Beiträge von mj_

    Ich bin auf der Suche nach einer brauchbaren kleinen und günstigen Navisoftware für das iPhone 3GS auf die ich mich blind verlassen kann. Hintergrund ist folgender: am großen Motorrad habe ich mir einen Navihalter gebaut, in dem mein Android-Telefon steckt welches ich mittlerweile nur noch als Navi nutze, da es sonst zu nix taugt. Dafür habe ich vor einiger Zeit für viel Geld (ich meine es waren um die 80€ rum) ALK CoPilot mit Offlinekarten für ganz Europa gekauft, was brauchbar gut funktioniert. Leider hat die Software allerdings die Macke, dass sie sich regelmäßig komplett aufhängt. Das ist dann kein Problem, wenn ich das Telefon im Halter vor mir habe und sofort sehe, wenn sie abgestürzt ist. Am kleinen Motorrad oder am Roller habe ich jedoch keinen Halter und muss mich also blind auf die Anweisungen via Kopfhörer verlassen, während das Gerät in der Brusttasche der Jacke steckt. Äußerst schlecht, wenn dann die Software abstürzt, ich es nicht mitbekomme und mangels Anweisungen ewig lang geradeaus fahre ;)


    Daher suche ich jetzt nach etwas günstigem (!) für das iPhone, das gut navigiert, gut einstellbar ist (Autobahn nutzen/vermeiden, Maut meiden, etc.), sich nach einem Netzverlust schnell wieder fängt und vor allem nicht abstürzt. Ich will auf keinen Fall noch mal viel Geld für eine Software mit Offline-Karten ausgeben, sondern eine kleine mit Onlinekarten. Ich habe bereits das für Vodafone-Kunden kostenlose Find & Go installiert, allerdings bin ich davon alles andere als begeistert. Die Ansagen sind schwer verständlich, die Straßennamen werden um ein Vielfaches leiser und mit einer völlig anderen Stimme ausgesprochen als die Navigationsanweisungen und das Ding verliert regelmäßig die Verbindung ins Internet, wonach die Navigation einfach unterbrochen wird bis ich sie manuell wieder starte. Außerdem ist das Routing recht bescheuert, er hat mich mal ewig im Kreis um mein Ziel herumgeführt, ohne mich wirklich hinzuführen.


    Was könnt ihr hier empfehlen? Skobbler fällt bereits weg, da es Routingoptionen wie "Autobahn vermeiden" nicht kann. Was ist mit NavFree Germany, taugt das was?

    Danke für die vielen Antworten. Mir ist es wichtig, dass mein Telefon schnell reagiert und mich nicht durch Trägheit bremst und einschränkt. Ich hatte vorher ein HTC Hero mit Android 1.5 welches mich diesbezüglich extremst genervt hat - ab drei, vier Dingen im Hintergrund wurde die Vordergrundanwendung unbrauchbar langsam. Mit Android 2.1 war es noch schlimmer.


    Wäre das Speichermanagement von iOS wirklich brauchbar, so wie das von Linux/UNIX oder Windows ab Vista, würden in den Hintergrund verschobene Apps/Dienste nicht die Arbeit im Vordergrund beeinträchtigen und der Speicher würde freigegeben sobald er benötigt wird. Wie sieht das beim iPhone 3GS aus?

    Lässt sich die Multitaskingfähigkeit von iOS 4 eigentlich unterbinden? Also dass beim Drücken des Home-Buttons die aktuell laufende Anwendung nicht in den Hintergrund geschoben, sondern wie bisher auch tatsächlich komplett beendet wird. Oder muss ich jedes Mal, wenn ich eine Anwendung vollständig beenden will, diese manuell und separat mit der bekannten Methode schließen?

