Beiträge von tinchen2

    Zitat

    Original geschrieben von tinchen2
    Habe folgendes an das Inkasso-Büro geschrieben:


    Hiermit widerspreche ich der Gesamtforderung über EUR 280,37 in vollem Umfang. Ich untersage Ihnen daher die Speicherung meiner Daten gem. § 28a BDSG. Sollten Sie von Ihrer Forderung nicht Abstand nehmen, stelle ich Ihnen bzw. Ihrem Auftraggeber den Rechtsweg anheim.

    Wollte nur mal kurz vermelden, dass seitdem nichts mehr kam von Real Inkasso.


    Mobilcom hatte ich nochmals schriftlich um eine Kündigungsbestätigung gebeten, auch hier null Reaktion.

    Nein, es liegt mir bisher nur eine dubiose Zahlungsauffoderung vor. Angeblich wurden sie mit dem Einzug der Forderung beauftragt.


    Hier das Schreiben:


    Hamburg, den 13.08.2010
    Betreff/Aktenzeichen: xxx
    Inkassoauftraggeber: mobilcom Communicationstechnik GmbH, Büdelsdorf;
    Kundennummer: xxx
    Saldo auf dem Kundenkonto
    Hauptforderung EUR 216,91
    Mahnkosten der Auftraggeberin EUR 14,00
    Inkassokosten EUR 45,00
    Kontoführungsgebühr EUR 1,80
    Ermittlungskosten EUR 0,80
    Verzugszinsen 5%-Punkte über Basiszins p.a. bis 13.08.2010 EUR 1,86
    Zahlungen/Verzichte EUR 0,00
    Gesamtforderung per 13.08.2010 EUR 280,37
    zzgl. 5%-Punkte über Basiszins Zinsen ab 14.08.2010 auf EUR 216,91 = EUR 0,03 täglich.


    Sehr geehrte Frau Y,


    die Firma mobilcom Communicationstechnik GmbH hat uns mit dem Einzug des von Ihnen geschuldeten Betrages beauftragt, da Sie Ihre Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt haben.


    Aufgrund Ihres Zahlungsverzuges schulden Sie neben der fälligen Hauptforderung auch die aufgeführten Nebenkostenforderungen unserer Auftraggeberin. Wir fordern Sie daher auf, die Gesamtforderung innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt dieses Schreibens auf unser unten genanntes Konto zu überweisen. Sollten Sie nicht fristgerecht zahlen, werden wir auftragsgemäß alle sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bietenden Maßnahmen in die Wege leiten.


    Benachrichtigung i.S.d. § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz
    Sofern wir, z.B. durch Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens feststellen, dass Sie zahlungsunfähig oder ohne Grund zahlungsunwillig sind, werden wir die zu Ihrer Person gespeicherten Daten an die Schufa sowie Real Inform GmbH melden. Gleichzeitig teilen wir Ihnen mit, dass wir die Firma Real Inform GmbH beauftragt haben, Auskünfte aus den amtlichen Schuldnerverzeichnissen über Sie einzuholen. Die Firma Real Inform GmbH wird auf Grundlage der dort vorliegenden Genehmigung hierfür die in amtlichen Schuldnerverzeichnissen ggf. über Sie vorhandene Einträge speichern und uns auftragsgemäß übermitteln. Weitere Informationen, ggfs. auch Auskünfte über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten erteilt die Firma Real Inform GmbH, Normannenweg 32, 20537 Hamburg, durch schriftliche Anforderung unter Beifügung eines frankierten Rückumschlages.


    Mit freundlichen Grüßen
    (kein Name angegeben, unleserliche Unterschriift)

    Mein Rechner ist lange nicht soviel wert wie Real Inkasso von mir fordert. Und bitte jetzt keine Vorurteile gegen "Hartzler" wie Du sie nennst (ich wehre mich gegen diese dämliche Bezeichnung, denn HartzIV ist ein Gesetz - ich dagegen beziehe ergänzendes ALG II und habe bis vor einem Jahr auch noch anders darüber gedacht). Wäre schade, wenn der Thread jetzt in diese Richtung abtriftet :flop:


    Ich denke die miesen Machenschaften von Inkassobüros sind hier bekannt, oder?


    Es bringt doch nichts, mir jetzt lauter Vorhaltungen zu machen was ich damals hätte anders machen können. Denn ich habe nicht deswegen als Einwurf-Einschreiben verschickt um Geld zu sparen (dann hätte ich nur ein Schreiben und nicht zwei verschickt :p ) sondern weil ich bei Mobilcom Angst hatte, dass sie ein Rückschein-Einschreiben nicht oder zu spät abholen. Dann hätte ich es nochmal verschicken müssen (bis es zurückkommt vergeht auch 1 Woche) bis es als rechtssicher zugestellt gegolten hätte. Naja, ich denke ich brauche mich hier nicht weiter zu rechtfertigen, oder schickt ihr alle eure Kündigungen per Gerichtsvollzieher?


