Beiträge von Meilow

    Verbindungsmöglichkeiten:


    Das N800 verfügt über Bluetooth und WLAN (54MBit/Sek.) als Funkschnittstelle zur Außenwelt. So kann man schnell und einfach per WLAN im Internet surfen oder aber Musik hören. Sollte man mit dem N800 unterwegs sein, bietet sich die Anbindung an ein bluetoothfähiges UMTS Handy an. So kann man auch unterwegs komfortabel mit dem N800 die gebotenen mobilen Dienste nutzen und das Handy als Modem ansprechen.


    Um das N800 für die Nutzung per Bluetooth und GSM oder UMTS vorzubereiten genügt es den Verbindungsassistenten im Gerät zu nutzen. Da hier die meisten Länder weltweit, mit sämtlichen Netzbetreibern und GPRS / UMTS Einwahldaten vorgespeichert sind, genügt es den Netzbetreiber aus der Liste auszuwählen. Einmal ausgewählt und Bluetooth aktiviert kann man schon online gehen.



    Menüaufbau:


    Am linken Displayrand gibt es dauerhaft, auch im Standby- / Home-Screen die Anzeige der drei Oberfunktionen:


    - Internet
    - Adressbucheinträge
    - Programme


    Direkt darunter werden permanent die aktuell geöffneten Programme angezeigt und man kann per Klick mit dem Stylus sofort zwischen den Programmen hin und her wechseln.


    Das Programmmenu (welches alle Programme beherbergt) ist von der Optik her an dem klassischen Windows Startmenü angelehnt. So gibt es einige Obermenüpunkte, die im Detail wären:


    - Internet
    - Adressbucheintrag
    - Dienstprogramme
    - Spiele
    - System
    - Extra
    - Favoriten


    Des Weiteren findet man im Obermenü einige Direktlinks (die sich aber auch in Unterordner verschieben lassen) zu folgenden Programmen:


    - Media Player
    - RSS-Feed Reader
    - Bilder
    - Dateimanager
    - Suche
    - Hilfe


    Die einzelnen Ordner lassen sich über die Systemsteuerung problemlos nach eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen mit Programmen bestücken. So kann man einfach gewünschte Programme verschieben oder aber auch eigene Ordner anlegen um es noch übersichtlicher und intuitiver zu gestalten.


    Der Desktop des N800 bietet die Möglichkeit diesen nach eigenen Wünschen mit Applets zu versorgen. Standardmäßig gibt es die Möglichkeit das Internet-Radio, den RSS Reader, die Uhr und einige weitere Details anzuzeigen.


    Wem dies nicht genügt der kann weitere Applets wie den 'Simple Launcher' oder 'OMWeather' nachinstallieren um die wichtigsten News, Daten und Programme auf einen Blick zu erhalten. Insgesamt ist der Desktop sehr praktisch, da man unzählige Einstellmöglichkeiten hat, sei es die Größe der einzelnen Appletts anzupassen und diese nach eigenen Wünschen zu verschieben, oder aber einfach weitere Applets hinzuzufügen.



    Bedienung:


    Die Bedienung ist anfangs etwas bewöhnungsbedürftig, man kommt aber sehr schnell damit zurecht. Es braucht nicht mal eine halbe Stunde und schon hat man die Details der Handhabung verinnerlicht. Man muss sich grob eigentlich nur an der Handhabung eines Desktop PCs orientieren, so werden Programme per "X" oben rechs geschlossen oder per "V" Pfeil Taste minimiert. Zugriff auf die aktuell laufenden Programme bekommt man über die seitliche Leiste am linken Displayrand.


    Die meisten Funktionen können sogar ohne den Stift aufgerufen und ausgeführt werden. Genauere Details zur Handhabung der einzelnen Tasten gibt es in meinem Testbericht unter dem Oberpunkt "Bedientasten".



    Texteingabe:


    Die Texteingabe beim N800 kann über 3 Varianten erfolgen. Per Handschrifterkennung, Stifteingabe oder per Finger über die Vollbildtastatur. Die wohl einfachste bzw. in meinen Augen auch genaueste Eingabevariante ist die Stifteingabe auf der Bildschirmtastatur. Hiermit kann man zumindet längere Texte am besten eingeben, kurze Links oder Texte gehen aber auch wunderbar über die Vollbildtastatur per Finger (also gerade dann sinnvoll wenn man unterwegs ist).
    Die Handschrifterkennung kann man zwar auch nutzen, benötigt aber eine gehörige Portion Eingewöhnung oder aber auch Anlernung. Hierzu steht ein Stylus bzw. Handschriftlernprogramm im Menü zur Verfügung, in dem man sogar noch seinen eigenen Buchstabenschreibstil einfügen kann.


    Wem all diese Varianten zu lässtig für längere Texteingaben sind, für den bietet Nokia auch die optionale externe Nokia-Tastatur SU-8W, welche dann per Bluetooth mit dem N800 gekoppelt wird.