    Klar doch... JEDE Firma spielt ganz bestimmt JEDEN Patch JEDER Software völlig gedankenlos ein. Es gibt ja auch NIEMALS irgendwelche Konsequenzen, denn es läuft IMMER alles glatt, ganz ohne Probleme :top:


    Können wir die sinnlose Diskussion zu dem Thema bitte beenden? Jeder, der schon einmal in der IT-Abteilung eines mittelgroßen bis großen Unternehmens gearbeitet hat weiß, dass hier gänzlich andere Regeln gelten als im Privatanwenderbereich. Nicht umsonst gibt es beispielsweise von Microsoft den WSUS. Ihr könnt ja gerne entsprechende Mailinglisten frequentieren, dann werdet ihr ganz schnell merken wie der Hase läuft. Aber vom Verhalten eines Privatanwenders auf das von großen Firmen zu schließen und anschließend zu behaupten, alle jene Administratoren der Firmen hätten ja eh keine Ahnung weil sie sich nicht wie eine Hausfrau mit Sohn verhalten und gedankenlos jedes angebotene Update einspielen ohne zu hinterfragen oder vorher ausgiebig zu testen, ist doch arg daneben. In diesem Umfeld ist es immer eine Abwägung von Vorteilen, Nachteilen, Risiken und nicht zuletzt auch Kosten.

    Wir nehmen das Ernst, was ernstzunehmen ist. Wir verfallen aber nicht in kopflose Panik nur weil irgendwo mal wieder irgendwer behauptet irgendwas gemacht/entdeckt/getestet zu haben. Denn jedes Update, welches eine bekannte Lücke schließt, öffnet zwei Neue die erst noch entdeckt werden müssen. Es ist also am Ende ein Kuhhandel den man nicht gewinnen kann ;)


    Und das ist im professionellen Firmenumfeld gängige Praxis. Keine Firma spielt gedankenlos irgendwelche Updates ein nur weil ein Hersteller sie anbietet. Das können Privatpersonen gerne tun, es hindert sie niemand daran. Aber Firmen operieren und funktionieren anders.

    Au contraire, das ist erstaunlich einfach. Zunächst muss man sich allerdings vom ewigen Updatewahn und der Featuritis befreien: die iPhones werden bei uns gar nicht aktualisiert. Sie werden einmalig vom IT Support aktiviert und an den Mitarbeiter übergeben. Da wir im gesamten Unternehmen eine rein homogene Linux-Landschaft fahren, existieren auch keine PCs, an denen die Geräte angeschlossen werden können. An den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter in den jeweiligen Werken stehen Thin Clients und die Außendienstler haben Linux-Laptops. Lediglich der IT-Support verfügt über eine virtuelle Maschine mit Windows XP und iTunes um die iPhones vor Übergabe an die Mitarbeiter einmalig zu aktivieren. Updates auf eigene Faust sind den Mitarbeitern strikt untersagt um die Funktion nicht zu beinträchtigen (siehe Problematik iPhone 3G und iOS 4).


    Sämtliche Daten auf dem iPhone werden über ActiveSync Exchange mit dem firmeneigenen Kerio Groupware Server synchronisiert. Sprich: auf dem iPhone lokal liegt gar nichts, weder Kontakte noch Termine noch E-Mails. Alles liegt zentral auf unserem Groupware-Server im Rechenzentrum. Apps dürfen sich die Mitarbeiter nicht installieren - sollte in berechtigten Ausnahmefällen der Bedarf bestehen, läuft das zentral über den IT Support. In solchen berechtigten Ausnahmefällen kann, falls die App das voraussetzt, auch ein Update eingespielt werden. Sollte ein iPhone abhanden kommen können sämtliche Daten darauf per Remote-Wipe gelöscht werden. Das schöne an den iPhones ist, dass man sie einmal ausgeliefert nie wieder sieht. Sie machen keine Probleme und verursachen keinerlei Verwaltungs- oder Administrationsaufwand. Von den etwa 15 Stück die wir im Betrieb haben sind bisher zwei wegen Mängeln zurückgegangen und wurden noch in der Garantie umgetauscht oder repariert. Ausgenommen von all diesen Regeln sind natürlich die Geschäftsleitung sowie wir in der IT-Truppe - wir dürfen mit den Dingern natürlich machen was wir wollen und haben auch einen im Team, der mit Jailbreaks und sonstigen Hacks per Du ist. Mich persönlich interessiert das alles aber kein bißchen - wenn ich die Wahl hätte würde ich noch immer mein mittlerweile fünf Jahre altes Nokia Klapptelefon benutzen und müsste es nicht jede Nacht aufladen sondern nur einmal die Woche. Aber als hauptverantwortlicher Administrator des Groupware-Servers muss ich über eventuelle Ausfälle oder Probleme sofort informiert sein und habe daher ebenfalls ein iPhone nehmen müssen. Und jetzt, wo ich es sowieso habe, nutze ich es zusätzlich auch noch für die Terminverwaltung.


    Und wenn man sich einmal vom Updatewahn und der Featuritis ("ICH MUSS ICH WILL ICH BRAUCH IMMER DAS NEUESTE!!!111einself") befreit hat, ist das iPhone erstaunlich brauchbar. Die Telefone werden bei uns nicht als Spielzeuge präpubertierender Teenager eingesetzt ("gugg mal was ich tolles kann, ne Furz-App!") sondern als Telefone mit E-Mail Funktion die lediglich als Client operieren. Und das kann kein Blackberry (der die Fremdsoftware BES benötigt) oder kein Nokia-Telefon besser. Android wäre eine Alternative, aber da ist der Markt zu instabil und schnellebig als dass man konstant über Jahre hinweg ein solides Produkt bekommen könnte - heute heißt es A, morgen nicht mehr lieferbar dafür aber das vermeintlich viel bessere B, und übermorgen gibt's nur noch C mit speziell angepasstem Android-System das superdupertoll ist, dafür aber in der Bedienung gänzlich anders als alles andere je zuvor. Das mag für Privatanwender funktionieren, nicht aber für Firmen.

    Das Problem lag hier wohl eher an Googles Implementierung von ActiveSync Exchange in Android 1.5. Zusammen mit Kerio Groupware, welches zu diesem Zeitpunkt Android noch gar nicht offiziell unterstützt hat, ist es zu Inkompatibilitäten gekommen die sich in diversen Problemen mal am Telefon, mal am Mailserver selber geäußert haben. Die Ausfälle waren die Spitze des Eisberges, darunter lag eine Vielzahl kleinerer Unstimmigkeiten. Dass Kerio daran nicht ganz unschuldig war will ich nicht abstreiten, aber es war sehr interessant dass das Problem mit keinem einzigen per iPhone abgerufenen Konto aufgetreten ist ;)


    Zurück zum Thema: ich habe mich mittlerweile entschieden mit dem Update noch ein wenig zu warten. So wichtig ist mir die App jetzt doch nicht, dass ich gewohnte Pfade riskiere und anfange an Dingen herumzubasteln, die an sich wunderbar funktionieren und aus meiner Sicht keinerlei Verbesserung bedürfen.

    Danke für die Antworten. Die getrennte Anzeige der Posteingänge beruhigt mich jetzt doch ungemein, denn das wäre ein dauerhaftes KO-Kriterium geworden. Ich muss mich dann wohl entscheiden wie wichtig mir die App ist. Mit dem Entwickler habe ich bereits Kontakt aufgenommen und auch eine zwar nicht zufriedenstellende aber dennoch befriedigende Antwort auf die Frage erhalten warum die App zwingend iOS 4 voraussetzt.


    Der Grund warum ich mit dem iPhone arbeite ist ganz banal: es handelt sich wie bereits erwähnt um ein Geschäftstelefon und die Entscheidung pro iPhone ist in der Geschäftsleitung gefallen. Ich persönlich wollte es nicht und habe mich auch zunächst geweigert und längere Zeit mit einem HTC Hero (Android) experimentiert, welches aber äußerst miserabel lief (gibt's auch ein paar Threads zu hier im Forum - Stichwort Gesprächsqualität, WLAN Verbindungsabbrüche, nicht existierende Softwareupdates, kälteempfindlicher Akku, etc). Nachdem in der Firma mehr als ein dutzend iPhones problemlos ihren Dienst verrichteten und nur mein Android-Telefon in besonderen Konstellationen teilweise zu Ausfällen des Mailservers führte hatte ich irgendwann die Faxen dicke (immerhin habe ich mir als System-Administrator der Firma damit nur selber mehr Arbeit gemacht :mad: ) und habe das Hero gegen ein iPhone 3GS getauscht. Seitdem gibt's absolut keine Probleme mehr, alles läuft wie geschmiert :top:

