Beiträge von Bexman

    Hallo und vielen Dank schonmal für den Hinweis mit der Reklamationsstelle in Bonn.


    Ich warte nochmal eine Woche ab, ob irgendwann doch noch die versprochene Antwort auf meine (wiederholten) Reklamationen bei mir ankommt.


    Inzwischen bin ich leider wirklich ziemlich genervt von dem Laden, da die Geschichte seit Beantragung eigentlich eine einzige Odyssee war. Auch wenn es etwas OT ist, hier nur ein kursorischer Überblick:


    - Bestellt im Dezember 09, theoretisch möglicher Anschalttermin (aufgrund der Kündigungsfristen vom vorherigen Anbieter (Alice DSL)) Ende Januar.
    - Tatsächlicher Anschalttermin erst im März 2010, Bereitsstellung nur von Call & Surf 3000 (statt Entertain 16000) zum Preis von EUR 34,95 (deutlich höheres Entgelt für geringere Leistung als beim Voranbieter).
    - Auf wiederholte Nachfrage, wann denn Entertain geschaltet würde kam nach 3 Wochen der Hinweis, Entertain 16000 sei gar nicht realisierbar.
    - Keine Reaktion auf diverse Bitten von mir, entweder den Vertrag zu erfüllen (und Entertain zu schalten - egal auf welchem technischen Wege) oder die sofortige Kündigung zu akzeptieren.
    - Erst Ende April 2010 reagierte die Kundenbetreuung auf einen gepfefferten offenen Brief in ihrem Supportforum und stellte mir eine telefonische Ansprechpartnerin zur Verfügung, mit der ich mögliche Lösungen diskutierte. Ende Mai dann endlich Schaltung von Entertain.
    - Nach der Schaltung von Entertain zunächst fehlerhafte Berechnungen und völlig undurchsichtige Rechnungen, die erst nach ausführlichen Erläuterungen erstattet wurden.
    - Im Frühjahr 2011 Umstellung auf VDSL 50. In der Folge völlig falsche Rechnungen im März / April 2011 (Berechnung von Positionen der vergangenen Monate), die erst nachdem ich der Kundenbetreuung eine ausführliche Excel-Tabelle zur Verfügung stellte, als fehlerhaft akzeptiert wurde.
    - Seit Mai 2011 ist jede Rechnung fehlerhaft, da VDSL 25 und VDSL 50 immer doppelt berechnet werden.


    Sorry für die Geschichte, aber inzwischen ist meine Leidensfähigkeit ziemlich strapaziert. Insofern hoffe ich auch noch auf eine vernünftige Lösung, diese traue ich meinem Vertragspartner aber nach den Erfahrungen nicht mehr - jedenfalls nicht dauerhaft - zu. Der nächste Streitpunkt deutet sich bereits an, da die Telekom offensichtlich der Auffassung ist (wurde in verschiedenen Gesprächen mit der Hotline deutlich), der Vertrag bestünde erst seit Ende Mai 2009. Damit zeichnet sich bereits ab, dass die Telekom die Verzögerungen und die Zeit, in der sie mir einfach ein falsches Produkt schaltete nicht zur Mindestvertragslaufzeit zählen möchte.


    Ich weiß inzwischen nicht mehr, worüber ich mich mehr wundern soll: Dass ein so großes und bekanntes Unternehmen so unprofessionell agiert, oder dass ein so unprofessionell agierendes Unternehmen so groß und bekannt ist.


    Gruß,
    Bexman

    Ach stimmt, die Rubrik gibt es ja auch noch. Wobei es für den Sachverhalt wohl letztlich egal ist, ob es um Mobilfunk oder Festnetz geht. Ob ein Anbieter fehlerhafte Rechnungen für Mobilfunkdienstleistungen oder Festnetz / DSL stellt macht m.E. keinen Unterschied.


    Ich muss sogar zugeben, dass ich selbst juristisch nicht unversiert bin. Wie ich schon schrieb, ist aber die Beurteilung anhand des Gesetzes ziemlich vage. Insofern würde ich mich über Erfahrungen sehr freuen.


    Gruß,
    Bexman

    Hi,


    ich nutze seit etwas mehr als einem Jahr einen T-Home Entertain Anschluss der Telekom. Leider habe ich in der gesamten Zeit mehr falsche Rechnungen erhalten, als richtige. Seit inzwischen fast 4 Monaten erhalte ich nur noch fehlerhafte Rechnungen, auf denen sowohl die Grundgebühr für VDSL 25, als auch für VDSL 50 abgerechnet wird. Das ist natürlich Unsinn, da nur eine von beiden Grundgebühren anfallen darf (tatsächlich nutze ich VDSL 50).


    Trotz inzwischen 3 Beschwerden und Widersprüchen gegen die 3 letzten Rechnungen wurde mir bis heute der fehlerhafte Betrag nicht erstattet und die Rechnungen kommen weiterhin mit dem Fehler.


    Ich bin es inzwischen ziemlich leid, jeden Monat die Rechnung penibel prüfen und mich anschließend wieder und wieder an die Telekom wenden zu müssen. Gern würde ich der Telekom daher eine Frist setzen und außerorderntlich kündigen, sofern dies nicht unverzüglich behoben wird.


    Nun sind die Voraussetzungen von außerordentlichen Kündigungen ja gesetzlich nur sehr schwammig formuliert ("Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.").


    Ich wollte mich daher erkundigen, ob jemand bereits Erfahrungen mit einer Kündigung vor einem solchen Hintergrund gemacht hat?


    Beste Grüße,
    Bexman

    Ich glaube nicht, dass der Netzbetreiber lediglich den Standard IC zahlt. Ist übrigens das gleiche von o2 zu ePlus (siehe hier und hier)


    Irgendwie sehe ich die Täuschung bzw. das Problem nicht. Der TE ruft mit einer Vodafone Karte bei einer kostenpflichtigen o2 Hotline an, da er weiß, dass diese bei o2 als Premium Service abgerechnet wird. Jetzt wird sie von o2 gegenüber Vodafone ebenfalls als Premium abgerechnet und von Vodafone gegenüber dem TE.


    Welch Überraschung!

    Stimmt. Sofern der Widerruf der Einzugsermächtigung per Einschreiben bzw. anderweitig beweissicher erfolgte, sollte damit auch ein späterer Widerruf klappen. Allerdings sollte ein Widerruf dennoch zeitnah erfolgen, da Dich Mitwirkungspflichten treffen. Laut AGB ist der Kunde regelmäßig zu "unverzüglichen" Hinweisen an die Bank verpflichtet.


    Gruß,
    Bexman

    Zitat

    Original geschrieben von s33th3light
    Ich wiederhole noch einmal:
    Woher hätte ich wissen sollen, wie der Anruf bepreist wird?
    In keiner Preisliste taucht die Nummer auf.
    Vodafone kann nicht nach Gutdünken Preise festlegen.
    Sogar die freundliche Dame von der 1212, die ich vorher angerufen hatre, konnte nirgendwo in ihrem System einen Preis für Verbindungen zur 0179-55222 aus dem dt. Vodafone-Netz finden.


    Nochmal in einfachen Schritten:


    1. "Sie telefonieren ohne extra Berechnung unbegrenzt aus dem dt. Vodafone-Netz in alle dt. Netze (Konferenzverbindungen und Sondernummern ausgenommen). "


    2. "Wenn hier nichts anderes angegeben ist, setzen sich die Preise für Services anderer Anbieter, zu denen Sie als Vodafone-Kunde über Servicenummern oder sonstige Sondernummern Zugang haben, so zusammen: Preis, den der Anbieter berechnet, plus Bearbeitungsaufschlag von 25 % plus den jeweils gültigen Vodafone D2-Minutenpreis."


    3. Sowohl in der o2 Preisliste wird ein Preis von EUR 0,30 angegeben, als auch bei Beginn des Anrufs.


    Vodafone setzt hier nicht willkürlich Preise fest, sondern reicht die Kosten, die Ihnen von o2 in Rechnung gestellt werden an Dich weiter. Welch himmelschreiende Ungerechtigkeit!

    Ich zitiere mal aus den Vodafone Bedingungen (in diesem Fall die Allnet-Flat): "Sie telefonieren ohne extra Berechnung unbegrenzt aus dem dt. Vodafone-Netz in alle dt. Netze (Konferenzverbindungen und Sondernummern ausgenommen). "


    Wenn der Kunde dann eine fremde Servicenummer wählt, kann er nicht davon ausgehen, dass dies von der Flatrate abgedeckt ist. Laut gültiger Preisliste von Vodafone setzt sich der Preis für Sonderrufnummern übrigens wie folgt zusammen: "Wenn hier nichts anderes angegeben ist, setzen sich die Preise für Services anderer Anbieter, zu denen Sie als Vodafone-Kunde über Servicenummern oder sonstige Sondernummern Zugang haben, so zusammen: Preis, den der Anbieter berechnet, plus Bearbeitungsaufschlag von 25 % plus den jeweils gültigen Vodafone D2-Minutenpreis."´


    Der Preis ist somit für den Kunden hinreichend bestimmbar: Entweder findet sich die Rufnummer in der Vodafone Liste, oder er zahlt maximal den Preis, den der Anbieter berechnet zzgl. der genannten Aufschläge. Im Übrigen bezieht sich die zitierte o2 Fundstelle lediglich auf 4 Vodafone Sonderrufnummern. Wer sich mal InfoDok 434 ansieht, wird feststellen, dass dies bei weitem nicht abschließend ist. Folge der hier behaupteten Auffassung wäre ja, dass jeder TK-Anbieter eine neue Preisliste heruasgeben müsste, sofern nur eine einzige neue Sonderrufnummer egal welchen Anbieters dazukäme.


    Ganz ehrlich, denk mal drüber nach.


    So, und jetzt wieder an Mandate, für die ich auch bezahlt werde.

    Du verstehst es nicht, oder? Auch für den TE war die Rufnummer - wie er selbst schrieb - keine Handynummer, sondern die Nummer der o2 Hotline. Insofern liegt vorliegend nicht einmal die blinde Gutgläubigkeit vor, die Du gerade anführst.


    Überdies erfolgt unmittelbar vor Gesprächsbeginn eine Ansage von o2, dass diese Nummer gesondert abgerechnet wird. Darauf kommt es aber auch letztlich nicht an. Vertragsbestandteil des Vodafone Vertrages sind lediglich reguläre Gespräche, also Gespräche zu Anschlussnehmern von o2.


    Du kannst es Dir aber auch gern noch einmal von einem Anwalt oder einem Gericht erklären lassen. Am besten gleich vor das BVerfG!


    Gruß,
    Bexman