    Vielleicht gibt es ja doch noch Hilfe:
    -> Beschwerdestelle (Aufsichtsbehörde) gegen Mobilcom wegen der Leugnung der Kündigung und Weitergabe an Inkasso mit Verstoss gegen Bundesdatenschutzgesetz. Gibt es da eine?
    -> Hat schon jemand Erfahrungen mit der Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur gemacht? Wäre die zuständig?
    -> kannst Du das mit der Vertragsverletztung der Post konkretisieren was Du meinst und was da zu tun ist?


    Oder was euch sonst noch hilfreiches einfällt :top:

    Vertragsverletzung durch die Deutsche Post? Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt?


    Irgendwie kann ich dir gerade nicht so ganz folgen, denn wenn ich zwei Briefe in einen Umschlag gesteckt hätte könnte es jetzt genauso aussehen oder noch schlimmer, dann würde Mobilcom vielleicht sogar bestreiten auch nur eine einzige Kündigung erhalten zu haben. Also daran kann es ja wohl nicht liegen *verwundert guck*


    Und bei dem Inkasso bin ich mir nicht so sicher wie Du. Denn ein gerichtliches Mahnverfahren macht nur dann Sinn wenn beim Schulder etwas zu holen ist, sprich wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Sicher können sie versuchen eine Kontopfändung durchzusetzen mittels Titel, aber was bringt das wenn die auf meinem Konto eingehenden Sozialleistungen vor Pfändung geschützt sind? Vielleicht hat Mobilcom Real Inkasso auch nur mit einem aussergerichtlichen Mahnverfahren beauftragt, da ist sogar noch schneller Schluss wenn man den Forderungen widerspricht. Ich denke sogar, dass Mobilcom nicht berechtigt war die Sache an ein Inkassobüro weiterzugeben. Denn dies ist nur zulässig wenn man die Forderung nicht bestritten wurde, was ich aber habe (auch das Rückbuchen einer Lastschrift stellt m.M. nach in dem Sinne einen Widerspruch dar).

    Schade, ich dachte es kommen noch mehr Wortmeldungen, aber der Tag ist ja noch nicht vorbei...


    corrado, ich will gar nichts durchziehen! Die Frage ist ob Real Inkasso die Sache weiter durchzieht bzw. wie weit sie gehen mit dem Versuch, eine strittige Forderung einzutreiben! Natürlich werde ich mir das nicht gefallen lassen und freue mich über jeden hilfreichen Tip :)

    Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
      tinchen2: Das Datum ist wohl das kleinere Problem oder was glaubst du wozu das Feld "Unterschrift" gut ist? :rolleyes: Das Datum kannst du ja auch selbst eintragen...
    Bedenke, das bei Verrechnungsschecks das Geld zwar deinem Konto gutgeschrieben wird, aber du dennoch nicht darüber verfügen kannst! Erst wenn die Bank die Bestätigung hat, das auch Geld da ist, kannst du über die Kohle verfügen. Das kann locker 1 Woche dauern.


    Kai


    Mozart40, warum guckt dein Smily so doof? Es hätte doch gereicht einfach zu schreiben, dass der Scheck nicht gültig ist, oder?


    Dass die Gutschrift etwas dauern kann weiss ich auch. Nicht ich habe diesen verpfuschten Scheck ausgestellt, sondern meine dämliche Ex-Chefin (ich hatte noch ausstehenden Arbeitslohn angemahnt und um Überweisung gebeten)!

    Ist ein Verrechnungsscheck auch ohne Datum gültig? Habe gerade einen von meinem gekündigten Minijob erhalten, es fehlt das Datum und der Scheck ist auch nicht unterschrieben, sondern dort wo Unterschrift steht ist der Name der Chefin mit Maschine geschrieben. Kann ich den einlösen oder muss ich nochmals meinem dringend benötigen Geld hinterherrennen?

    Wollte mich doch nochmal bei euch melden und mich für die vielen Tips bedanken!


    Leider habe ich momentan eher schwache Nerven, da ich auch ständig gegen falsche Bescheide, Leistungskürzung, Verstösse gegen den Datenschutz usw. meiner ARGE vorgehen muss :(


    Also als Nachweis für die Kündigung habe ich leider nur den Einlieferungsbeleg der Post, es waren Einwurf-Einschreiben, pro Vertrag ein eigenes Kündigungsschreiben in einem eigenen Umschlag. Verschickt wurden sie am 19.12.2009 und bereits wenige Tage später erhielt ich für den einen Vertrag die Kündigungsbestätigung (mit Datum vom 22.12.2009). Die Verträge liefen ab dem 26.03.2008, sprich die Deadline für die Einhaltung der Kündigungsfrist wäre der 25.12.2009 bzw. da Feiertage und Wochenende dazukamen der nächste Werktag, also der 28.12.2009.


    @ Sliders, nur ganz kurz zu dir: Ja, so einen Kommentar hab ich natürlich gebraucht in meiner Situation. Was heisst selbst Schuld? Ich habe doch gekündigt und sogar für zwei Einschreiben Geld ausgegeben (dachte mir, nicht dass die sagen in dem Briefumschlag wäre nur eine Kündigung gewesen und zwei Briefe sind besser :o ). Als für den zweiten keine Bestätigung kam war es nun mal zu spät nochmal zu kündigen, oft schicken die ihre Briefe ja viel später erst raus - bei o2 hab ich ne halbe Ewigkeit gewartet - bzw. Mobilcom verschickt nur einfache Briefe mit einem privaten Zustelldienst, auch nicht sehr sicher oder? Dachte bzw. hoffte dann, dass deren Brief irgendwo in der Post verloren gegangen ist und vielleicht verspätet eintrudelt.


    @ all, das mit der Beratungshilfe und der Prozesskostenhilfe klappt bei mir leider nicht, mir wurde es vom Amtsgericht nicht bewilligt. Leider sind die Anspruchsvoraussetzungen doch komplizierter, nicht jeder ALG-Empfänger bekommt sie, leider. Wäre ja zu schön wenn es so einfach wäre.


    Schade, dass Mobilcom nicht hier vor Ort ist. Meine Briefe an die ARGE stelle ich nur noch in Begleitung eines Zeugen persönlich zu, mit genauer Datums/Uhrzeitangabe und zwei Unterschriften aussen auf dem Umschlag plus Inhaltsangabe und die Schreiben am Umschlag festgetackert. Anders geht es bei denen nicht, Einschreiben mit Rückschein sind meist Geldverschwendung wenn kein Rückschin zurückkommt. Dann darf man es nochmal schicken und zahlt doppelt, ausserdem ist es so noch schwerer knappe Fristen einzuhalten.


    Habe folgendes an das Inkasso-Büro geschrieben:


    Hiermit widerspreche ich der Gesamtforderung über EUR 280,37 in vollem Umfang. Ich untersage Ihnen daher die Speicherung meiner Daten gem. § 28a BDSG. Sollten Sie von Ihrer Forderung nicht Abstand nehmen, stelle ich Ihnen bzw. Ihrem Auftraggeber den Rechtsweg anheim.

    WER KANN MIR HELFEN???


    Ganz kurz die Fakts:


    Ich hatte zwei Verträge bei Mobilcom, beide habe ich fristgerecht Ende letzten Jahres gekündigt (per Einschreiben, pro Vertrag ein eigenes Schreiben). Doch ich habe nur für einen Vertrag die schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten, was ich leider erst zu spät gemerkt habe.


    Die Verträge sollten also Ende März 2010 auslaufen. Natürlich hat Mobilcom danach für einen Vertrag weiter von meinem Konto abgebucht.


    Dem habe ich schr. widersprochen und die Lastschrift zurückgegeben. Ich habe nochmals darauf hingewiesen, dass der Vertrag fristgerecht und ordnungsgemäß gekündigt wurde und ich Mobilcom die Abbuchungsermächtigung mit sofortiger Wirkung entziehe.


    Aber Mobilcom hat nicht reagiert und weiter abgebucht, ich habe mir das Geld wieder zurückgeholt. Dann fing Mobilcom an Mahnungen zu schicken, aber kein Wort zu meiner Kündigung.


    Jetzt kam Post von einem Inkasso-Unternehmen mit der abartigen Forderung 280 Euro innerhalb von einer Woche zu zahlen!!!!!!


    Angeblich sei eine hohe Summe offen bei Mobilcom (ich habe aber kein Schreiben darüber erhalten von Mobilcom) und auch dieses Schreiben vom Inkasso kam nicht einmal rechtssicher per Einschreiben. Was ist davon zu halten? Die Gebühren dafür soll ich auch noch zahlen.


    Dabei geht es um einen Vertrag mit einer monatlichen Grundgebühr von 9,95 Euro, ich dürfte (obwohl der Vetrag ja gekündigt wurde) doch nur mit 3-4 Monatsraten in Verzug sein durch die Rücklastschriften.


    Was soll ich jetzt tun???


    Ich sehe ist nicht ein, soviel Geld zu zahlen für einen Vertrag, den ich ordnungsgemäß gekündigt habe. Ausserdem habe ich das Geld gar nicht.


    Bin für jede Hilfe dankbar


    Am besten ich geb mir gleich die Kugel, gegen diese Aasgeier ist man doch eh machtlos. Bin leider seit einem Jahr arbeitslos, deshalb hab ich auch gekündigt. Jetzt wollen die auf einen Schlag soviel Geld von mir was ich nicht habe bzw. wovon ich einen ganzen Monat lebe. Soll ich jetzt einen Monat lang hungern?

    ok, dann wünsche ich gute n8 allerseits. Wenn ich nichts mehr von euch höre wünsche ich alles gute, auch wenn es bei mir grade nicht so gut läuft und ich nicht weiss ob ich hier nochmal schreibe. Wünsche euch für die Zukunft alles Gute und dieses Forum ist wirklich das Beste :)


    Vergesst mich einfach und macht euch bitte keine Sorgen, es ist alles ok