    Opera Internet-Browser:


    Der Opera Browser ist das von mir meistgenutzte Programm auf dem N800, er läuft stabil und ist schnell im Seitenaufbau / Rendering. Die gebotenen Funktionen entsprechen im groben denen eines Desktop-Browsers. Selbstverständlich kommt auch hier wieder die einfach zu handhabende Vollbild- und Zoom-Funktionstasten an der Geräteoberseite zum Einsatz.


    Der Browser beherrscht neben der Darstellung von Frames auch Plugins wie z.B. Shockwave Flash. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit beliebig viele Lesezechen zu kategorisieren und in verschiedenen Ordnern abzulegen.


    Zur einfachen Installation von Programmen, Themes, Bildern, Videos, etc. eignet sich der Browser auch, da nach öffnen des Dateityps automatisch die entsprechenden Anwendung zum abspielen, installieren oder speichern geöffnet wird. Ich muss sagen das ich mich des Öfteren ertappt habe und mein Notebook in der Tasche gelassen habe wenn ich nur ein wenig surfen wollte.



    E-Mail Client:


    Der E-Mail Client des N800 wurde meiner Meinung nach nur mit den wichtigsten Mitteilungsfeatures ausgestattet. Man kann mehrere E-Mail Konten anlegen, welche auch gleichzeitig abrufbar sind wenn man über das Menü "Senden und Empfangen" geht. Natürlich gibt es auch weitere Funktionen wie zum Beispiel: E-Mail Ordner anlegen, ein automatisches Abrufintervall definieren (5 Minuten bis maximal 2 Stunden) oder aber die einzelnen Mails nach Wörtern durchsuchen.


    Das schreiben von E-Mails ansich geht sehr leicht vonstatten, so kann man den oder die Empfänger problemlos aus dem Adressbuch auswählen und einfügen, die Schriftgröße und Mails formatieren. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit Dateien anzuhängen und diese mitzusenden, hierzu liefert das Gerät eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Dateien und Ordner.



    RSS-Reader:


    Der RSS-Feed Reader sorgt dafür das man newsmäßig immer auf dem laufenden bleibt. Hier kann man unzählige RSS-Feeds eintragen und lesen. Der RSS-Reader bietet des Weiteren die Möglichkeit die neuesten News im Standbybildschirm anzeigen zu lassen, so bleibt man also wirklich immer auf dem laufenden.


    Natürlich lässt sich auch das Abrufintervall beeinflussen, so kann man wahlweise manuell oder in festen Abständen aktualisieren lassen.



    Internet Telefonie und Instant Messenger:


    Bei der Internet-Telefonie und dem Instand Messenger setzt Nokia auf die in meinen Augen weniger verbreitete GoogleTalk Community. Man braucht sich nur einmal kostenlos zu registrieren und schon kann es losgehen, egal ob Video-Telefonie über die Pop-Out Kamera oder Instant Messaging, beides geht über GoogleTalk. Für wen, wie bei mir, auch GoogleTalk im Bekanntenkreis weniger verbreitet ist, dem empfehle ich Gaim und Gizmo Project um mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.



    Media-Player:


    Das N800 kann neben seinen sehr guten Internet-Fähigkeiten natürlich auch Musik und Videos abspielen. Hierzu hat Nokia dem Gerät einen eigenen Media Player spendiert. Der Klang über die mitgelieferten Kopfhörer ist wirklich gut, es kommt zu keinerlei verzerren o.ä, einzig die Basswiedergabe könnte eine Spur kräftiger sein.


    Unterstützte Audio Formate:


    - AAC
    - AMR
    - AWB
    - M4A
    - MP2
    - MP3
    - Real Audio
    - WAV
    - WMA


    Selbstverständlich kann die Musikwiedergabe auch problemlos im Hintergrund erfolgen, da dass N800 selbstverständlich multitaskingfähig ist. Es lassen sich eigene Playlisten benennen und erstellen.


    Neben der Möglichkeit, die lokal auf dem N800 (oder einem der beiden Speicherkartenslots) gespeicherten Musiktitel abzuspielen, bietet das N800 auch die Möglichkeit Internet-Radio per Stream zu genießen. Nachfolgend liste ich nochmal alle unterstützten Streaming Formate auf die laut Nokia unterstützt werden.


    Unterstützte Audio-Streaming Formate:


    - AAC
    - AMR
    - AWB
    - M4A
    - MP2
    - MP3
    - RA
    - WAV


    Öffnet man ein mit dem N800 kompatiblen Radiosender aus dem Web-Browser heraus öffnet sich automatisch der Mediaplayer und beginnt mit dem abspielen des Stream. Selbstverständlich kann man den Radiosender für zukünftigen Hörgenuß dann in die Lister der persönlichen Musikstreams ablegen.


    Natürlich kann das N800 nicht nur Musik abspielen, sondern auch Videos. Auch diese werden über den integrierten Mediaplayer wiedergegeben.


    Unterstützte Video Formate:


    - AVI
    - 3GP
    - MP4
    - MPG
    - Real Video


    Die Wiedergabe ist bei entsprechend runterkomprimierten Videos flüssig und sauber. Die Videos können wahlweise im Fenster oder im Vollbildmodus abgespielt werden, schade jedoch das DivX nicht von Haus aus unterstüzt wird.


    Wer übrigens mit dem Gedanken spielt Videos von Internet-Video-Platformen wie Youtube etc. über den Internet-Browser abzuspielen, der wird enttäuscht werden, Anscheinend wird das Gerät mit der Wiedergabe etwas überfordert, denn hier hängt die Wiedergabe des Bildes meist ziemlich.



    Weitere vorinstallierte Utilities:


    Natürlich gibt es neben den wichtigsten zuvor genannten Hauptanwendungen noch weitere Programme die im täglichen Gebrauch nicht fehlen dürfen. Die einzelnen Programme brauchen nicht installiert werden, sondern gehören schon zum serienmäßigen Installationsumfang. Hier ein kleiner Überblick:


    -> Notizen


    Ein einfaches Notizprogramm das dafür sorgt kurze Gedankengänge schnell archivieren und notieren zu können.


    -> PDF Reader


    Der serienmäßige PDF Reader ist ein schlanker aber auch schneller PDF Reader. Das Programm kommt selbst mit größeren PDFs sehr schnell und flüssig voran. Selbstverständlich gibt es eine Zoom- und Vollbildfunktion die dank des großen Displays die Anzeige auf dem N800 sehr übersichtlich macht.


    -> Skizze


    Dies ist ein einfaches Zeichenprogramm mit verschiedenen Stiftgrößen mit dem man kurze Skizzen o.ä. aufzeichnen kann.


    -> Rechner


    Ein wissenschaftlicher Taschenrechner der die wichtigsten Grundrechenarten beherscht.


    -> Dateimanager


    Ein einfacher Dateimanager der die vordefinierten Ordner wie Audioclips, Bilder, Dokumente, Spiele, Videoclips, etc. anzeigt und aufbereitet.


    -> Uhr


    Eine Weltzeituhr mit Kartendarstellung und Weckfunktion. Hier kann man auch das Wecksignal einstellen und neben dem Heimatort einen Zielort mit seiner Uhr anzeigen.


    -> Programm- und Verbindungsmanager


    Wie der Name Programmmanager es schon vermuten lässt, so lassen sich hier die Programme installieren und deinstallieren. Auch die Programmkataloge lassen sich hier manuell durchsuchen und hinzufügen.
    Der Verbindungsmanager sorgt dafür mit dem N800 im Kontakt zur Außenwelt zu bleiben. Egal ob WLAN oder Bluetooth, hier erhält man alle wichtigen Details und Einstellungsoptionen.


    -> Bilder


    Ein einfacher Bildbetrachter mit der Möglichkeit die Bilder in einer Galerie durchzublättern, im Vollbild zu betrachen oder ggf. rein- und rauszuzoomen. Natürlich lassen sich die Bilder auch direkt von hier aus per E-Mail versenden oder in Ordner speichern.

    Vielen Dank an Lucy von WOMWorld.com für die zur Verfügungstellung des N800 Testgerätes!!


    Vorwort:


    Das Nokia N800 Internet Tablet ist, wie der Name schon vermuten lässt kein klassisches Nokia N-Serie Mobiltelefon, sondern ein Internet Tablet Device, also ein Gerät das vorranglich dazu dient um im Internet zu surfen, zu e-mailen, im Streaming Musik zu hören oder aber auch Video-Telefonie zu nutzen. Wie sich das Gerät im Alltagsgebrauch schlägt und ob es ein lohnenswerte Anschaffung ist wird der nachfolgende Testbericht zeigen.



    Bilder:


    -> Gerätebilder: Galerie mit 41 Bildern
    -> Screenshots: Galerie mit 70 Bildern



    Standard Funktionsüberblick:


    Hier vorweg noch einmal die wichtigstens Funktionen und technischen Details im Überblick, um aufzuzeigen was genau den Käufer erwartet. Weitere Programme und die damit verbundenen Möglichkeiten, die nicht von Werk her installiert sind, lassen sich selbstverständlich dank des offenen Linux Betriebssystems nachträglich installieren.


    - Hochauflösender Touchscreen (800 x 480 Pixel) mit 65.536 Farben
    - Opera 8 Internet-Browser
    - Flash-Player (Version 7)
    - E-Mail-Client
    - Internet-Telefonie sowie Videotelefonie
    - Unterstützung für UPnP-Technik (Audio)
    - Hochwertige Stereo-Lautsprecher
    - Media-Player
    - RSS Newsreader
    - PDF-Viewer
    - Datei-Manager
    - Abmessungen: 75 x 144 x 13 mm
    - Gewicht: 206 g
    - Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
    - Zwei Speicherkartensteckplätze für SD-, microSD- MiniSD, MMC-, RS-MMS-Speicher
    - Audio: AAC, AMR, MP2, MP3, RA (RealAudio), WAV, WMA
    - Videos: 3GP, AVI,*H.263, MPEG-1, MPEG-4, RV (Real Video)
    - WLAN: 802.11b/g
    - Bluetooth Funktechnik 2.0
    - USB-Geräte-Anschluss (USB 2.0)


    Weiterführende Details zu den Technischen Daten und Funktionen des Nokia N800 - Internet Tablets gibt es auf der Herstellerseite. Entsprechende Links zur leichteren Orientierung habe ich am Ende des Testberichtes noch einmal zusammengefasst.



