Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Anzahl der Kunden ein wichtiges Kriteritum für die Aktionäre ist.
Der 0815-Aktionär (nicht der Daytrader und kein "Heuschrecken"-Investor) interessiert sich nur für den Kurswert und die Dividende.
Die Höhe des Kurswertes und der Dividende hängt, grob gesagt, vom Gewinn ab.
Ob der Gewinn nun durch 10.000 oder durch 10.000.000 Kunden erhöht wird, ist völlig irrelevant.
Btw.: Weder der Aufsichtsrat, noch der Aktionär wird so blöd sein und im Geschäftsbericht nicht zu verstehen, dass etwas schief läuft, wenn bei steigender Anzahl der Neukunden der Gesamtumsatz sinkt 
Wäre es dem Provider egal, was der Neukunde an Umsatz liefert, würde hier die Mehrheit der Händler auch direkt damit werben.
Händler wie z.B. obocom sagen direkt VOR dem Vertragsabschluss, dass bei Nichtnutzung bitte nicht bestellt werden soll, sonst können Sie die Angebote nicht halten. Das machen sie doch nicht um den Kunden zu vergraulen?!
Man sieht doch die Reaktionen der Provider in den letzten Monaten:
- Auszahlungsverbot
- beschränkte Auszahlung
- Handypflicht pro Vertrag
- Erhöhung der Grundgebühr bei Nichtnutzung
Zum Fall getmobile u.a.:
- Man sehe sich mal die debitel Tarife mit der hohen Auszahlung/Zugabe an und stellt fest, dass viele Zusatzoptionen gebucht werden, wo man einfach einkalkuliert, dass ein bestimmter Prozentsatz der Kunden diese nicht kündigt und schon ist der Provider wieder in der Gewinnzone.
Klar gibt es trotzdem Kostenlos-Verträge, aber die sind ein so kleiner Prozentteil, dass der Provider durch Einschränkung der Subventionen nicht die sehr große Händler-Mehrheit einschränken möchte, die z.B. offline im Ladenlokal Verträge vertreiben.
Deswegen möchte ich einfach nur appelieren die Verträge hin und wieder zu nutzen, sind doch eh überall irgendwelche Flats oder Freieinheiten dabei. Wenigstens steht der Vertrag dann als aktiv im System.
Und sind wir mal ehrlich, falsche Rechnungen und/oder Abbuchungen kommen verglichen mit der Masse recht selten vor, besonders bei den großen Netzbetreibern.
Ein Restrisiko bleibt immer und ist bei jeder Vertragsart vorhanden.
Hoffen wir mal, dass wir alle länger etwas davon haben :top: