Composites) bei etwa 1,5%


    Zitat

    An Langlebigkeit ist die Amalgamfüllung bisher unrreicht (optische und toxikologische Aspekte ausgeblendet ;) )



    Goldinlays halten signifikant länger.



    MfG
    Peter

    Hatte auch Sende und Empfangsprobleme mit unklaren Abstürzen. Gelegentlich waren auch ein oder ausgehende Gespräche nicht möglich. Habe das Gerät zu PalmOne geschickt (2Jahre Garantie ;) ) und kostenlos repariert bekommen.
    Die Aktion hat 6 Tage gedauert.


    Bei kleinen Füllungen (Täler?!) und suffizienter Ausführung, wie Mehrschichttechnik, Dentinadhäsive, absoluter Trockenheit etc. können Kunststoff Füllungen auch sehr lange halten.
    Wenn die Füllungsränder glatt und dicht sind, keine Verfärbungen aufweisen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Füllung i.o. sind.
    Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung gibt eine zweijährige Röntgenkontrolle von Füllungen per Bißflügel als Empfehlung heraus.


    Ich würde die Ruhe bewahren

    Zitat

    Original geschrieben von marlborolights
    Und das ist genau das Problem, denn sowohl beim Einsetzen als auch bei der Herausnahme gibt die Amalgamlegierung Metalle an das menschliche Zellgewebe ab!


    Woher weisst Du das? Bist Du Biochemiker, Biologe, Arzt oder Zahnarzt?
    Beim Legen oder Entfernen einer Amalgam-Füllung wird bestenfalls dampfförmiges Hg in geringen Mengen frei, dass bei guter Wasserkühlung und Absaugen zu vernachlässigen ist. In die Zellen kann bestenfalls metyliertes, also organisch gebundenes, Hg gelangen. Das entweicht aus einer Amalgam Füllung zu keiner Zeit. Dazu gibt es ausreichend wissenschaftliche Untersuchungen.
    Isst Du Thunfisch? da sollte man sich über organisch gebundenes Hg Gedanken machen.


    Reines "Metall" (in diesem Fall wohl das Quecksilber) wird nicht verstoffwechselt, sondern verläßt den Körper über den Stuhl.


    Zitat


    Ein GUTER Zahnarzt wurde für ein Provisorium niemals Amalgam verwenden, sondern einen nicht sehr hochwertigen Kunststoff bzw. eine Art "Beton"


    Wie kommst Du zu dieser Aussage? Bist Du Gutachter, Hochschullehrer oder selber Zahnarzt?
    Dass Du keine Ahnnung hast zeigt leider schon der qualifizierte Ausdruck "Beton".


    Amalgam ist unter anderem ein sehr gutes Material für Langzeitprovisorien, und wird z.B. in der Zahnerhaltung der Uni Münster als Regelversorgung für frisch wurzelbehandelte Zähne benutzt.


    Zitat


    Der Preis einer Kunststofffüllung, zu der ich dir aus kosmetischen & medizinischen Gründen nur raten kann, hängt von der Anzahl der zu verwendenden Teile ab, bei solch kleinem Loch bist du mit ca. 25 Euro dabei, allerdings gibt es heutzutage bereits einige Zahnärzte, die Kunststofffüllungen zuzahlungsfrei verwenden und gänzlich auf Amalgam verzichten, einfach vorher anrufen.


    Ich würde mich hüten, als Laie medizinische Ratschläge zu geben.


    Auch Deine "Preiskalkulation" ist laienhaft, da Du keinen Unterschied zwischen "Abschmieren" und einer vernünftigen Mehrschicht-Füllung mit dentinadhäsiven Befestigungstechnik machst, solche hochwertigen Füllungen lassen sich auch analog zu Inlays abrechnen ( §2 Abs 6 GOZ) Da kommen dann ganz andere Beträge zustande.


    Btw. was meinst Du mit "Teilen"?



    Nichts für ungut, aber ich solche irreführende, unkorrekte Aussagen nicht einfach so stehen lassen, zumal ich mich täglich mit dem Thema Amalgam beschäftigen muss, und ich eine Dissertation zu dem Thema geschrieben habe.
    Wenn Dich das Thema interessiert, kann ich Dir gerne eine umfangreiche Sammlung seriöser Literatur zu dem Thema zukommen lassen.