Also, zu GPS hab ich eine ähnliche Meinung wie Lord EX. Im Auto sind die Teile unpraktisch, weil sie garnicht in die Fahrzeugelektronik integriert werden können (was die 3rd-Party Navis, ja immer hin teilweise können), unpraktisch gebaut sind (man möchte am Handy auch mehr haben als nur Display aber am Navi lieber mehr Handy als Display) und auch nicht die bomben-Akkulaufzeit haben die man sich wünscht. Außerdem sind die Empfangsleistungen aus Rücksichtnahme auf die restliche Handy-Technik innen drin nicht mit denen echter Navis vergleichbar. Und irgendwann wurde es auch einmal gesagt, das N95 bietet gerade so die untere Kategorie der Prozessorleistung, die Navis sonst bieten.
SO! GPS runtergemacht! ![]()
Und wer mir erzählt, er braucht das GPS ständig, weil er sich in der Stadt immer verläuft, ist entweder eine Frau (sry, aber der musste sein :D) oder sollte lieber schon wegen mangelnder Befähigung Großstädte meiden. Ok...Spaß beiseite: ich habe bis jetzt in Großstädten nie ein Navi gebraucht, denn
1. Ist mein Orientierungssinn zumindest durchschnittlich, ich weiß also meistens, wo Norden ist, das ist immer schon viel wert. 2. gibt es Karten (jaja, eine uralte Erfindung aus dem Libanesischen Ausnahmekrieg), die nicht nur billiger sind als das GPS-Kartenmaterial, sondern auch ohne Batterie funktionieren. 3. Man eh viel mit Öffentlichem Nahverkehr macht (machen sollte), bei dem Navigation recht wenig hiflt und 4. Kann man zur Not immernoch fragen, oder einfach den Weg zurück laufen, den man gekommen ist.
Zur Megapixeln. Rein rechnerisch, kann das Auge nur etwa 2,3 MP wahrnehmen. Um ein Bild angenehm zu betrachten (damit das Hirn das Bild überhaupt als ganzes aufeinmal wahrnimmt) braucht man nämlich in etwa den Abstand 2*der Bilddiagonale (wenn ich mich recht entsinne), dabei kann das Augen nurnoch gröber als 2,3 MP unterscheiden. Nun gibt es davon noch eine "Sicherheitsrechnung" die von der einfachen Bilddiagonale als Abstand ausgeht, da wären es dann 5MP (aber setzt euch mal mit 19" Abstand vor euren 19-Zöller...ich fühl mich dabei schon komisch). Soviel zur Physik des Auges. Wir sehen also: hohe Megapixelzahlen sind höchstens für die Vergrößerung von Bildausschnitten nötig.
Wichtiger sind Kontrast, Farb- und Helligkeitsrauschen, korrekter Weißabgleich, korrekte Belichtung, Schärfe des Objektivs, korrekte Wiedergabe der Farben, Verzerrungen und Bildfehler der Objektive. Das sind dinge, die in Handys allesamt noch nicht wirklich vorhanden sind (also positiv vorhanden). Viele Probleme könnte man mit besseren Optiken und größeren Sensoren bei gleicher (!) MP-Zahl deutlich verringern, aber dadurch würde auch das Handy deutlich größer werden. Und einfach Schneider-Kreuznach drauf zuschreiben machts auch nicht besser. Als Kameraersatz können Handys, trotz gleicher MP-Zahlen noch lange nicht dienen.
Der einzige Grund für mich ne Kamera im Handy zu haben ist, weil ich meistens die schönsten Momente sehe, wenn ich keine Kamera dabei hab (meine S5500 ist auch nicht gerade kompakt) und natürlich zum geile Weiber fotografieren und vor den Kumpels angeben :D. Deshalb kommt morgen (hoffentlich) auch mein P1...dann bin ich öfter mit Kamera unterwegs.
Sry, für die doofen Witze...ich hab grad meine Phase... :top:
Gruß Ludwig