    Lieferumfang:


    Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen, man bekommt alles was man zum loslegen braucht. Eine größere Speicherkarte (bis maximal 4GB sind möglich) hätte sicher nicht geschadet, aber hier lässt sich ja problemlos im Zubehörhandel Abhilfe schaffen.


    - Nokia N800 Internet Tablet (RX-34)
    - Zusatzstift
    - Akku BP-5L (1500 mAh)
    - 128 MByte microSD-Karte (MU-17) inkl. Adapter
    - Stereo-Headset HS-48
    - Reise-Ladegerät AC-4E
    - Tasche CP-136
    - Datenkabel DKE-2
    - Kurzanleitung
    - Sicherheits-, Garantie- und weitere Produktinformationen



    Gehäuse und Verarbeitung:


    Nach dem öffnen legt die graue Nokia-typische N-Serien Verpackung den Blick frei auf Nokias N800. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Ich hatte mir das Gerät von den Produktfotos und diversen Livebildern aus dem Internet wesentlich größer und unhandlicher vorgestellt. Es liegt wirklich sehr gut in der Hand und ist angenehm flach und wirklich griffig.


    Die Spaltmaße der beiden Gehäuseteile und Tasten sind sehr gut, alles ist absolut sauber und gut umgesetzt. Neben den Bedientasten beherbergt die Rückseite des Gehäuses auch den Stylus zur Bedienung des Displays. Der Stift lässt sich sehr stabil und fest im Gehäuse arretieren (auch aufgrund des Metallanteils der ihn magnetisch hält) , so dass man keine Angst haben muss den Stift unterwegs zu verlieren.


    Gegenüber dem N770 hat Nokia dem N800 jetzt einen integrierten Tischständer mit zweistufiger Arretierung spendiert. So gibt es auf der Rückseite einen kleinen ausklappbaren Bügel der wahlweise in 45° bzw. 90° eingerastet werden kann. So kann man das N800 wunderbar auf den Tisch stellen und Musik oder auch ein Video abspielen lassen.


    Das einzige Manko am Nokia N800 ist der ziemlich wackelige Akkudeckel, er lässt sich relativ weit nach rechts und links schieben. Etwas Abhilfe schafft es hier Mossgummi zwischen dem Akkudeckel aufzukleben und ihn dadurch zu fixieren. Immerhin gibt der Akkudeckel während der Nutzung des Gerätes kein knarzen oder klappern von sich, so ist der wackelige Deckel während der Nutzung nicht zu spüren.



    Display:


    Eine echte Augenweide stellt das riesige, hochauflösende Touchscreen-Display dar. Es misst satte 4.1 Zoll in der Diagonale und bietet eine aktive Fläche von ca. 52 cm². Das Display ist wirklich erstklassig was die gebotene Auflösung von 800 x 480 Pixeln angeht, so sieht man auf diese Displaygröße sogut wie kein einzelnes Pixel. Durch die sehr hohe Displayauflösung lassen sich außergewöhnlich feine Schriftgrößen und Seiten auf dem Display darstellen. Man bekommt problemlos eine komplette Website in ihrer vollen Breite dargestellt, es braucht dann nur vertikal gescrollt zu werden. Auch lange Texte lassen sich so wunderbar lesen, sollte einem die Schrift mal zu klein sein, genügt ein Druck auf die Zoom-Taste und schon ist die Schriftgröße angepasst und vergrößert.


    Selbstverständlich kann man die Displayhelligkeit per Systemmenü ändern, oder aber auch schnell in der Desktop-Titelleistel verändern, hier genügt ein einzelner Klick auf das entsprechende Desktop-Icon. Durch die variable Helligkeit ist es auch möglich den Akku ein ganzes Stück zu schonen, es macht also durchaus Sinn die Beleuchtung um ca 30-40% zu senken. Die Helligkeit reicht immer noch locker aus um es sehr gut ablesen zu können.


    Die Displayoberfläche ist angenehm glatt, der Stylus gleitet also weich auf dem Display, dafür zieht das Display aber meines Erachtens nach einiges an Staub an. Es kann also auch nicht schaden ein Reinigungstuch mit sich zu führen. Zur genaueren Treffsicherheit mit dem Stylus lässt sich das Display kalibieren, allerdings muss man dies nur ein mal machen dann sollte es problemlos klappen.


    Das Display ist aufgrund des Touchscreens relativ kratzer- und fingerabdruck- anfällig. Hier lohnt es sich also die beiliegende Schutzhülle zu verwenden und eine Displayfolie aufzukleben. Empfehlen kann ich hier die Brando-Schutzfolien, sie bieten einen guten Schutz, eine erstklassige Haltbarkeit und lassen sich problemlos aufbringen bzw. ablösen.



    Akkulaufzeit:


    Der Akku ist für den gebotenen Funktionsumfang mit seinen 1500 mAh Kapazität absolut ausreichend dimensioniert. Im Schnitt sind ca. 4,5 Stunden Nutzung möglich und eine Leerlaufzeit von ca. 7 Tagen. Um noch etwas mehr Laufzeit herauszukitzeln ist es nicht verkehrt, wie schon erwähnt, die Displayhelligkeit runterzuschrauben und je nach Bedarf auch Bluetooth / WLAN möglichst bei Nichtnutzung abzustellen. Für eine schnelle Abschaltung der Funkschnittstellen bietet es sich an das Gerät in den Offline Modus zu setzen (dies geht sehr einfach über die Ein-/Aus Taste).


    In meiner Testphase waren problemlos mehrere Stunden Musikstreaming und paralleles Surfen möglich. Klar wünscht man sich immer noch mehr Laufzeit, doch insgesamt muss man mit den ca. 3-5 Stunden Dauernutzung zufrieden sein.


    Bedientasten:


    Die Text- oder Zifferneingabe erfolgt wie schon unter dem Testbericht Oberpunkt 'Display' erwähnt ausschließlich, per Stylus oder Finger, über das Display. Das Gerät bietet aber viele Tasten die die Navigation durch das Menü und beim Aufruf bestimmter Funktionen erleichtern sollen.


    Am Gerät findet man folgende Tasten:


    - Ein-/Aus Taste
    - +/- Zoom Tasten
    - Vollbild Taste
    - Navigationstaste
    - ESC-Taste
    - Menü-Taste
    - Home-Taste


    Nachfolgend möchte ich nochmal kurz auf die Funktionen der einzelnen Tasten eingehen, damit man sich in etwa vorstellen kann wie man das N800 über diese Tasten handhaben kann.


    -> Ein-/Aus Taste


    Über diese Taste lässt sich das Gerät nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch die Tasten und der Touchscreen sperren, so dass es zu keiner Fehleingabe in der Tasche oder beim Transport kommen kann. Des Weiteren kann man über das sich öffnende Menü auch schnell den oben schon einmal erwähnten 'Offline-Modus' auswählen.


    -> +/- Zoom Tasten


    Diese beiden Tasten erleichtern das surfen ungemeint, so kann man problemlos die Schriftgröße der Seite ändern. Je nach Website und Informationsgehalt kann man so wunderbar die Schriftgröße auf den Text anpassen.


    -> Volbild Taste


    Wie der Name schon sagt kann man durch einfachen Druck auf diese Taste die jeweilige Anwendung auf Vollbild maximieren. Im Normalzustand hat man ansonsten permanent das seitliche Menü und die Statusleisten im Blick. Geräte beim surfen oder auch lesen von längeren Texten bzw. E-Mail bietet sich dieses Feature geradezu an.


    -> Navigationstaste


    Das Gerät verfügt über eine 5-Wege Navigationstaste, dass heißt im Detail: hoch, runter, links, rechts und in der Mitte bestätigen. Diese Taste dient zur Steuerung sämtlicher Menüs oder aber zur Auswahl einer Funktion, sie kommt eigentlich nur dann zum Einsatz wenn man den Stift nicht benutzen möchte.


    -> ESC-Taste


    Mit der ESC-Taste gelangt man aus einem Kontextmenü heraus oder unter langem Druck lässt sich die aktive Anwendung beenden. Im Internet Browser fungiert die Taste als 'Zurück' Taste und befördert den Nutzer wie gewohnt auf die zuletzt aktive Website.


    -> Menü-Taste


    Die Menü-Taste öffnet nicht wie man vermuten würde das Hauptmenü, sondern das Programm-Menü der jeweiligen Anwendung. Hier lassen sich so ziemlich alle Optionen und Einstellungen die die jeweilige Applikation bietet aufrufen.


    -> Home-Taste


    Die Home-Taste dient dazu zwischen den einzelnen, aktiven Anwendungen hin und her zu wechseln. Man könnte es auch als eine Art Task-Manager bezeichnen, der die aktuell aktiven Programme beherbergt. Ein langer Druck auf diese Taste führt zurück in die Standby-Desktop-Ansicht.



    Kamera:


    Die Kamera beim N800 ist eigentlich eher nebensächlich zu betrachten. So ist sie mit einer Auflösung von gerade einmal 640 x 480 Pixeln nicht allzu hochauflösend und bei weitem nicht rausfrei was die Wiedergabe angeht. Standardmäßig ist die Kamera nur für die Videotelefonie gedacht, doch per Zusatzapplikation "Camera" lassen sich auch Fotos mit der Kamera schießen und abspeichern.


    Die Bilder werden aber wie gesagt alles andere als gut, so dass man dieses Feature getrost als reines Gimmik in der Featureliste verzeichnen kann. Schön ist zumindest die Tatsache dass die Kamera per Knopfdruck im Gehäuse versenkt wird, so stört sie einerseits nicht die Optik und ist andererseits gegen Kratzer oder Staub geschützt.



    Lautsprecher:


    Nokia hat dem N800 Stereo-Lautsprecher spendiert die aufgrund der zur Verfügung stehenden Gehäusefläche auch von den Lautsprecheröffnungen relativ üppig ausfallen. Die beiden Lautsprecher befinden sich direkt auf der Gerätefront, rechts und links unterhalb des Displays.
    Der Klang ist wirklich gut, die Wiedergabe erfolgt laut und klar. Die Lautstärke lässt sich über das Menü sehr genau justieren, nur bei voller Lautstärke kann es bei einigen Web-Audio-Streams zu leichtem verzerren kommen. Insgesamt gibt es hier aber sonst nichts zu beanstanden, so kann man das N800 dank seines integrierten Haltebügels auch wunderbar zur Schreibtischbeschallung nutzen.

    Vielen Dank an Lucy von WOMWorld.com für die zur Verfügungstellung des N800 Testgerätes!!


    Vorwort:


    Das Nokia N800 Internet Tablet ist, wie der Name schon vermuten lässt kein klassisches Nokia N-Serie Mobiltelefon, sondern ein Internet Tablet Device, also ein Gerät das vorranglich dazu dient um im Internet zu surfen, zu e-mailen, im Streaming Musik zu hören oder aber auch Video-Telefonie zu nutzen. Wie sich das Gerät im Alltagsgebrauch schlägt und ob es ein lohnenswerte Anschaffung ist wird der nachfolgende Testbericht zeigen.



    Bilder:


    -> Gerätebilder: Galerie mit 41 Bildern
    -> Screenshots: Galerie mit 70 Bildern



    Standard Funktionsüberblick:


    Hier vorweg noch einmal die wichtigstens Funktionen und technischen Details im Überblick, um aufzuzeigen was genau den Käufer erwartet. Weitere Programme und die damit verbundenen Möglichkeiten, die nicht von Werk her installiert sind, lassen sich selbstverständlich dank des offenen Linux Betriebssystems nachträglich installieren.


    - Hochauflösender Touchscreen (800 x 480 Pixel) mit 65.536 Farben
    - Opera 8 Internet-Browser
    - Flash-Player (Version 7)
    - E-Mail-Client
    - Internet-Telefonie sowie Videotelefonie
    - Unterstützung für UPnP-Technik (Audio)
    - Hochwertige Stereo-Lautsprecher
    - Media-Player
    - RSS Newsreader
    - PDF-Viewer
    - Datei-Manager
    - Abmessungen: 75 x 144 x 13 mm
    - Gewicht: 206 g
    - Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
    - Zwei Speicherkartensteckplätze für SD-, microSD- MiniSD, MMC-, RS-MMS-Speicher
    - Audio: AAC, AMR, MP2, MP3, RA (RealAudio), WAV, WMA
    - Videos: 3GP, AVI,*H.263, MPEG-1, MPEG-4, RV (Real Video)
    - WLAN: 802.11b/g
    - Bluetooth Funktechnik 2.0
    - USB-Geräte-Anschluss (USB 2.0)


    Weiterführende Details zu den Technischen Daten und Funktionen des Nokia N800 - Internet Tablets gibt es auf der Herstellerseite. Entsprechende Links zur leichteren Orientierung habe ich am Ende des Testberichtes noch einmal zusammengefasst.



    Lieferumfang:


    Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen, man bekommt alles was man zum loslegen braucht. Eine größere Speicherkarte (bis maximal 4GB sind möglich) hätte sicher nicht geschadet, aber hier lässt sich ja problemlos im Zubehörhandel Abhilfe schaffen.


    - Nokia N800 Internet Tablet (RX-34)
    - Zusatzstift
    - Akku BP-5L (1500 mAh)
    - 128 MByte microSD-Karte (MU-17) inkl. Adapter
    - Stereo-Headset HS-48
    - Reise-Ladegerät AC-4E
    - Tasche CP-136
    - Datenkabel DKE-2
    - Kurzanleitung
    - Sicherheits-, Garantie- und weitere Produktinformationen



    Gehäuse und Verarbeitung:


    Nach dem öffnen legt die graue Nokia-typische N-Serien Verpackung den Blick frei auf Nokias N800. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Ich hatte mir das Gerät von den Produktfotos und diversen Livebildern aus dem Internet wesentlich größer und unhandlicher vorgestellt. Es liegt wirklich sehr gut in der Hand und ist angenehm flach und wirklich griffig.


    Die Spaltmaße der beiden Gehäuseteile und Tasten sind sehr gut, alles ist absolut sauber und gut umgesetzt. Neben den Bedientasten beherbergt die Rückseite des Gehäuses auch den Stylus zur Bedienung des Displays. Der Stift lässt sich sehr stabil und fest im Gehäuse arretieren (auch aufgrund des Metallanteils der ihn magnetisch hält) , so dass man keine Angst haben muss den Stift unterwegs zu verlieren.


    Gegenüber dem N770 hat Nokia dem N800 jetzt einen integrierten Tischständer mit zweistufiger Arretierung spendiert. So gibt es auf der Rückseite einen kleinen ausklappbaren Bügel der wahlweise in 45° bzw. 90° eingerastet werden kann. So kann man das N800 wunderbar auf den Tisch stellen und Musik oder auch ein Video abspielen lassen.


    Das einzige Manko am Nokia N800 ist der ziemlich wackelige Akkudeckel, er lässt sich relativ weit nach rechts und links schieben. Etwas Abhilfe schafft es hier Mossgummi zwischen dem Akkudeckel aufzukleben und ihn dadurch zu fixieren. Immerhin gibt der Akkudeckel während der Nutzung des Gerätes kein knarzen oder klappern von sich, so ist der wackelige Deckel während der Nutzung nicht zu spüren.



    Display:


    Eine echte Augenweide stellt das riesige, hochauflösende Touchscreen-Display dar. Es misst satte 4.1 Zoll in der Diagonale und bietet eine aktive Fläche von ca. 52 cm². Das Display ist wirklich erstklassig was die gebotene Auflösung von 800 x 480 Pixeln angeht, so sieht man auf diese Displaygröße sogut wie kein einzelnes Pixel. Durch die sehr hohe Displayauflösung lassen sich außergewöhnlich feine Schriftgrößen und Seiten auf dem Display darstellen. Man bekommt problemlos eine komplette Website in ihrer vollen Breite dargestellt, es braucht dann nur vertikal gescrollt zu werden. Auch lange Texte lassen sich so wunderbar lesen, sollte einem die Schrift mal zu klein sein, genügt ein Druck auf die Zoom-Taste und schon ist die Schriftgröße angepasst und vergrößert.


    Selbstverständlich kann man die Displayhelligkeit per Systemmenü ändern, oder aber auch schnell in der Desktop-Titelleistel verändern, hier genügt ein einzelner Klick auf das entsprechende Desktop-Icon. Durch die variable Helligkeit ist es auch möglich den Akku ein ganzes Stück zu schonen, es macht also durchaus Sinn die Beleuchtung um ca 30-40% zu senken. Die Helligkeit reicht immer noch locker aus um es sehr gut ablesen zu können.


    Die Displayoberfläche ist angenehm glatt, der Stylus gleitet also weich auf dem Display, dafür zieht das Display aber meines Erachtens nach einiges an Staub an. Es kann also auch nicht schaden ein Reinigungstuch mit sich zu führen. Zur genaueren Treffsicherheit mit dem Stylus lässt sich das Display kalibieren, allerdings muss man dies nur ein mal machen dann sollte es problemlos klappen.


    Das Display ist aufgrund des Touchscreens relativ kratzer- und fingerabdruck- anfällig. Hier lohnt es sich also die beiliegende Schutzhülle zu verwenden und eine Displayfolie aufzukleben. Empfehlen kann ich hier die Brando-Schutzfolien, sie bieten einen guten Schutz, eine erstklassige Haltbarkeit und lassen sich problemlos aufbringen bzw. ablösen.



    Akkulaufzeit:


    Der Akku ist für den gebotenen Funktionsumfang mit seinen 1500 mAh Kapazität absolut ausreichend dimensioniert. Im Schnitt sind ca. 4,5 Stunden Nutzung möglich und eine Leerlaufzeit von ca. 7 Tagen. Um noch etwas mehr Laufzeit herauszukitzeln ist es nicht verkehrt, wie schon erwähnt, die Displayhelligkeit runterzuschrauben und je nach Bedarf auch Bluetooth / WLAN möglichst bei Nichtnutzung abzustellen. Für eine schnelle Abschaltung der Funkschnittstellen bietet es sich an das Gerät in den Offline Modus zu setzen (dies geht sehr einfach über die Ein-/Aus Taste).


    In meiner Testphase waren problemlos mehrere Stunden Musikstreaming und paralleles Surfen möglich. Klar wünscht man sich immer noch mehr Laufzeit, doch insgesamt muss man mit den ca. 3-5 Stunden Dauernutzung zufrieden sein.


    Bedientasten:


    Die Text- oder Zifferneingabe erfolgt wie schon unter dem Testbericht Oberpunkt 'Display' erwähnt ausschließlich, per Stylus oder Finger, über das Display. Das Gerät bietet aber viele Tasten die die Navigation durch das Menü und beim Aufruf bestimmter Funktionen erleichtern sollen.


    Am Gerät findet man folgende Tasten:


    - Ein-/Aus Taste
    - +/- Zoom Tasten
    - Vollbild Taste
    - Navigationstaste
    - ESC-Taste
    - Menü-Taste
    - Home-Taste


    Nachfolgend möchte ich nochmal kurz auf die Funktionen der einzelnen Tasten eingehen, damit man sich in etwa vorstellen kann wie man das N800 über diese Tasten handhaben kann.


    -> Ein-/Aus Taste


    Über diese Taste lässt sich das Gerät nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch die Tasten und der Touchscreen sperren, so dass es zu keiner Fehleingabe in der Tasche oder beim Transport kommen kann. Des Weiteren kann man über das sich öffnende Menü auch schnell den oben schon einmal erwähnten 'Offline-Modus' auswählen.