    Ich besitze ein iPhone 3GS, aktuell noch mit iOS 3.1.3, und bin mit der Funktionalität insgesamt sehr zufrieden. Das Gerät ist ein Geschäftstelefon und wird auch rein als solches genutzt - ich rufe damit meine geschäftlichen E-Mails ab und telefoniere sehr viel wenn ich unterwegs bin, aber Apps habe ich so gut wie keine installiert (noch nicht mal zwei Screens voll, dem zweiten fehlt die vierte Reihe). Auch die neuen Funktionen von iOS 4 konnten mich bisher ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugen - Multitasking benötige ich gar nicht, die Ordner sind aufgrund der wenigen Apps sinnfrei, ich will weder von dem Ding drucken noch irgendwas irgendwohin streamen und Bücher bevorzuge ich in nicht elektronischer Papierform statt im Briefmarkenformat. Von der schlechteren Performance will ich gar nicht reden, denn davon durfte ich mich bei einem Freund überzeugen der sofort am Tag der Verfügbarkeit aktualisiert hat und seitdem dank der neu entdeckten Trägheit seines 3GS damit höchst unzufrieden ist. Insgesamt nutze ich vermutlich sowieso nur wenige Prozent des Funktionsumfangs des Geräts denn selbst Musik ist darauf keine vorhanden - von den 29,33 GB sind noch 28,8 GB frei :p


    Was mich bisher extrem von iOS 4 abgeschreckt hat ist die in jedem Bericht äußerst positiv hervorgehobene Funktion, E-Mails unterschiedlicher Konten in einem gemeinsamen Eingang anzuzeigen. Meine Aversion dagegen geht so weit, dass ich es als KO-Kriterium betrachte, wenn sich dies nicht deaktivieren lässt. Da iOS 4 also für mich keinerlei Vorteile bietet, habe ich das Update bisher erfolgreich ignoriert und bin damit eigentlich sehr gut gefahren. Das Telefon wird auch nie an einen PC angeschlossen, so dass ich die Nachfrage nach einem Update bisher noch gar nicht gestellt bekommen habe.


    Jetzt ist es mir allerdings erstmals passiert dass ich eine App installieren wollte aber nicht konnte, da sie iOS4 voraussetzt. Daher stellen sich mir die Fragen erneut:

    • Lässt sich die Funktion der gemeinsamen Anzeige getrennter E-Mail Konten deaktivieren, so dass die E-Mails weiterhin getrennt nach Konto angezeigt werden?
    • Was bietet iOS 4 im Vergleich zu 3.1.3 sonst noch für Vorteile wenn man das Gerät so wie ich rein geschäftlich nutzt (Telefonie, sehr selten SMS, konstant E-Mails via ActiveSync Exchange und IMAP, Kontaktverwaltung, Terminkalender) und nicht als mobiles multimediales Ablenkungsspielzeug für unterwegs?
    • Was hat es im Vergleich zu 3.1.3 abgesehen von der schlechteren Performance sonst noch für Nachteile?


    Da ich ein Fan von "never touch a running system" bin, zögere ich bei Updates jeglicher Form immer und grundsätzlich. Bekanntlich bringen sie neben Fehlerbehebungen ungezählte neue Fehler und Beeinträchtigungen, die nicht selten als "neue Funktionen" getarnt werden, mit sich. Lohnt sich das Update auf iOS 4 aus meiner Sicht also überhaupt? Und ist, sollte ich damit unzufrieden sein, ein Downgrade auf 3.1.3 möglich?

    Ich hab mein T-Mobile G2 (aka HTC Hero) per OTA auf Android 2.1 aktualisiert und es jetzt meiner Frau gegeben, nachdem ich selber auf ein iPhone umgestiegen bin weil das HTC zu problematisch war. Und erwartungsgemäß gibt es jetzt Probleme bei der Synchronisation mit HTC Sync (2.0.33).


    Wir synchronisieren lediglich die Kontakte mit einem Windows 7 Rechner (32-bit) und den Windows-Kontakten. Beim ersten Mal klappt alles wunderbar, es werden alle Kontakte vom PC auf das Telefon übertragen. Ab dem zweiten Sync geht allerdings gar nichts mehr - HTC Sync startet die Synchronisation und meldet sofort "Synchronisation fehlgeschlagen". Das gleiche passiert wenn ich Reparatur wähle und ihn anweise alle Kontakte auf dem Telefon zu überschreiben.


    Jemand eine Idee was das Problem sein könnte?