    -> +/- Zoom Tasten


    Diese beiden Tasten erleichtern das surfen ungemeint, so kann man problemlos die Schriftgröße der Seite ändern. Je nach Website und Informationsgehalt kann man so wunderbar die Schriftgröße auf den Text anpassen.


    -> Volbild Taste


    Wie der Name schon sagt kann man durch einfachen Druck auf diese Taste die jeweilige Anwendung auf Vollbild maximieren. Im Normalzustand hat man ansonsten permanent das seitliche Menü und die Statusleisten im Blick. Geräte beim surfen oder auch lesen von längeren Texten bzw. E-Mail bietet sich dieses Feature geradezu an.


    -> Navigationstaste


    Das Gerät verfügt über eine 5-Wege Navigationstaste, dass heißt im Detail: hoch, runter, links, rechts und in der Mitte bestätigen. Diese Taste dient zur Steuerung sämtlicher Menüs oder aber zur Auswahl einer Funktion, sie kommt eigentlich nur dann zum Einsatz wenn man den Stift nicht benutzen möchte.


    -> ESC-Taste


    Mit der ESC-Taste gelangt man aus einem Kontextmenü heraus oder unter langem Druck lässt sich die aktive Anwendung beenden. Im Internet Browser fungiert die Taste als 'Zurück' Taste und befördert den Nutzer wie gewohnt auf die zuletzt aktive Website.


    -> Menü-Taste


    Die Menü-Taste öffnet nicht wie man vermuten würde das Hauptmenü, sondern das Programm-Menü der jeweiligen Anwendung. Hier lassen sich so ziemlich alle Optionen und Einstellungen die die jeweilige Applikation bietet aufrufen.


    -> Home-Taste


    Die Home-Taste dient dazu zwischen den einzelnen, aktiven Anwendungen hin und her zu wechseln. Man könnte es auch als eine Art Task-Manager bezeichnen, der die aktuell aktiven Programme beherbergt. Ein langer Druck auf diese Taste führt zurück in die Standby-Desktop-Ansicht.



    Kamera:


    Die Kamera beim N800 ist eigentlich eher nebensächlich zu betrachten. So ist sie mit einer Auflösung von gerade einmal 640 x 480 Pixeln nicht allzu hochauflösend und bei weitem nicht rausfrei was die Wiedergabe angeht. Standardmäßig ist die Kamera nur für die Videotelefonie gedacht, doch per Zusatzapplikation "Camera" lassen sich auch Fotos mit der Kamera schießen und abspeichern.


    Die Bilder werden aber wie gesagt alles andere als gut, so dass man dieses Feature getrost als reines Gimmik in der Featureliste verzeichnen kann. Schön ist zumindest die Tatsache dass die Kamera per Knopfdruck im Gehäuse versenkt wird, so stört sie einerseits nicht die Optik und ist andererseits gegen Kratzer oder Staub geschützt.



    Lautsprecher:


    Nokia hat dem N800 Stereo-Lautsprecher spendiert die aufgrund der zur Verfügung stehenden Gehäusefläche auch von den Lautsprecheröffnungen relativ üppig ausfallen. Die beiden Lautsprecher befinden sich direkt auf der Gerätefront, rechts und links unterhalb des Displays.
    Der Klang ist wirklich gut, die Wiedergabe erfolgt laut und klar. Die Lautstärke lässt sich über das Menü sehr genau justieren, nur bei voller Lautstärke kann es bei einigen Web-Audio-Streams zu leichtem verzerren kommen. Insgesamt gibt es hier aber sonst nichts zu beanstanden, so kann man das N800 dank seines integrierten Haltebügels auch wunderbar zur Schreibtischbeschallung nutzen.

    Zitat

    Original geschrieben von Gunn
    Hoffentlich ist der Sim Kartentausch auch kostenfrei. Die Aktivierung schon.
    Werde ich aber online machen.

    Die Kosten würden wenn überhaupt erst bei Aktivierung der Karte entstehen, wenn die Aktivierung aber eh kostenfrei zugesichert wurde brauchst Du Dir also keine Sorgen machen. ;)

    Bei dem Gesprächsaufkommen lohnt sich kaum ein Vertrag. Vielleicht solltest Du nach einer Prepaidkarte ausschau halten oder einem GG freien Vertrag. Alternativ vielleicht einen Vertrag mit geringem Mindestumsatz um das Wunschhandy quasi "mitzufinanzieren".

    Zitat

    Original geschrieben von Gunn
    Sorry für OT, aber mit meiner 32K Sim Karte habe ich hier in Aachen immer nur ganz kurz UMTS Empfang, sowohl mit k610, k800 als auch w880i.


    Gruß Gunn

    Ab 64k sind die Karten UMTS fähig. Deine 32k ist bei E-Plus nicht UMTS fähig und deshalb schmeißt E-Plus Dich immer aus dem UMTS Netz.